Acht Jahre nach dem Tod eines sechs Monate alten Babys hat die US-Tochter des italienischen Unternehmens Peg Perego mehr als 220.000 Buggys zurückgerufen. Wie die US-Verbraucherschutzbehörde CPSC am Dienstag mitteilte, handelt es sich um zwei alte Modelle, bei denen die Kinder, wenn sie nicht angeschnallt sind, so unglücklich vom Sitz herunterrutschen können, dass sie mit Kopf und Hals am Bügel hängenbleiben und sich strangulieren können. 2004 war das Baby aus Kalifornien auf diese Weise umgekommen, zwei Jahre später hätte es beinahe ein sieben Monate altes Kind in New York getroffen.
Die Rückrufaktion betrifft laut CPSC zwei alte Modelle, "Venezia" und "Pliko-P3", die zwischen Jänner 2004 und September 2007 hergestellt wurden. In den USA waren sie bis September 2010 im Handel. In Österreich sind die Modelle etwa über Ebay noch im Handel.
(APA/AFP)
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