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Neugebauers erfahrene Schulbuben

20.05.2012 | 18:28 |  von Karl Ettinger (Die Presse)

Ein Pragmatiker, ein Heißsporn, ein Virtuose: Langgediente Lehrergewerkschafter verhandeln mit der Regierung über ein neues Dienstrecht für Junglehrer.

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Wien. Für den Boulevard ist er der Buhmann und „Betonierer“, auch in der Schulpolitik. Dabei sitzt Fritz Neugebauer als Vorsitzender der Beamtengewerkschaft gar nicht am Verhandlungstisch. Wenn heute, Montag, die Gespräche über ein neues Dienstrecht und Gehalt für künftige Junglehrer fortgesetzt werden, nimmt ein Quintett bestehend aus den Vorsitzenden der Lehrergewerkschaften Platz.

Eines wird sich nicht ändern: Sie werden die Anliegen der rund 120.000 Lehrer ebenfalls hartnäckig vorbringen – mit Rückendeckung und teils auch mit Rücksprache beim Beamtenboss. Auch wenn sie dafür – vom selbst ernannten Schulreformer Hannes Androsch bis zur „Kronen Zeitung“ – als „Blockierer“ abgestempelt werden: Die von der Regierung angestrebte Einigung bis zum Sommer ist unrealistisch.

Neugebauer wurde als Lehrervertreter in der Gewerkschaft groß. Seine Nachfolger Paul Kimberger (Plichtschulen), Eckehard Quin (AHS), Jürgen Rainer (BMHS), Albert Arzt (Berufsschulen) und Dominikus Plaschg (Landwirtschaftslehrer) haben Unterrichtsministerin Claudia Schmied eines voraus: viel Erfahrung im Schulwesen. Alle sind langgediente Personalvertreter. Aber auch wenn sie ihre Position intern abgestimmt haben, sind Neugebauers „Schulbuben“ unterschiedliche Typen.

Der Oberösterreicher Paul Kimberger, der seit Mai 2011 an der Spitze der Pflichtschullehrergewerkschaft steht, ist als Vorsitzender der Arge Lehrer gleichsam das Sprachrohr. Gestern, Sonntag, wurde der frühere Heeres-Milizoffizier 45 Jahre alt. Der gut vernetzte Christgewerkschafter ist ein Pragmatiker und Taktiker, der sich ungern als Verhinderer hinstellen lässt. „Nein zu sagen ist mir nicht genug“, betont Kimberger selbst. Daher war er seit Anfang Mai bemüht, herauszustreichen, dass das 26-Seiten-Papier der Regierung „enttäuschend“ sei, weil Begleitmaßnahmen wie Verwaltungspersonal oder Psychologen fehlten.

 

Gegen „Kuschelpädagogik“

Mit „Kuschelpädagogik“ hat Kimberger nichts am Hut. So verlangt er auch, dass Rechte für Lehrer fixiert werden müssen, wenn Schüler den Unterricht massiv stören.

Der Steirer Jürgen Rainer ist der Heißsporn und Hardliner in dem Lehrer-Quintett. Der gebürtige Grazer (61) ist Gewerkschaftschef der berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (BMHS). Der geeichte schwarze Funktionär und Vertreter von rund 23.000 Pädagogen ließ im Vorjahr mit der Forderung zur Verkürzung der Arbeitszeit von 40 auf 38 Stunden aufhorchen. Er hat in der Arbeitszeitdebatte seit 2009 schon mit „Flächenbrand“ und der „Politik der kleinen Nadelstiche“ gedroht.

Dagegen geht die Stimme von Eckehard Quin des Öfteren unter. Dabei ist der Niederösterreicher, der Geschichte und Chemie studiert hat, als AHS-Lehrerchef das dritte Schwergewicht innerhalb der Lehrergewerkschaft. Quin (43) aus dem BG/BRG Perchtoldsdorf bei Wien legt Wert auf eine differenzierte Darstellung. Der Historiker und leidenschaftliche Klarinettenspieler ist der Feinsinnige.

Albert Arzt (53) als Chef der Berufsschullehrer und Dominikus Plaschg für die Landwirtschaftslehrer vervollständigen das Quintett. Für Arzt, der aus einer Tischlerei aus Kirchdorf an der Krems kommt, ist Neugebauer vorbildlich: „Er ist wirklich mit dem Herzen Arbeitnehmervertreter.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.05.2012)

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43 Kommentare
 
12
Gast: Korrupty
22.05.2012 19:37
0 2

Leistung??

Neugebauer und seine Mitläufer haben noch nie etwas für Österreich geleistet (wos wor mei Leistung) !!!
Neugebauer ist der größte Bildungs und Arbeitsplatzzerstörer der 2. Republik!!
Diese sinnlosen Figuren können nur schmarotzen und den Steuerzahler bestehlen!!
Schickt diese Schmarotzer und Bildungszerstörer endlich ind Altenheim!!

0 0

Re: Leistung??

Die größten Bildungszerstörer sind jetzt am Werk, Hr. Neugebauer hat leider nicht mehr die Kraft, sich dagegen aufzulehnen und seine Schulbuben sind vom Start weg "zahnlos".

Gast: Korrupty
21.05.2012 19:47
0 4

Neugebauer =Schmarotzer

Neugebauer hat sein ganzes Leben keine Leistung für Österreich erbracht.
Neugebauer vernichtet Arbeitsplätze, zerstört das Bildungssystem bestiehlt die Steuerzahler.
Schickt diesen Schmarotzer doch endlich ins Altenheim!!!

Gast: Lehrerauswien
21.05.2012 14:22
0 0

Ich glaube nicht....

Ich glaube nicht, dass E. Quinns Stimme untergeht - im Unterschied zu Fr. Schmieds laufend an die Schulen via Postfächer in die Mülltonnen wandernden Hochglanz-Propaganda-Blattln (wer zahlt's?), betreibt Quinn in "Echtzeit" fast den BLOG
www.quintessenzen.at
( = URL : http://quinecke.wordpress.com/ ) wo erbreit und im Sinne des Web 2.0 informiert und feed-back bekommt....

Gast: 1. Parteiloser
21.05.2012 13:39
0 1

Wieder Verhandlungen zur menschenrechtswidrigen, weil diskriminierenden, Dienstunrechten!

Es ist ja prinzipiell so, dass die Biennalsprünge eine Diskriminierung der jungen Beschäftigten in sich tragen und daher Menschenrechtswidrig sind.

Die Österreichische Gesellschaft hat doch schon seit Dekaden dieses menschenrechtswidrige Grundprinzip als Problem in vielen Bereichen, auch der Realwirtschaft (Extrembeispiel AUA).

Es stört aber offensichtlich auch die Interessensvertreter (Lobbyisten) bei der Gesetzgebung nicht, die haben dieses Unrecht ja zu geltenden Recht in Österreich gemacht.

Auch die Verhandler, alle Beteiligten, können gar nicht erkennen, dass diese Vorhaben ein bestehendes Unrecht weiter führt.

Ich würde meinen, dass Gesetze, welche dem Sinn der Menschenrechte widersprechen, niemals wirksam werden dürften. Bestehende Gesetze, welche die Menschenrechte verletzen sind kurzfristig zu überarbeiten und so umgestalten, dass es den Menschenrechten auch entspricht.

Die Entscheidungsträger, Regierung, Gesetzgeber, Gewerkschaften, Sozialpartner sind aber schon so degeneriert, dass diese das Grausige ihrer Tätigkeit gar nicht mehr erfassen können.

Eine reife Gesellschaft entlohnt die real geleistete Leistung für die Gesellschaft und sonst nichts.

Re: Wieder Verhandlungen zur menschenrechtswidrigen, weil diskriminierenden, Dienstunrechten!

Unterrichtszeit in vollen Stunden(60 min) pro Lehrer im internationalen Vergleich:
1.Primarstufe (6-10jährige):
Österreich:
Von der Gewerkschaft vorgeschlagen: 795
Von der Eltern durchgesetzt: 774

Finnland: 677
Deutschland: 806

2. Sekundarstufe I:
Österreich:
Von der Gewerkschaft vorgeschlagen: 624
Von der Eltern durchgesetzt: 607

Finnland: 592
Deutschland: 758

3. Sekundarstufe II:
Österreich:
Von der Gewerkschaft vorgeschlagen: 605
Von der Eltern durchgesetzt: 589

Finnland: 550
Deutschland: 714

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
21.05.2012 20:26
0 2

Re: Re: Wieder Verhandlungen zur menschenrechtswidrigen, weil diskriminierenden, Dienstunrechten!

Heute viele Promille?

Die Unterrichtszeiten im Ländervergleich haben doch wirklich keinen Zusammenhang mit der Diskrimierung der Junglehrer.

Gast: 1. Parteiloser
21.05.2012 13:31
0 3

Die Ausgangslage vor den Verhandungen!

Jahresunterrichtszeiten (OECD)
Volksschulen:......779 Stunden
Sekundarstufe I:..607 Stunden
Sekundarstufe II:.589 Stunden

Die Menschen der Realwirtschaft haben eine Normarbeitszeit von etwa 1.800 Stunden pro Jahr!

Leistungen der Lehrpersonen:
Die Pisastude zeigte bei den 15/16jährigen einen Anteil von 28% Absolventen mit Problemen beim sinnerfassenden Lesen und 28% bei den Grundrechenarten.

Einkommen Bundeslehrpersonen:
Aktive Lehrpersonen:..................50.191.- EUR
Ruhegenießende Lehrpersonen:....51.430.- EUR
Quelle: Personaljahrbuch des Bundes

Andere Berufsgruppen zum Vergleich (RH)
Aktiveinkommen:
Arbeiter:.........18.318.-
Selbstständige.23.657.-
Angestellte:.....34.146.-

Gesetzliche PV.:.14.634.- (ASVG)

Personalstand (Statistik Austria)

Lehrpersonen in Ö:
2010/11: 124.921
2000/01:. 125.177
1990/91:. 112.746
1980/81:. 100.561
1970/71:…68.342
1960/61:.. 57.862
1950/51:.. 58.004

Schüler pro Lehrperson:
20010/11: 9,33
2000/01: 9,84
1990/91: 10,64
1980/81: 13,78
1970/71: 19,72
1960/61: 18,04
1950/51: 18,60
Die Schulbuben haben also die Aufgaben die geringsten Leistungsanforderungen ohne Verantwortungsübernahme für die schwachen Resultate bei gleichzeitig exzellenter Entlohnung aufrecht zu erhalten. Es gilt also die Finanzierung des präpoteten und asozialen Verhaltens durch die Mitmenschen sicherzustellen.

Re: Die Ausgangslage vor den Verhandungen!

es sollte sich doch längst auch bis zu Ihnen herumgesprochen haben, dasss die arbeitszeit eines lehrers nicht nur jene im klassenzimmer ist! SA-texte z.b. korrigieren sich von selbst oder wie?

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
22.05.2012 09:21
0 2

Re: Re: Die Ausgangslage vor den Verhandungen!

Können Sie nicht sinnerfassend lesen?
Ich habe doch ganz eindeutig von Unterrichtszeiten geschrieben und nicht von Arbeitszeiten.

Auch wenn Sie die Nebenzeiten berücksichtigen, welche über alle Unterrichtsgegenstände (auch Werken, Sport, Religion) sehen, dann wird wohl ein durchschnittlicher Aufschlag von +50% zu Unterrichtszeit der Realität nahe kommen. Es bleiben als real noch immer gewaltige Unterschiede bei der Jahresarbeitszeit, ausgehend von der realen Arbeitszeit der Lehrpersonen geht also um etwa +100% was die Menschen der Realwirtschaft mehr leisten.

Die Nebenzeiten der Lehrpersonen, welche nach den Behauptungen der Gewerkschaft ja bis zu 1.200 Stunden pro Jahr (bis über 30 Stunden pro Schulwoche!) betragen, die kommen doch den Schülern gar nicht zu Gute. Das Hefteverbessern bringt den Schülern nachweislich keine besseren Fähigkeiten, die Vorbereitung für einen ordentlichen Unterricht brauchen doch auch nur schwache Lehrpersonen um die eigenen Defizite zu kompensieren.

Der Arbeitsplatz der Lehrpersonen sollte doch auf jeden Fall zu mehr als 60% das Klassenzimmer sein. Das deshalb, weil die Werkstücke die Schüler sind, welche in den Schulen Fähigkeiten erwerben sollten. Die Versuche der Lehrpersonen den Schülern mit dem gewaltigen Anteil an Nebenzeiten die Fähigkeiten zu vermitteln, diese sind doch weitgehend gescheitert.

Re: Re: Re: Die Ausgangslage vor den Verhandungen!

so viel unwahres auf einen haufen habe ich selten gelesen! informieren sie sich bitte besser, bevor sie mit "wahrheiten" um die gegend werfen. tun sie das bitte selbst, denn meine zeit ist zu wertvoll dafür. ich versuche nämlich gerade die textkompetenz meiner schüler zu verbessern...aber moment einmal: weil ich mir ja daheim anstatt im klassenzimmer darüber gedanken mache, bin ich anscheinend für den beruf untauglich...

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
22.05.2012 16:56
0 1

Re: Re: Re: Re: Die Ausgangslage vor den Verhandungen!

Danke für die Bestätigung!

Deine Darstellung der "textkompetenz meiner schüler zu verbessern und dazu daheim anstatt im klassenzimmer gedanken darüber machen" das erfüllt meine Behauptung zu 100%!

"die Vorbereitung für einen ordentlichen Unterricht brauchen doch auch nur schwache Lehrpersonen um die eigenen Defizite zu kompensieren"

Du kannst offensichtlich wirklich nicht erkennen, dass Du so nur ein Versager sein kannst!

Re: Re: Re: Re: Re: Die Ausgangslage vor den Verhandungen!

du musst an deiner syntax arbeiten!:D

Re: Die Ausgangslage vor den Verhandungen!

Kurz nach dem Krieg, gab es naturgemäß relativ wenig Lehrpersonen und es saßen in den Klassenzimmern bis zu 50 Kinder.
Dass dies heute nicht mehr so ist, ist aus Ihrer Sicht offensichtlich bedauerlich!

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
21.05.2012 19:53
1 2

Re: Re: Die Ausgangslage vor den Verhandungen!

Und, weil es nach dem Krieg, also vor 2 Generationen so war, so müssen heute die Österreicher für 2,2 aktive Lehrpersonen pro Schulkassen brennen?

Und weil die Österreich für 2,2 Lehrpersonen pro Schulkassen brennen, so werden Österreichs Kinder um 100% höher belastet als die Lehrpersonen!

Heute schwejkelst Du aber wieder ordentlich!

Re: Die Ausgangslage vor den Verhandungen!

Nach 15 Dienstjahren betrug das Gehalt einer akademisch ausgebildeten Lehrerin in Österr. im Jahr 2007 41.469€, während das Gehalt einer akademisch ausgebildeten Lehrerin in Deutschland 62.372€ und in der Schweiz 72.990€ betrug (ebenfalls nach 15 Dienstjahren)!.

Antworten Antworten Gast: 1. Pateiloser
21.05.2012 19:56
0 2

Re: Re: Die Ausgangslage vor den Verhandungen!

Deine Daten stimmen noch immer nicht. Eine kurze Überprüfung auf der Homepage Lehrerfreund.de oder auch im Personaljahrbuch des Bundes zeigen völlig andere Zahlen.

Vielleicht kannst Du das Schwejkeln noch optimieren, indem Du behauptest, dass Österreichs Arbeiter um die 90.000.- Euro verdienen, die akademisch gebildeten Lehrpersonen aber nur 1.100.- Euro pro Jahr. Falsch bleibt ja falsch.

Re: Re: Re: Die Ausgangslage vor den Verhandungen!

Vielleicht guckst Du einmal hier:
http://www.oecd-ilibrary.org/education/education-at-a-glance-2009_eag-2009-en

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
22.05.2012 09:13
0 1

Re: Re: Re: Re: Die Ausgangslage vor den Verhandungen!

Warum verwenden Sie 4 Jahre alte Daten, wenn doch auch neuere Daten zur Verfügung stehen?

Warum verwenden Sie die komische Formulierung "guckst Du"?

Warum blende Sie die Daten des Personaljahrbuchs des Bundes und die Vergleichtabelle auf der Homepage Lehrerfreund.de so hartnäckig aus?

Warum blenden Sie die laufend fallenden Fähigkeiten der Absolventen immer vollkommen aus?

Warum blenden Sie die um 54% höheren Kosten, im Vergleich zu D, für das Bildungssystem für die ersten 9 Schuljahre immer aus?

Warum verstecken Sie sich hinter Dienstjahren und Akademiker und blenden den fehlenden Nutzen für die Gesellschaft vollkommen aus?

Warum blenden Sie die zunehmenden Disbalancen bei den Leistungsanforderungen, Entlohnungen und der sozialen Absicherung zwischen dem privaten Wirtschaftsbereich und den geschützten Bereichen vollkommen aus?

Sind Sie ein Akademiker, vielleicht sogar freigestellt, im Bildungsbereich und einer der Profiteure des Umverteilungswahnsinns?

Glauben Sie an den Goldesel?

Re: Re: Re: Re: Re: Die Ausgangslage vor den Verhandungen!

ad1) In den letzten 4 Jahren sind die Lohnerhöhungen in allen Ländern Europas moderat ausgefallen, also hat sich in den Relationen nicht sehr viel geändert.
ad2) Je nachdem ob wir per Sie oder per Du sind - das ändert sich bei Ihnen/bei Dir ja ständig - schreibe ich auch anders.

Antworten Gast: nichtjedestatistikistschlagend....
21.05.2012 14:12
0 0

Re: Die Ausgangslage vor den Verhandungen!

Unterrichtsstunde IST NICHT GLEICH Arbeitsstunde (auch die ZIB-Sprecher arbeiten länger, als sie am Bildschirm sind...)
Es gibt genaue Untersuchungen der JAHRESARBEITSZEITBELASTUNG, die durchaus über 40-Stundenwochen über das Jahr gemittelt (!) ergaben... Sehr wohl haben Lehrer das "Privileg" einer kapazitätsorientierten Arbeitszeit, sprich, auch am Wochenende, abends etc. noch die Zusatzarbeiten erledigen zu können...
2. L. sind Akademiker - die oben ganannte Zahl ergibt sich aus den durch die Gehaltsvorrückung entstandene Belastung des Bundes, da zZ noch viele in ihren letzten Gehaltsstufen sich befinden... Junglehrer verdienen gerade mal 2 200 bis 2 300 Euro brutto... (als Akademiker!)
3. SS pro Lehrperson ergibt sich aus verstärktem Förderbedarf etwa in Mittelschulen, Klassenteilungen in Sprachen etc.
4. PISA-Problem it ein solches der migrantisch-belasteten urbanen Hauptschulen (zT Gymnasien mit Mittelschulcharakter) - Gyms sind da oft durchaus im int. Verg.

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
21.05.2012 15:51
0 3

Re: Re: Die Ausgangslage vor den Verhandungen!

Du bist sogar zum sinnerfassenden Lesen zu deppat!

1) Ich habe ganz klar von Jahresunterrichtszeiten geschrieben und nicht von Arbeitszeiten. Die Arbeitszeiten der Lehrpersonen liegen real etwa um 50% über den Jahresunterrichtszeiten, also etwa um 50% unter den Österreichischen Mitmenschen!

2) Junglehrer sind doch auch nicht alle Akademiker, Deine Behauptung ist also Unsinn!

2.1) Reife Gesellschaften bezahlen die real erbrachten Leistungen und nicht die Ausbildung. Akademiker sind also auch aufgefordert die besseren Fähigkeiten für die Gesellschaft zum Einsatz zu bringen um eine entsprechende Entlohnung rechtfertigen zu können. Nur deppate Gesellschaften bezahlen erst dem Akademiker seine Ausbildung und dann sein Akademiker sein ein ganzes Leben ohne brauchbare Gegenleistungen zu fordern.

3) Was soll der Blödsinn mit Förderberarf, Sprachen, etc um den gewaltigen Personalüberhang zur erklären. Die Förderungen nutzen doch nichts, weil die Absolventen immer weniger können, auch bei den Sprachen hapert es gewaltig, sogar bei Deutsch! Die Klasseneinteilungen sind auch so zu machen, dass das Personal im Sinne der Österreicher eingesetzt werden kann und nicht als Rechtfertigung für die Faulheit der Lehrer zu gestalten. 8.000 karenzierte Lehrpersonen brennen die Österreicher!

4) Die Migranten sind an den schlechten Pisaresultaten nicht ursächlich verantwortlich, eher das Versagen der präpotenten Akademiker.

Deine präpotente Argumentation ist zum Kotzen!

schrecklich!

Die schimmsten Sozialdemokraten sind die Christ-Sozialdemokraten!

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LehrerInnen in Ruhe lassen!

Ich, 80, ehemals Manager, em. Universitätsdozent, habe mich jetzt als LESEPATE einer Volksschule zur Verfügung gestellt und arbeite einen Tag in der Woche. Gratis natürlich. Ich kann ein Lied davon singen, welchen körperlichen und seelischen Einsatz die Lehrerinnen, der von mir betreuten Klassen leisten, um dieser multikulti Gesellschaft etwas beizubringen. Ich würde die vier Stunden täglich auf die Dauer nicht ohne längere Erholungspausen bewältigen. Wer gegen die Lehrer stänkert, war noch nie aktiv "an der Front". Lasst auch die Migrantenkinder un Ruhe. Sie bemühen sich redlich, können aber nichts dafür, dass das Elternhaus so gut wie gar nicht mithilft!

Antworten Gast: johnnychesterfield
21.05.2012 15:10
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Re: LehrerInnen in Ruhe lassen!

danke! es ist wohltuend einmal von jemanden anderen als von seinesgleichen verstanden zu werden. ganz besonder die volksschullehrer! ich als hs-lehrer kann mich ihnen nur anschließen. die, meist weiblichen, lehrer leisten in dieser schulform wirklich besonderes!
danke!

Antworten Gast: eamon clever
21.05.2012 13:52
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Re: LehrerInnen in Ruhe lassen!

wir haben die lehrer viel zu lange in ruhe gelassen... - als elternteil möchte ich psychologisch ausgebildete, gut bezahlte methodisch sattelfeste allgemeinbildner in den schulen. Ich halte es für sinnlos, fachlich hochgebildete mgw. auch fachlich hochkompetente beinahewissenschafter auf 6-15 jährige schüler loszulassen. Mit ist es egal ob der jetzt bacc, mas oder sonstwas ist. Bevor der "lehrer" vor der klasse steht, muss er nachweisen, dass er nicht den beruf verfehlt hat oder den beruf gewählt hat, weil er für die karriere als forscher zu deppert war.

 
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