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Kampf gegen den nächsten Kaiserschnitt

08.09.2012 | 18:04 |  von Regine Bogensberger (Die Presse)

Viele Frauen, die ihr Kind auf dem OP-Tisch geboren haben, sind enttäuscht und haben gegen Widerstände zu kämpfen, wenn sie bei der nächsten Schwangerschaft eine natürliche Geburt erleben wollen.

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Nach ihrem zweiten ungeplanten Kaiserschnitt war Kathrin Scheck auf einem Tiefpunkt: Den ersten hatte sie noch hingenommen, ihr Kind hatte Steißlage, lag also mit dem Hinterteil voran in der Gebärmutter. Doch als es bei der zweiten Geburt überraschend wieder zu einer Entbindung durch Bauchschnitt (Sectio) kam, war die heute 40-jährige Landschaftsgärtnerin und Landwirtin aus der Nähe von Stuttgart verzweifelt: „Ich fühlte mich um mein Geburtserlebnis betrogen und nicht wirklich als Mutter“, erinnert sie sich. Vor allem war sie enttäuscht, wahrscheinlich nie ein Kind natürlich gebären zu können. Doch schon bald nach diesem Schock begann in ihr ein Wunsch zu wachsen, von dem sie wusste, dass ihn viele nicht verstehen und vor dem viele Mediziner warnen würden: Ein drittes Kind wollte sie vaginal gebären. Doch bis dahin sollte es ein mühsamer Weg sein.


Kaiserschnitt als Trauma. Auf der Suche nach Literatur (bei der sie nicht fündig wurde) und „Leidensgenossinnen“ traf sie auf die Ärztin Ute Taschner, 39 Jahre, aus Freiburg, die damals ebenso zwei ungewollte Kaiserschnitte hinter sich hatte und gar nicht mehr an die Möglichkeit einer Spontangeburt bei einem weiteren Kind glaubte. Und als die beiden Frauen tatsächlich nach intensiver Vorbereitung ihr jeweils drittes Kind „normal“ geboren hatten, beschlossen sie, ein Buch darüber zu schreiben. Nun liegt es unter dem Titel „Meine Wunschgeburt“ vor, erschienen ist es im Verlag Edition Riedenburg, der 2007 schon mit dem Buch „Der Kaiserschnitt hat kein Gesicht“ für Diskussion gesorgt hat: 42 Prozent der dort befragten 162 Mütter gaben an, den ersten Kaiserschnitt als „Trauma“ erlebt zu haben, 34 Prozent litten danach unter Depressionen.

Das neue Buch ist aber nicht nur an die wachsende Zahl von Kaiserschnittmüttern gerichtet (die Sectio-Rate lag 2011 in Österreich bei 29 Prozent). Auch Frauen, die vor der ersten Geburt stehen, werden angesprochen, damit es erst gar nicht zu einer ungewollten Sectio kommt. „Wir wünschen uns, dass immer mehr Frauen – nicht nur nach Kaiserschnitt – gut informiert eine selbstbestimmte Geburt einfordern und diese auch im passenden Umfeld umsetzen können“, betont Ute Taschner.


Genau hinterfragen. Zunächst sollten die Frauen, so der Rat im Buch, genau hinterfragen, warum es überhaupt zum ersten Kaiserschnitt gekommen ist. Hätte es auch Alternativen gegeben oder war die Operation notwendig? Sind die Gründe von damals bei der jetzigen Geburt wieder vorhanden? Nach Meinung der Autorinnen, die die heutige Geburtshilfe grundsätzlich kritisieren, greifen Geburtsmediziner zu schnell zum Skalpell und überhaupt zu stark in den natürlichen Ablauf einer Geburt ein – sei es aufgrund strikter Leitlinien oder aus Angst vor gerichtlichen Klagen. Sie verweisen auf die Weltgesundheitsorganisation, die Kaiserschnittraten jenseits von zehn bis 15 Prozent für nicht gerechtfertigt hält.

Besonders wichtig ist für die Autorinnen, sich schon während der Schwangerschaft von einer Hebamme begleiten zu lassen und die Geburt mit Geburtshelfern „des Vertrauens“ gut vorzubereiten.

Dass es schwierig sein kann, solche zu finden, zeigen auch die Erfahrungsberichte im Buch. Manche Frauen sind nach einem Kaiserschnitt so verzweifelt, dass sie bei der nächsten Geburt neue Wege beschreiten: Eine Bäuerin hatte sogar nach fünf Kaiserschnitten ihr sechstes Kind in einem Geburtshaus vaginal geboren. Eine andere Frau brachte ihre Zwillinge zu Hause auf die Welt. Bei wieder anderen misslang der Versuch, „normal“ zu gebären. Und manche empfanden auch einen weiteren Kaiserschnitt als gutes Ende.


Risken ernst nehmen.
Um für die Gespräche mit zweifelnden Medizinern gerüstet zu sein, klärt das Buch umfassend über mögliche Komplikationen bei einer natürlichen Geburt nach Sectio auf, wie etwa über die Gefahr, dass die Narbe an der Gebärmutter reißt. Dieses Risiko ist laut Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe zwar gering (0,06 bis zwei Prozent bei Querschnitt an der Gebärmutter), wenn es aber dazu kommt, kann es dramatische Folgen für Mutter und Kind haben. Die Autorinnen warnen davor, diese Gefahr zu verharmlosen, sodass etwa auch bei Frauen, die bereits einen Kaiserschnitt hatten, die Geburt künstlich eingeleitet wird, oder zu übertreiben und gleich präventiv wieder einen Bauchschnitt zu machen.

Die Erfolgsquoten machen zunächst Mut: Laut zuvor zitierter Leitlinie gelingt es im Durchschnitt 73 Prozent der Frauen mit einer Sectio in der Anamnese, bei der nächsten Geburt natürlich zu gebären, nach zwei oder mehreren Entbindungen via Bauchschnitt sind es noch immerhin ca. 68 Prozent. Diese Quoten beziehen sich aber nur auf Frauen, die vaginal gebären wollen und bei denen Mediziner nichts einzuwenden haben. Zahlen für Deutschland zeigen, dass 67 Prozent aller Frauen, die einen Kaiserschnitt hatten, ihr nächstes Kind wieder auf diese Weise entbinden. Der hauptsächliche Grund für eine primäre, also geplante Sectio ist laut Studie einer deutschen Versicherung (GEK-Kaiserschnittstudie 2006) mittlerweile ein vorangegangener Kaiserschnitt.

Dabei versichern viele Geburtshelfer – zumindest in der Theorie –, Frauen, die einen Kaiserschnitt hinter sich haben, zu einer natürlichen Geburt zu motivieren, wenn die Gründe, die zum ersten Kaiserschnitt geführt haben, nicht mehr vorliegen, und weitere günstige Bedingungen dazukommen: Das Kind soll beispielsweise nicht zu groß sein. Bei zwei Sectiones sind viele aber schon skeptischer.


Besser geplant. Vor allem hätte ihr Versuch, natürlich zu gebären, einen Nachteil, warnen einige Ärzte: Ein geplanter Kaiserschnitt bei nüchterner Patientin und ausgeruhtem OP-Team habe eine noch niedrigere Komplikationsrate als die sekundäre Sectio, die also im Verlauf der Geburt notfallmäßig durchgeführt wird, gibt Martin Langer, Geburtshelfer an der Medizinischen Universität Wien, zu bedenken. Auch sei dann – so zeigt eine Studie seiner Universität – die Zufriedenheit der Frauen höher als nach einem Notfallskaiserschnitt. Am zufriedensten waren demnach freilich jene, die ganz ohne Probleme natürlich geboren haben. Dann kamen im „Ranking“ die geplanten Kaiserschnitte. Unzufrieden waren jene, bei denen eine sekundäre Sectio durchgeführt werden musste. Frauen mit sehr schweren vaginalen Geburten zeigten sich am unzufriedensten mit dem Geburtserlebnis. Manche Frauen glauben gar nicht mehr daran, im Krankenhaussystem gebären zu können, sie wollen zu Hause ihr nächstes Kind kriegen. Ein heikler Grenzgang für Hebammen, die immer öfter mit dem Wunsch solcher Mütter konfrontiert werden, wie Margarete Hoffer bestätigt.


Heilende Hausgeburt?
Sie ist eine der wenigen Hebammen, die auch Frauen nach Sectio zu Hause betreuen. Das Hebammengesetz verbietet eine Hausgeburt ohne Arzt bei „jeder belastenden Vorgeschichte“ der Frau. Eine vorangegangene Kaiserschnittgeburt wird nicht direkt genannt. Für die Präsidentin des Hebammengremiums, Petra Welskop, ist das Gesetz klar genug. Für andere, wie etwa Hoffer, ist es ein „Graubereich“.

Die Wiener Hebamme Hoffer betont, klare Qualitätskriterien zu haben, nach denen sie entscheidet, ob eine Hausgeburt möglich ist. Zu Hause könne sie die Frauen intensiv betreuen, es gebe keinen Zeitdruck, es kämen keine schmerzstillenden Medikamente zum Einsatz, die erste Anzeichen eines Gebärmutterrisses überdecken könnten.

So könne sie sofort reagieren, bevor eine Komplikation auftrete, erklärt sie: „Meiner Erfahrung nach haben diese Frauen noch am harmonischsten zu Hause geboren. Diese Geburt aus eigener Kraft hat für sie eine immens heilsame Wirkung.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.09.2012)

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24 Kommentare
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Kann nur bestätigen

Ich hatte beim ersten Kind eine sekundäre Sectio, danach ziemliche Probleme damit, die niemand ernst genommen hat und um die vaginalen Geburten meiner 2 folgenden Kinder wirklich gekämpft - es war nicht leicht, man muss als Mutter nicht nur eine gute Hebamme erwischen (und in meinem Fall auch noch einen guten Arzt dazu), sondern man muss auch noch ein Krankenhaus finden, dass dem Personal den Freiraum lässt, es überhaupt versuchen zu dürfen. Ich hab in Wien kein einziges Krankenhaus mit menschlicher Geburtsstation (damit meine ich, abseits vom Massenbetrieb - im SMZOst hab ich zugegebenermaßen nicht gefragt) gefunden, dass mich beim 3. Kind "vaginal" antreten hätte lassen. Beide Folgegeburten gingen glatt und schnell.

Die Komplikationsrate nach Kaiserschnitt steigt übrigens nicht nur mit jedem Kaiserschnitt, sondern mit jeder Geburt an. Ich hab mich gegen eine weitere Schwangerschaft entschieden, aber hätte ich ein viertes Kind bekommen, wäre es wahrscheinlich dann ein geplanter Kaiserschnitt geworden, weil ich selbst die Narbe während der Geburt bereits als instabil wahrgenommen habe. Der Kaiserschnitt per se - also auch ein einziger - ist ein Risiko für jede Folgeschwangerschaft und mich persönlich macht es unglaublich traurig, wie leichtfertig einer bei Erstgebärenden gemacht wird, und die Frauen über die Folgerisken und Probleme überhaupt nicht aufgeklärt werden

Gast: gast23
08.10.2012 09:09
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Also ich hatte

4 Kaiserschnitte, die 2 ersten nicht freiwillig und weiß also wovon ich spreche: Was soll das ganze Geschwafel? Das wichtigste ist doch, daß das Kind gesund auf die Welt kommt. Das Wie ist mM nach Nebensache. Wenn den Müttern vorher nicht eingeredet würde, wie schlimm es ist, wenn es zum Kaiserschnitt kommt und wie toll die nat. Geburt ist, gäbe es nach einem KS vielleicht auch weniger Selbstzweifel. Hausgeburten finde ich persönlich verantwortungslos. Leute, die das machen, gehören bestraft.

Gast: stichstich
09.09.2012 23:07
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bitte nachlesen ...

es geht um die sicherheit des babys. alle mütter die sich gegen inflationären (und zwar nur diesen, niemand hat etwas gegen NOTWENDIGE, z.b. querlage, placenta praevia, etc.) kaiserschnitte. ab einer kaiserschnittrate jenseits der 15% STEIGT die komplikationsrate für mütter und kinder nämlich AN. richtig gelesen, der kaiserschnitt hat risiken, welche jene einer vaginalgeburt übersteigen. er ist eine große bauch op. und genau deshalb MUSS er sparsam eingesetzt werden. ks- raten von knapp 30% gehen zu lasten der gesundheit von mutter und kind.

Gast: netzwerker5
09.09.2012 18:24
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informed consent

„Wir wünschen uns, dass immer mehr Frauen – gut informiert eine selbstbestimmte Geburt einfordern und diese auch im passenden Umfeld umsetzen können“, betont Ute Taschner.
Nach Meinung der Autorinnen, die die heutige Geburtshilfe grundsätzlich kritisieren, greifen Geburtsmediziner zu schnell zum Skalpell und überhaupt zu stark in den natürlichen Ablauf einer Geburt ein – sei es aufgrund strikter Leitlinien oder aus Angst vor gerichtlichen Klagen.
Nach diesem grundsätzlich kritischen Beitrag wäre die Hausgeburtshilfe empfehlenswert? Einschlägige Urteilsbegründungen sollten ebenfalls Pflichtlektüre sein.


2 Kinder - 2 Erlebnisse

mein erstes Kind wurde wegen Steißlage per geplantem KS geboren. ich hatte davor keinerlei Wehen und auf einmal war das Kind da... das war schon komisch am Anfang.
Ich wollte beim 2. Kind, unter der Voraussetzung, dass die Ärzte nichts dagegen hatten, vaginal entbinden. Ich wurde über das Risiko aufgeklärt und hab dann 23 Monate nach dem KS ein 3780g schweres Kind entbunden.
Das kam mir realer vor als die KS-Geburt.
Für die die hier geschrieben haben, dass eine KS-Geburt nicht wehtut... ja, die Geburt selbst nicht, jedoch danach hatte ich monatelang starke Schmerzen... bei der Vaginalgeburt sind die Schmerzen während der Geburt stark aber dann ists vorbei!
Falls ich noch ein Kind kriege, würde ich eindeutig die Vaginalgeburt vorziehen!

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Am besten gar nicht aus der Menstuationshütte herauskommen.

Dann wird ihr Esotrip auch nicht gestört.

Gast: Tomb
09.09.2012 11:46
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Mittelalter

Ein ungeplanter Kaiserschnitt ist ein medizinischer Notfall, da geht es nicht um das "Geburtserlebnis" einer Verrückten, sondern um das Leben von Mutter und Kind.
Diese Damen wollen anscheinend zurück ins Mittelalter wo die Hälfte der Frauen an der Geburt gestorben sind.

Gast: gast 74534
09.09.2012 11:27
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Der Menschen Wille ist bekanntlich ihr Himmelreich

Wenn man manche Stellen dieses Artikels liest, wundert man sich schon etwas. Wenn eine Frau nur dann einen Selbstwert hat, wenn sie vaginal gebiert, dann soll sie halt darauf bestehen (und eventuelle Folgen tragen, muss man gleich dazusagen). Den Arzt des Vertrauens vorher zu fragen kann auch nicht schaden (wenn das halt nicht zu wenig feministisch und selbstbestimmt ist).
Nur: nachher allen anderen vorzuhalten, man wollte doch was ganz anderes, man sei um das Geburtserlebnis oder sonstwas betrogen worden, das ist lachhaft. Die Geburt bedeutet auch Gefahr, die sehr sehr schnell da sein kann- sie nur nach den Selbstwertempfindungen der Mutter (nicht etwa des Kindes, das ja auch beteiligt ist) zu gestalten (jener Mutter, die in Wirklichkeit vielleicht selbst nicht genau weiss, was sie will), das kann durchaus Gefahr erst erzeugen.

Au ja, muß das ein Traum sein.

Zu Hause, mit einer Hebamme, die keine Schmerzmittel erlaubt, entbinden. So stell ich mir die Hölle vor. Hebammen und Stillterroristinnen - die Geiseln der Schwangeren und jungen Mütter.

Re: Au ja, muß das ein Traum sein.

Warum wollen Schwangere und junge Mütter Hebammen denn als Geiseln? Wer soll den erpresst werden? Und um was?
Oder meinten Sie vielleicht doch "Geissel"? Dann ergäbe der Satz noch halbwegs Sinn...

Übrigens, Hebammen sind diejenigen, die den Geburtsverlauf überwachen, der Arzt schaut vorbei, wenn die Hebamme ihn holt, sonst nicht.

Und Stillen ist und bleibt das Beste für einen Säugling - es sei denn, man ist Zahnarzt und verdient an der Extraktion kariöser Schneidezähne(die dadurch entstanden sind, weil die "Mutter" zu faul war, dem Baby das Flascherl wegzunehmen...)

Re: Re: Au ja, muß das ein Traum sein.

Den Grammatikfehler gebe ich zu, ok. Bei mir hat der Arzt überwacht, und zwar gut. Über den Anwurf mit den kariösen Zähnen verliere ich keine Worte, der ist mir zu blöd. Bleibt nur zu sagen, daß Weiber wie Sie junge Mütter in die Depression treiben.

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Egoismus

"Ich fühle mich um mein Geburtserlebiss betrogen."
Schwachsinnige sollten besser keine Kinder bekommen. Was ist das für eine Mutter, der das "Geburtserlebniss" wichtiger als die Sicherheit des Kindes ist? Jetzt fühlt sie sich nicht als Mutter. Tja: sie sollte besser eine Mutter sein, als sich nur als solche zu fühlen. Ist schon gut, dass Ärzte entscheiden...

ich finde es...

absolut richtig gegen den Schnittwahn der Ärzte zu kämpfen. viel zu leicht wird zum Skalpell, muss nicht mal eine Secio sein, gegriffen. Eine gute Hebamme ist das A

Re: ich finde es...

wie wäre es mit einem argument?

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Re: ich finde es...

Das liegt in Ö weniger an den Ärzten, als vielmehr an den Gerichten. Denn da gab es vor ein paar Jahren einen Fall wo ein Arzt bei einer Geburt mit Komplikationen zu lange zuwartete, wodurch das Kind behindert war. Im anschließenden Prozess trat ein Gutachter auf der ein absoluter Anhänger eines Kaiserschnitts war und der ein Gutachten schrieb, welches praktisch bei allen Abweichungen von der Normalgeburt den Kaiserschnitt empfiehlt.
Seither greifen die Ärzte lieber rasch zum Skalpell anstatt mit einem Bein im Gefängnis zu stehen.

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Re: Re: ich finde es...

und möglicherweise gibt es dadurch gesündere kinder. aber die armen mütter werden um ihr esoterisches erlebnis gebracht...

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Falls

ich mich für ein Kind entscheiden sollte, würde ich höchswahrscheinlich den Kaiserschnitt wählen.

Re: Falls

Warum nicht gleich eine Leihmutter beauftragen? Und nachher eine Nanny, wenn Sie dann das Beste für Ihr Baby wollen aber zuerst eine Amme - und mit der Einschulung bekommt das Kind auch die beste Ausbildung, die es natürlich nur im Internat bekommen kann!

Also doch lieber kein Kind, das kostet viel zu viel!

Re: Re: Falls

wie alt sind Sie eigentlich?

Re: Re: Falls

Oh vielen Dank für Ihren Beitrag. Dann werde ich wohl oder übel vaginal entbinden müssen, damit sie nichts mehr zu meckern haben. Wie lange soll ich Ihrer Meinung nach denn stillen und finden Sie es auch okay, nur ein Einzelkind zu wollen oder ist das ein egoistischer Gedanke? Bitte helfen Sie mir, ich kann ja keine eigene Wahl für mich und mein Baby treffen.

/ironieoff

Gast: hfksdölfsgdf
08.09.2012 22:07
10 18

So einen bescheuerten Beitrag kann doch nur ein Mann geschrieben haben!

Wer, der noch klar im Kopf ist, will qualvollste Schmerzen ertragen? Das ist ja soo toll, wenn einem vor Anstrengung beim Pressen das Blut aus den Nasenlöchern schießt und man danach vor lauter Erschöpfung nicht einmal sein Kind mehr im Arm halten kann! Sarkasm off. Auf sowas kann man getrost verzichten, denn mit Romantik hat dieser Vorgang rein GAR NICHTS zu tun! Frage mich ohnehin, wann die Leute endlich klüger werden und aufhören, sich maßlos zu vermehren. Wenn man sich trennt, gibt es ohnehin nur Schererein mit dem Ex, an den man bis zum 18. Lebensjahr gebunden ist - das is ja auch nicht grade toll, besonders, wenn der gewalttätig war/ist und einem seine gesamten Ersparnisse geklaut hat - und außerdem ist das eigene Leben in den ersten 4-5 Jahren ungemein eingeschränkt, stressig und geprägt von Arztbesuchen und schlaflosen Nächten. Wenn man Riesenpech hat, kriegt man dann auch noch ein behindertes Kind, das man Zeit seines Lebens betreuen muss. Mein Tipp: Verhüten!

Re: So einen bescheuerten Beitrag kann doch nur ein Mann geschrieben haben!

Ähm, was hat Ihr Kommentar mit dem Artikel zu tun?

Antworten Gast: lesenbildet
09.09.2012 12:02
3 4

"von Regine Bogensberger"

aber wenigstens wissen wir jetzt, was Sie so mit Ihrem Leben angefangen haben

Antworten Gast: gerd reps
09.09.2012 11:31
1 4

Re: So einen bescheuerten Beitrag kann doch nur ein Mann geschrieben haben!


Ja, Frau hfksdölfsgdf, stimmt, BITTE BEHERZIGEN SIE IHREN TIPP AUCH SELBST!

Bitte bitte!

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