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"Ideologiefreie Schulreform" als Vereinsziel

09.09.2012 | 18:17 |   (Die Presse)

Die bisherige Plattform gegen die Gesamtschule will in der Bildungspolitik mitsprechen. Die Anliegen der Plattform betrafen die Qualitätssicherung im Schulwesen und die Beibehaltung der achtjährigen Gymnasien.

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Wien/Ewi. ] Die „Bildungsplattform Leistung & Vielfalt“, die bisher als eher lose Interessengemeinschaft aufgetreten ist, hat sich – unter gleichbleibendem Namen – als Verein konstituiert. Man trete für „einen gemeinsamen ideologiefreien Nachdenkprozess und für eine Schule als eine Institution für Schüler und nicht als Spielwiese parteipolitischer Interessen“ ein. Die bisherige Plattform ist vor einem Jahr aktiv geworden, um eine Gegenposition zu der im Bildungsvolksbegehren von Hannes Androsch (implizit) geforderten Gesamtschule der Zehn- bis 14-Jährigen zu bilden.

Die Anliegen der Plattform betrafen die Qualitätssicherung im Schulwesen und die Beibehaltung der achtjährigen Gymnasien. Angesichts der unterschiedlichen Bedürfnisse der Schüler sei zudem eine zielgruppenspezifische Ausbildung der Lehrer erforderlich, sagt das Vorsitzteam. Die Proponenten erhielten auf ihrer Homepage (bildungsplattform.or.at) bisher die Rückendeckung von zirka 3000 Unterstützern.

Durch die Bildung eines Vereins will man eine stärkere Präsenz in der Bildungsdebatte erreichen. Vorsitzender des Vereins ist Günter Schmid, früherer Direktor des Wiedner Gymnasiums und der Sir-Karl-Popper-Schule, seine Stellvertreter sind die AHS-Direktorin Isabella Zins und die burgenländische Elternvertreterin Susanne Schmid.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.09.2012)

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