St. Pölten: Maturaarbeiten gestohlen

Der Direktorin eines BORG in St. Pölten wurden die Arbeiten ihrer Schüler aus dem Topcase ihres Motorrads gestohlen. Die Schüler müssen die Prüfung nun wiederholen.

Gestohlene Maturaarbeiten Poelten Schueler
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Gestohlene Maturaarbeiten Poelten Schueler
(c) Clemens Fabry

Zwölf Schüler des St. Pöltener BORG für Leistungssportler müssen diese Woche ihre schriftliche Mathematik-Matura wiederholen. Der Grund: Die Arbeiten waren der Professorin und Direktorin am 8. Mai - neben einigen Habseligkeiten - aus dem Topcase ihres Motorrads gestohlen worden, als sie im Krankenhaus eine Verwandte besuchte. Das berichteten die Niederösterreichischen Nachrichten (NÖN).

Man könne niemandem einen Vorwurf machen, "es ist halt eine blöde Geschichte", wurde der Elternvereinsobmann, selbst Vater eines Betroffenen, in der Wochenzeitung zitiert. Die Pädagogin habe - nach sofortiger vergeblicher Suche - den Diebstahl bei der Polizei angezeigt sowie den Landesschulrat, den Elternvertreter und einen Tag später auch die betroffenen Maturanten verständigt.

Ähnlicher Vorfall im Vorjahr

Ein ähnliche "Schicksalsprüfung" hatten bereits im Vorjahr Maturanten an der HTL St. Pölten gemeistert: Dem Lehrer waren die Mathe-Prüfungsbögen damals vom Moped geflattert, weil sich der Deckel des Topcase während der Fahrt - vom Lenker unbemerkt - geöffnet hatte. Happy End der Geschichte: Bei der Wiederholung bestanden alle Schüler die Klausur.

(APA)

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