Kinderwunsch: Lieber kinderlos als "Rabenmutter"

17.12.2012 | 18:12 |  KARL GAULHOFER UND ULRIKE WEISER (Die Presse)

Warum bekommen Frauen so wenige Kinder? Eine deutsche Studie zeigt, dass sich viele die Elternrolle nicht mehr zutrauen. Zudem gibt es zunehmend andere Ziele im Leben. Das gilt auch für Österreich.

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Berlin/Wien. Warum werden in Deutschland und Österreich so wenige Kinder geboren? Und was kann die Politik tun, um das zu ändern? Neue Antworten sucht eine aktuelle Studie des deutschen Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung. Auf den ersten Blick sind die Daten ernüchternd: Die Gesamtfertilitätsrate verharrt in beiden Ländern auf niedrigem Niveau (Deutschland: 1,39, Österreich: 1,43). Es scheint, dass der Staat vergebens Milliarden investiert, um junge Paare zum Kinderkriegen zu überreden.

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Doch die deutschen Mikrozensus-Daten enthüllen durch einen Ost-West-Vergleich interessante Details. Während in der alten Bundesrepublik die Geburtenrate seit Anfang der Siebzigerjahre stagniert, gibt es in den neuen Ländern Bewegung: Seit einem Tiefpunkt um die Zeit der Wende steigt die Fertilität an und liegt nun knapp über dem Wert des Westens. Zudem gibt es im Osten viel weniger Frauen, die kinderlos sind und es bleiben wollen. Wo liegt der Unterschied? Offenbar nicht bei staatlichen Anreizen wie dem Kindergeld, die es im ganzen Land gibt. Große Differenzen finden sich dafür bei der Einstellung der Gesellschaft zu berufstätigen Müttern. Der Aussage „Ein Kleinkind wird wahrscheinlich darunter leiden, wenn die Mutter berufstätig ist“ stimmen in Westdeutschland 63Prozent zu, im Osten nur 36 Prozent.

 

Land der Krippenskeptiker

Die Folge aus Sicht der Autoren: Es gehe nicht nur um fehlende Betreuungsplätze. Es gehe vor allem um „die eigene Vorstellung“ der Frauen, „dass sie als Mutter die Betreuung ihres Kindes an niemanden guten Gewissens delegieren können“. So verzichten viele auf das Kinderkriegen und konzentrieren sich auf ihren Beruf. Lieber gar nicht Mutter als Rabenmutter. In Österreich ist es noch extremer: Der Studie zufolge stehen sogar 65 Prozent der Befragten berufstätigen Müttern von Kleinkindern skeptisch gegenüber (siehe Grafik).

Warum? Isabella Buber-Ennser, Forscherin am Institut für Demografie der Österreichischen Akademie der Wissenschaft, nennt mehrere Gründe: die traditionellen Rollenbilder oder die – im Vergleich zu Skandinavien – hohe Konzentration der Verantwortung auf die Mutter. Jedoch spiele auch die Qualität der Krippen eine Rolle: „Wenn die Betreuungseinrichtungen Aufbewahrungsstätten sind, haben die Mütter das Gefühl, ihr Kind abzuschieben.“ Das heißt: Die Politik kann sich beim Kinderbetreuungsangebot nicht mit dem Argument aus der Verantwortung stehlen, dass Frauen bloß am „Rabenmutter-Komplex“ laborieren. Interessant ist auch, dass der Bildungsgrad der Befragten die Meinung zur außerhäusigen Kleinkinderbetreuung ändert: Je gebildeter, desto geringer die Skepsis.

Generell, sagt Buber-Ennser, lassen sich (west-)deutsche Studienergebnisse auf Österreich umlegen. Ähnlich wie in Deutschland gibt es auch hier einen fixen, leicht steigenden Anteil von kinderlosen Frauen – von 20 Prozent, bei Frauen mit Uni-Abschluss 30 Prozent. Die Hälfte davon „rutscht“ in die Kinderlosigkeit (weil die Frauen zu lange warten etc.), die andere Hälfte entscheidet sich bewusst. Denn auch das zeigt die deutsche Studie: Kinder werden nicht mehr unbedingt als „Quelle von Lebensfreude und Zufriedenheit“ wahrgenommen. Beruf, Freunde – man hat zunehmend andere Ziele im Leben. Für Buber-Ennser hat das auch sein Positives: Der gesellschaftliche Druck, wie genau ein erfülltes Leben auszusehen hat, nimmt ab.

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Keine Trendumkehr in Sicht

Wie geht es weiter? Für Deutschland zeichnet die Studie folgendes Bild: Im Osten steigt die Geburtenzahl, doch dominiert aus wirtschaftlichen Gründen die Einkindfamilie, womit sich eine ähnlich niedrige Geburtenrate wie im Westen ergibt. Offen bleibt, ob die Trendwende im Osten nachhaltig ist oder ob Frauen nur Geburten „nachholen“, die sie in den Umbruchzeiten hinausgeschoben haben. Die Frage stellt sich auch in einigen Ländern Osteuropas. In Spanien und Italien – in Ländern ohne Umbruchsphase – zeigt die Kurve aber auch so nach oben. In Österreich und Westdeutschland bleibt die Trendwende aus. Laut Studie hat das vor allem mit der Einstellung zur Familie zu tun. Dafür sprechen Daten aus Frankreich oder Belgien. Dort gibt es höhere Geburtenraten sowie mehr mehr Akzeptanz für berufstätige Mütter.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 18.12.2012)

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133 Kommentare
 
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Der Nachmittagshort

in unserer Stadt wurde wegen mangelnder Nachfrage soeben geschlossen. Wann werden die kinderlosen Emanzen endlich begreifen, dass keine Frau Kinder bekommt, um sie rund um die Uhr von fremden Menschen "betreuen" zu lassen?
Lasst den Eltern endlich Zeit für ihre Kinder und gebt ihnen die Pension, die ihnen im Alter zusteht. Sie haben weit mehr für den Staat geleistet als höchststeuerzahlende Workaholics ohne Kinder!

und warum bekommt "frau" UND "mann" kinder?

frauen doch nicht darum, um den teschek in der familie abzugeben, der haus, kind und mann zu versorgen hat und für sich selbst nichts fordern darf? mit verlaub, das ist ein ewiggestriger standpunkt von Ihnen!
modern und zeitgemäß ist, dass ein kind bis zum dritten lebensjahr nach möglichkeit die gerecht geteilte obsorge BEIDER elternteile erhält. und das sehen gsd schon sehr viele jugendliche so. nur die politik und wirtschaft bevorzugt aus sehr durchsichtigen motiven das herkömmliche, einseitig die frau und mutter belastende system!
der weg zu einer gleichberechtigten gesellschaft für nur über gleichberechtigt aufteilung der elterlichen pflichten.

Re: und warum bekommt "frau" UND "mann" kinder?

Die elterlichen Pflichten sind bestens aufgeteilt, wenn einer hauptsächlich Kinder und Haushalt betreut und der andere mit seiner Erwerbsarbeit das alles finanziert.
Interessanterweise bestehen bei getrennten Eltern besonders Frauenvereine und -ministerin darauf, dass die Mutter die Kinder betreut und der Vater Vollzeit erwerbstätig ist, notfalls wird er dazu "angespannt". Beide haben mit Erfolg eine echte gemeinsame Obsorge verhindert.
Es passt auch, wenn beide Eltern ihre Arbeitszeit so einteilen können, dass sie abwechselnd die Kinder betreuen. Der Staat hat den Eltern nicht vorzuschreiben, wie sie ihre Kinder erziehen sollen. Er muss Betreuung durch die Eltern mindestens genauso unterstützen wie Fremdbetreuung.
Die Wirtschaft bevorzugt hingegen die Vollzeit-Erwerbstätigkeit beider Eltern und die Vollzeit-Fremdbetreuung der Kinder möglichst von Geburt an. Das bringt dem Staat die höchsten Steuern, gibt ihm die meiste Macht, wird daher finanziell am besten gefördert und über die Staatsmedien massiv propagiert. Dieses Modell war auch im 3. Reich und in der DDR "modern und zeitgemäß".

Die elterlichen Pflichten sind bestens aufgeteilt, wenn einer hauptsächlich Kinder und Haushalt betreut und der andere mit seiner Erwerbsarbeit das alles finanziert

und weil immer der mann alles finanziert und die frau immer zuhause bleiben muss (wie sie es wünschen) haben die armen frauen im alter den scherben auf. erleben wir ja jetzt schon, nur net hinschauen, gelt?

Ein geändertes Gesellschaftsmodell gehört her! in vielen eu-ländern funktioniert es , nur in den deutschsprachigen nicht!

hier geistert noch immer das modell rabenmutter herum" aber gut ausgebildete Frauen haben es satt, die Tescheks der Gesellschaft zu sein. Gefordert sind:
1. echte teilung der kindererziehungszeit (50:50)
2. ganztägige kinderbetreuungsstätten für kleinkinder ab 2 jahren
3.ganztägige schulen
4.schulfreie tage dürfen 5 wochen nicht überschreiten oder es muß in den ferien eine flächendeckende kinderbetreuung angeboten werden

aber dazu müßte sich die gesellschaft ändern. habe wenig optimismus!

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Re: Ein geändertes Gesellschaftsmodell gehört her! in vielen eu-ländern funktioniert es , nur in den deutschsprachigen nicht!

Dieses Modell ist eines für Eltern. Wie wäre es mit einem für Kinder?

Studien haben gezeigt,

dass die meisten Mütter gerne einige Jahre Teilzeit arbeiten würden. Damit halten sie den Anschluss an den Arbeitsmarkt und können sich trotzdem um ihre Kinder kümmern.
Doch die Politik unterstützt dieses Modell nicht. Die SPÖ droht sogar mit der Pensionsfalle!
Dabei könnte die Politik dieses Problem lösen, indem Eltern, die Teilzeit arbeiten, die Kindererziehung bis zum 14. Lj. des Kindes als zusätzliche Halbtagsarbeit für die Pension angerechnet bekommen, und Unternehmen steuerliche Anreize erhalten, Teilzeitbeschäftigte anzustellen.
Doch die sozialistische Obergouvernante H-H ist ausschließlich damit beschäftigt, Mütter in die Vollzeitarbeit zu zwingen und Väter in Karenz zu schicken. Statt endlich den Familien Wahlfreiheit zu lassen, geht sie unbeirrt den teuren, ineffektiven, sozialistischen Weg der totalen Umerziehung.

Re: Studien haben gezeigt, daß teilzeitarbeit

die klassische armutsfalle für frauen im alter ist! teilzeit für beide, das ist in ordnung!

Re: Re: Studien haben gezeigt, daß teilzeitarbeit

Das könnte die Politik leicht ändern, wenn sie wollte! Bei besserer Anrechnung der Kindererziehungszeit gäbe es nämlich wieder mehr Mehrkindfamilien, wodurch auch das staatliche Pensionsproblem gelöst wäre.

Re: Re: Studien haben gezeigt, daß teilzeitarbeit

Nur Wahlfreiheit für die Eltern ist in Ordnung. Alles andere ist Diktatur!!!

Re: Studien haben gezeigt,

teilzeit o.k. aber vater UND mutter zu geleichen teilen! das kind hat ein recht darauf, von beiden eltern erzogen zu werden.
und die spö hat vollkommen recht: mütter, vor allem alleinerziehende, sind garantierte anwärter für die altersarmu, denn männer sind heutzutage noch kaum zur freiwilligen karenz und teilzeitarbeit zu bewegen. die övp verharrt in einem modell des 19.jahrhunderts!

Re: Re: Studien haben gezeigt,

"vater UND mutter zu geleichen teilen!"
Genau das wollten die Väter mit der gemeinsamen Obsorge erreichen, sind aber an der Frauenlobby gescheitert.
Der Grund dafür ist einzig und allein der Machterhalt der Scheidungs- und Helferindustrie!

Re: Re: Re: Studien haben gezeigt,

... und die ist SPÖ-dominiert!

Re: Re: Studien haben gezeigt,

Eltern müssen selbst entscheiden können, wer beim Kind bleibt und wer für den Unterhalt sorgt. Den Staat geht das überhaupt nichts an. Nur bei Trennung muss es für beide Eltern das Recht geben, die Arbeitszeit um jeweils 25 % zu reduzieren, ohne in der Pension Nachteile zu haben. Auch Alimente sind dann obsolet.
Zur Zeit ist es jedoch so, dass für den geschiedenen Vater der Anspannungsgrundsatz gilt. Karenz und Teilzeitarbeit ist für ihn nicht möglich, denn die Alimente werden vom Vollzeit-Einkommen berechnet.

sicher. aber wie sollen eltern frei entscheiden können, wenn die voraussetzungen fehlen,

nämlich finanzieller ausgleich, wenn beide halbtags arbeiten und das gemeinsame verdienst geringer ist als ein vollzeitjob!
oder wenn nicht genügend krabbelstuben oder kindergartenplätze vorhanden sind? ich bin auch der meinung, dass ein kind unter drei jahre nicht in eine private oder öffentliche anstalt gehört, zumal jüngste forschungen ergeben haben, dass diese kinder ein nicht mehr wieder gutzumachendes defizit haben! aber die einführung der geteilten obsorge bereits in aufrechter ehe muß vom staat angeboten werden. abgesehen davon, dass damit erhalten männer auch die notwendige kompetenz, nach einer scheidung das sorgerecht für sich zu beanspruchen!

Re: sicher. aber wie sollen eltern frei entscheiden können, wenn die voraussetzungen fehlen,

Das sehe ich genauso. Ein Elternteil sollte seine Erwerbsarbeit um bis zu 50 % reduzieren können und dafür die volle Pension angerechnet bekommen, aber nicht nur 3 Jahre, sondern für 14 Jahre. Die Eltern sollten auch die Möglichkeit haben, diese Kinderbetreuungszeit nach Belieben aufzuteilen, z. B. jeder 25 % oder der eine 10, der andere 40 %.
Genau genommen leisten Eltern mehr für die zukünftigen Pensionen als Vollzeit-Erwerbstätige. Vor allem, wenn sie dann auch wieder mehrere Kinder bekommen!

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Rabenmütter...

...sind ausgezeichnete Mütter, also nicht als negativ zu sehen!

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Politische Ziele erfüllt, Familie erfolgreich abgeschafft!

1.) Bitte welche Frau will Kinder kriegen um sie sofort in Staatsobhut zu geben???

2.)Es sind die Männer die lieber kinderlos sind.
Was auch nicht verwundert, lebt es sich doch finanziell besser mit einer erwerbstätigen Freundin als mit Verantwortung für Frau und Kinder.

3.) Viele Scheidungs"kinder" verweigern Kindernachwuchs aufgrund ihrer oft traumatischen Erfahrungen. Die Patchworkfamilien wurden jahrelang schön geredet.

3.) Jahrzehntelange Diffamierung von Hausfrauen/Müttern die ihre Kinder betreuten und "traditioneller" Familie im Gegensatz zur Verherrlichung einer Erwerbswelt die automatisch gleich gesetzt wurde mit "Karriere" haben Wirkung gezeigt.
Die Karrierefrau die alles unter einen Hut bringt hat sich als Schimäre heraus gestellt.

4.) Das Halbe-Halbe ist nicht Wunsch der Frauen. Sie möchten trotz versuchter Umerziehung noch immer lieber einen Mann der mehr verdient (mehr Geld hat) und nicht einen der die Hausarbeit erledigt.

5.) Eine gesellschaftliche Anerkennung für Mütter gibt es nicht und schon gar nicht für eine Mutter die ihre Kinder selber betreut.

Zu " Je gebildeter, desto geringer die Skepsis zur außerhäuslichen Kleinkinderbetreuung" - das dürfte wohl nicht der Realität entsprechen! Wer gibt Kinder in Kinderkrippen? Gebildete, reiche Leute haben Kindermädchen...
Es gibt auch (in Parteiakademien aus-) gebildete Gesamtschulbefürworter aber ihre eigenen Kinder gehen in keine Gesamtschule sondern in elitäre Privatschulen...

Re: Politische Ziele erfüllt, Familie erfolgreich abgeschafft!

das liest sich wie ein auszug aus dem lebensborn!

"Das Halbe-Halbe ist nicht Wunsch der Frauen. Sie möchten trotz versuchter Umerziehung noch immer lieber einen Mann der mehr verdient (mehr Geld hat) und nicht einen der die Hausarbeit erledigt. "

ich denke, Sie sind altersmäßig schon sehr weit weg von der heutigen jugend! die denkt nämlich viel emanzipierter als Sie!

Re: Politische Ziele erfüllt, Familie erfolgreich abgeschafft!

Ad1. Ich. Aber nur während meiner Arbeitszeit. Und unsere Kinderkrippe war nicht staatlich sondern privat. Ist gerade bei einem Einzelkind wichtig, denn dort lernt es von anderen Kindern, lernt Rücksicht auf Kleinere nehmen und Sozialkompetenz.
Ad2. Mein Mann jedenfalls nicht. Ob das auf alle anderen zutrifft? Da zweifle ich
Ad3. Ja, Hausfrauen habens nicht einfach. Ich kenne aber viele Beispiele von Familien, die alles unter zwei -nicht einen - Hut bringen
Ad 4. Definitiv falsch! Wir leben Halbe Halbe und das ist gut so. Mein Mann und ich verdienen gleich gut und ich bin Zufrieden. Hab lieber mein eigenes Einkommen als einen reichen Mann der nie da ist.
Ad 5. Da ist was dran, leider
Und ja, wir sind "gebildete Leute" , aber nicht "eingebildete" . Unser Kind war ab 5 Monate in der Kinderkrippe. Wir haben sie gut ausgewarhlt, und ja, sie war nicht billig. Aber da wir ja beide eine Karriere haben, ging sich's aus.

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Re: Re: Politische Ziele erfüllt, Familie erfolgreich abgeschafft!

ad 1.) Es geht hier um Babys und Kleinstkinder die weder "Rücksicht auf Kleinere" noch "Sozialkompetenz" erlernen können sondern pflegebedürftig sind und vor allem die Zuwendung der (möglicherweise stillenden) Mutter bzw. einer möglichst gleichbleibenden Person brauchen!

Feministinnen haben die Karenzzeit für Mütter schwer erkämpft! Wenn Sie tatsächlich Mutter sind müssten Sie wissen wie auch eine Mutter nach einer Geburt diese Karenzzeit braucht!

Zu allen anderen Punkten : Es soll jedem selbst überlassen sein ob und wie er seine Kinder betreut, aber das Wohl der Kinder sollte an erster Stelle stehen!

Die EU-Vorgabe über die Errichtung von vielen Kinderkrippen ist abzulehnen. Nochmals : Keine Mutter kriegt Kinder um sie einem Kollektiv abzugeben.

Babys, Kinder die (ganz oder tagsüber) in Krippen, Heimen aufwachsen müssen tun mir Leid (aus dem Schlaf herausgerissen...). Meist haben sie keine ausreichende Zuwendung und auch für viele Schulkinder ist es oftmals eine große Belastung mit (mehr oder weniger wohlgesinnten) Mitschülern den ganzen Tag verbringen zu müssen. Auch die meisten alten Pflegebedürftigen leben lieber im eigenen Zuhause als ständig umgeben von gleichaltrigen Zeitgenossen!


Re: Re: Re: Politische Ziele erfüllt, Familie erfolgreich abgeschafft!

Ad1. In der Krippe sind Kinder bis 3 Jahre, und in dem Alter sind sie durchaus dazu in der Lage zu lernen, Rücksicht zu nehmen. Kinder lernen am liebsten von Kindern
Und ja, der Mutterschutz hat mir gut getan, und ein paar Monate Karenz sind angenehm. Aber nicht Jahre, bis zum Kindergarteneintritt. Eine Schwangerschaft führt im Normalfall ja nicht zur Invalidität.
Und ja, die Empfehlung zumAusbau des Kinderkrippenangebots befürworte ich ausdrücklich.
Und ja, ich weiss wovon ich rede, bin selbst glückliche (berufstätige) Mutter
Und wenn Sie gerne zu Hause bleiben wollen, sei's ihnen vergönnt

Nur eine Frau mit Kind und Ehemann, ist eine anständige Frau!

Alles andere ist eine linke Missbildung!

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Re: Nur eine Frau mit Kind und Ehemann, ist eine anständige Frau!

Verrückt? So eine absurde Ansicht ist mir noch nie untergekommen! Sind Frauen für Sie nur Gebärmaschinen? Frauen haben wie Männer ein Recht auf einen Beruf und ein eigenes Leben! Wenn eine Frau keine Kinder und/oder keinen Mann möchte ist das ebenfalls ihr gutes Recht.

Re: Nur eine Frau mit Kind und Ehemann, ist eine anständige Frau!

geht's noch?

 
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