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Frauen finden Gefallen an klassischen Rollenbildern

10.08.2012 | 11:27 |   (DiePresse.com)

Laut einer aktuellen Umfrage sind Haushalt und Kinder fest in Frauenhand, während Männer sich ums Geldverdienen kümmern sollen.

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Immer mehr Frauen finden Gefallen an klassischen Rollenbildern, das hat eine am Freitag veröffentlichte Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstituts "Spectra" ergeben. Ein weiteres Ergebnis: Über die Hälfte der Bevölkerung ist der Meinung, dass der Haushalt und die Kinder Frauensache sind und Männer sich ums Geldverdienen kümmern sollen.

Spectra hat im März mit 1.000 repräsentativ für die Bevölkerung ab 15 Jahren ausgewählten Personen persönliche Interviews geführt. Dabei erklärten 54 Prozent, es im Grunde richtig zu finden, dass sich die Frauen um Haushalt und Kinder kümmern und die Männer das Geld verdienen. In der aktuellen Erhebung waren mit 51 Prozent um zehn Prozentpunkte mehr weibliche Befragte dieser Meinung als noch vor sieben Jahren. Dass der Job der Hausfrau genauso erfüllend ist wie jede andere berufliche Tätigkeit, glauben 56 Prozent. Auch hier ist der Wert bei den weiblichen Befragten seit 2005 deutlich gestiegen - von 45 auf 57 Prozent. Große Einigkeit besteht dennoch darin, dass ein Beruf für Frauen das beste Mittel ist, unabhängig zu sein. 81 Prozent der Befragten Frauen sind dieser Meinung.

Männer haben es leichter im Beruf

78 Prozent finden, dass es Männer im Berufsleben leichter haben als Frauen. In den vergangenen sieben Jahren ebenfalls deutlich gestiegen - von 39 auf 50 Prozent - ist die Zustimmung zu der Aussage, dass das männliche Geschlecht beim logischen Denken und in der Technik begabter und daher manche Jobs für das weibliche nicht ausübbar sind.

Dennoch: 86 Prozent sind der Meinung, dass sich Väter genauso um die Kindererziehung kümmern sollten wie Mütter. 71 Prozent der weiblichen und 49 Prozent der männlichen Befragten finden aber auch, dass Männer dabei nur den angenehmen Teil übernehmen. 73 Prozent der Österreicher sind der Meinung, dass berufstätige Frauen genauso ein herzliches Verhältnis zu ihren Sprösslingen haben wie Hausfrauen. 70 Prozent stimmten der Aussage zu, dass ein Kleinkind wahrscheinlich darunter leidet, wenn beide Elternteile berufstätig sind. Nach Ansicht von 69 Prozent gehören Kochen und Saubermachen nicht nur in Frauenhände.

Comeback der klassischen Rollenbilder

Die Aufgabenverteilung in den österreichischen Haushalten entspricht weitgehend den Klischees der klassischen Rollenbilder: Frauen sind u.a. für alltägliche Hausarbeiten, Kochen, Wohnraumgestaltung, Lebensmittel- und Kleidungskauf sowie für die Betreuung der Kinder hauptverantwortlich. Als Männerdomäne gelten Reparaturen im Haus, der Autokauf, Versicherungsabschlüsse und die Finanzen. Laut "Spectra" fällt auf, dass sich die weiblichen Zuständigkeitsbereiche seit 2005 tendenziell ausgeweitet haben, die männlichen hingegen sind unverändert geblieben.

(APA)

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185 Kommentare
 
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Gast: Realität ist anders
15.08.2012 12:31
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Gefallen am klassischen Rollenbild?

Bei all den Argumenten für und wider das Hausfrauendasein wird gern vergessen: Die Hausarbeit bleibt der Frau sowieso, egal ob sie noch zusätzlich Geldverdienen geht oder nicht.

Die Frage ist nicht: Beruf oder Hausfrau?
Die Frage lautet: Hausfrau mit oder ohne Beruf?

Oder glaubt jemand, wenn die Frau irgendwo im Büro herumsitzt werden ihre Fenster nicht schmutzig oder die Wäsche muss nicht gewaschen, aufgehängt und gebügelt werden?
Wer geht mit dem Kind zum Arzt? Die Kindergärtnerin? Wer betreut das Kind wenn es krank ist? Die Horterzieherin?
Wer geht mit dem Kind Schuhe kaufen? Wer opfert seinen Schlaf wenn das Kind nachts auwacht und weint?

Oh ihr Traumtänzer, die ihr glaubt Beruf wäre alternativ zum "Heimchen am Herd". Das "Heimchen am Herd" muss frau immer sein, der Beruf kommt zusätzlich hinzu.
Dass frau dann im Beruf nicht die gleiche Leistung erbringen kann, wird ihrer Unfähigkeit zugerechnet. Dass sie aber für zwei arbeitet honoriert niemand.
Dass Frau keine Zeit mehr für die schönen Dinge des Lebens hat wird ihrer mangelnden Bildung zugerechnet.
Dass Frau keine Kraft mehr für ein Hobby hat wird ihrer Schwäche zugerechnet.
Dass Frau keine Lust hat abends auszugehen wird ihrer mangelnden Kommunikationsfähigkeit zugerechnet.

"Gefallen am klassische Rollenbild" ist wohl in den wenigsten Fällen Auslöser für die Entscheidung den Beruf an den Nagel zu hängen.

Re: Gefallen am klassischen Rollenbild?

wenns in deinen kreisen so zu geht: mein beileid.

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Hilfe...

was bildet sich diese neue Frauengeneration ein. Die haben sich gefälligst in die Zwangsemanzenrolle zu fügen!
Endlich begreifen junge Frauen wieder, wie erfüllend die Karriere in den diversen Superjobs wirklich ist. Sie bestimmen, so wie es die großen Heroinnen Dohnal und Co. immer priesen, selbstständig. Die Kinder der nächsten Generation werden es danken!

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Artikel?

darf man heute so einen artikel überhaupt schreiben?

Gast: Stiefmütterchen
12.08.2012 21:37
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Gefallen am Rollenbild? Quatsch!

So ein Blödsinn: Frauen finden Gefallen am Rollenbild. Nein, sie lassen sich immer weniger in eine Rolle drängen, sie bestimmen mehr und mehr selbst wie sie ihr Leben gestalten.

Kinder sind ein Fulltimejob. Kinder plus Beruf heißt doppelte Arbeit. Immer weniger Frauen sind bereit sich das anzutun.

Die Hausarbeit ist einfach idiotisch. Man (frau) nimmt das in Kauf. Der Beruf ist auch oft idiotisch und das nimmt man auch in Kauf.
Man ist vom Mann abhängig? Im Beruf ist man auch von einem Mann abhängig, nämlich vom Chef. Wenn der Chef eine Frau ist, ist man auch abhängig. Man muss kuschen und froh sein, dass man den Job hat.

Sehr oft ist es einfach eine Entscheidung für das kleinere Übel. Aber es hat einen riesengroßen Vorteil: Man kann die Kinder selbst erziehen. Das ist viel wert. (Wer das nicht versteht ist selber schuld.)

Gast: JOS
11.08.2012 21:43
4 4

In Zeiten wie diesen, muss man nur als FDrau geboren werden und man hat ausgesorgt!


Antworten Gast: Stiefmütterchen
12.08.2012 21:39
0 1

Re: In Zeiten wie diesen, muss man nur als FDrau geboren werden und man hat ausgesorgt!

Jeder Mann hat die Möglichkeit die Mutterrolle zu übernehmen. Er muss nur seine eigene Frau überzeugen, dass das das Beste für die ganze Familie ist.

Re: In Zeiten wie diesen, muss man nur als FDrau geboren werden und man hat ausgesorgt!

Ja genau. Vor allem, wenn man Hausfrau ist:

keinen Pensionsanspruch
kein eigenes Einkommen
totale Abhängigkeit vom (Ehe-)Partner und wenn der sich was Jüngeres sucht, ist man mittellos

Ganz toll. Sehr erstrebenswert.

Hausfrau zu sein, ist eben eine selbstbestimmte, befriedigende Tätigkeit, während fremdbestimmtes Berufsleben immer mit Arbeitsleid verbunden ist!


Re: Hausfrau zu sein, ist eben eine selbstbestimmte, befriedigende Tätigkeit, während fremdbestimmtes Berufsleben immer mit Arbeitsleid verbunden ist!

Naja, stimmt auch nicht ganz.

Antworten Gast: pol Beobachterin
12.08.2012 10:01
2 2

Re: Köstlich! Oder war das Ihr Ernst?

1. selbstbestimmt: richtet sich doch nach den Bedürfnissen der Familie (Mami, ich brauch..) und nicht nach denen der Hausfrau.
2. befriedigend: gerade den Boden aufgewaschen, hoppst der Hund durch. Sehr befriedigend!
3.Welch schrecklichen Beruf üben Sie aus, der so viel Leid über Sie bringt?

Antworten Gast: Lisa-Maria
11.08.2012 23:02
1 0

Sie sind sicher keine Hausfrau,

denn sonst würden Sie nicht so einen Dummfug von sich geben. Hausfrau sein ist Arbeit, und zwar eine wesentlich schwerere und härtere Arbeit als das, was sich ein durchschnittlicher Mann (wie z.B.: Sie) darunter vorstellt. Kümmert sich Ihre Frau bei Ihnen um den ganzen Haushaltskram? Und um die Kinder (wenn vorhanden)? Tauschen sie einmal für einen Tag mit ihr, und Sie werden sehen, mit wie viel Arbeitsleid das verbunden ist...

Frauen sind von der Natur dafür geschaffen Familienbindeglied zu sein.

Es ist eine hohle Erfindung Männer in die Frauenaufgaben zu zwingen, weil sie nicht multitaskfähig, so wie Frauen sind. Das bedeutet jedoch nicht, dass ich den Frauen ihre beruflichen Werdegänge verbauen will. Ich gebe nur zu bedenken, dass jede Zwangsmaßnahme in die eine oder andere Richtung hin, den Menschen den freien Entscheidungswillen nimmt und sie in neue Zwänge, Ängste und wie im nicht funktionierenden Familienleben vorprogrammiert, zu späten Problemen und Defiziten bei den Kinder führen muss. Ja, Unterstützung der Frauen in jedem Fall und mehr als es heute anerkannt ist, weil deren Arbeit in der Familie der Schlüssel zu unserer Zukunft ist.

Gast: b754
11.08.2012 17:28
6 2

Hallo, mein Name ist Sam und ich habe die Meinung,...

...dass Frauen überhaupt nicht arbeiten sollen.
Ich meine wozu sind die Männer denn da?
Ich verstehe nicht warum sich so viele Frauen denn Stress machen und ihr eigenes Geld verdienen wollen. Es ist doch viel schöner wenn das starke Geschlecht sich um das Einkommen und die Kapitalanlagen kümmert.
Habe ich nicht Recht?
Die Diskussionen über fehlende Kinderbetreuung kann ich zusätzlich nicht verstehen. Ich finde jede Frau sollte einfach bei ihren Kindern daheim bleiben anstatt sie einfach den Staat zu überlassen. Dann gäbe es viel weniger Alkohol- und- Drogenabhängige Jugendliche. Die Verantwortungslosigkeit der heutigen arbeitstätigen Mütter ihren Kindern gegenüber ist einfach skandalös.
Sie sollten zuhause bleiben und sich für eine anständige Erziehung ihrer Kinder und ein funktionierendes Familienleben einsetzen !
Die heutigen Mütter verbrauchen ihre ganze Energie nur mehr für ihre Vollzeitarbeit für Werte wie Familie und fürsorgliche Mutterschaft bleibt ihnen keine Zeit mehr!
Ich mache zuhause zum Beispiel den Haushalt und alles was dazu gehört. ich finde es großartig! Es gibt nichts Schöneres! Besonders Staubsaugen liegt mir am Herzen. Ich probiere aber auch immer wieder gerne neue Rezepte aus. Also, wenn jemand eines für mich hat bitte melden.

So schaut's aus!

Antworten Gast: Affffe
11.08.2012 19:08
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Re: Hallo, mein Name ist Sam und ich habe die Meinung,...

Das Idealbild eines Mannes - Frau zu Hause und glückliche Kinder - noch glücklicherer Mann ?

Frau bettelt um Geld,
muss für jeden Cent Rechenschaft ablegen, da ja nur der Mann das Geld bringt,
hat keine Möglichkeit selbst was zu kaufen oder zu unternehmen,
muss sich wohl oder übel alles gefallen lassen, da sie ja total abhängig ist.
Was macht die Frau, wenn sich Mann scheiden lässt ?

Was macht eine Frau, die gar keinen Ehemann hat ?
Entsorgen wir diese Frauen, oder ab ins Kloster oder wie stellen Sie sich mit der heilen Welt vor ?

Gast: KKK_no_na
11.08.2012 11:41
7 4

und im Übrigen ..

... sind Mütter, die sich daheim um ihre eigenen Kinder kümmern, für deren seelische Gesundheit einfach unersetzlich

siehe:

http://www.kath.net/detail.php?id=37698

Gast: AlGaKo
11.08.2012 11:09
9 2

live and let die

wieso nennt man etwas ganz normales ein klischee?

nur weil es sich die politiker vorgenommen haben, die bevölkerung einer ideolischen zwangsumerziehung zu unterziehen und die bevölkerung diesem nicht folgen will, wie es sich die politiker wünschen?

wann bemerken die politiker (und die medien), dass nicht die bevölkerung die rücksrittlichen sind, sondern diejenigen, die sich als die fortschrittlichen betrachten - und dabei nicht einmal begreifen, dass sie nur realitätsfremd geworden sind.

ich würde meinen, dass die botschaft in diesem artikel eigentlich eine positive ist - nur nicht für die selbsternannten fortschrittlichen, die lieber auf die demokratie und freiheit verzichten würden, als ihre totalitären umerziehungspläne aufzugeben.

Gast: b754
11.08.2012 11:01
3 1

Wem interessierts ?

Wenn in China ein Reissack umfällt steht dieses Ereignis ja auch nicht in der Zeitung

Antworten Gast: pol Beobachterin
11.08.2012 12:28
2 0

Re: Wem interessierts ?

Gibt´s zwei Gäste mit dem Nickname b754, oder sind Sie schizophren ?

Antworten Antworten Gast: Zenzine
11.08.2012 16:32
1 1

Re: Re: Wem interessierts ?

Falsche Krankheit. Sie meinen nicht Schizophrenie sondern multiple Persönlichkeitsstörung oder auch dissoziative Identitätsstörung. Das ist komplett was anderes:

http://de.wikipedia.org/wiki/Dissoziative_Identit%C3%A4tsst%C3%B6rung

Antworten Antworten Antworten Gast: b754
11.08.2012 17:35
4 1

Re: Re: Re: Wem interessierts ?

Ah, auch falsch!
Laut meinen Ex-Freundinnen bin ich ein Soziopath. ;-))


Antworten Antworten Gast: Psychiater a. L.
11.08.2012 16:21
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Re: Re: Wem interessierts ?

beides, liebe "pol Beobachterin". Beides.... und noch viel mehr :-))

Mit Gewalt gehts halt nicht

Frau Rot und Frau Grün sollen nicht und können offenbar auch nicht mit extremem Druck so einschneidende Gesellschaftsveränderungen durchführen;Jeder/e soll sich selbst entscheide,ohne sich fürchten zu müssen schief angeschaut zu werden.
Wenn die Frau den Haushalt führt und zB 2Kinder großzieht sollte der Mann ihr dafür etwas bezahlen(müssen)damit diese diese Frauen nicht um jeden kl Braunen oder Friseurbesuch betteln müssen bei ihrem Mann.Je nach seinen Möglichkeiten natürlich.

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Re: Mit Gewalt gehts halt nicht

Ich glaube in alle Familienangelegenheiten sollte sich der Staat nicht einmischen.

Es gibt auch viele Familien, wo der Mann arbeitet und von der Hausfrau ein Taschengeld kriegt, weil sie alles verwaltet. Und - Schlecht??

Re: Mit Gewalt gehts halt nicht

Muß sie doch nicht. Als verheiratete Frau ohne eigenes Einkommen hat man m.E. den gleichen Unterhaltsanspruch wie als geschiedene (nur kann der Ehemann den Unterhalt für seine Frau leider nicht von der Steuer absetzen ...)

Gast: franz
11.08.2012 10:28
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weiblichen Zuständigkeitsbereiche seit 2005 tendenziell ausgeweitet haben, die männlichen hingegen sind unverändert geblieben.

Wir sind nun seit 37 Jahren - glücklich verheiratet, haben drei Kinder und unser Leben bereits im Jahr 1972 (das war drei Jahre vor der Hochzeit) einvernehmlich geplant und bislang auch danach gelebt; extrem verkürzt gesagt: wir leben - im Übrigen die Gebote Gottes zu leben bemüht und auf die Gnaden des Sakramenntes der Ehe vertauend - das sogenannte traditionelle (kirchliche) Rollenbild, und ich denke nicht einmal fruchtlos!!!

PS.: welch geistloser Inhalt liegt in der Feststellung, dass die weiblichen Zuständigkeitsbereiche sich seit 2005 tendenziell ausgeweitet hätten, die männlichen hingegen unverändert geblieben seien???

Ein Mehr auf der einen Seite kann wohl nur zu Lasten der anderen gehen, also dort zu einem Weniger führen.

cfe

 
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