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Demonstration: Der Kindergartenwahnsinn

06.10.2012 | 17:53 |  von Rosa Schmidt-Vierthaler und Eva Winroither (Die Presse)

Österreichs Kindergartenpädagoginnen gehen auf die Straße, um gegen ihre Arbeitsbedingungen zu demonstrieren. Schon seit Jahren sind die prekären Arbeitsverhältnisse in Kindergärten und -tagesheimstätten bekannt.

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Sie haben sich gründlich darauf vorbereitet. Als die Gewerkschaft am Samstag Nachmittag eine Demonstration gegen die prekären Arbeitsbedingungen von Kindergärtnerinnen abgehalten hat, war schon von Weitem ein Kartenhaus auf dem Minoritenplatz in Wien zu sehen. Das drei Meter hohe symbolische Gebilde sollte die schlechten Rahmenbedingungen, unter denen die Kindergartenpädagoginnen arbeiten müssen, symbolisieren. Mehrere hundert Frauen, Kinder und einige wenige Männer standen deswegen in orangefarbenen Warnwesten mit Protestaufschrift vor dem Bildungsministerium. Es ist bereits die zweite Demonstration innerhalb eines halben Jahres.

Im Kindergarten-Sektor geht es rund. Was weiter nichts Neues ist. Schon seit Jahren sind die prekären Arbeitsverhältnisse der rund 50.000 Mitarbeiterinnen von Kindergärten und -tagesheimstätten bekannt. Interessant ist aber, dass bis heute niemand die politische Verantwortung dafür übernehmen will. Weil die Kindergärten Länder- und Gemeindesache sind, gibt es einen undurchsichtigen „Fleckerlteppich“ aus verschiedenen Regelungen, Gehaltsschemata und Rahmenbedingungen. Das macht eine nationale Qualitätssicherung schwierig.

Experten fordern daher immer wieder, dass der Bund die Kompetenz für die Kindergärten erhält. Die Chancen dafür stehen jedoch schlecht: Die Länder wollen den Aufgabenbereich nicht abgeben, und in der Bundespolitik interessiert sich niemand ernsthaft für die Einrichtungen.

Dabei werden die Probleme in den Kindergärten nicht weniger. Seit Jahren stehen etwa der Betreuungsschlüssel und das Gehalt ganz oben auf der Beschwerdeliste. „Das ist bei vielen Kindergartenpädagoginnen unter dem Matura-Niveau“, sagt Raphaela Keller vom Dachverband der Berufsgruppen der Österreichischen Kindergarten- und HortpädagogInnen. Auch von Einheitlichkeit ist keine Rede. In Österreich ist das Gehalt der Kindergärtnerinnen in 60 verschiedene Schemata gefasst.

Sparen am falschen Eck. Ebenso unterschiedlich ist die Betreuung der Kinder geregelt. In Wien etwa müssen laut Gesetz ein Pädagoge und eine halbe Stützkraft 25 Kinder betreuen. In der Praxis bedeutet das, dass die Kindergärtnerin oft allein in der Gruppe steht und gerade noch ihre Beaufsichtigungspflicht erfüllen kann. Was bei zwei Dutzend Kindern ohnehin schon schwierig sei, auch wenn gerade kein Streit geschlichtet und keine Zeichnung geklebt werden muss, wie Kindergärtnerinnen berichten.

Experten kritisieren daher immer wieder, dass gerade im Kindergartenbereich am falschen Eck gespart wird. Die Zahl der Betreuerinnen ist etwa für Heide Lex-Nalis von der Kindergartenplattform EduCare letztendlich der Schlüssel zu mehr Qualität. Denn mit den derzeitigen Betreuungsrelationen sei es nicht möglich, dass die Pädagoginnen gezielt an den Defiziten des einen Kindes arbeiten oder die besonderen Fähigkeiten des anderen Kindes fördern könnten.

Die Kindergärten könnten damit ihre Entwicklung von der Aufbewahrungsanstalt zur Bildungsanstalt nur schwer vollziehen. Dabei müssten im Kindergarten die Basisfähigkeiten erworben werden, die späteres Lernen erleichtern. Vom internationalen Standard von drei bis vier Erwachsenen pro 20 Kinder seien die österreichischen Kinderbetreuungseinrichtungen ohnehin weit entfernt, sagt Lex-Nalis.


„Unzumutbare Bedingungen.“
Für die Gewerkschaft sind das alles in allem „unzumutbare Rahmenbedingungen“. Sie fordert in der Demonstration am Samstag daher nicht nur weniger Kinder pro Gruppe oder mehr Platz für Kinder und Personal, sondern sammelte letztlich auch Unterschriften für ein einheitliches Bundesrahmengesetz für Kinderbildungseinrichtungen, um all die verschiedenen Verordnungen zu einen.

Argumentiert werden diese Forderungen auch mit dem Wohl des Kindes. Denn bessere Rahmenbedingungen in den Krippen, Kindergärten und Tagesstätten wirken sich nicht nur auf die 50.000 Menschen aus, die dort arbeiten, sie betreffen auch die 320.000 Kinder, die dort betreut werden. Und deren Eltern: Die machen sich naturgemäß Sorgen, ob sie auch tatsächlich den besten Platz für ihre Kinder bekommen haben. Denn schon innerhalb einer Stadt ist die Bandbreite (und damit auch die Qualität) an unterschiedlichen Kindergärten groß: Von den konfessionellen über die städtischen zum selbstverwalteten gelten für alle Kindergärten unterschiedliche Regelungen. Bei einigen sind die Rahmenbedingungen etwas besser als der Mindeststandard der gesetzlichen Regelung. So ist man bei den Kindergärten der Stadt Wien stolz darauf, dass „sogar“ eine Krankenstandsreserve vorgesehen ist. Wenn ein Pädagoge krank ist, kann theoretisch also ein anderer einspringen – soweit das durch den Personalmangel gedeckt ist, denn derzeit fehlen den städtischen Kindergärten 166 Pädagoginnen.

1,5 Quadratmeter Platz für ein Kind. Ähnlich unterschiedlich sind die Vorgaben für die Größe der Gruppenräume, die auch kritisiert werden. In Wien sind drei Quadratmeter bespielbare Bodenfläche pro Kind vorgesehen. Im Vergleich mit Vorarlberg ist das aber noch großzügig: Dort reichen bereits 1,5 Quadratmeter pro Kind aus. Sitzgelegenheiten für Erwachsene wird man in Krippen und Kindergärten weitestgehend erfolglos suchen. Gespräche mit Eltern müssen zwischen Tür und Angel geführt werden und Arbeiten wie das Erstellen einer Tagesplanung können Pädagoginnen kaum an ihrem Arbeitsplatz erledigen. Aber das ist ohnehin nur in manchen Bundesländern in der Arbeitszeit möglich: In der Steiermark werden bei Vollanstellung zehn Stunden Vorbereitungszeit bezahlt. Die Bundeshauptstadt ist zweigeteilt: Bei der Gemeinde Wien gibt es sechs Vorbereitungsstunden, für private Einrichtungen in der Hauptstadt existiert dagegen keine gesetzliche Regelung.

Die Arbeitgeber sehen die Situation freilich entspannter: Zwar gebe es immer Raum für Verbesserungen, aber die Anzahl der Betreuerinnen reicht für Daniela Cochlar, Leiterin der Kindergärten der Stadt Wien, schon aus, um den Bildungsauftrag zu erfüllen. So würden eine Pädagogin und eine Assistentin genügen, um mit einer Kleingruppe von fünf oder sechs Kindern ein Projekt wie das Mischen von Farben durchzuführen. Und die anderen? „Kinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren können sich auch eine Zeit lang selbst beschäftigen.“

Außerdem seien die Fundamente von Bildung im elementarpädagogischen Bereich nicht Unterricht, sondern Sinneserfahrungen, Bewegungserfahrungen und Spiele, sagt sie im Gespräch mit der „Presse am Sonntag“. Von mehr Pädagogen als bisher festgelegt ist in den Kindergärten der Stadt Wien nämlich nicht die Rede – Wien wolle erst versuchen, den guten Standard, den die städtischen Kindergärten hätten, zu halten, sagt Cochlar.


Akademisierung. Der Wunsch der Berufsvertreter nach einer Akademisierung des Berufs dürfte übrigens daran scheitern, dass der Bund keine Verantwortung für den Kindergartenbereich übernimmt. Auch die Ausbildung der Assistentinnen steht in der Kritik: Sie ist in keinem Bundesland einheitlich. Die Möglichkeiten reichen vom Wifi-Kurs bis zur internen Schulung. Am Ende der Demonstration lassen die Kindergärtnerinnen das Haus aus Karton vor dem Finanzministerium zusammenbrechen. Als symbolhaftes Zeichen für das derzeitige System. Das schon lange nicht mehr stimmt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.10.2012)

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209 Kommentare
 
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Gast: DI
08.10.2012 13:45
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Eine weitere Baustelle und keine Lösung in Sicht

Meine Nachbarin ist Kindergartenpädagogin, hat ein wenig aus dem „Nähkästchen“ erzählt, Bezahlung gleich Null, Arbeit nicht immer lustig. Dabei ist der Hr. Österreicher stolz, wenn er z. B. für sein Auto € 100,- für die Mechanikerstunde abdrücken darf, man kann es sich ja leisten. Bei der Kindererziehung, gilt auch für die Schule, Uni usw., da soll alles umsonst sein. Dazu kommt noch, wir brauchen das Geld für Griechenland.

in Zeiten knappen Geldes nach Lohnerhöhung fordern

ist schwer,
und ein Einkaufen von billigen Kräften aus dem Ausland wie in der Pflege ist nicht möglich.
Nur Lehrerer werden immer besser gemessen am Durchschnittsgehalt bezahlt. Aber die werden nichts nachlassen, um umzuschichten.
Dort wäre es aber nur fair, denn die beamteten Lehrer sind jetzt im Paradies, bis zum Tod.
Gar nicht mehr zeitgerecht.
Kindergärtnerinnen sind keine Akademiker, sondern haben eine einem Ingenieur ( HTL) vergleichbare Ausbildung.Und das reicht aus.
Bitte mit Maß zum Ziel

Re: in Zeiten knappen Geldes nach Lohnerhöhung fordern

Lohnerhöhung fordern ist LEICHT. Auch in der vorliegenden Neiddiskussion.

Ohne Leistung, die eine Besserstellung rechtfertigt sind solche Forderungen aber unanständig.

Demos mit provakanten Slogans sind keine Lösung. Sie führen weder zur erforderlichen Qualifikation, noch zu pädagogischen Fähigkeiten.

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Re: Re: in Zeiten knappen Geldes nach Lohnerhöhung fordern

Nana, sie nehmen den Mund ja ganz schön voll!
Wir leisten enorm viel- wer das in Abrede stellt, den lade ich gern für eine Woche , bei Vollbetrieb , in den Kindergarten ein.

Das kann nur jemand sagen, der von der Materie 0-Ahnung hat!

Re: Leistung "Putzerl schneuzen"?

Enorm viel leistet auch eine schwer arbeitende Putzfrau. Deswegen ist sie noch lange keine PÄDAGOGIN.

Gast: mrs
07.10.2012 19:17
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Die Wahrheit kommt ans Licht

Nach der Propaganda der Linken in den letzten Jahrzehnten sind doch die Kinderbetreuungsstätten viel besser für den Nachwuchs als eine Mutter die ihr Kind zu Hause selber betreut.

Und jetzt das: 25 Kleinkinder in einem Zimmer mit einer Aufsichtsperson und die lieben Kleinen sind gegenseitig auch gar nicht lieb zueinander!


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ESM-Wahnsinn, Kommunalkredit-Wahnsinn........


also ich seh sie immer nur plaudernd im sonnigen garteneck

sitzen, die kleinen mehr oder weniger sich selbst überlassend.

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Re: also ich seh sie immer nur plaudernd im sonnigen garteneck

KG wechseln- heisser Geheimtipp!

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Nicht nur Kindergartenwahnsinn auch (Gesamt)Schulwahnsinn.


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angemessene Entlohnung

kindergärtnerinnen gehören angemessen entlohnt, ob Leiter , kindergruppenleiterin, Helfer etc
€1300 für eine gruppenleiterin mit 14 Kids in der familiengruppe für 40std ist wohl wenig motivation!
sie haben einen verantwortungsvollen Job!!!

Antworten Gast: fup
07.10.2012 14:47
2 14

Re: angemessene Entlohnung

Aaha, ohne geld keine motivation, interessant. sehr interessant diese argumentation.

Re: Re: angemessene Entlohnung

also die meisten leute, die ich kenne, arbeiten für geld. soft facts werden erst wichtig, wenn mal der grundstock des gehaltes als angemessen empfunden wird.

4 0

Re: Re: angemessene Entlohnung

für was arbeitet man für geld aber sie arbeiten für luft und liebe.

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50.000 Mitarbeiter / 320.000 Kinder ?

Das sind a bissl mehr als 6 Kinder pro Mitarbeiter. Offensichtlich steht nur 1/3 bis 1/4 zur Betreuung zur Verfügung. Was macht der Rest? Verwalten und Leiten?

Re: 50.000 Mitarbeiter / 320.000 Kinder ?

.............. freigestellt für Gewerekschaftsarbeit.

Antworten Gast: KTH
07.10.2012 14:41
7 2

Re: 50.000 Mitarbeiter / 320.000 Kinder ?

Eine sehr gute Frage! Sie werden keine Antwort bekommen (können), denn die wäre für die Verantwortlichen vernichtend.

Gast: bergziege
07.10.2012 12:17
12 1

Große Sprüche - Keine Taten

Geht es um Kinder oder Jugendliche also Kindergarten oder Schule, wird von den Verantwortlichen stets das Blaue vom Himmel versprochen. Was wird realisiert? Wenig bis nichts. Der Kindergarten muss gratis sein, Schulbücher ebenso (dafür verschwinden die ersten, kaum dass sie ausgeteilt wurden) und als letzte Stufe die Universität. Kindergärtner, Lehrer, Professoren (Gendern liegt mir nicht) sind als Folge überlastet. Sieht so Verantwortungsgefühl aus? Vor allen Ferien wird das Nichtstun aller Lehrer wochenlang besprochen und was Kindergärtnerinnen - es sind tatsächlich fast nur Frauen - betrifft, so haben die es ohnehin nur mit putzigen Kleinen zu tun. Was soll die Aufregung? Dass bei diesen Sozialberufen extrem viel Engagement dahintersteckt, wird von allen, die nichts damit zu tun haben, großzügigst übersehen. Ist doch praktisch, wenn Kleinkinder im Kindergarten oder schulpflichtige in der Schule und nachmittags im Hort abgegeben werden können und dann mit gemachten Hausübungen pflegeleicht wie Textilien aus der Putzerei abgeholt werden. Dem ist aber nicht so. Es handelt sich um unser WICHTIGTES GUT, mit dem viel zu oft achtungslos umgegangen wird. Kinder gehören in keine Aufbewahrungsstätten sondern in ein Umfeld, das Entfaltung ermöglicht. Öffentliche Kindergärten und Schulen in Wien ermöglichen das in vielen Fällen kaum. Die Kindergartenpädagoginnen haben aus diesem Grund absolut recht, ihren Unmut lautstark auszudrücken.

Gast: UKW
07.10.2012 11:57
6 13

Die Regierung sollte einmal veröffentlichen wie viel eine öffentlich rechtliche Kindergartentante auf Basis Vollzeitbeschäftigung pro Monat abcasht

Dann vergleichen wir die Werte mit der Privatwirtschaft. Dann wäre die Jammerei der Kindergartentanten schnell vorbei (Die wissen ja schließlich insgeheim ganz genau, warum sie nicht beim Billa ums Eck hackeln, sondern für Staat und Gemeinde).

Aber der Steuertopf wird dank Schuldenmacherei niemals leer. Und zahlen dürfen die Normalhackler für diese ständige Privilegienausweitung der öffentlichen Bediensteten.

Re:

Was soll der Vergleich?
Kindergartenpädagoginnen haben eine andere Ausbildung und übernehmen Verantwortung über das Wertvollste unserer Gesellschaft, unsere Kinder. Warum sollten sie also gehaltlich mit Kassierern auf einem Niveau sein?

Re: Die Regierung sollte einmal veröffentlichen wie viel eine öffentlich rechtliche Kindergartentante auf Basis Vollzeitbeschäftigung pro Monat abcasht

schon wieder die gelobte Privatwirtschaft. Jedermann oder Frau kann in dem angeblich geschützten Bereich namens Gemeinde zu arbeiten.

Antworten Antworten Gast: UKW
07.10.2012 20:31
2 1

Re: Re: Die Regierung sollte einmal veröffentlichen wie viel eine öffentlich rechtliche Kindergartentante auf Basis Vollzeitbeschäftigung pro Monat abcasht

Alle Österreicher wechseln in den geschützten Bereich. Sicher, sicher. Und wer finanziert dann das ganze Privilegienparadies. Die Druckerpresse?

Antworten Gast: R3alist
07.10.2012 12:29
6 1

Re: Die Regierung sollte einmal veröffentlichen wie viel eine öffentlich rechtliche Kindergartentante auf Basis Vollzeitbeschäftigung pro Monat abcasht

Das wäre eine gute Idee! Abgesehen davon, dass die Kinderbetreuung eine sehr viel anspruchsvollere Tätigkeit ist als Regale einschlichten, glaube ich nicht dass das Gehalt sehr viel höher ist (wenn überhaupt).

Aber das wieder typisch Österreich: Im Sozialbereich fordert jeder nur, aber kosten darf es nichts!

Antworten Antworten Gast: Verkäuferin H23
07.10.2012 14:43
3 2

Re: Re: Die Regierung sollte einmal veröffentlichen wie viel eine öffentlich rechtliche Kindergartentante auf Basis Vollzeitbeschäftigung pro Monat abcasht

Apropos "anspruchsvolle Tätigkeit", Sie sollten auch das Schreiben und richtige Formulieren als solche betrachten, denn:

"...als Regale einschlichten,..."

Wer schlichtet welche Regale wohin ein?


Re: Die Regierung sollte einmal veröffentlichen wie viel eine öffentlich rechtliche Kindergartentante auf Basis Vollzeitbeschäftigung pro Monat abcasht

Die Gehaltstabelle für Kindergartenpädagoginnen in Vorarlberg, ist öffentlich einsehbar! Kindergartengesetz Vorarlberg Seite 19! ( Brutto )

Gast: seppl11
07.10.2012 11:32
6 3

Immer die Pädagogen

Also vorerst möchte ich mich als Kindergartenassistentin vorstellen , ich habe 3 Betreuer Ausbildungen, diese werden jedoch von der Gemeinde Wien nicht anerkannt.
1. Alles dreht sich immer um die Pädagogen ...leider ist es aber so .. das die meiste Arbeit die Assistenten bzw. Helfer haben! Uns wird jede Arbeit zugeschanzt und die Pädagogen ,zumindest die meisten ..schmücken sich dann aber mit unseren Federn.
2. Die Vorbereitungsstunden in Wien betragen 5 Stunden.
3.-->Das drei Meter hohe symbolische Gebilde sollte die schlechten Rahmenbedingungen, unter denen die Kindergartenpädagoginnen arbeiten müssen, symbolisieren. Fragen sie mal nach wie oder unter welchen Umständen Kindergartenassistenten arbeiten müssen !?Der Druck von allen SEiten ist massiv!
4. Leitung und Stellvertretung sitzen stundenlang im Büro und trinken Cafe anstatt zu Helfen und zu Unterstützen wo Hilfe bnötigt wird !

 
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