Familien: „Herdprämie“ statt Krippenplätzen

23.04.2013 | 18:29 |  KARL ETTINGER (Die Presse)

Salzburger und oberösterreichische Gemeinden zahlen Müttern Geld, damit sie zu Hause bleiben. Minister Hundstorfer und Gewerkschafterinnen warnen davor.

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Berndorf/Wien. So bringt es eine kleine Gemeinde zu bundesweiter Bekanntheit. Was der 1670-Einwohner-Gemeinde Berndorf im Salzburger Flachgau mit Postkartenlandschaft nicht gelungen ist, hat sie jetzt mit einer speziellen finanziellen Unterstützung für Familien mit Kleinkindern geschafft: Inzwischen überlegen nicht nur weitere Salzburger Gemeinden, das Modell nachzuahmen. Auf Bundesebene protestieren rote Gewerkschafterinnen gegen eine „Herdprämie“ für Mütter. Auch Sozialminister Rudolf Hundstorfer, der für die SPÖ mit der ÖVP gerade ein neues Familienpaket verhandelt, macht kein Hehl daraus, dass er den Ausbau externer Einrichtungen zur Kinderbetreuung viel lieber sehen würde.

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Hundstorfer geht es nicht vorrangig um die Bezeichnung: „Herdprämie kann man auch dazu sagen – oder Zurückhaltungsprämie“, erklärte der Ressortchef am Dienstag der „Presse“ am Rande des Ministerrats zur scharfen Ablehnung der Gewerkschafterinnen. Wichtig ist Hundstorfer vor allem, die Möglichkeiten der Kinderbetreuung auszubauen und auch den Wiedereinstieg von Müttern in den Beruf zu unterstützen.

Was ist in Berndorf los, wenn sogar ÖGB-Frauen auf die Barrikaden steigen und ein Sozialminister ebenfalls warnend die Stimme erhebt? Seit 1.Jänner dieses Jahres schießt die Gemeinde Berndorf entweder 50Euro pro Monat (bei zweijährigem Bezug von Kindergeld) oder 110 Euro (bei dreijährigem Kindergeldbezug) aus dem Gemeindebudget zu. Hundstorfer sagt dazu unmissverständlich: „Das ist ja eine Augenauswischerei. Was macht man mit 110 Euro?“

 

Bürgermeister: Es geht um Wertschätzung

Josef Guggenberger (ÖVP), der bereits seit 1999 Bürgermeister von Berndorf bei Salzburg ist, hält dagegen und erläutert: „Mir geht es einfach auch um Wertschätzung.“ Diese solle jenen Eltern und Müttern gezeigt werden, die ihre Kinder bis zum vollendeten dritten Lebensjahr „familienintern“, also daheim, betreuen. Er macht aber auch geltend, dass die Gemeinde für die externe Betreuung von Kindern – bei Tagesmüttern oder in Krabbelstuben – immerhin 320 Euro pro Monat zahlen müsse. Dazu kämen weitere 480 Euro pro Monat vom Land, in Summe also 800 Euro für die Betreuung kleinerer Kinder außerhalb der Familie.

Auf eines legt Guggenberger im Gespräch mit der „Presse“ größten Wert: Die Wahlfreiheit bleibe für Mütter und Familien in Berndorf aufrecht. Konkret bedeutet das: Von 39 Kindern im entsprechenden Alter würden demnach acht extern und 31 innerhalb der Familie betreut.

 

SPÖ-Politikerin verteidigt Ortslösung

In der Kommune (im Gemeinderat steht es 10 ÖVP, 5 SPÖ, 2 FPÖ) hat er in dieser Frage die SPÖ und die rote Vizebürgermeisterin Marianne Reitshammer hinter sich: Bei diesem Zuschussmodell gehe es darum, dass die Mütter finanziell gleichgestellt werden, betont sie. Die Vorsitzende der SPÖ-Gewerkschaftsfrauen, Renate Anderl, hat die Regelung hingegen als „Herdprämie“ qualifiziert und vor einem Zurückdrängen der Frauen vom Arbeitsmarkt in den eigenen Haushalt gewarnt. Dies sei „unwürdig“ und habe mit Wahlfreiheit nichts zu tun.

Dem hält die SPÖ-Vizeortschefin entgegen, dass eine Alternative möglich sein solle: „Wir sehen das einfach so.“ Es sei natürlich schon wichtig zu sagen, dass der längere Verbleib daheim für die Frauen bei der Pension nachteilig sein kann.

In Salzburg hat die FPÖ im Landtagswahlkampf das Berndorfer Modell für Mütter mit Kleinkindern aufgegriffen. In Oberösterreich ist eine ähnliche Variante für ältere Kinder seit Längerem landesweit im Einsatz: Dort haben Eltern die Möglichkeit, einen Kinderbetreuungsbonus von 700 Euro pro Kalenderjahr zu beantragen, wenn sie ihr Kind im Alter von drei bis fünf Jahren nicht öffentlich, etwa in einem Kindergarten, betreuen lassen. Ab fünf Jahren gilt dann bundesweit das verpflichtende Kindergartenjahr, dessen gesetzliche Basis vor der Nationalratswahl verlängert werden soll.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.04.2013)

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121 Kommentare
 
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Vernünftig und gerecht wäre ein Pflegegeld

Der Würde der Mütter (und auch Väter!') wirklich entsprechen würde ein Pflegegeld für Kleinkinder - gestaffelt nach Pflegebedarf, wie sich das ja bei den alten Menschen schon bewährt hat - und das auch finanziell. Denn je mehr Staat, desto teurer!

Siehe auch diesen Artikel:
"Elterliche Erziehungsarbeit wertschätzen und anerkennen!"
http://schreibfreiheit.eu/2012/12/09/elterliche-erziehungsarbeit-wertschatzen-und-anerkennen/

Na und?

Lasst sie doch! Es kann doch jede Frau (bzw. der Elternteil, der in Karenz ist) für sich selbst entscheiden, ob er oder sie die Nachteile, die durch eine längere Abwesenheit aus dem Arbeitsleben entstehen, in Kauf nimmt oder nicht! Manchen Eltern ist es das eben Wert, wenn sie dafür länger was von ihren Kindern haben.

Allerdings sind 50 bzw. 110 EUR ein Scherz. Es sollte endlich ein vernünftiges Gehalt für Betreuungspersonen geben und zwar eins, von dem man wirklich leben kann.

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Mütter können selber entscheiden

- und die öffentliche Hand sollte Leistung dort anerkennen, wo sie erbracht wird.
Wenn also eine Mutter ihr Baby oder ihr Kleinkind selber betreut, sollte das eigentlich genau so geschätzt werden, wie wenn das eine fremde Frau in einer Krabbelstube macht.
Und wenn man bedenkt, wie extrem teuer die öffentliche Betreuung von Kleinkindern ist (1.500,-- bis 2.000,-- Euro je Kind und Monat), und wie schädlich noch dazu, kann ich mich nur mehr wundern.

Nachzulesen z.B. im Artikel
"Traurige Kinder in der Kinderkrippe"
http://schreibfreiheit.eu/2013/04/24/traurige-kinder-in-der-kinderkrippe/


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Also letztlich ginge es mir u, eine Gleichwertigkeit von Mann und Frau

und diese ist nicht gegeben, wenn:
- ein Mann sagt, davon (berufliche Angelegenheit) verstehst du nichts;
- ein Mann zu seiner um 20 Jahre jüngeren Frau sagt, dafür bist du noch zu jung, die Lebenserfahrung hast du nicht;
- eine Frau ihren um 20 Jahre älteren Mann bei einer Party nach Hause fahren lassen muss, weil es ihm sonst zu viel werden könnte;
Was soll dann das Gemeinsame bezeichnen? Der Sex, der häufig noch übrig bleibt? Das Kümmern um gemeinsame Kinder fördert ja nicht unbedingt den Austausch und die wohltuende Begegnung zw. Mann und Frau.
Übrigens ich hab Ihnen auf Ihr posting geantwortet. Es wurde leider noch nicht geschaltet.

Re: Also letztlich ginge es mir u, eine Gleichwertigkeit von Mann und Frau

Ich verstehe jetzt zwar nicht so ganz, was Ihre Antwort mit meinem Posting zu tun hat, aber bzgl. Gleichwertigkeit von Mann und Frau: eine Frau, die sich das von ihrem Mann gefallen lässt, ist selbst schuld. Immerhin hat man ja (zumindest bei uns) Freiheit in der Partnerwahl. Für mich persönlich käme ein sehr viel älterer Mann, der mich wie ein kleines Kind behandelt, als Partner erst gar nicht in Frage. Das Alter allein ist sicher kein Kriterium, der Charakter eines Menschen aber sehr wohl. Und da ich gönnerhafte, herablassende Menschen prinzipiell nicht ausstehen kann, würde ich mir so einen Partner erst gar nicht suchen!

Die Sache mit der Party find ich jetzt nicht so schlimm. Erstens kann man auch alleine hingehen, wenn der Partner nicht mitkommen mag oder kann und zweitens wäre mir der Besuch einer Party gar nicht so wichtig, dass ich deshalb Streit anfangen würde.

Sex ist in einer Partnerschaft nicht unwichtig, da er Nähe schafft. Für mich ist Sex sehr wichtig. Aber der beste Sex hilft nicht, wenn es im Alltag sonst gar nicht klappt. Es muss beides passen.

Die Kinderbetreuung kann sehr wohl die wohltuende Begegnung zwischen Mann und Frau fördern, also das Familiengefühl, das Gefühl der Zusammengehörigkeit. Das geht aber nur, wenn beide Eltern sich einbringen und auch jeder Interesse am Leben des anderen zeigt.

Ja, das Freischalten kann mitunter etwas dauern.


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Ich kann Ihre Ansicht, dass jeder/jede selbst entscheiden soll nicht teilen

weil für meine Begriffe die private Angelegenheit gesellschaftlich von Bedeutung ist. Und diese ist insofern von Bedeutung, wenn es auf emotional-geistiger Ebene einen beschränkten Austausch gibt, das die Würde dessen verletzt, der oder die da geistig-emotional nicht mitkann. Nicht weil ihr oder ihm die Intelligenz dazu fehlen würde, sondern weil durch die Berufs-Untätigkeit keine Möglichkeit gegeben ist am laufenden zu bleiben (siehe Krankenschwester) Es gibt eben viele Berufe, wo man nur durch Ausübung am laufenden bleiben wird. Wenn man schon nicht im fachlichen Bereich miteinander kommunizieren kann, weil andere Sparte so kann man wenigsten auf der Ebene über die laufenden beruflichen Prozesse kommunizieren. Ein Bankdirektor, der voll von beruflichen Eindrücken nach Hause kommt ist das eine, das andere die Frau, die ihm auf dieser Ebene vermutlich schwer begegnen kann das andere, wenn diese sich ausschließlich mit Kindererziehung und Herdsachen beschäftigen muss. Meist haben solche Frauen, dann eh schon i-wo ihre hausfraulichen und kindererziehlichen Belange des Langen und Breiten anderen Damen erzählt, sodass es auch auf dieser Ebene dann kaum noch etwas zu teilen gibt. Und, dort wo es nichts mehr zu teilen gibt greift Unter-, oder Überordnung des einen über die andere und umgekehrt. Und das halte ich genau für den falschen Weg, aus verschiedenen Gründen.
- keine Gleichwertigkeit;
- eine beschränkte Kommunikation zw Mann und Frau fördert den Partnerersatz von Kindern;

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Ich kann Ihre Ansicht, dass jeder/jede selbst entscheiden soll nicht teilen

weil für meine Begriffe die private Angelegenheit gesellschaftlich von Bedeutung ist. Und diese ist insofern von Bedeutung, wenn es auf emotional-geistiger Ebene einen beschränkten Austausch gibt, das die Würde dessen verletzt, der oder die da geistig-emotional nicht mitkann. Nicht weil ihr oder ihm die Intelligenz dazu fehlen würde, sondern weil durch die Berufs-Untätigkeit keine Möglichkeit gegeben ist am laufenden zu bleiben (siehe Krankenschwester) Es gibt eben viele Berufe, wo man nur durch Ausübung am laufenden bleiben wird. Wenn man schon nicht im fachlichen Bereich miteinander kommunizieren kann, weil andere Sparte so kann man wenigsten auf der Ebene über die laufenden beruflichen Prozesse kommunizieren. Ein Bankdirektor, der voll von beruflichen Eindrücken nach Hause kommt ist das eine, das andere die Frau, die ihm auf dieser Ebene vermutlich schwer begegnen kann das andere, wenn diese sich ausschließlich mit Kindererziehung und Herdsachen beschäftigen muss. Meist haben solche Frauen, dann eh schon i-wo ihre hausfraulichen und kindererziehlichen Belange des Langen und Breiten anderen Damen erzählt, sodass es auch auf dieser Ebene dann kaum noch etwas zu teilen gibt. Und, dort wo es nichts mehr zu teilen gibt greift Unter-, oder Überordnung des einen über die andere und umgekehrt. Und das halte ich genau für den falschen Weg, aus verschiedenen Gründen.
- keine Gleichwertigkeit;
- eine beschränkte Kommunikation zw Mann und Frau fördert den Partnerersatz von Kindern;

Es ist leicht zu durchschauen!

Der Unterhalt des Familienerhalters an die Familie ist leider noch immer steuerfrei! Nur Eltern, die einer Vollzeitbeschäftigung nachgehen, zahlen auch die höchstmöglichen Steuern. Schließlich benötigt der sozialistische Einheitsstaat jede Menge Geld, um seine Bonzen und Bürokraten standesgemäß zu versorgen.
Und damit die nächste Generation nicht auf dumme Gedanken kommt, wird sie bereits vom Säuglingsalter an umerzogen.

Wieso Herdprämie?

Die Mütter wollen ihre Kinder doch nicht kochen!
Man könnte es Stillprämie oder Windelprämie, vielleicht auch Liebesprämie nennen, denn wenn Mütter (oder Väter) ihre Kinder selbst betreuen wollen, tun sie es vor allem aus Liebe zum Kind.
Mit dem Herd hat es nicht viel zu tun, wenn ein Elternteil sein Kind selbst betreut.
Allerdings ist es auch kein Nachteil, wenn der betreuende Elternteil nebenbei auch frisches Essen zubereitet. Sowohl für das Kind, als auch für alle anderen Familienmitglieder ist das sehr vorteilhaft für die Gesundheit.

Warum aber ist es dem Staat 800 Euro wert, wenn die Kinder fremdbetreut werden, aber nur 110 Euro, wenn die Kinder von den eigenen Eltern betreut werden?
Warum hat frau einen ehrenwerten Beruf, wenn sie fremde Kinder betreut, ist aber nur verachtenswertes Heimchen am Herd, wenn sie die eigenen Kinder betreut?

Soviel Logik ist umwerfend.

Re: Wieso Herdprämie?

Fuechslein beginnt, marxistische Dialektik zu durschauen....

Re: Re: Wieso Herdprämie?

Wieso "beginnt"?

Sozen-Verbrecher und Familienzerstoerer

Regieren diese illegitime Republik seit 1970. Das Resultat ist sichtbar.

110 Euro? Der Asozialminister Hundstorfer

kommt wohl aus dem Dorf dessen Namen er trägt, ein Unsymphatler erster Sonderklasse. In seinem Dorf gibt es keine "Herdprämie" auch keine 10€ für Pensionisten. Denen gibt der feine Herr nicht einmal mehr die Teuerungsabgeltung. Dafür aber den Politikern eine Erhöhung um "nur" 1,8%!

ABER:
„Das ist ja eine Augenauswischerei. Was macht man mit 110 Euro?“

Dieser abgehobene Selbstdarsteller und Emporkömmling (wer kannte den schon vor der BAWAG Affäre?) stellt 110€ so her, als ob man 110€ so mir nix dir nix verschmerzen könnte! 110€ haben oder nicht haben sind schon wieder 220€ für den kleinen Mann..

Na klar: Für ihn, mit seinem Ministergehalt von mehr als 16.600€ 14mal/Jahr sind 110€ eine "Darmluft im Forst".


Wenn ...

... auch Väter diese Prämie bekommen, wenn sie beim Kind zu Hause bleibe, finde ich das ganze sehr gut!

Re: Wenn ...

Davon wäre ich jetzt mal ganz selbstverständlich ausgegangen.

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Alt und jung zusammen

Ich würde sehr gerne wieder das Zusammenwohnen von zwei Generationen forcieren wollen. Alt und jung wohnen zwar nicht beisammen, doch sind sie untereinander mehr als früher verbandelt. Dies jedoch in einer Form, die meist nicht sehr partnerorientiert ist. Nichts desto trotz hat das Sprichwort, dass alt und jung tun unter einem Dach nicht gut tut, nur insofern recht, wenn Tochter oder Sohn eine Beziehung eingegangen sind, die in ihrem Kern eh schon brüchig ist.

Re: Alt und jung zusammen

Das funktioniert leider nicht immer. Und das hat weniger etwas mit den Partnerschaften/Ehen der Kinder zu tun, sondern auch häufig damit, dass die ältere Generation sich gerne einmischt.

Ich kenn das von mir. Meine Mutter ist eine eher dominante Person, die immer bestimmen möchte, wie alles erledigt werden muss. Mich nervt das. Sie kann ihre Dinge gerne auf ihre Art und Weise erledigen und ich mische mich da nicht ein, auch wenn ich manche Dinge für sinnlos halte (Teller abspülen, bevor sie in den Geschirrspüler kommen, z.B. oder Unterhosen bügeln). Ist ihre Sache. Umgekehrt möchte ich aber auch nicht, dass sie mir ihre Art und Weise aufdrängt. Das tut sie aber gerne.

Aus diesem Grund kann ich mir nicht vorstellen, unter einem Dach mit ihr zu wohnen, so lieb ich sie habe. Einmal im Monat ein Wochenende, das halte ich aus - mehr nicht.

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Re: Re: Alt und jung zusammen

Leider ist mein posting i-wie wieder einmal nicht gepostet worden. Leider finde ich im Moment keine Zeit zum nochmals antworten.

Re: Re: Re: Alt und jung zusammen

Das wird schon noch kommen! Zensiert wird es bestimmt nicht, da Sie ja nichts schreiben, das den Forenregeln widerspricht.
Sie posten einige Postings mehrmals, das kann auch dazu führen, dass Sie gesperrt bzw. genauer gegengelesen werden.

Re: Alt und jung zusammen

Plus, ich gebe dir recht, der Inhalt deines Kommentares ist auch diskussionsrelevant. Aber es würde denke ich auch reichen, wenn du das Ganze einmal postest.

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Einmal posten ist richtig!

Vielfach erlebe ich, dass meine Postings nicht geschalten werden. Da probier ich es dann wiederholt, bis zu dem Zeitpunkt, dass ich dann vereinzelt Wörter durch andere ersetze.

Danke für die positive Rückmeldung!

Dieses Posting erscheint entweder gar nicht oder wieder doppelt!

Re: Einmal posten ist richtig!

Es steht ja auch in den Forenregeln, dass es (glaub ich) bis zu 20 min. dauern kann, bis ein Posting erscheint. Logisch: die Postings werden erst gegengelesen und je nach Postingmenge dauert das unter Umständen länger. Außerdem kann man davon ausgehen, dass in der Nacht keiner in der Onlineredaktion ist und dass Postings, die in der Nacht geschrieben werden, erst morgens freigeschaltet werden.

Das hat aber nichts mit Zensur zu tun, sondern lediglich mit Administration. Wenn Sie jetzt hergehen und alles 10 x posten verlängern Sie nur die Wartezeit, weil sie die Arbeitszeit der Mitarbeiter länger in Anspruch nehmen.

Es wäre also sinnvoll, einfach mal etwas zu warten (mind. 20 min bzw. spät am Abend bis zum nächsten Morgen) bevor man nochmal dasselbe postet.

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Alt und jung zusammen

Ich würde sehr gerne wieder das Zusammenwohnen von zwei Generationen propagieren wollen. Dem Slogan alt und jung gehört auseinander, steht die Mehrheit der Bevölkerung ambivalent entgegen. Alt und jung wohnen zwar nicht beisammen, doch sind sie untereinander mehr als früher verbandelt. Dies jedoch in einer Form, die meist nicht sehr partnerorientiert ist. Nichts desto trotz hat das Sprichwort, dass alt und jung tun unter einem Dach nicht gut tut, nur insofern recht, wenn Tochter oder Sohn eine Beziehung eingegangen sind, die in ihrem Kern eh schon brüchig ist.

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Anders betrachtet

Das Kind soll vor allen in einer vertrauten Umgebung aufwachsen dürfen, und gleichermaßen von Vater und Mutter lernen dürfen. Die enge Mutter-Kind-Beziehung ist meines Erachtens kontraproduktiv. Einem Kind tun Geschwister genauso gut, wie die Präsenz von den Großeltern vor Ort. Ich persönlich sehe vielmehr den Bezug zu den familiären Räumlichkeiten einerseits, als auch das stressfreie Leben andererseits als kinderfreundlich an. Dass allerdings, dass alles wieder nur der Mutter und Ehegattin zugedacht werden soll, halte ich für ein großes Vergehen Die Frau ist dem Manne auch in beruflicher Hinsicht ebenbürtig.

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Re: Anders betrachtet

Alt und jung wohnen zwar nicht beisammen, doch sind sie untereinander mehr als früher verbandelt. Dies jedoch in einer Form, die meist nicht sehr partnerorientiert ist. Nichts desto trotz hat das Sprichwort, dass alt und jung tun unter einem Dach nicht gut tut, nur insofern recht, wenn Tochter oder Sohn eine Beziehung eingegangen sind, die in ihrem Kern eh schon brüchig ist.

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Anders betrachtet

Das Kind soll vor allen in einer vertrauten Umgebung aufwachsen dürfen, und gleichermaßen von Vater und Mutter lernen dürfen. Die enge Mutter-Kind-Beziehung ist meines Erachtens kontraproduktiv. Einem Kind tun Geschwister gut, genauso wie die Präsenz von den Großeltern vor Ort. Ich persönlich sehe vielmehr den Bezug zu den familiären Räumlichkeiten einerseits, als auch das stressfreie Leben andererseits als kinderfreundlich an. Dass allerdings, dass alles wieder nur der Mutter und Ehegattin zugedacht werden soll halte ich für einen großen Unfug.
Dies soll dem Manne ebenbürtig sein, und zwar auch in beruflicher Hinsicht. Ich würde sehr gerne wieder das Zusammenwohnen von zwei Generationen propagieren wollen. Dem Slogan alt und jung gehört auseinander steht die Mehrheit der Bevölkerung ambivalent entgegen. Alt und jung wohnen zwar nicht beisammen, doch sind sie untereinander mehr als früher verbandelt. Dies jedoch in einer Form, die meist nicht sehr Partnerorientiert ist. Nichts desto trotz hat das Sprichwort alt und jung tun unter einem Dach nicht gut, nur insofern recht, wenn Tochter oder Sohn eine Beziehung eingegangen sind, die in ihrem Kern eh schon brüchig ist. Ich glaube nämlich, dass Eltern und Schwiegertöchter oder Eltern und Schwiegersöhne ganz gut miteinander auskommen, wo die Chemie unter den Jungen stimmt, dort stimmt die Chemie zwischen jung und alt auch.

 
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