Ältere Eltern – oder: Die "Rushhour" des Lebens

19.01.2013 | 18:38 |  von Martin Kugler (Die Presse)

Obwohl der Kinderwunsch bei den meisten Österreichern unverändert hoch ist, werden dennoch weniger Kinder geboren als noch vor drei Jahrzehnten. Eine Studie hat versucht, etwas Klarheit zu bringen.

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Die Biologie ist nicht daran Schuld, dass wir in den reichen Industrieländern weniger Nachkommen haben als noch vor einigen Jahrzehnten. Frauen werden heute durchschnittlich zwischen dem 12. und 13. Lebensjahr geschlechtsreif – um ein bis zwei Jahre früher als vor 30 Jahren. Das Ende der Fruchtbarkeit, die Menopause, liegt unverändert bei durchschnittlich 51 Jahren. Es gebe keine Hinweise, dass die Fruchtbarkeit von Frauen oder die Samenqualität von Männern heute niedriger wäre als früher, wird in dem Forschungsbericht „Zukunft mit Kindern“ betont, der Anfang dieser Woche in Wien vorgestellt wurde.

Die 473 Seiten dieses Wälzers sind daher größtenteils anderen Faktoren gewidmet, die für den Rückgang der Fertilität verantwortlich sind. Diese können in verschiedensten Fachgebieten verortet werden – in der Demografie, der Soziologie, der Psychologie, der Ökonomie, den Geschichtswissenschaften oder der Medizin. Eine der wesentlichsten Aussagen der interdisziplinären Zusammenarbeit: Der Rückgang der Geburtenrate hing eng mit dem Aufschieben von Geburten in ein höheres Lebensalter zusammen. Während 1980 das Alter von Frauen bei der Erstgeburt bei knapp 24 Jahren lag, so beträgt es aktuell in Österreich 27,8 Jahre, in Westdeutschland 28,7 Jahre, in der Schweiz sogar 29,6 Jahre. Oder anders ausgedrückt: Vor 30 Jahren wurde nur jede 16. Geburt von einer Mutter verzeichnet, die das 35. Lebensjahr überschritten hat; heute ist es jede vierte Geburt.

Die Ursachen dafür sind vielfältig. Als wichtigste Faktoren gelten Veränderungen im Lebenslauf der Menschen: etwa die Ausweitung der Ausbildungszeiten, der spätere Eintritt in das Erwerbsleben oder eine spätere feste Bindung an einen Partner. Gestiegen sind aber auch die Ansprüche – an die persönliche Entwicklung und an das Kindeswohl. Eltern legen heute mehr Wert darauf, ihren Kindern Zuwendung, optimale Betreuung, solide Ausbildung etc. angedeihen zu lassen.


Höhere Ansprüche.
Gleichzeitig wollen sie ihren eigenen (emotionalen) Nutzen maximieren und den Aufwand dafür minimieren – schließlich seien Kinder „für die meisten Menschen die teuerste Investition ihres Lebens“, heißt es in der Studie. „Da der materielle und emotionale Aufwand für Kinder angewachsen ist, ist aus ökonomischer Sicht gut nachzuvollziehen, warum das Alter bei der Familiengründung in den vergangenen Dekaden gestiegen ist“, schreiben die Forscher.

Wesentlich sind aber auch psychologische und soziologische Faktoren. Entscheidungen über Kinder werden überwiegend im Rahmen etablierter Partnerschaften getroffen – was kein Widerspruch dazu ist, dass es eine Entkopplung von Ehe und Elternschaft gibt. Belegt ist etwa, dass in trennungsgefährdeten oder instabilen Partnerschaften weniger Kinder geboren werden. Auch die sozialen Netzwerke, in die ein Paar eingebettet ist, spielen eine große Rolle – durch die Vorbildwirkung und die Etablierung sozialer Normen. So kann ein kinderfreundliches Umfeld Entscheidungen für eine Nachkommenschaft erleichtern, umgekehrt ist es genauso möglich, dass Kinderlosigkeit im Umfeld eines Paares als Leitbild verankert wird.

Wie dem auch sei: Von den meisten Paaren wird die Entscheidung für oder gegen Kinder als eine große Weichenstellung im Leben empfunden, die heute unter größerem Zeitdruck getroffen werden muss als früher (da wegen der späteren Elternschaft das „reproduktive Zeitfenster“ verkleinert ist). Dieses Zeitfenster – ungefähr zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr – wird von Experten auch als „Rushhour“ des Lebens bezeichnet, da zeitgleich viele andere Entscheidungen getroffen werden müssen und andere wichtige Prozesse ablaufen – von der Etablierung im Berufsleben bis hin zur Wahl bzw. Schaffung des Wohnorts.

Biologie und Medizin spielen natürlich ebenfalls eine Rolle bei der späteren Elternschaft: Mit zunehmendem Lebensalter sinkt bekanntlich die Wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche Schwangerschaft. Bei Frauen nimmt die Zahl und Entwicklungsfähigkeit von Eizellen mit dem Alter stark ab. Im 35. Lebensjahr liegt die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft um 40 Prozent niedriger als mit 22, im Alter von 40 ist sie um den Faktor zehn geringer. Bei Männern sinkt ab dem 40. Lebensjahr die Samenqualität. Beide Faktoren tragen dazu bei, dass es vermehrt zu Problemen kommt – von Fehlgeburten über niedriges Geburtsgewicht und schwangerschaftsbedingte Krankheiten (Bluthochdruck, Diabetes mellitus) bis hin zu genetischen Anomalien.

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass man fast alle Effekte einer späten Schwangerschaft medizinisch kontrollieren könne – mit Ausnahme der häufigeren Mehrlingsgeburten. Demnach könnten auch gesunde Frauen über 35 komplikationslose Schwangerschaften erleben, wenn die Risiken rechtzeitig erkannt und optimal betreut werden. Die Experten betonen jedenfalls, dass die moderne Reproduktionsmedizin keine geeignete Maßnahme sei, um die sinkenden Geburtenzahlen auszugleichen. Sie kann aber ein Mittel dafür sein, um einen Kinderwunsch spät, aber doch noch zu realisieren. Der Kinderwunsch ist nämlich unverändert vorhanden. Allerdings heißt es in der Studie auch, dass die in Mitteleuropa in Umfragen häufig erhobene Wunschzahl von zwei Kindern wahrscheinlich zu hoch sei. Sicher ist sie jedoch höher als die gemessenen Geburtenraten – derzeit je nach Messmethode 1,44 oder 1,62 Kinder je Frau (siehe unten).

Die Frage stellt sich, ob der Kinderwunsch trotz der späteren Erstgeburt nachgeholt werden kann? Hier geben die Forscher eine differenzierte Antwort: In den deutschsprachigen Ländern werden die Kinder, die man zwischen 20 und 30 nicht bekommen hat, in höherem Alter nicht nachgeholt. Das gelte insbesondere für eine dritte oder vierte Geburt. In Zahlen: In Österreich liegt der dauerhafte Fertilitätsrückgang durch die Verschiebung von Geburten in höheres Alter bei 0,28 Kindern je Frau. Anderswo, etwa in Skandinavien, gelingt das Nachholen hingegen: In Schweden gehen (bei einer deutlich höheren Geburtenrate von fast zwei Kindern je Frau) nur 0,03 Kinder durch den Aufschub „verloren“.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.01.2013)

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19 Kommentare

...jeder wie er will!!

...ehrlich gesagt liebe ich Kinder,meinen will ich aber die Zukunft auf dieser bald kaputten Erde ersparen...Umwelt geht den Bach runter..Finanziel fast nicht mehr zu tragen..
Kurz vor dem 3 Weltkrieg ..Nein Danke,wenn das Schiff sinkt,lehn ich mich zurück und lache,denn ich genieße es ;-)

Re: ...jeder wie er will!!

Ehrlich gesagt, so wie du drauf bist: Es ist keine schlechte Idee für dich, keinen Nachwuchs zu haben.

Denn dreimal darfst du raten, welche Art von Lebenseinstellung für diese „kaputte Erde“ verantwortlich ist…

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muss das so bleiben wie es derzeit ist?

mich wundert, wie lange das noch so gehen wird. es gäbe ja alle nur denkbaren möglichkeiten das zu 'regulieren', und sich nicht mehr darauf zu verlassen, ob junge paare das selbstständig richtig entscheiden.

man macht halt nicht mehr bei allem mit, was man eben so 'tun sollte' (wie kinder kriegen).

und weiters bezweifle ich, ob man mit kindern glücklicher ist als ohne. für doch einen anteil trifft das nämlich sicherlich nicht zu.

ergo: kinder werden früher oder später 'reguliert' auf die welt kommen.

Re: muss das so bleiben wie es derzeit ist?

Der Punkt ist halt auch, dass es früher weit weniger Möglichkeiten für Frauen gab als jetzt. Eine Frau ging früher zur Schule, hatte sie die Schulpflicht erfüllt, machte sie evtl. mit viel Glück noch eine Ausbildung, aber heiratete dann jung und war dann nicht mehr berufstätig. Also bekam sie halt Kinder.

Jetzt ist es so, dass Frauen genau dieselben Wege einschlagen wie Männer: viele studieren und so ziemlich jede Frau arbeitet und verdient ihr Geld selbst (Ausnahme natürlich jene, die generell nicht arbeiten wollen - da gibts aber Männer und Frauen). Dadurch bekommen sie ihr erstes Kind später, wenn sie es planen.
Viele wollen auch nur ein Kind, weil eben mehrere Kinder auch mehr Geld kosten und mehr Zeit in Anspruch nehmen - und gerade Zeit und Geld hat man meist nicht im Überfluss.

Ich finde es ganz gut so, dass die Menschen heute mehr darüber nachdenken und sich bewusst für oder gegen Kinder entscheiden. So bekommen wenigstens nur diejenigen Kinder, die sie wirklich wollen und nicht alle,, weil es halt die Gesellschaft so vorsieht.

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Re: Re: muss das so bleiben wie es derzeit ist?

Nur die Frauen treffen meistens die Entscheidung. Und sehr oft aufgrund einer lustig gemeinten, öffentlichen aber meist negativen Darstellung.

Schauen sie sich um. Im Kino, TV, etc. - Kinder sind laut, teuer, schlimm, ....
Wie oft werden Kinder und Familie als positiv und erstrebenswert gezeigt?

Re: Re: Re: muss das so bleiben wie es derzeit ist?

Natürlich treffen die Frauen die Entscheidung: immerhin ist es ihr Körper, der das Kind austragen und gebären muss. Und meist sind sie es auch, die die Hauptarbeit der Erziehung leisten müssen.

So falsch ist das Bild nicht: Kinder SIND laut und teuer und schlimm sind sie manchmal auch. Und manchmal nerven sie total. Ich bin auch früher, als meine noch klein waren, an manchen Tagen die Wände hochgegangen. Es wird besser mit der Zeit, wenn die Kinder größer werden. Aber ich kann sehr gut verstehen, dass es nicht jedermanns Sache ist. Nicht jeder Mensch ist geduldig und es ist total in Ordnung, sich gegen Kinder zu entscheiden, wenn man der Meinung ist, das nicht schaffen zu können. Es ist jedenfalls besser, als sich für Kinder zu entscheiden und dann die Kinder sich selbst zu überlassen, weil man so überfordert ist.

Ich finde schon, dass - gerade in der Werbung - Familie und Kinder als positiv gezeigt werden. Es gibt auch genügend Familienserien, wo das so ist.

Aber ehrlich gesagt hoffe ich doch, dass erwachsene Menschen mit Kinderwunsch sich nicht gerade von den Medien beeinflussen lassen und selbst nachdenken. Denn das würde ich mir schon als Voraussetzung für Elternschaft wünschen!

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Re: Re: muss das so bleiben wie es derzeit ist?

Die sogenannten Karrierefrauen sind aber meistens, ziemlich unentspannt.

Wenn es fast zu spät ist bekommen viele die Panik. Viele bemerken dann, dass es eventuell, doch nicht die alleinige Erfüllung ist, 'Karriere' zu machen.

Möglicherweise ist es doch erfüllender Mutter zu sein?

Bin absolut dafür eine gute Bildung bzw. Ausbildung zu haben, jedoch lehne ich es ab, Frauen, die sich entschlossen haben Mutter zu sein, so darzustellen als wären die 'arm' dran. Denn wer ärmer dran ist, zeigt sich oft, in den Wartezimmern der Kinderwunschzentren, weil die 'Karrierefrauen', verzweifelt versuchen, doch noch ein Kind zu bekommen.

Re: Re: Re: muss das so bleiben wie es derzeit ist?

Nicht jede Frau, die sich gegen Kinder entscheidet, ist automatisch eine Karrierefrau ;). Oft ist es einfach so, dass ihnen ihr Leben so gefällt, wie es ist und sie einfach nichts verändern wollen. Ein Kind wäre eine Veränderung.

Manche Frauen wollen auch bewusst keine Verantwortung übernehmen, zumindest nicht für ein anfangs hilfloses Wesen, das sie 24 Stunden braucht.

Dann gibt es wiederum Frauen, denen schlichtweg der Kinderwunsch fehlt. Er war nie da und wird auch nie da sein.

Ich finde, es ist in Ordnung, sein Leben so zu leben, wie es einem am besten gefällt. Es gibt keine Norm für Erfüllung und Glück, das ist bei jedem anders!

Es gibt sicher diese Frauen, die zu spät draufkommen, dass sie doch noch gerne Kinder hätten. Aber die haben sich dann eben falsch entschieden - kann passieren! Oder vielleicht haben sie auch erst spät den passenden Partner kennengelern - kann auch vorkommen.

Mütter sind nicht generell "arm dran". Manche sind es vielleicht, meist deshalb, weil das Geld an allen Ecken und Enden fehlt und es deshalb notwendig ist, dass sie auch noch Vollzeit arbeiten, was wiederum zu Lasten der gemeinsamen Zeit mit den Kindern geht. Aber ich bin mir sicher, dass es auch viele glückliche, zufriedene, erfüllte Mütter gibt.

Nochmals: jeder muss sein Leben so gestalten, wie er damit glücklich ist. Nur weil die Gesellschaft etwas gerne möchte, muss man sich noch lange nicht daran halten.

Re: Re: Re: muss das so bleiben wie es derzeit ist?

Man hätte bekanntlich immer gern das was man nicht hat. auch viele Mütter bereuen umegekehrt nicht Karriere gemacht zu haben...Sollte normalerweise vereinbar sein und dafür ist im wesentlichen die Einstellung der Gesellschaft maßgeblich

Re: Re: Re: Re: muss das so bleiben wie es derzeit ist?

Den Begriff "Karrierefrau" kann ich nicht mehr hören. Was ist denn eine Karrierefrau? Wenn sie eine große Managerin wird? Schauspielerin? Politikerin? Jedenfalls ein Beruf, an dem man sich hocharbeiten kann und eine leitende Position einnimmt.
In einem kleinen Architekturbüro als Buchhalterin zu arbeiten ist sicher keine Karriere.
Wie viele haben denn die Möglichkeit, Karriere zu machen? Am Land sicher noch schwieriger, als in der Stadt. Eine gute Ausbildung wäre auch von Vorteil. Also die Möglichkeit wirklich Karriere zu machen, haben nicht alle, in Wahrheit sehr wenige.
Aber durch die Medien wird uns vermittelt, dass das das Ziel ist, dass für Frauen anzustreben ist. Und irgendwann, wenns schon fast zu spät ist, noch schnell ein Kind rauszudrücken. Nur ist das auch nicht so einfach, wies im Fernsehen ausschaut.
Klar, da ist die Einstellung der Gesellschaft maßgeblich, aber die Medien tragen eben maßgebliches an der Einstellung bei.
Von dem Geld, kannst dir auch keine Familie kaufen.
Beides sollte vereinbar sein. Aber so wie's im Moment läuft, geht das fast nicht!

Re: Re: Re: Re: Re: muss das so bleiben wie es derzeit ist?

Es geht ja vielen gar nicht unbedingt um die Karriere, sondern darum, ein möglichst ungebundenes und freies Leben zu leben und tun zu können, was sie wollen.

Da passen halt Kinder nicht hinein! Eine Beziehung zu einem erwachsenen Menschen vielleicht gerade noch, weil der damit umgehen kann, aber eben weder Ehe, noch Familie.

Jedem das Seine! Es ist halt einfach nicht jeder sesshaft und häuslich und nicht jeder wünscht sich Ehe und Familie.

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Re: Re: Re: Re: Re: muss das so bleiben wie es derzeit ist?

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um die sinkenden Geburtenzahlen auszugleichen

Die sinkenden Geburtenzahlen müssen und sollen nicht ausgeglichen werden. Wir haben auf der Erde sehr viele Probleme wegen der Überbevölkerung. Luft und Erde können die vom Menschen produzierten Schadstoffe nicht schnell genug abbauen. Vielen Tieren wird durch das Vordringen der Menschen der Lebensraum entzogen.
Wir sollten froh sein, dass die Menschen heute weniger Kinder bekommen. Wenn sie es nicht freiwillig täten, müsste man sie dazu zwingen, wie in China. Wäre das besser?

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Re: um die sinkenden Geburtenzahlen auszugleichen

In Europa gibt es keine Überbevölkerung.

Re: um die sinkenden Geburtenzahlen auszugleichen

Die Politiker raunzen ja nur ständig wegen der Geburtenraten, weil irgendwann der Generationenvertrag nicht mehr erfüllt werden kann. Sie haben Angst, dass niemand mehr da ist, der die Pensionen der Zukunft bezahlt. Diese Angst ist schon berechtigt, aber die wäre auch noch immer berechtigt, wenn die Österreicher mehr Kinder bekämen. Denn in den Sozialtopf einzahlen kann nur jemand, der einen Job hat und einigermaßen gut verdient.

Und da haben wir ja das Problem: die Menschen werden immer älter und müssen immer länger arbeiten. Folglich gibt es weniger Arbeitsplätze für Junge, woraus man weiter folgern kann, dass viele Junge arbeitlos sind und auch kein Geld verdienen. Somit zahlen sie auch keine Sozialversicherung.

Vielleicht wäre des Rätels Lösung ein andere, als ständig nach höheren Geburtenraten zu schreien. Möglicherweise sollten unsere Politiker sich etwas anderes zur Sicherung unserer zukünftigen Pensionen einfallen lassen, als den Generationenvertrag.

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Re: um die sinkenden Geburtenzahlen auszugleichen

Schon richtig, wir brauchen uns nicht mehr an absoluten Zahlen zu vermehren. Nur sind nicht die stabil bleibenden Bevölkerungen in Europa das Problem. Verantwortungslose Politik in Afrika, Asien und zT auch in Südamerika ist es schon eher. Da erzählen viele Politiker ihren Landsleuten ernsthaft noch, dass man mindestens fünf Kinder haben soll.

Ein Schlüssel zur Geburtenbremse ist es jedenfalls den unterdrückten Frauen in diesen Regionen die Selbstbestimmung über ihren Körper zu gewähren, damit wäre schon vieles gewonnen.
Ein gewisser Wohlstand und eine stabile Wirtschaft würden mittelfristig das Problem weiter stabilisieren. Aber davon ist gerade Afrika so weit weg wie eh und je.

Denn selbst wenn die Technologien und Möglichkeiten zur Versrgung von immer mehr Menschen reicht, so ist das ganze Treiben nichtsdestoweniger mit einem endlichen Ressourcenpool gedeckelt so lange wir nicht den Weltraum nutzbrigend erschließen können. Und davon sind wir vermutlich deutlich weiter entfernt als von einer kritischen Überbevölkerung. Je nachdem wie sich die unzähligen Variablen und Unbekannten in dieser Rechnung entwickeln.

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bitte link einstellen

hallo könnte man bitte einen quellen nachweis einfügen z.b. link unter dem die studie nachlesbar ist (schreib gerade eine arbeit zu diesm thema) danke

Re: bitte link einstellen

sollen wir Ihnen auch erklären, wie Kinder machen funktioniert? ;-)

Re: bitte link einstellen

nicht besonders schwer wenn man den namen der studie googelt. die meisten forschungsprojekte heute haben eine homepage
http://www.zukunft-mit-kindern.eu/publikationen/studie

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