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Fachhochschule Salzburg: 44 Millionen Euro für die Region

07.03.2008 | 22:04 |   (Die Presse)

FH-Struktur und Studierende: Gewaltiger Beschäftigungs-Effekt für das Umland.

SALZBURG (ewi). Die Fachhochschule Salzburg mit ihren Standorten in Urstein und Puch ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die Region. Insgesamt 44 Millionen Euro pro Jahr machen die von der FH, ihren Beschäftigten und Studierenden ausgelösten gesamtwirtschaftlichen Effekte aus.

Die wirtschaftliche Berechnung fußt auf einer Analyse des FH-Budgets und einer Umfrage unter den Studierenden. Die FH beschäftigt rund 190 Mitarbeiter im administrativen Bereich, der Lehre und Forschung sowie 400 nebenberufliche Lektoren. Im laufenden Studien Jahr zählt sie in den 14 Studiengängen rund 1900 Studierende. Von 20 Prozent der Studierenden konnten die Daten ausgewertet werden.

Somit ergibt sich folgendes Bild der Studentenschaft:
•64 Prozent sind Vollzeitstudierende, 36 Prozent betreiben das Studium berufsbegleitend.
•55,8 Prozent der Studierenden kommen aus dem Bundesland Salzburg, 18,9 Prozent aus Oberösterreich, 7 Prozent aus den weiteren Bundesländern, 10,2 Prozent aus Deutschland (Rest andere Länder oder keine Angabe).
•47,7 Prozent wohnen in Privatzimmern und Mietwohnungen, 14,2 Prozent im Campus Urstein, 4,1 Prozent in anderen Studentenheimen.
•Die monatlichen Ausgaben eines Studierenden belaufen sich auf durchschnittlich 826 Euro. 35 Prozent wird für Wohnen ausgegeben, 16 Prozent für Lebens- und Genussmittel, 13 Prozent für Zeitungen/Zeitschriften/Haushaltsmittel, 12 Prozent für Verkehrsmittel. Die Gastronomie (FH und auswärtige Lokale) nehmen 12 Prozent des Studentenbudgets in Anspruch.
•Persönliche Merkmale: 56 Prozent männliche, 44 Prozent weibliche Studenten; nur ein Fünftel widmet sich zur Gänze dem Studium (auch keine gelegentliche Beschäftigung). 4,4 Prozent sind verheiratet, 6,4 Prozent haben Kinder, von deren Betreuung sie meist entbunden sind.

Zusammenfassend ergeben sich nach der FH-Berechnung gesamtwirschaftliche Produktions- bzw. Umsatzeffekte von rund 43,8 Millionen Euro, wobei der größte Teil – etwa vier Fünftel – der Wirtschaft des Landes Salzburg zufließt. Dazu kommt ein Beschäftigungseffekt von 560 Arbeitsplätzen, davon 450 im Land Salzburg.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.03.2008)


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