"Zukünftiger Maurer und Architekt lernen gemeinsam"

27.03.2012 | 18:04 |  Theresa Aigner (DiePresse.com)

Der Leiter der besten Schule Deutschlands erklärt sein Konzept und übt Kritik an der Neuen Mittelschule: Diese bringe nichts, solange das Gymnasium weiter existiert.

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Heute, Donnerstag, wurde sie im Parlament beschlossen: die Neue Mittelschule (NMS). Während Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) sie als "großen Reformschritt" bezeichnet, kritisieren sie andere als Mogelpackung. Denn neben der NMS bleiben die Gymnasien weiter bestehen und so komme lediglich ein "neues Türschild" auf die bisherigen Hauptschulen, kritisiert etwa Grünen Bildungssprecher Harald Walser. Um seiner Ansicht noch Nachdruck zu verleihen, hat Walser in dieser Woche einen prominenten Gesamtschul-Vertreter eingeladen: Wolfgang Vogelsaenger, Direktor der Integrierten Gesamtschule Göttingen (Niedersachsen), die im Jahr 2011 den deutschen Schulpreis gewonnen hat.

Damals noch im Amt, hatte der inzwischen abgetretene Bundespräsident Christian Wulff (CDU), keine große Freude damit, ausgerechnet einer Gesamtschule, den Preis für die beste Schule Deutschlands überreichen zu müssen - er wollte in seiner Zeit als niedersächsicher Ministerpräsident die Neugründung von Gesamtschulen sogar verbieten. Denn: Auch im Nachbarland spaltet die Frage nach der Gesamtschule die politischen Lager.

Keine Noten, kein Sitzenbleiben

Das pädagogische Konzept der IGS Göttingen passt eben gar nicht in die Vorstellung konservativer Schulentwicklung: Keine Noten bis zur zehnten Klasse, kein Sitzenbleiben, keine fixe Stundeneinteilung sowie das Miteinander von Schülern mit Gymnasialreife, mit Hauptschulreife und von Schülern mit Handicap. Aber genau in dieser Mischung liegt nach Ansicht von Schulleiter Vogelsaenger der Erfolg seiner Schule, die dem Grundsatz folgt: "Schule muss für alle Kinder sein".

Derzeit besuchen 1500 Schüler zwischen 11 und 18 Jahren die IGS Göttingen. Für das kommende Schuljahr haben sich schon mehr Schüler angemeldet, als man aufnehmen kann. In der Gesamtschule bleiben die Schüler mindestens bis zur zehnten Klasse (entspricht der sechsten Klasse in Österreich) zusammen, danach bekommen sie entweder einen Haupt- oder Realschulabschluss oder gehen weiter in die Oberstufe. Ohne Abschluss verlässt gerade mal ein Prozent der Schüler die Schule, ein Drittel der Schüler die beim Eintritt in die Schule "nur" eine Hauptschulempfehlung hatten, schafft es bis zum Abitur. Ein großer Teil der Interssenten aber auch der Schüler die bereits an der Schule sind, seien solche mit Gymnasialreife, was den Erfolg des Konzepts der gemeinsame Schule unterstreiche, so Vogelsaenger.

Tischgruppe ist zentrale Lern- und Lehreinheit

Im Zentrum des Lernens an der IGS Göttingen steht die Tischgruppe, bestehend aus sechs Schülern. Bei der Zusammenstellung dieser Gruppen werde stets darauf geachtet, dass lernstarke und lernschwache Schüler zusammen kommen und gemeinsam die Lernaufträge bewältigen. So sei gesichert, dass jeder vom anderen profitiert: Die lernstärkeren Schüler, würden ihr Wissen dadurch festigen, dass sie den lernschwächeren Schülern die Inhalte erklären. Die lernschwächeren widerum hätten den Vorteil, von gleichaltrigen in einer angenehmen Atmosphäre ohne Druck zu lernen. Vogelsaenger veranschaulicht das mit einem Beispiel: So würden "der zukünftige Architekt und der zukünftige Maurer schon jetzt an einem Tisch zusammen lernen und später vielliecht zusammen ein Haus bauen". Außerdem werde durch dieses System kein Kind über- oder unterforderdert.

Aber nicht nur von den Schülern wird ein hohes Maß an Eigenverantwortung eingefordert - von der Sekretärin über das Lehrpersonal und den Schulleiter bis hin zu den Eltern, trägt jeder als Teil eines großen Teams seinen Teil zum Funktionieren des Schulalltags bei. So machen die Lehrer selbst den Stundeplan: Sie entscheiden, ob sie an einem Tag 20 Minuten oder fünf Stunden Naturwissenschaften unterrichten, das richte sich nach Thema und Tagesverfassung einer Klasse. Und die Lehrer würden ja besser als alle anderen wissen, was für ihre Klasse am Besten sei, erzählt Vogelsaenger. Da wolle er sich gar nicht einmischen.

70 Wochenstunden für Lehrerinnen und Lehrer

Die Lehrerteams, die eine Klasse über sechs Jahre begleiten, verbringen in der Regel 20 bis 25 Stunden in einer Klasse. Unter anderem deshalb, weil an der IGS Göttingen Fächer gebündelt - etwa die Naturwissenschaften - und von Lehrerteams unterrichtet werden. Dadurch würden sie ihre Schützlinge, von denen sie genauso wie der Schulleiter aus Prinzip mit "Du" angesprochen werden, besonders gut kennen. Aber eine so intensive Beschäftigung mit der eigenen Arbeit und den Schülern erfordere natürlich einen großen Zeitaufwand: Steffi Vogelsaenger, die Frau von Wolfagang Voeglsaenger die auch an der Schule unterrichtet beziffert ihr wöchentliches Arbeitspensum mit durchschnittlich 70 Stunden.

Denn der Unterricht geht auch noch über die Schule hinaus: Anstatt von Elternabenden gibt es die so genannten "Tischgruppen-Abende". Dabei kommen jene sechs Schüler aus einer Gruppe, ihre Eltern und die Lehrer bei einem der Schüler zuhause zusammen. Dabei werden von den Schülern die Lernerfolge der vergangenen Monate präsentiert, mit Eltern und Lehrer Probleme und Erfolge besprochen.

Schularchitektur spiegelt Pädagogik wider

Aber die Schule habe laut Vogelsaenger neben engagierten Lehrern und der besonderen Lernstrukutur noch ein anderes Erfolgsgeheimnis: Das Schulhaus. Das wurde von vornherein auf das pädagogische Konzept der Schule zugeschnitten: So gibt es zwischen den Klassenzimmern "Cluster" in denen die Schüler arbeiten können, aber auch die Lehrer nützen diesen Platz für ihre Arbeit und Besprechungen. Weil es sich bei der Schule um eine Ganztagsschule handelt, gibt es am Schulgelände auch ein Kino, ein Theater und einen Beachvolleyballplatz. "Unsere Schule wurde praktisch um das pädagogische Konzept herum gebaut. Nicht so wie bei einem normalen Schulbau, wo man zuerst das Gebäude hat und sich dann fragt: Wirds ein Gymnaisum oder ein Gefängnis?" scherzt Vogelsaenger über den traditionellen Schulbau.

Warum sich noch nicht ganz Deutschland an seinem Schulmodell orientiert, erklärt Vogelsaenger damit, dass Modellschulen meistens Modellschulen bleiben und das dreigliedrige System der Idee der Gesamtschule nicht gerade förderlich sei. So kommentiert er auch den Beschluss der neuen Mittlschule in Österreich, als sinnlos. Denn: Gymnasien seien dazu da, "Privilegien zu vergeben". und solange die Eltern der "guten Schüler" ihre Kinder nicht auch in Gesamtschulen schicken, würde das Konzept nicht aufgehen. So hätte es auch keinen Sinn, Gesamtschulen in Brennpunktgegenden zu errichten. Dort würde nicht jene Durchmischung zustande kommen, die den Erfolg einer gemeinsamen Schule ausmache.

"Schule ist mehr als eine Lernanstalt"

Insgesamt gibt Vogelsaenger zu bedenken, dass es nicht in erster Linie darauf ankommt, welchen Namen eine Schule trägt. "Bildung ist eine Haltungsfrage. Man müsste sich zuerst einmal hinsetzen und sich überlegen, welche Funktion Schule haben sollte. Und da geht es nicht um irgendwelche Türschilder die man drauf klebt, sondern darum, welche Haltung man gegenüber den Kindern hat". So wäre es sowohl in Deutschland als auch in Österreich höchst an der Zeit, einen - über eine Wahlperiode hinausreichenden Konsens - über diese Frage zu erzielen, um ein angemessenes Schulsystem zu entwickeln, das für die gesamte Gesellschaft gut ist. "Eine Schule kann nicht alles reparieren was in einer Gesellschaft passiert, das ist klar. Aber man kann vieles aufgreifen und abfedern. Das müsste man ernst nehmen und Schule nicht nur als Lehranstalt begreifen".

Was Vogelsaenger in seiner eigenen Schullaufbahn geprägt hat, sodass er heute sein Konzept von Schule vertritt? "Als ich elf Jahre alt war, ist unser Lateinlehrer durch die Klasse gegangen und hat mit dem Finger auf jeden Schüler gezeigt und ihm prophezeit ob er Abitur machen wird oder ob er die Schule frühzeitig verlassen wird". Das und der Umstand, dass sich die Prophezeiungen bewahrheitet hätten, habe ihm gezeigt, dass jener Lehrer schon nach ein paar Wochen einschätzen konnte, wer sich dem System soweit anpasst, dass er besteht und wer das nicht schaffen wird und aussortiert wird. "Das war der Punkt an dem ich beschlossen habe Lehrer zu werden um es besser zu machen".

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52 Kommentare
 
12

Es geht um Zwangsbeglückung und Desinformation

ein Großteil der Maturanten in Österreich kommt aus der Hauptschule - damit ist die Diskussion über Chancengerechtigkeit erledigt. Seit Jahrzehnten steigen die Maturantenquoten - trotzdem werden angeblich Schichten benachteiligt? Haben die gebildeten wirklich deutlich mehr Kinder, als der Durchschnitt? Sonst kann das nämlich nicht stimmen!

Gast: Holzapfel
29.03.2012 20:05
2 0

Marsch nach Hause,

nach Göttingen!

Gast: gast21_
29.03.2012 19:44
7 0

aso das Gym

also der Mitbewerb soll abgeschafft werden, damit die NMS ein Erfolg werden kann.

Aber sicher doch - frei nach dem Motto Wettbewerb und Leistung sind pfui!
Na gratuliere!

Am Ende werden sich die Privatschulen vor Zulauf nicht mehr retten können und wir bekommen Zustände wie in GB.
Der Abschluss an einer öffentlichen Schule ist dann wertlos und für die Privatschule darf man sich verschulden!


1 0

Genau! Damit später, trotz UniStudium, Gewerbeschein, Titeln zum Umfallen, Meisterprüfung hin und her, Bewilligungen bla bla, und was noch für BULLSHIT in Österreich so alles gibt Szenarien wie SKYSTINK, Stadthalle, usw. haben! lolol


Gute Idee

Wann gibt es endlich Jobs, wo man nicht gekündigt werden kann, pausenlos nichts tut und trotzdem gut verdient. Dann wäre einfach alles besser..... (vielleicht als gemeindebeamter in wien...)

Gesamtschule...

Hauptsache Zwangsbeglückung. Nein, danke.

Antworten Gast: Saiffenstayn
29.03.2012 19:17
0 0

Re: Gesamtschule...

die Schulpflicht ist eine Zwangsbeglückung
8wobei es in Ö. eigentlich nur eine Unterrichtsverpflichtung gibt, aber zur Prüfung MUSS man dann gehen )

Ob alle Schüler die ins Gym (AHS-Unterstufe) gehen so freiwillig dahin gehen,
und nicht viele von denen "zwangsbeglückt" werden wäre auch zu untersuchen!

Gast: HDW
29.03.2012 17:46
6 0

Die Linke Utopie verspricht schon seit ...

zweihundert Jahren, dass sie Maurer zu Architekten machen kann! In Wirklichkeit werden dann aber eben alle zu Maurern! Das hat die russische Literatur schon Beginn des 19 Jh. herrlich beschrieben, genützt hat es aber auch nichts! Sie können weiter ohne Beweise das Blaue vom Himmel versprechen und jede Generation fällt wieder darauf herein!

Gast: freund?
29.03.2012 16:28
7 1

''beste schule'' hahahaaa !



er will alle vernünftigen schulformen abschaffen, damit sein fuzziwuzzi-gebilde 'gutmenschlich' dasteht !

sozis und sonstige linke raus !

Re: ''beste schule'' hahahaaa !

Wie unschwer aus ihrer "hochintelligenten wortspende" erkennbar, duerfte bildung nicht zu ihren staerken zaehlen. Aber wenn es sie nicht ueberfordert:
"http://schulpreis.bosch-stiftung.de"

Re: Re: ''beste schule'' hahahaaa !

Der Link überfordert meinen Computer

Antworten Antworten Gast: freund?
29.03.2012 19:29
2 0

Re: Re: ''beste schule'' hahahaaa !



jaja, herr gesamtschüler.

Gast: Don Quichote
29.03.2012 16:12
1 2

An welchen Kriterien ...

... wurde die Qualität der "besten Schule" gemessen? Hoffentlich nicht an Waldorf- oder Montessori-Kriterien? Wenn es nur die Anzahl der Maturanten/Abiturienten gewesen sein sollte, ist das Ergebnis zum Krenreiben. In Österreich jedenfalls fehlt es an verbindlichen Standards, die die Absolventen der jeweiligen Schule erfüllen müssen. Wie diese Standards erreicht werden, ist Sache der Lehrer und Direktoren. Die unabhängig überprüfbaren Ergebnisse zählen. Ceterum censeo: Wenn ich mir die "Ergüsse" etlicher Vorposter so anschaue, haben sie jedenfalls das Lehrziel der fehlerfreien Beherrschung der eigenen Muttersprache deutlich verfehlt.

Re: An welchen Kriterien ...

Das so ziemlich einzige Kriterium für die Qualität an Ausbildung ist das berufliche Fortkommen der Schüler / Studenten in derem nachfolgenden (Wirtschafts-) Leben. Freundschaftspostenvergabe bitte vorher subtrahieren.

Und hier sieht's bei uns, trotz aller Selbstbeweihräucherung und "Qualitätszertifikaten", eher immer schlechter und schlechter aus. Denn, etwas böser formuliert, unsere Politik arbeitet sehr intensiv daran keine Ausbildung, über dem eigenen Niveau liegend, zuzulassen.

Re: An welchen Kriterien ...

Wie waer's mit: "http://schulpreis.bosch-stiftung.de"? Wenn sie sich vorm kommentieren informiert haetten, waere ihr kommentar u.u. nicht so sinnentleert ausgefallen.

Antworten Antworten Gast: Don Quichote
29.03.2012 18:16
0 0

Re: Re: An welchen Kriterien ...

Besten Dank für den Hinweis, den ich natürlich zum Anlaß genommen habe, meine Informationslücke zu füllen. Leider habe ich a. a. O. nur Worthülsen und Selbstbeweihräucherungen gefunden. Somit habe ich meinem Beitrag nichts hinzuzufügen. Was meine Bemerkung zur Beherrschung der Muttersprache betrifft, dürfen Sie sich durchaus betroffen fühlen.

Re: Re: Re: An welchen Kriterien ...

Die langfassung von: "Der Deutsche Schulpreis 2012 – Dem Lernen Flügel verleihen!“, besteht fuer sie aus "worthuelsen"? Koennte es nicht eher sein, dass sie ein fuenf seiten langer text ueberfordert?

Re: An welchen Kriterien ...

Es wird wohl kein Zufall sein, daß Hr. Vogelsaenger diesen Punkt geflissentlich übergeht. Ich würde aber vermuten, dass das Prädikat "beste Schule" von einen "Top-Team internationaler BildungsexpertInnen" kam, damit sollte sich wohl jede Diskussion um die Beurteilungskriterien erübrigt haben.
Man könnte übrigens ganz einfach die Zahl der ausgeschiedenen oder durchgefallenen Schüler als Negativkriterien in die Beurteiung einfließen lassen, damit wäre Schulen wie der genannten, wo es beides nicht gibt, automatisch ein Spitzenplatz sicher.

Etikettenschwindel - auch Niedersachsen hat keine "echte" Gesamtschule (Gott sei Dank)

Gesamtschule bedeutet definitionsgemäß nach wie vor: Alle Schüler besuchen zwangsweise einen Schultyp und das ohne Ausnahme. So lange sich dem Einzelnen Alternativen bieten kann nicht von einer Gesamtschule gesprochen werden. In Niedersachsen existiert neben der Gesamtschule noch das Gymnasium, die Realschule und die Hauptschule, d.h. es gibt auch dort keine "echte" Gesamtschule.

Der Einsatz neuer Lehrmethoden oder meinetwegen auch einer Ganztagschule führt nicht automatisch zur Etablierung Gesamtschule. Tatsächlich könnten diese Lehrmethoden auch in den parallel existierenden Schultypen angewandt werden ohne die Wahlmöglichkeiten einzuschränken.

Das ist eben die geschickte und hinterhältige Argumentationsweise der Gesamtschulbefürworter. Sie suggerieren uns, dass eine Modernisierung oder Einsatz neuer Lehrmethoden nur mit der Gesamtschule möglich wäre, was selbstverständlich Unsinn ist.

Gast: Till aus dem Haus der Freude
29.03.2012 14:03
3 1

Hätte der "Fachmann" mehr Ahnung, würde...

...er nicht so einen Stumpfsinn daherplappern.

Architekten bauen nicht nur Einfamilienhäuser, sondern sind z.B. auch in der örtlichen Raumplanung tätig.

D.h. den von einem Maurer erstellten Flächenwidmungsplan möchte ich bei einer gemeinsamen Ausbildung Architekt/Maurer erst mal sehen (<lach>)

...oder präziser, unsere Kinder sollen Architekten mit einer Maurerlehre werden.

Die ausländische Konkurrenz wird's freuen...

Gast: Ein Ätzer
29.03.2012 13:21
8 4

Tischgruppenabende ??

Dabei kommen jene sechs Schüler (6) aus einer Gruppe, ihre Eltern (12) und die Lehrer (mind. 2) bei einem der Schüler zuhause zusammen.

- 20 Personen in einer Wohnung.
- Muß die Wohnung einmal Halbjahr ausgeräumt werden?
- Wird die Anpassung des Lebensstils einer Familie an den Zeitgeist auch bewertet?

Re: Tischgruppenabende ??

Kommt auf die groesse der Wohnung an. Aber wenn's den eigenen kindern und deren mitschuelern dient. Warum nicht?

"Diese bringe nichts, solange das Gymnasium weiter existiert"

Genau. Denn solange man noch eine Chance hat, der roten Zwangsverblödung zu entkommen, kann das Wahlvieh nicht vollständig konditioniert werden. Und das wollen wir ja nicht.

Re: "Diese bringe nichts, solange das Gymnasium weiter existiert"

Bei einem system, welches mit der "igs goettingen" die beste schule deutschlands hervorbrachte, von "zwangsverbloedung" zu sprechen, zeigt von realitaets- und bildungsferne.

Antworten Antworten Gast: osthugo
29.03.2012 15:22
2 0

Re: Re: "Diese bringe nichts, solange das Gymnasium weiter existiert"

Die Frage ist natürlich schon, wer dieses Prädikat vergeben hat und welcher Zweck mit dieser Prämierung verbunden war.
Wenn man sich diverse Rankings im Bildungsbereich anschaut, kann man sich des Verdachts nicht erwehren, dass es dabei alles andere als objektiv zugeht.

Re: Re: "Diese bringe nichts, solange das Gymnasium weiter existiert"

Deutschland ist Deutschland - und sebst da muß man die Propaganda erst hinterfragen - und Österreich ist Östereich, wo klassenkämpferische Kolchosromantik am Werk ist.

 
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