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Förderungen: Der Kampf um die Familien ist eröffnet

22.10.2012 | 18:06 |  Von Jeannine Hierländer (Die Presse)

Fekter schlägt einen Kinderabsetzbetrag von 7000 Euro je Kind vor und will sich am deutschen Modell orientieren. Dieses ist aber nicht unumstritten. Derzeit gibt nur einen Absetzbetrag von 220 Euro pro Kind und Jahr.

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Wien. Seit dem Wochenende hat Maria Fekter wohl einige Sympathisanten mehr. Vor allem unter den Familien. Die österreichische Finanzministerin (ÖVP) schlug am Wochenende vor, die Familien zu entlasten – mit einem Steuerfreibetrag von 7000 Euro pro Kind. Damit würde sich eine österreichische Durchschnittsfamilie auf einen Schlag ein paar tausend Euro im Jahr ersparen. Klingt gut.

Leider aber nur beim ersten Hinhören. Denn erstens hat Fekter offen gelassen, wie sie die Entlastung finanzieren will. Und zweitens hat sie nicht näher definiert, wie der Kinderfreibetrag genau aussehen soll. Laut Fekters Sprecher Gregor Schütze gibt es noch gar kein Konzept. „Das war eine politische Willensbekundung, dass eine steuerliche Entlastung für Familien mit Kindern Priorität haben muss. Und 7000 Euro wären eine Größe, die man sich vorstellen kann“, sagt Schütze. Derzeit gibt es in Österreich nur einen Absetzbetrag von 220 Euro pro Kind und Jahr, zusätzlich zur Familienbeihilfe.

Nur so viel hat Fekter verraten: Der Kinderfreibetrag soll sich am deutschen Modell orientieren. Dort beträgt seit dem Jahr 2010 der Kinderfreibetrag 7008 Euro. Gleichzeitig wurde damals auch das Kindergeld für das erste und das zweite Kind um je 20 Euro auf je 184 Euro erhöht. Das Kindergeld entspricht der österreichischen Familienbeihilfe. Es steht also jeder Familie zu, unabhängig vom Einkommen.

Der Kinderfreibetrag gilt in Deutschland aber nicht zusätzlich zum Kindergeld. Er wird nur dann schlagend, wenn die Steuerersparnis höher wäre als das Kindergeld. „Der Kinderfreibetrag bringt nur denen einen Vorteil, die auch wirklich mehr Steuern zahlen. Er zahlt sich erst ab einem Familieneinkommen von etwa 65.000 Euro aus“, sagt Thilo Schaefer vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln – einem eher liberalen Institut. Und damit meint der Ökonom das zu versteuernde Einkommen: Der Sozialversicherungsbeitrag ist von diesem Betrag schon abgezogen.

Noch kein konkreter Vorschlag

Auf Österreich lässt sich das nicht eins zu eins umlegen. Weil die Besteuerung von Familien in Deutschland und Österreich unterschiedlich funktioniert. In Deutschland gibt es das sogenannte Ehegattensplitting: Dabei werden die Einkommen beider Ehepartner in einen Topf geworfen, halbiert und dann die gleich großen Hälften besteuert. In Österreich werden beide Ehepartner getrennt abgerechnet. Eine Familie mit zwei Kindern unter 16 Jahren bekommt in Österreich jährlich rund 4480 Euro Familienbeihilfe. Wenn man davon ausgeht, dass ein Ehepartner den gesamten Kinderfreibetrag (für zwei Kinder wären das 14.000 Euro) geltend machen kann, müsste er mindestens 35.000 Euro im Jahr verdienen, damit die Ersparnis durch den Freibetrag höher ist als die Familienbeihilfe. Ob ein österreichisches Modell so ähnlich aussehen könnte, wollte das Finanzministerium nicht kommentieren.

Österreich gibt im internationalen Vergleich viel Geld für die Förderung von Familien aus. Kritiker argumentieren, dass die Geburtenrate dadurch nicht gestiegen sei und Sachleistungen, etwa mehr Betreuungsplätze, sinnvoller seien als reine Geldleistungen. So auch Thilo Schaefer: „Ich halte nicht viel vom Kinderfreibetrag. Aber das ist immer eine Frage der politischen Ziele. Wenn man die Erwerbsbeteiligung von Frauen anheben will, bringen Kinderbetreuungsplätze mehr.“

Katharina Wrohlich, Volkswirtin am – arbeitnehmernahen – Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung und Österreicherin, sagt: „Würde man den Freibetrag in Österreich unabhängig von der Familienbeihilfe einführen, wäre das unglaublich teuer.“ Genaueres lasse sich aber nicht sagen, solange keine konkreten Vorschläge auf dem Tisch lägen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.10.2012)

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108 Kommentare
 
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ÖVP

Wo ÖVP draufsteht ist garantiert Lobbying für Besserverdiener drinnen. Warum soll die Förderung von Kindern von der Einkommenshöhe abhängig sein ? Sind Kinder von Geringverdienern weniger wert ?

Re: ÖVP

na und? mir wurden gerade 1995 Euro Lohnsteuer abgezogen... ist das fair?

Re: ÖVP

ja, weil sie geringere chancen haben viel zu verdienen und viel steuern zu zahlen. und da der staat geld braucht, braucht er kinder erfolgreicher familien…

anders betrachtet: kinder armer familien haben weniger chancen gut zu verdienen, zahlen weniger steuern und brauchen vielleicht auch noch geld vom staat…

leider werden nicht die wurzeln des übels (protektionismus, strukturelle gewalt, vorurteile, leistbarkeit guter ausbildung für wenig-verdiener, geld fürs studium vom sohn, die tochter geht sich nicht mehr aus) bekämpft, sondern es wird darauf aufgebaut…

ÖVP

alles für die wirtschaft. amen.

frauen sollen weiterhin für die reproduktion und erziehung von arbeitssklaven herhalten und die familien, deren männer (können ja nicht für human ressources sorgen) viel verdienen, bekommen mehr…

das nenne ich wirschafts-darwinismus. die erfolgreichen sollen sich fortpflanzen und werden dafür belohnt, die "armen" (mittelstand) sollen sich kinder weniger leisten können - sie bringen statistisch gesehen ja weniger erfolgreiche kinder hervor (kein vitamin-b, nicht genug geld für top-ausbildungen etc.).

provokant, aber es hat etwas für sich…

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Re: ÖVP

Da haben S' ein bisserl was missverstanden. Die Partei welche den Müttern am liebsten sofort die Kinder entreißen will, damit die Mütter als Arbeitssklaven wirtschaftlich besser nutzbar sind, ist die SPÖ.
Wobei ja auch die ÖVP seit Pröll jun. immer weiter nach links abdriftet und sich über weite Strecken schon wie eine Reserve-SPÖ gebärdet.

Re: Re: ÖVP

sie haben das nicht verstanden. es ist gut, wenn frauen die gleichen chancen haben und sich entscheiden können arbeiten zu gehen, oder zu hause zu bleiben.

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Re: Re: Re: ÖVP

Und wo in meinem Posting behaupte ich das Gegenteil?

Re: Re: Re: Re: ÖVP

ich bin kein spö wähler mal vorweg. aber der spö zu unterstellen, dass sie mütter zur arbeit "zwingen" will, halte ich für falsch. es geht der spö doch um die rechte der frau (es ist keine versklavung, wenn frauen ermöglicht wird arbeiten zu gehen). bei der övp bin ich bei ihnen...

Re: ÖVP

erinnert mich an eine form von moderner eugenik (ich weiss, das eugenik viel weiter geht). allerdings ohne direkten individuellen eingriff, vielmehr durch verringern der chancen weniger finanziell erfolgreicher familien:

"Beispiele für moderne, auch eugenisch motivierte Programme ist (…) Family Cap. Bei letzterem werden Müttern oder Familien, die von der Sozialhilfe leben, weitere finanzielle Hilfen für die Geburt eines weiteren Kindes versagt. Dies wird in einigen Bundesstaaten der USA und in asiatischen Ländern wie Südkorea und Singapur praktiziert."

quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Eugenik#USA_2

"In Singapur wurde 1986 unter der People's Action Party ein Eugenikgesetz erlassen. Ziel des Gesetzes war es, die Bevölkerung intelligenter zu machen. Verschiedene Maßnahmen wurden ergriffen. So erhielten Akademiker staatlich garantierte Lohnerhöhungen, wenn sie sich für ein (weiteres) Kind entschieden. Auch wurde versucht, die Rate unverheirateter Akademiker durch entsprechende Partneragenturen zu reduzieren. Außerdem wurden den Menschen aus der Unterschicht materielle Belohnungen ausgehändigt, wenn sie sich dafür entschieden, sich nach dem ersten oder zweiten Kind sterilisieren zu lassen."

Quelle: ebd.

Gast: greg44
22.10.2012 23:44
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Kinder sind kein Segen

Also mir sind Kinder lästig. Ich habe auch genug gespart, dass ich keinen Nachwuchs für die Pension benötige. Mich stören nur die Ganzen Wohnblöcke die überall gebaut werden. Ich würde mir grüne Wiesen und Ruhe wünschen. Also Steuernachteile für Familien.

Re: Kinder sind kein Segen

Da haben wir aber ein Glück, dass deine Eltern diese Einstellung nicht hatten, sonst könnten wir deine "intellegenten" Postings nicht genießen. Oder bist du als Erwachsener auf die Welt gekommen?????????

Re: Kinder sind kein Segen

Du kannst es dir sicher leisten auszuwandern wenn dich Kinder stören. Ziehe in ein Altersheim.

Antworten Gast: Zenzine
23.10.2012 07:08
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Re: Kinder sind kein Segen

Mir sind Kinder auch lästig, darum habe ich auch keine. Ich suche mir mein Umfeld (Wohngegend, Freizeit, Freundeskreis etc.) auch so aus, dass ich möglichst wenig mit Familien mit Kindern in Berührung komme.

Ich finde, Kinder sind ein Privatvergnügen, genauso wie Haustiere. Wer Kinder haben will, der soll auch selbst dafür bezahlen. Wenn jemand unschuldig in Not gerät, dann kann es ja Hilfsleistungen geben - die Kinder können ja dafür nichts und sollen in einem solchen Fall nicht verarmen.

Aber diese Gießkannenförderungen, die pauschal für alle Eltern gelten (und zwar unabhängig vom Einkommen), die sollen abgeschafft werden. Förderungen nur mehr im Notfall. Wer sich keine Kinder leisten kann, der soll halt keine bekommen. Heute gibt es wirklich gute Verhütung.

Der Gesellschaft nützt es nichts, viele ungebildete Kinder von ungebildeten Eltern zu haben, die eh nie genügend Geld verdienen werden, um Steuern und Sozialabgaben zu bezahlen. Pensionen für uns Junge gibt es sowieso nicht mehr und die Krankenkasse werden bezahlen wir uns sowieso selbst durch unsere Sozialabgaben. Ich verbrauche im Jahr lt. Abrechnung der GKK etwa 200 EUR/Jahr an Kosten von der Krankenversicherung. Ich zahle ein Vielfaches dessen ein - meine Versorgung ist also mehr als gewährleistet.

Re: Re: Kinder sind kein Segen

ich musste lange überlgen, ob das sarkasmus ist. sie wollen keine familien/kinder fördern, aber die kinder andere sollen ihre pension bezahlen (generationenbertrag)? von problemen demographischer entwicklung haben sie offenbar auch noch nichts gehört? sie regen sich auf, dass sie ihr leben finanziert haben, doch ohne kinder, das ist leicht…

und glauben sie mir: im alter wird es nicht bei 200€ für die KK bleiben.

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Re: Re: Kinder sind kein Segen

Mittlerweile fördert Ö Kinder wirklich schon fast so stark wie Armenien oder Libyen unter Gaddafi. Ein Industrieland sollte andere Schwerpunkte haben! Dritte-Welt-Familienpolitik ist sicher kein Erfolgsrezept.

Gast: Hans im Glück
22.10.2012 23:22
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Kann man einen Wahlkampf nicht auch ohne Wahlgeschenke über die Bühne bringen?

Keine neuen oder höhere Steuern bis ihr nicht alle schwarzen Löcher zugestopft habt:
-HAA
-EU-Beitrag
-Griechenlandhilfe
-ESM und EFSM
-IWF-Aufstockung
-Kyoto-Protokoll-Strafzahlungen
-Die Sparvorschläge des Rechnungshofes umgesetzt sind

Was wir dringend brauchen ist eine Senkung der Lohnnebenkosten.

Folgender Vorschlag: Senkung der Lohnnebenkosten (Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeitrag) um je 3% pro Jahr. Der Vorteil für die Bundesregierung liegt in der Planungssicherheit. Sie dürfen jetzt schon überlegen in welchem Bereich sie diesen Steuerausfall einsparen will.

Sollte sich der Freibetrag für Familien ausgehen, warum nicht. Da muss aber der Staatsaparat etwas mehr schrumpfen, da neue oder höhere Steuern tabu sind liebe Maria.

Gast: Von der IV souffliert
22.10.2012 23:20
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Nach der ESM-bedingten Hyperinflation wird der obige Kinderabsetzbetrag auch für Großverdiener nurmehr den Gegenwert eines Lollipots ausmachen. Und dafür sollen wir auch noch vor der EU und dem Finanzamt knien und die neoliberalen Abzocker von der ÖVP wiederwählen?

Überdies manifestiert dieser garstige Knüller einmal mehr, wie übermäßig inhaltlich ahnungslos und zynisch Fekter samt ihrer an der kurzen Leine der IV vorgeführten ÖVP und ihren parteipolitisch handverlesenen Finanzministeriumslakaien mit den österr. Familien umgehen! Pfui!

Gast: Baenkster
22.10.2012 22:57
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Für jedes Kind Kinderbeihilfe =

kommunistisch. Die ideologische nach Gleichheit...

So ein sozialistischer Unsinn. Warum Multimillionäre und Top-Verdiener auch noch Kinderbeihilfe bekommen (= für diese Leute ist das nicht einmal das Taschengeld für Vorschulkinder), bleibt für mich ein Rätsel.

Und warum die ÖVP gerade hier doch auf der kommunistischen Linie ist, ist mir ein noc viel grösseres Rätsel.

Es wird Zeit, den Staat gesund zu schrumpfen ud soziale Hilfe nur noch dort zu zahlen, wer es nötig hat.


Antworten Gast: Genau lesen, dann verstehen.
23.10.2012 07:24
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Re: Für jedes Kind Kinderbeihilfe =

Da haben Sie aber den tieferliegenden Zynismus des Fekter-Vorschlages nicht verstanden: Nicht alle Kinder würden davon profitieren, sondern nur jene von gut-verdienenden Eltern. Das will sie.

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hab ich das richtig verstanden:

je mehr man in deutschland verdient umso höher ist der absetzbetrag pro kind? das hiesse ja, dass dort erfolg und fleiss honoriert werden. so gesehen wird das nix bei uns...

Antworten Gast: Klarer Durchblick
23.10.2012 06:43
1 0

Re: hab ich das richtig verstanden? Ja das haben Sie: In Österreich verdienen nicht Tüchtige mehr, sondern faule Günstlinge


Obwohl die Schlussfolgerung auf einer falschen Prämisse aufsetzt (nicht Tüchtige verdienen mehr, sondern faule Günstlinge im öffentlichen Dienst) - stellt sich doch die Frage was die von Fekter finanziell bestraften Kinder für die Einkommen ihrer Eltern können.

Wer verdient denn gut? Stand 2011:
(Wiener) Polizisten € 3.000 - 4.000 netto ( inkl. Zulagen, Bei Wechseldienst Woche A = 4 Tage, danach Woche B = 3 Tage usw. abwechselnd. Detto Krankenschwestern, Feuerwehrleute, etc., z.B.: WEGA Beamte € 3.800 netto)

MA-48 Proleten € 3.200 netto (mit Schmähüberstunden).
42-jährige Wiener–Wohnen-Tussi: € 3.100 netto.

Bundesbeamte: Jubiläumsgelder, bezahlte Mittagspause (typisch mindestens 1,5 - 2 Stunden). Spät kommen (nach 9 Uhr), früh gehen (vor 16:00 Uhr). Dauerkrankenstände, "Bildungsurlaube", Traumpensionen jenseits jeder Realität, etc.

Weibliche Gemeinde Wien Bedienstete: z.B. 95 qm Dachgeschosswohnung im Gemeindebau (wegen übergroßer Wohnfläche ein einmaliger Baukostenzuschuss von € 11.000. Total renoviert mit Dachflächenfenster). Total-Mietkosten: € 420 pro Monat. (Einpersonen-Haushalt!). Äquivalent am privaten Whgs.markt mindestens € 1100 - € 1500.

Schmähüberstunden statt Sozialgeld (Überstundentrick höher als Jahresverdienst der ASVGler):

http://www.krone.at/Oesterreich/Wien_Beamtinnen_erschwindeln_sich_bis_zu_40.000_Euro-Ueberstunden-Krimi-Story-310285

Ausgerechnet DEREN Kinder sollen gefördert werden?

Re: hab ich das richtig verstanden:

unter der prämisse, dass alle neugeborenen die gleichen möglichkeiten und chancen haben karriere zu machen/viel zu verdienen… und wenn das wiederum stimmt, wäre es doch logisch alle gleich zu fördern.

da es aber nicht so ist, werden jene mit geringeren chancen noch einmal mit weniger chancen versehen, sie erhalten weniger geld, deren kinder sind als einkunftsquelle für den staat weniger wert. das nennt man strukturelle gewalt. ein form von gewalt, die sehr subtil, aber sehr wirksam ist.

Antworten Antworten Gast: tzgh
23.10.2012 21:16
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Re: Re: hab ich das richtig verstanden:

strukturelle gewalt ist dann auch prinzipiell kinder in ö zur welt zu bringen, den diese kinder tragen das erbe an den mega-weiterwachsenden Riesenschluldenberg inklusive der überdimensionalen bürde unseres generationsvertrages.

unzumutbar ist das ganze.

wann?

wann begreifen die Politiker denn endlich das die Familie unsere Zukunft ist??

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Re: wann?

Keine Sorge, sie wissen es. Aber solange man mit der künstlich geschaffenen Single und Alleinerzieher -Gesellschaft mehr Geld verdienen kannist die Zukunft zweitrangig.

als verantwortungsvoller Familienvater bleibt mir nach Spindis Aussage nur noch die FPÖ zu wählen.

mit dieser oevp ist kein Staat mehr zu machen, es sei denn Ministerin fekter setzt sich endlich durch! die Spoe ist sowieso unwägbar mit diesem Lügenkanzler.

Gast: Baur4
22.10.2012 20:31
8 1

Brauchen wir das wirklich?

Zuerst werden wir abgezockt Länge mal Breite, um später zum Finanzamt betteln zu gehen, damit sie uns einen kleinen Teil der Steuer wieder rückvergüten.

"Sparen in der Veraltung" nennt das die ÖVP.

Gast: PÖHSE
22.10.2012 20:20
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Liebe Familien ! Glaubts den EU-Bütteln kein


Wort ! Sie haben ALLES, was sie jetzt versprechen, schon nach Griechenland, Brüssel, etc., verplescht .

Außer Steuererhöhungen gibt es nach der Wahl, wenn die sich wieder eine Schweinskoalition zusammenzimmern können, NICHTS .

Antworten Gast: Plach2
22.10.2012 20:33
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Was haben sie uns in den vergangenen Jahren nicht schon alles versprochen

Verwaltungsreform
Gesundheitsreform
Pensionsreform
Staatsreform
Heeresreform
Bildungsreform
Universitätsreform
usw., usw.,

Damit sie das noch lange so weiter machen können wählen wir sie bei der nächsten Wahl wieder.

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Das ist sowieso nur...

...rein hypothetisch. Mit der SPÖ kann man eine Entlastung der Familien ohnehin niemals beschließen.

das is mal

a gscheite idee.
die fekter als lichtgestalt der övp, wenn mir das jemand vor 5 jahren gsagt hätt hätt ich ihn ausgelacht.

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Re: das is mal

Ja, gute Idee. 7000 Euro Freibetrag für jedes Kind und Kinderbeihilfe nur bis zum zweiten Kind.

Antworten Antworten Gast: tegdgd
22.10.2012 22:21
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Re: Re: das is mal

man braucht aber 2,2 Kinder im Durchschnitt zur Beibehaltung der Bevölkerung, shit aber auch...

 
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