Internet: 300 Spezialermittler in Schulklassen

Ab sofort sind landesweit "Internet-Cops" im Einsatz. Schüler sollen vermehrt über Recht und Unrecht im Netz aufgeklärt werden, sagt Innenministerin Johanna Mikl-Leitner.

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Internet Spezialermittler Schulklassen
(c) EPA (JULIAN STRATENSCHULTE)

Ob es um selbst gedrehte Gewaltvideos, gefälschte Bilder oder manipulative Einträge in den diversen Foren geht: Im Internet kann man ohne viel Aufwand andere bloßstellen odereinschüchtern. Es bietet beinahe unbegrenztes Wissen an - bis zu Anleitungen zum Bombenbau. Nun sollen Schüler vermehrt über Recht und Unrecht im Netz aufgeklärt werden, denn das Innenministerium hat eine neue Initiative für mehr Internetsicherheit an österreichischen Schulen gestartet. Ab sofort sollen 300 Spezialermittler landesweit in Schulklassen im Einsatz sein und die Schüler über Cyberkriminalität, Social-Media-Angebot und Onlinemobbing informieren, berichten mehrere Zeitungen.

"Oft geben die Kinder private Daten und Informationen weiter, damit setzen sie sich großen Gefahren aus und sind leichte Beute für Online-Belästigungen oder Mobbing", so Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) in der "Krone". Nach dem Vorbild eines oberösterreichischen Pilotprojekts sollen die "Internet-Cops" anhand von Vorträgen und kurzen Filmen nun für sicheres Surfen im Internet sorgen. Jugendliche ab zwölf Jahrensollen über den richtigen Umgang mit dem Internet aufgeklärt werden.

"Auch wenn die Attacken nur virtuell stattfinden, haben sie höchst reale Auswirkungen. Es ist völlig inakzeptabel, dass sich die Kriminellen über das Internet mittlerweile auch bis ins Kinderzimmer einschleichen", zitiert die "Krone" Ministerin Mikl- Leitner.

(APA/Red.)

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