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Jobwechsel: Wenn Lehrer die Profession ändern

16.09.2012 | 18:22 |  von Theresa Aigner (Die Presse)

Für Lehrer sind die Möglichkeiten zum Jobwechsel stark begrenzt. Einige wagen den Umstieg doch, wie vier Beispiele zeigen.

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Von jungen Menschen, die ins Berufsleben einsteigen, wird vor allem eines erwartet: Flexibilität. Längst vergangen sind die Zeiten, in denen man eine Ausbildung abschloss, einen Arbeitsplatz fand und bis zur Pensionierung an ebendiesem seine Arbeit verrichtete. Für eine Berufsgruppe trifft genau das großteils aber nach wie vor zu: für Lehrer.

Wer in Österreich eine Lehramtsausbildung abschließt, dessen Möglichkeiten für einen Jobwechsel sind begrenzt. Jedenfalls für jene, die keine Zusatzausbildungen, Zweitstudien oder ähnliches betreiben. Für viele, die den Lehrberuf ergreifen, kann das an einem bestimmten Punkt ihrer Karriere zum Problem werden. Und zwar dann, wenn sie merken, dass sie in ihrem Beruf nicht mehr glücklich sind. Die Alternativen, vor denen sich viele sehen, sind wenig erfreulich: Auf die Frühpension hoffen? Auf eine Versetzung an eine administrative Stelle? Oder durchbeißen und weitermachen bis zur Pension? Die negativen Auswirkungen auf die Lehrkraft selbst, aber auch auf ihre Schüler sind meist kaum zu übersehen: Burn-out, Frustration, lieblos gestalteter Unterricht.

„Die Presse“ hat sich unter ehemaligen Lehrerinnen und Lehrern, die den Absprung geschafft haben, umgehört. Auch wenn ihre Beweggründe und Ziele sehr unterschiedlich waren: Sie alle haben es geschafft, in einem neuen Berufsfeld Fuß zu fassen. Darunter ein ehemaliger Lehrer, der nun Geoinformatiker ist. Ein Pädagogen-Paar, das derzeit Bildungsexpertisen erstellt. Und ein ehemaliger Musiklehrer, der nun als Bezirksgerichtsvorsteher arbeitet. Außerdem erklärt Buchautor Thomas Unruh im Interview, warum es so schwierig ist, sich einzugestehen, dass man in der Schule nicht (mehr) richtig ist und welche Alternativen sich bieten.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.09.2012)

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48 Kommentare
 
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Gast: Whow
23.09.2012 11:37
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Ein bisschen unglaubhaft....

Ein Musiklehrer, der Bezirksvorsteher wird:
Nur eine Frage: Um das zu werden, muss er jahreland Jus studieren, Gerichtpraxis usw. machen und darf ein gewisses Alter nicht überschreiten. Wie hat er das ohne Geld gemacht ???
Geht nur bei reichem Papa oder Mama(oder Gattin), die vielleicht selbst im Gericht saßen und jetzt eine fette Pension haben.....
...und ist kein allgemeines Beispiel, da es nur ein Einzelfall ist. Für den Normallehrer ist so etwas nicht mehr möglich, wenn er aus der Einbahnstraße des Lehramtes ausbrechen will.

die

schule krankt vor allem am system, das von oben kommt und diktiert wird, nicht am Lehrer-schüler-verhältnis. wenn oben keine leute mehr sitzen, die von schule und echtem leben nix verstehen, dann wird sich das schulklima sofort verbessern.

Re: die

eine klare - richtige Analyse der Ist- Situation

die den Absprung geschafft haben...

und wie viele sind von der Schule weggegangen und sind gescheitert?

lehrer-bashing

wieder einmal ein "wunderbarer" Artikel, der zum angesagten Lehrer- Bashing einladet. Aber es gibt schon einige wenige, denen man ein Ausstiegsszenario bieten sollte. Es gibt einfach keine wirkliche Möglichkeit die unfähigen Lehrer noch vor Studienbeginn herauszufiltern

jaja, die armen.

müssten was anderes lernen und kommen dann u U drauf, dass es lehrer gibt, die den stoff selber gut beherrschen aber nicht vermitteln können.... tscha: solls geben ;-)

Re: jaja, die armen.

Wenn erwachsene doch endlich die kleinkarrieten woertgefecht ad acta legen koennten, wuerde es der debatte um bildungreform mehr nuetzen.
Mein platz ist bei denen, die von unnserer gesellschaft so wirksam an den rand gedraengt werden. Dankbarkeit und erfolge lassen sich sehen.

Auch lehrer koennen gute arbeit leisten,, auch wenn man die oeffentlichkeit glauben laest der berufsstand besteht nur aus unnuetzen privilegienrittern und belastungsschwache grossverdienern.

Re: jaja, die armen.

Also ich habe meinen weg gefunden und zwar bei denen die in unserer gesellschaft so wirkungsvoll an den rand gedraengt werden. Mit ganz brauchbaren ergebnissen helfe ich lernschwachen kindern -
Und wenn dann auch erwachsene erkennen
nukoennten, dass kleinkarrierte wortgefechte uns nur die zeit nerauben brauchbare reformvorschlaege

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In der Tat...

es ist verdammt schwierig im Bildungsbereich eine andere Tätigkeit zu bekommen.

Oder vielleicht auch nur für Personen, die von vornherein nichts im Bildungsbereich verloren gehabt haben.
Das würde auch die Frage klären, warum Österreichs Schüler so schlecht im internationalen Vergleich abschneiden...

Gast: Lehrerhetze
17.09.2012 09:23
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auf zur Lehrerhetze

Szenario: ein Lehrer möchte sich gerade auf den Unterricht vorbereiten, dazu sucht er nach einem passenden Zeitungsartikel im Internet. Stattdessen findet er die Berichte in der Online-Presse. Vor lauter Ärger über diese Lehrerhetze, beschließt der Lehrer einfach die Schüler aus dem Buch lesen zu lassen - also nichts Spannendes zu machen. "Ich werde doch nicht so blöd sein, viel zu arbeiten, wenn eh alle sagen, dass ich so faul und unfähig bin!" Das nennt man dann "self fulfilling prophecy". Also liebe Presse: nur weiter gegen DIE Lehrer (im Kollektiv) hetzen, solange bis es gar keine guten Lehrer mehr gibt!!!!

Re: auf zur Lehrerhetze

Mhm.
Hallo Zielgruppe!

Re: auf zur Lehrerhetze

sollten Sie lehrerIn sein und nicht einmal fähig, den o.a. artikel sinnerfassend zu lesen, ist Ihnen dringend zu raten, Ihre profession zu wechseln.

Antworten Gast: edeflm
17.09.2012 12:30
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Re: auf zur Lehrerhetze

es tut mir leid, aber auch nach wiederholtem Lesen dieses Artikels kann ich hier einfach keine Hetze erkennen. Im Gegenteil, der Artikel zeigt eher das Dilemma jener Personen auf, die sich für den Beruf des Lehrenden entschieden haben und irgendwann zur Erkenntis gelangten, dass diese Tätigkeit wohl nicht die entgültige Berufung ist.

Re: Re: auf zur Lehrerhetze

priester ist ev. noch ein beruf aus berufung. leute, fallt's nicht auf den berufungsschmäh herein.

Gast: Brandl M
17.09.2012 07:46
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Die Neuen sind meistens schon nach wenigen Jahren ausgebrannt

Unsere Spass Gesellschaft mit ihren Bildungsexperten und Roten Leistunsverweigerern und nach unten Nievellierern hat ein Umfeld geschaffen, in dem nur mehr Masochisten bestehen können.

Lauras Lehrer.....

wer gestern Abend "im Zentrum" den stotternden
Lehrerverteter mit seiner völlig weltfremden Arbeitsauffassung gehört hat kann sich nur wundern.
Das sind unsere Lehrer, mich wundert das Ergebnis der Pisa Studie nicht mehr.

Antworten Gast: Trude Huber
17.09.2012 11:38
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Re: Lauras Lehrer.....

Typischer Kommentar eines Einfältigen: von einem Lehrer auf alle schließen. Keine Ahnung von der Pisa Studie, keine Ahnung von den Herausforderungen, denen sich Lehrer stellen müssen, aber verallgemeinern.
Warum posten hier so viele Ahnungslose? Waren sie alle schlecht in der Schule??

Re: Re: Lauras Lehrer.....

Sie können PISA-Studie nicht einmal richtig schreiben.

Antworten Antworten Antworten Gast: Trude Huber
17.09.2012 12:59
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Re: Re: Re: Lauras Lehrer.....

Haha...aso KEIN Gegenargument...

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Re: Re: Re: Re: Lauras Lehrer.....

jede Meinung muss man auch nicht kommentieren!

Berufswechsel ist nicht nötig

es gibt genug Privatschulen die dringend lehrpersonen suchen. ist vielleicht nicht so gemütlich ohne pragmatisierung.

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Re: Berufswechsel ist nicht nötig

wer glaubt, die Kids in Privatschulen wären leichter als die, in öffentlichen Schulen zu unterrichten irrt

1. Eltern mit schwierigen Kindern bevorzugen nämlich Privatschulen,
2.auch die, deren "Qualitätszeit mit den eigenen Kindern" sich auf Abendessen und Fernsehritual begrenzt und
3. die, die Erziehungsarbeit deshalb lieber in die Hände von "Experten" legen

Re: Berufswechsel ist nicht nötig

Tatsache, es ist nicht lustig fuer 800 euro zu arbeiten, wie es eine idealistische kollegin fertig bringt. Aber immmerhin hat sie einen gatten, der fuer die lebenshaltungskosten aufkommrn kann.

Antworten Gast: gast21_
17.09.2012 09:33
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Re: Berufswechsel ist nicht nötig

Informieren Sie sich über die seit vielen Jahren geltende Regelung der Pragmatisierung, bevor Sie NONSENS nachplappern!

Zur Hilfestellung - Pragmatisierung gibt es nicht mehr, nur die "dienstalten" Lehrer haben dieses Privileg noch. Kein Junglehrer hat auch nur die Aussicht auf Pragmatisierung!

Re: Re: Berufswechsel ist nicht nötig

Ich bin ein dienst alter lehrer, pragmatisierungen wurden nach guttuenchen erteilt.

Antworten Antworten Antworten Gast: gast21_
17.09.2012 11:27
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Re: Re: Re: Berufswechsel ist nicht nötig

Aktuell gibt's jedenfalls keine mehr.

 
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