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Ein Siebentel aller Amerikaner kann kaum lesen

12.01.2009 | 10:18 |   (DiePresse.com)

32 Mio. Erwachsene in den USA können keine zusammen-hängenden Sätze lesen. In Kalifornien, New York und Florida hat sich die Zahl der Leseschwachen in den vergangenen Jahren erhöht.

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Die Packungsbeilage eines Medikaments, eine Einladung zum Elternabend oder ein Zeitungsartikel: Viele Amerikaner können mit diesen Dingen nichts anfangen. Laut einer aktuellen Studie können geschätzte 32 Millionen Erwachsene in den USA - einer von sieben - nicht richtig lesen, wie die Zeitung "USA Today" berichtete. "Sie können keine zusammenhängenden Sätze lesen", wird Sheida White zitiert, eine Forscherin im US-Bildungsministerium, das die Erhebung in Auftrag gab. Dazu wurden mehr als 19.000 Amerikaner untersucht.

"USA Today" zufolge konnten im Vergleich mit einer Studie von 1992 viele Bundesstaaten die Lesefähigkeit ihrer Einwohner verbessern. So sei in Mississippi die Zahl der Leseschwachen von 25 auf 16 Prozent gesunken. In anderen Bundesstaaten, unter anderem Kalifornien, New York und Florida, habe sich die Situation jedoch noch weiter verschlimmert.

David Harley, Präsident einer Organisation für die Alphabetisierung Erwachsener, macht nicht diagnostizierte Lernschwierigkeiten, Immigration und vorzeitiges Schulabbrechen für die hohe Zahl der nicht lesefähigen Amerikaner verantwortlich. Mississippi habe "mehr in Bildung investiert und innovative Projekte entwickelt", sagte er der Zeitung. "Davon brauchen wir mehr."

(Ag./Red.)

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6 Kommentare
komajo
13.01.2009 07:19
0 0

Wo stehen die Amis bei Pisa?

Das amerikanische Schulsystem ist gegliedert in Grundschule, Junior- und Senior-Oberstufe. Ein ähnliches Gesamtschulsystem ist auch bei uns geplant. Die Ergebnisse ist zu fürchten werden ähnlich sein.

Gast: mike
12.01.2009 14:19
0 0

Seltsam,

auch von österreichischen Schulabgängern war zu hören, daß ein erschreckend hoher Prozentsatz nicht sinnerfassend lesen kann ..


Ratio
12.01.2009 13:36
0 0

"Ein Siebentel aller Amerikaner kann kaum lesen"

Blöd, dass einer davon Präsident geworden ist und in der Vergangenheit daher alles unterschreiben mußte, was man ihm vorlegte.

Gast: sowhat
12.01.2009 13:30
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Wienweit trau ich mir eine Wette beim Gottschalk ablegen dass es durch Zuwanderung bildungsfernerer Schichten derzeit genau so ist....


Antworten demedici
12.01.2009 14:46
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Re: Wienweit trau ich mir eine Wette beim Gottschalk ablegen dass es durch Zuwanderung bildungsfernerer Schichten derzeit genau so ist....

Da haben sie völlig recht. Nicht nur in Wien ist das so, sondern in ganz Europa, aber das hat nicht (nur) mit der Zuwanderung zu tun. Auch angestammte Europäer sind davon betroffen, der durchschnittliche IQ der Gesellschaft sinkt, und das hat mit Entwicklungen zu tun, die in der Systemischen Evolutionstheorie hervorragend beschrieben sind (höchste unwissenschaftlich, aber kurz und prägnant gesagt, weil die gscheiten Leut wegen der Emanzipation keine Kinder mehr kriegen, und die Dummen eben auch solche produzieren).

Antworten Antworten antikarl
12.01.2009 15:22
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Re: Re: Wienweit trau ich mir eine Wette beim Gottschalk ablegen dass es durch Zuwanderung bildungsfernerer Schichten derzeit genau so ist....

Aber war das nicht immer schon so? Einfache (von dumm will ich nicht sprechen) Leute wie kleine Bauern, Arbeiter hatten immer mehr Kinder als das sog. Bildungsbürgertum. So einfach ist das also nicht. Viel wichtiger ist die Einstellung der Eltern zum Lernen.

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