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Frauen finden Gefallen an klassischen Rollenbildern

10.08.2012 | 11:27 |   (DiePresse.com)

Laut einer aktuellen Umfrage sind Haushalt und Kinder fest in Frauenhand, während Männer sich ums Geldverdienen kümmern sollen.

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Immer mehr Frauen finden Gefallen an klassischen Rollenbildern, das hat eine am Freitag veröffentlichte Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstituts "Spectra" ergeben. Ein weiteres Ergebnis: Über die Hälfte der Bevölkerung ist der Meinung, dass der Haushalt und die Kinder Frauensache sind und Männer sich ums Geldverdienen kümmern sollen.

Spectra hat im März mit 1.000 repräsentativ für die Bevölkerung ab 15 Jahren ausgewählten Personen persönliche Interviews geführt. Dabei erklärten 54 Prozent, es im Grunde richtig zu finden, dass sich die Frauen um Haushalt und Kinder kümmern und die Männer das Geld verdienen. In der aktuellen Erhebung waren mit 51 Prozent um zehn Prozentpunkte mehr weibliche Befragte dieser Meinung als noch vor sieben Jahren. Dass der Job der Hausfrau genauso erfüllend ist wie jede andere berufliche Tätigkeit, glauben 56 Prozent. Auch hier ist der Wert bei den weiblichen Befragten seit 2005 deutlich gestiegen - von 45 auf 57 Prozent. Große Einigkeit besteht dennoch darin, dass ein Beruf für Frauen das beste Mittel ist, unabhängig zu sein. 81 Prozent der Befragten Frauen sind dieser Meinung.

Männer haben es leichter im Beruf

78 Prozent finden, dass es Männer im Berufsleben leichter haben als Frauen. In den vergangenen sieben Jahren ebenfalls deutlich gestiegen - von 39 auf 50 Prozent - ist die Zustimmung zu der Aussage, dass das männliche Geschlecht beim logischen Denken und in der Technik begabter und daher manche Jobs für das weibliche nicht ausübbar sind.

Dennoch: 86 Prozent sind der Meinung, dass sich Väter genauso um die Kindererziehung kümmern sollten wie Mütter. 71 Prozent der weiblichen und 49 Prozent der männlichen Befragten finden aber auch, dass Männer dabei nur den angenehmen Teil übernehmen. 73 Prozent der Österreicher sind der Meinung, dass berufstätige Frauen genauso ein herzliches Verhältnis zu ihren Sprösslingen haben wie Hausfrauen. 70 Prozent stimmten der Aussage zu, dass ein Kleinkind wahrscheinlich darunter leidet, wenn beide Elternteile berufstätig sind. Nach Ansicht von 69 Prozent gehören Kochen und Saubermachen nicht nur in Frauenhände.

Comeback der klassischen Rollenbilder

Die Aufgabenverteilung in den österreichischen Haushalten entspricht weitgehend den Klischees der klassischen Rollenbilder: Frauen sind u.a. für alltägliche Hausarbeiten, Kochen, Wohnraumgestaltung, Lebensmittel- und Kleidungskauf sowie für die Betreuung der Kinder hauptverantwortlich. Als Männerdomäne gelten Reparaturen im Haus, der Autokauf, Versicherungsabschlüsse und die Finanzen. Laut "Spectra" fällt auf, dass sich die weiblichen Zuständigkeitsbereiche seit 2005 tendenziell ausgeweitet haben, die männlichen hingegen sind unverändert geblieben.

(APA)

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185 Kommentare
Gast: franz
11.08.2012 10:28
4 1

weiblichen Zuständigkeitsbereiche seit 2005 tendenziell ausgeweitet haben, die männlichen hingegen sind unverändert geblieben.

Wir sind nun seit 37 Jahren - glücklich verheiratet, haben drei Kinder und unser Leben bereits im Jahr 1972 (das war drei Jahre vor der Hochzeit) einvernehmlich geplant und bislang auch danach gelebt; extrem verkürzt gesagt: wir leben - im Übrigen die Gebote Gottes zu leben bemüht und auf die Gnaden des Sakramenntes der Ehe vertauend - das sogenannte traditionelle (kirchliche) Rollenbild, und ich denke nicht einmal fruchtlos!!!

PS.: welch geistloser Inhalt liegt in der Feststellung, dass die weiblichen Zuständigkeitsbereiche sich seit 2005 tendenziell ausgeweitet hätten, die männlichen hingegen unverändert geblieben seien???

Ein Mehr auf der einen Seite kann wohl nur zu Lasten der anderen gehen, also dort zu einem Weniger führen.

cfe

Gast: hausmütterchen
11.08.2012 09:56
7 2

die ORF Interpretation der Umfrage ...

Eine aktuelle Umfrage kommt zu dem

ÜBERRASCHENDEN

Ergebnis, dass Haushalt und Kinder für eine Mehrheit der Österreicher Frauensache seien und sich Männer ums Geldverdienen kümmern sollten.

So, So, überraschend ...

Ich nehme mal (politsch völlig unkorrekt, eh klar) an, dass diese Rollenbilder schon seit vielen Jahrhunderten existieren und die Rotinnen und Grüninnen im Wesentlichen dauerhaft vergebens dagegen ankämpfen ?

Gast: Heimchen am Herd
11.08.2012 09:27
4 0

Wie mans grad braucht

Müssen die Frauen die Arbeitsplätze frei machen für die importierten männlichen Arbeitskräfte?

Antworten Gast: Zenzine
11.08.2012 16:34
2 1

Re: Wie mans grad braucht

Das wird nicht funktionieren. Denn die sind zu stolz, um beim Billa Regale einzuschlichten, alten Menschen den Hintern auszuwischen oder all die anderen Tätigkeiten zu verrichten, die gemeinhin als "Frauenarbeit" verstanden werden.

Statistiken werden irreführend ausgelegt

Man sollte sich nicht durch Statistiken irreführen lassen. Wenn 49 % der Frauen technisch ebenso begabt sind wie 51 % der Männer, dann sagt die Statistik, Frauen seien technisch weniger begabt. Dabei sind aber nur 51 % der Frauen technisch so unbegabt wie 49 % der Männer.
Es macht also keinen Sinn, Klassen nach Geschlecht zu trennen, denn manche Frauen sind vielen Männern technisch überlegen.

Antworten Gast: Frauenversteher
12.08.2012 08:22
0 1

Re: Statistiken werden irreführend ausgelegt

also, daß manche Frauen vielen Männern technisch überlegen sind, halte ich für einen Witz !
Eher im Gegenteil ist von Frauen sehr oft zu hören, wenn es um technische Dinge geht... - "eh, ich bin doch eine Frau" ;-)

Re: Re: Statistiken werden irreführend ausgelegt

Sie können das ruhig für einen Witz halten. In jeder Schulklasse gibt es mathematisch sehr hoch begabte Mädchen, deren Noten weit über dem Gesamtdurchschnitt liegen. Und es gibt Buben, die schlechtere Noten haben als der Gesamtdurchschnitt. Das müsste eigentlich jeder logisch denkende Mann verstehen können.

Haushaltsvorstand

Warum darf es in der Familie keine Arbeitsteilung geben?
Überhaupt ist es höchst überfällig, dass endlich die Frau als Haushaltsvorstand gilt!!!

Antworten Gast: Zenzine
11.08.2012 16:37
4 1

Re: Haushaltsvorstand

Wieso darf nicht jede Familie selbst entscheiden, wie sie das gern hätte?

Die (Ehe-) Partner müssen sich einig sein. Wichtig ist auch, dass keinem der beiden (finanzielle/pensionsrechtliche/versicherungstechnische) Nachteile entstehen, da muss eben dann vorgesorgt werden (z.B. in Form von Versicherungen, Sparplänen etc.).

Der, der daheim bleibt, soll ja nicht im Alter von der Hand im Mund leben müssen und sich auch eine ordentliche Behandlung im Krankheitsfalle leisten können.

Wenn man sich das untereinander ausmachen kann und jedem das so passt, warum nicht?


Gast: Isa
10.08.2012 22:45
8 8

Nun, kann es nicht auch daran liegen,

dass wir uns derzeit wirtschaftlich nach unten bewegen ?
Ist es nicht so, dass der Arbeitsmarkt sich zugespitzt hat, immer weniger Personen Arbeit finden.

Wer verliert dann als erstes den Job, natürlich die Frauen und wer hat dann die meisten A-typischen und schlecht bezahlten Jobs - natürlich die Frauen, die ja ohnehin nur mitverdienen bzw. Männergehälter sind eben nach wie vor meistens höher sind, so dass die Entscheidung eben so ausgeht, dass die Frau zu Hause bleibt.

Dass dann Frauen sich öfter entscheiden, da sich unter den Umständen die berufliche Tätigkeit gar nicht auszahlt, gleich nur um die Familie zu kümmern, wen sollte das wundern.

Die Rückbesinnung hat, aus meiner Sicht, rein wirtschaftlichen Hintergrund.

Welche Einstellung bei vielen Männern vorherrsth und wie gerne sie wieder die Stellung des Paschas übernehmen möchten, sieht man nicht zuletzt an den Kommentaren hier.

Re: Nun, kann es nicht auch daran liegen,

In der gegenwärtigen Wirtschaftskrise haben zuerst die Männer in technischen Betrieben ihren Job verloren. Lehrerinnen und Kindergärtnerinnen werden weiterhin gesucht.

Re: Nun, kann es nicht auch daran liegen,

wenn ich eine werbeagentur bin. und ich hab einen gleichfähigen mann und eine gleichfähige frau, die frau kostet mich aber 300€ im monat weniger. WIESO sollte ich die frau feuern??

Gast: b754
10.08.2012 21:41
3 1

Ich habe eine Frage, die wahrscheinlich genau so lustig wie traurig ist!

ich bin jetzt 28 Jahre alte, habe auch schon eine längere Beziehung und ein paar kurze Sachen hinter mir.
ich gehöre auch zu den Männern die sich z.B. mal über einen Kumpel lustig machen, wenn sie ein bisschen als Pantoffelhelden da stehen (alles in normalem, spaßigem Rahmen) und dann behaupte ich natürlich, dass mir so etwas nie passieren wird, dass eine Frau mich so im Griff hat bzw. mich so rumkomandiert.
leider war, was das angeht, meine Freundin in der damaligen Beziehung auch eher der zurückhaltende Typ.

-bitte nichts falsch verstehen, ich bin kein Prolet, Assi oder sonst ein Großmaul-

jetzt habe ich vor einigen Wochen eine Frau kennen gelernt und bin auch mit ihr zusammen gekommen.
Nach einigen Wochen kamen dann die ersten "Machtkämpfe" die es in einer Beziehung so gibt und somit die Probleme.
Die Frau ist der absolute Wahnsinn und könnte meine Traumfrau sein.
Aber mein Problem ist, dass ich mich fasst ein bisschen unterlegen fühle (und ich bin wirklich kein Dumm- oder Strohkopf)

Ist es wirklich so - sind Männer Frauen unterlegen, war das alles - "kann mir nicht passieren" - nur eine Illusion von mir, sind Männer wirklich die, die in einer Beziehung eher nachgeben und ein bisschen was von einem Prügelknaben habe - sind Frauen in einer Beziehung einfach cleverer, taktischer und emotional schärfer als wir Männer?

Ich bitte um hilfreiche Antworten und Erfahrungen.

2 0

Re:

sie haben mit dieser Frau keine Machtkämpfe ausgetragen,...diese Frau hat sie getestet. Solche Tests nennt man "Shiittests". Die Frau versucht den Mann mit Shittests auf seine Männlichkeit hin zu testen. Das ist ein ganz normaler Vorgang am Anfang einer Beziehung. Bestehen sie die Shittests, sind sie der tolle Hengst für dieses Weibchen, bestehen sie die Tests nicht, gehts ganz schnell auseinander, weil das Männchen als Weichei, als Lila Pudel und Frauenversteher geoutet wurde. Googeln sie danach,..dann wird ihnen geholfen.

1 2

Re:

es geht nicht darum, dass sich irgendjemand unterlegen fühlen muss sondern um GLEICHBERECHTIGUNG!!!!

Re:

Im Ernst: Sie haben ein mäßig starkes Selbstbewusstsein.Besinnen Sie sich auf Ihre Stärken und bleiben Sie sich selbst treu.Die Traumfrau denkt vielleicht gar nicht dass sie Ihnen überlegen ist.Und was heisst das überhaupt:Wobei?In welcher Hinsicht? Auch wenn Sie besser verdient als Sie und besser aussieht:Es gibt offenbar vieles an Ihnen,daß sie super findet. Denken Sie nicht ständig:Was könnte sie jetzt über mich denken? Werden Sie sich ihres Selbst bewusster!Viel Glück!

Antworten Gast: pol Beobachterin
11.08.2012 10:20
1 0

Re: Sind Sie der b754 von der nächsten Seite ?:

"Da werden die Kampfemanzen ...
... gleich wieder in den Krieg ziehen und "unbelehrbaren" zum Glück zwingen! Echte Emanzien interessiert ja schließlich nicht was DIE Frauen wollen ... was zählt ist die Ideologie! Bin schon auf den Aktionsplan der Fr. Minister HH gespannt. "

Wenn ja, dann wird Ihr Problem mit der neuen Frau nicht zu lösen sein.

Antworten Gast: xerios
11.08.2012 10:17
0 0

Re:

Halb zog sie ihn, halb sank er hin... ;P

Beziehungen sind dynamisch, insofern wird immer erneut etwas ausgehandelt. Es will oder kann ja jeder auch nicht ständig der Dominante sein. Manche Aspekte sind halt auch eher fix ausgehandelt als andere, wichtig ist imho dass dennoch immer jeder ein Maß ein Eigenständigkeit bewahrt. Auf eine konstruktive und nicht konfrontative Art und Weise. Dann bleibt man auch für den Partner interessanter. Und bei einem Kind bist du dann erstmal ohnehin die Nummer zwei für die Partnerin. Oder sagen wir besser, sie verlässt sich darauf, dass es erstmal auch für dich das Wichtigste ist.

Antworten Gast: Weise Hexe
11.08.2012 09:41
0 2

Re:

Dass Frauen immer unterlegen sind ist ein Märchen das sich Männer aus unerfindlichen Gründen zurechtgelegt haben. Der Unterschied zwischen Männer und Frauen ist die Zeugung. Das beeinflusst zwar noch einige andere Merkmale aber das bringt es keinesfalls mit sich, dass Frauen in allen Bereichen dümmer, schwächer, unfähiger wären als Männer. Es gibt sowohl unter den Männern als auch unter den Frauen solche und solche.
Ich kenne viele Ehen, bei denen die Frau die Führungsrolle übernommen hat und diese Ehen funktionieren sogar meist sehr gut.
Schaun Sie sich einfach an, ob die "Machtgelüste" Ihrer Freundin vernünftig sind oder nur feministischer Quatsch. (Aus Ihrem eigenen Interesse sollten sie ehrlich zu sich selbst sein.) Wenn eine Frau weiß was sie will und ihre Ziele Hand und Fuß haben, dann werden Sie eine brauchbare Partnerin fürs Leben haben.
Noch ein Tipp: Schaun Sie sich die Ehe der Eltern Ihrer Freundin an. Die Wahrscheinichkeit, dass eine Tochter sich später ähnlich verhält wie die Mutter ist sehr groß. Mit absoluter Gewissheit kann man das natürlich nicht sagen. Aber für eine grobe Orientierung ist das ein brauchbarer Ansatz.

Viel Glück!

Re:

Um Ihnen wirklich hilfreiche Antworten geben zu können, sind Ihre Aussagen zu vage. Da müssen Sie schon mehr ins Detail gehen.

Worum geht es bei diesen Machtkämpfen? Um grundsätzliche Fragen in der Beziehung? Um den Haushalt? Um Geld?

Was mir aufgefallen ist: meistens ist es so, dass Frauen einfach besser reden können und in einer Streitsituation den Männern schlichtweg rhetorisch überlegen sind. Auch, wenn jetzt wahrscheinlich viele der konservativen Männer hier das nicht gerne hören und auf mich einprügeln werden ;).
Der Mann fühlt sich dann unterlegen, was ihm gar nicht passt.

Ich persönlich kenne nur ganz, ganz wenige Männer, die so schlagfertig sind, dass sie gegen eine Frau im Wortduell bestehen können.

Re: Patentrezepte gibt es nicht

Die Antwort ist ganz einfach: Alle Frauen sind verschieden und alle Männer sind verschieden. Und zusätzlich sind auch noch alle Kinder verschieden. Wer also ein Patentrezept erwartet, hofft vergeblich.

Antworten Gast: Ratgeber
10.08.2012 22:51
1 5

Re:

Verallgemeinerungen - "Frauen sind so, Männer so" bringen einem im konkreten Fall nicht weiter

Antworten Gast: Gasti
10.08.2012 22:45
4 1

Re:

Als Mann haben Sie bestimmt das Gefuehl, dass Sie etwas leisten muessen, um von ihr geliebt zu werden.

Frauen kennen das nicht. Sie werden von Maennern einfach so geliebt (besonders wenn sie sexuell attraktiv sind).

Und auf diesem Fundament geben Sie Frauen Macht ueber sich. Frauen merken das noch bevor sie es merken und nutzen es schamlos aus.

Naja, und irgendwie gefaellt es Ihnen ja bestimmt, wenn Frau Sie braucht ...

Und so funktioniert es schon seit Jahrtausenden. Und das ist gut so, denn das hat das Ueberleben der Menschen gesichert. Geniessen Sie es und wissen Sie, dass Sie als Mann alles koennten, wenn Sie denn wollten.

Antworten Antworten Gast: Eltern
11.08.2012 09:43
2 0

Re: Re:

Frauen nutzen das nicht schamlos aus. Es ist einfach eine Tatsache welche die Evolution geschaffen hat damit die Menschheit überleben kann und deshalb ist es gut so.

Re: Re:

so ein blödsinn! männer werden nur geliebt, wenn sie was leisten! und frauen einfach so?! da widersprechen sie sich ja selbst, mit ihrer aussage, wenn frauen wegen ihrer attraktivität geliebt werden. es gibt zwar pantoffelhelden, was ich auch nicht mag. weder frau noch mann soll unterdrückt werden. scheren sie nicht immer alle über einen kamm! es gibt frauen, die nur aufs geld aus sind und männer, die nur das eine wollen. aber das sind doch bitte nicht alle! und ständig diese seitenhiebe, dass frauen nichts leisten. viele stehen im berufsleben und müssen heutzutage beruf, familie und haushalt unter einen hut bringen. mit einem mann wie ihnen ist man da ordentlich aufgeschmissen.

Gast: ASVG-Sklave
10.08.2012 21:38
7 4

Hallo,...

...ich habe in letzter Zeit massive Probleme, eine Partnerin zu finden. Dies liegt daran, dass mich nur Frauen mit einem gewissen intellektuellen Anspruch interessieren. Nun muss ich aber selbst bei Akademikerinnen nur zu oft feststellen, dass sie keinen intellektuellen Anspruch haben. Sie sind nicht bereit oder fähig, sich kritisch mit wichtigen Dingen, zum Beispiel in der Politik, auseinander zu setzen. Auch lässt ihr kultureller Gusto häufig zu wünschen übrig, da schaut man lieber die Simpsons als in die Oper oder das Kabarett zu gehen.

Diskussionen werden in der Regel nicht mit Argumenten entschieden, viel eher macht man die eigenen "Gefühle" zur unantastbaren Wahrheit über einen Sachverhalt.

Mich deprimiert es zunehmend, dass sich keine ebenbürtige Partnerin findet. Gibt es denn keine Frauen, die solche Ansprüche erfüllen können?

Re: Hallo,...

Die Simpsons sind in ihrem intellektuellen Potential Kitschopern zumeist überlegen....

Bezüglich des Rests Ihres Postings: Sofern Sie jung und attraktiv sind, können Sie sich ja bei mir melden

Antworten Gast: Weise Hexe
11.08.2012 10:04
0 1

Re: Hallo,...

Doch, die Frauen gibt es. Sie sehen sie scheinbar nicht und das liegt an Ihnen.

Das was an Reizen von außen in unser Gehirn eindringt und uns bewusst wird, stammt nur zu einem ganz kleinen Teil (vermutlich weniger als 10 %) tatsächlich aus der Umgebung. Den Rest steuert unser Gehirn bei. Unsere Erinnerung, Wünsche, Ziele färben ganz stark unsere Wahrnehmung. Wenn Sie häufig die gleiche Erfahrung machen, dann sollten sie in Erwägung ziehen, dass es an Ihnen selbst liegt. Jeder Mensch fühlt sich von einem bestimmten Typ angezogen. Man sucht in dem Partner oft das, was man selbst nicht leben kann. Ich vermute, daher stammt der Spruch: Gegensätze ziehen sich an.

Machen Sie sich weniger Gedanken darüber wie Frauen sind. Überlegen Sie, warum Sie überhaupt mit diesem Typ Frau anbandeln. Vielleicht finden Sie etwas, das Sie an diesem Typ Frau fasziniert. Fragen Sie sich, welchen Vorteil Ihnen diese Frauen bieten.

Re: Hallo,...

Das hat weniger was mit Akademiker/Nichtakademiker zu tun, sondern schlichtweg mit persönlichen Interessen und persönlichem Geschmack.

Ich weiß ja nicht, wie alt Sie sind, aber ich habe kürzlich von einem Mann knapp 40 gehört, dass in dem für ihn passenden Alter (also etwa 30-40) die Frauen normalerweise vergeben sind und es bei denen, die es nicht sind (bzw. schon länger nicht waren), schon seine Gründe hat, warum sie solo sind.

Meistens sind das Menschen, die psychische Probleme haben, nicht beziehungsfähig sind oder sonst irgendwelche Traumata nicht aufgearbeitet haben, was ein Zusammensein mit ihnen unmöglich macht. Oder es sind Menschen, die so engstirnig und intolerant sind, dass alles nur nach ihrem Kopf gehen muss und die einfach riesige Ansprüche haben, die einfach unerfüllbar sind.

Leider weiß ich auch keine Lösung für dieses Problem.

Re: Hallo,...

"in letzter Zeit"? Vielleicht sind Sie ganz einfach alt geworden? Präpotent sind Sie aber mit Sicherheit noch immer.

DAS DÜRFEN SIE NICHT

die müssen ihre quoten nutzen. los werdet alle ärztinnen!

Gast: Fischmäc
10.08.2012 21:12
2 4

Ja ja, immer diese Frauenversteher

Wenn ich jemanden niemals ernst nehmen kann, bei aller allseits eingefordert Zwangstoleranz, dann sind es die ungefragt die Frauen verteidigenden Männer. So etwas peinlich Anbiederndes ist wirklich fern aller Normalität. Die Frauen brauchen keinen Mann, der sie ritterlich verteidigt. Das können sie schon selbst gut genug. Aber anscheinend brauchen doch noch viele Männer die ominöse, erträumte, sich selbst schmeichelnde Lüge, dass DIE Frau seine Hilfe braucht. Mein lieber Herr Gesangsverein, was für arme V-Pfosten. Werden von den Frauen natürlich gerne vereinnahmt aber nie ernst genommen.

Weshalb Frauen überhaupt befähigt sind,...

...wissenschaftliche Zusammenhänge zu begreifen, aber nichts zur Wissenschaft beitragen, weiß auch nur der liebe Gott.
Und wie sich die Unterlegenheit der Frau auf die Gesellschaft auswirkt, ist auch allgemein bekannt.

Der überragende Wert von Männern als Wegbereiter und Fortentwickler von Kultur/Kunst und Zivilisation/Wissenschaft/Technik sticht einem sofort ins Auge, wenn man wissenschaftliche und kulturelle Leistungen nach Geschlecht unterteilt.

So betrachtet muss man einfach zur Erkenntnis gelangen, dass Frauen nach der Förderquote dursten wie ein Kamel in der Wüste.

Re: Weshalb Frauen überhaupt befähigt sind,...

Jahrhunderte lang durften Frauen keine Schulen besuchen und keinen Beruf ausüben, nur weil die Männer Angst vor weiblicher Konkurrenz hatten. Seit Jahrzehnten steigen Frauen in höchste Positionen - ganz ohne Quote! Und da kommen ein paar blöde Kampfemanzen mit ihrer Quote und machen alles wieder zunichte. Besonders die Senkung der Anforderungen für weibliche Medizinstudenten ist eine Schande für die Frauen. Viele haben es bisher ohne Bevorzugung geschafft. Auch ihre Leistung wird dadurch herabgewürdigt.

Antworten Antworten Gast: Üzi Güzi
11.08.2012 11:13
4 0

Jahrhunderte lang durften Frauen keine Schulen besuchen

Sagt wer?
In der Antike und im frühen Mittelalter war es für Frauen zwar nicht üblich, aber dennoch möglich, an Akademien zu studieren und zu lehren. Berichte über prominente Ärztinnen, Architektinnen, Philosophinnen und andere weibliche Gelehrte aus dem Alten Ägypten, dem Antiken Griechenland oder dem Römischen Reich sind überliefert.

Eine berühmte Ärztin des Mittelalters war Trotula di Ruggiero, die vermutlich im 11. Jahrhundert als praktische Ärztin an der Medizinschule in Salerno wirkte. Sie schrieb mehrere Abhandlungen über die medizinische Praxis und arbeitete gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Söhnen an der medizinischen Enzyklopädie Practica Brevis. Im Haupttext der Schule von Salerno, De Aegritudinum Curatione aus dem 12. Jahrhundert, sind Texte der sieben Großmeister der Schule enthalten, darunter auch Trotulas Lehren.

Frühester Wegbereiter des Umschwungs zugunsten der Schulbildung von Mädchen und Frauen war der Bischof der böhmisch-mährischen Brüdergemeine, Jan Amos Comenius (1592-1670): „Omnes, omnia, omnino“ (Alle sollen alles allumfassend lernen dürfen).

An der Universität Zürich konnten bereits 1840 Hörerinnen die Hochschule besuchen, seit 1863 inskribieren, so die Schriftstellerin Ricarda Huch, die 1892 in Zürich mit einer historischen Arbeit promoviert wurde. 1849 wurde das erste Frauencollege der Universität London gegründet, und zwischen 1870 und 1894 in fast ganz Europa das Frauenstudium eingeführt.

Antworten Gast: Anne
10.08.2012 22:24
2 6

Re: Weshalb Frauen überhaupt befähigt sind,...

Warum nur Männer in der Wissenschaft auftauchen und vornehmlich Leistungen hervorbrachten ?
Bis vor nicht so langer Zeit durften Frauen kaum die Schule besuchen bzw. danach nur arbeiten, wenn es der Mann erlaubte.
Es gab immer wieder Künstlerinnen und Frauen die sich mit Wissenschaft beschäftigten. Einzig und alleine, wenige hatten überhaupt die Möglichkeit, firmierten dann oft unter dem Namen eines Mannes oder ihres eigenen Mannes (wie viel Arbeit z.b. für Einstein von seiner Frau geleistet wurde) und nicht wenige Frauen wurden als Strafe ins Kloster gesteckt, verheiratet oder getötet.
Denken Sie mal darüber nach - bevor Sie meinen, nur Männer sind prädestiniert für die Wissenschaft.

Re: Weshalb Frauen überhaupt befähigt sind,...

Genau so eine abwertende Einstellung führt zu unnötigen Geschlechterkämpfen. Dass bislang eher Männer bekannt wurden in den von Ihnen genannten Gebieten liegt wohl eher an der kulturellen Unterdrückung der Frauen bis ins zwanzigste Jahrhundert, sicher nicht an deren "Unterlegenheit". TROTZ dieser Unterdrückung haben sich Frauen wie bspw. Marie Curie oder Bertha von Suttner uvm. hervorgetan und wesentliche Errungenschaften für die Menschheit geliefert. Warum muss immer über besser oder schlechter diskutiert werden? Männer wie Frauen haben das Recht sich so zu entfalten, wie sie es sich wünschen. Frauen sind den Männern sicher nicht unterlegen, sie verfolgen wahrscheinlich oft nur andere Ziele.

Antworten Antworten Gast: Gasti
10.08.2012 20:43
14 3

Re: Re: Weshalb Frauen überhaupt befähigt sind,...

Immer das Gleiche Geschwurbel: Frau unterdrueckt ... Mann ist boese ... Frau kann eigentlich viel mehr als Mann ... wird aber vom boesen Mann unterdrueckt ... Mann ist generell boese ... Frau ist eigentlich viel besser will aber was Anderes ... Mann ist definitiv boese ... und ueberhaupt sind Frauen die Besten und Maenner boese.

Glauben Sie wirklich, dass etwa ein Galileo Galilei es leicht hatte? Oder ein Albert Einstein? Oder ein Alan Turing? Oder sonst irgendein grosser Forscher? Allesamt wurden sie verlacht oder sogar verfolgt bis sie irgendwann Erfolg mit ihren Ideen hatten.

Und was glauben sie wie viele nie Erfolg hatten (aus welchen Gruenden auch immer) und ihr Leben voellig sinnlos an die Wissenschaft vergeudet haben?

Und glauben Sie wirklich, dass viele Frauen gewillt sind das Risiko des Scheiterns einzugehen, wenn sie doch durch Heirat ein sehr angenehmes Leben fuehren koennen?

Eben.

Maenner haben diesen Luxus nicht. Sie muessen leisten oder saufen ab.

Und DAS ist der Unterschied, der letzlich dazu fuehrt, dass Frauen kaum etwas Bahnbrechendes erreichen - sie muessen oder wollen eben nicht.

So gesehen sind die Maenner die Unterdrueckten. Daher wird es Zeit, dass Frauen etwas leisten muessen und den Erfolgsdruck kennenlernen der Maenner etwa 10 Jahre frueher ins Grab bringt.

Aber wie man im Artikel sieht, liegt der Duft der Selbstverantwortlichkeit vielen Frauen eben doch nicht so ganz...

Antworten Antworten Antworten Gast: Glucke
11.08.2012 10:10
1 3

Re: Re: Re: Weshalb Frauen überhaupt befähigt sind,...

Die Männer bringen sich selbst frührer ins Grab durch ihre unvernünftige Lebensweise. Sie begehen häufiger Selbstmord, ruinieren ihre Gesundheit mit Alkohol, sterben häufiger durch falsche Fahrweise im Straßenverkehr.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Gasti
11.08.2012 14:26
4 1

Re: Re: Re: Re: Weshalb Frauen überhaupt befähigt sind,...

Ad Selbstmord: Machen Maenner das, weil sie es so einfach und leicht im Leben haben und ueberall - wie Frauen behaupten - bevorzugt werden?

Ad Saufen: Haeufigste Gruende sind unglueckliche Ehe, Frau, Scheidung, Geldnot

Autofahren: Maenner sind etwa doppelt so viel wie Frauen unterwegs (->Berufsverkehr). Dass da in absoluten Zahlen mehr passiert ist leicht nachvollziehbar, wird aber gerne ausgeblendet.

Sie haben die Berufsunfaelle vergessen. Maenner sterben sehr oft daran. Sind eben die 'typischen' Maennerberufe vor denen sich Frauen druecken. Da schreit keine Feministin nach Gleichberechtigung oder Quote.

Ad 'unvernuenftige' Lebensweise: Naja, vielleicht sind Frauen schlauer, weil sie sich vor diesen Arbeiten druecken und lieber ihre Maenner machen lassen?

Re: Re: Re: Weshalb Frauen überhaupt befähigt sind,...

Danke für ihr Posting, sehr treffend!

Re: Re: Re: Weshalb Frauen überhaupt befähigt sind,...

Sie unterstellen hier etwas, das nie erwähnt wurde. Ich habe die Männer weder als böse bezeichnet, noch Frauen als besser. Ich finde nur die abwertende Haltung mancher Männer schlimm, denn Frauen haben in der Gesellschaft auch viel geleistet. Damit möchte ich die Leistungen der Männer aber nicht schmälern. Ich verstehe nur nicht, warum einige immer so vehement Frauen als unterlegen sehen möchten. Kann nicht Mann wie Frau wertvoll sein und einander schätzen, anstatt sich gegenseitig runterzumachen?

Und für's Protokoll, Leistungsdruck kennen Frauen auch. Und es wird nicht nur in Wirtschaft und Wissenschaft Leistung erbracht. Traurig ist nur, wie wenig Dinge geschätzt werden, die kein Geld und keine Anerkennung bringen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Gasti
10.08.2012 21:27
6 1

Re: Re: Re: Re: Weshalb Frauen überhaupt befähigt sind,...

Zur Unterlegenheit der Frau: Da muessen Sie sich bei Frau Lopez von der Med-Uni bedanken: Sie hat Frauen offiziell den Stempel 'dumm' pardon 'intellektuell benachteiligt' aufgedrueckt, indem sie Frauen bei der Aufnahme bevorzugt.

http://diepresse.com/home/bildung/universitaet/1276171/Frauenbonus_MedUni-drohen-Klagen?offset=0&page=1

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: MedStudentin
11.08.2012 10:14
0 4

Re: Re: Re: Re: Re: Weshalb Frauen überhaupt befähigt sind,...

Sie hat die Frauen nicht bevorzugt, sie hat nur die Benachteiligung der Frauen auszugleichen versucht.
Unsere Welt wird von Männern regiert und alles orientiert sich an den Fähgiekeiten der Männer. Auch die Aufnahmetests bevorzugen Männer weil solche Dinge abgefragt werden, die im allgemeinen von Männern besser gelöst werden. Wer dann die besseren Studenten oder Ärzte sind, lässt sich daraus nicht ableiten.

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Weshalb Frauen überhaupt befähigt sind,...

Ernst gemeinte Antwort? ist das wirkliche eine ernste gemeinte Antwort?

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Gasti
11.08.2012 14:41
3 0

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Weshalb Frauen überhaupt befähigt sind,...

Sie hat den Med-Uni Aufnahmetest offenbar 'bestanden'.

Gott steh uns bei!

Re: Re: Re: Re: Re: Weshalb Frauen überhaupt befähigt sind,...

Ich stimme Ihnen ja zu, solche Regelungen finde ich auch sehr fragwürdig. Prinzipiell frage ich mich aber auch, wie man bei solchen Tests mMn extrem wichtige Fähigkeiten für Ärzte, wie Patientenumgang, Mitgefühl etc. überprüfen kann. Diese Auswertung ist sicher nicht fair, aber diese Art Tests an sich sind schon nicht dafür geeignet, die guten und berufenen Ärzte zu finden.

Antworten Gast: ¯\(O_°)/¯
10.08.2012 19:48
3 3

Re: Weshalb Frauen überhaupt befähigt sind,...

Frauen hatten lange Zeit kaum Zugang zu Bildung und waren daher von Wissenschaft, Kunst, Politik etc. so gut wie komplett ausgeschlossen. Ebenso in der der Thronfolge. Das Argument, dass Frauen quasi „in der Menschheitsgeschichte nichts geleistet“ haben ist also, naja, vielleicht hängt das Bild ein ganz klein wenig schief?

In etwa: Frauen dürfen nicht in die Nähe von Wasser weil man schließlich weiß, dass Frauen nicht schwimmen können. Führt dazu, dass Frauen nicht schwimmen lernen können, weil sie nicht in die Nähe von Wasser dürfen.
Beliebtes Argument: Haben sie jemals eine Frau gesehen, die geschwommen ist? Eben, damit ist erwiesen, dass Frauen nicht schwimmen können.
Sollte es doch mal eine Frau schaffen zu schwimmen: Tja, Ausnahmen bestätigen die Regel, womit erneut bewiesen ist:
Frauen können nicht schwimmen.
Und sollten es auch nicht.
Und sollten es auch nicht wollen.

6 4

Wenn 'ne Frau etwas sagt, dann zählt das so viel wie das Wort eines Arbeitslosen!

So schaut's aus!

Endlich haben die Frauen ihre ihnen angestammte Rolle gefunden und akzeptiert, die da nun mal ist: Heimchen am Herd!

Für alles andere fehlt ihnen ja auch der Intellekt - siehe Förderquoten etc. usw.

"Eine schmerzliche Wahrheit ist besser als eine Lüge."

Schlagzeilen Bildung