Erste Abenteuer: Auf Reisen mit dem Nachwuchs

Wenn reiseerfahrene Menschen früher Eltern wurden, dann war meistens Schluss mit Urlauben in die Ferne. Heutzutage packen viele Jungeltern wieder Koffer, Rucksack und Kinderwagen und fahren selbst mit Babys und Kleinkindern fort. Die Bandbreite ist groß: vom Städteurlaub bis zur Weltreise.

Valentin mit 17 Monaten vor der bekannten Schatzhaus-Fassade in Petra, Jordanien. Seine Aufmerksamkeit galt weniger den alten Steinen als dem Sand und den Ritter-Figuren.
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Valentin mit 17 Monaten vor der bekannten Schatzhaus-Fassade in Petra, Jordanien. Seine Aufmerksamkeit galt weniger den alten Steinen als dem Sand und den Ritter-Figuren.
Valentin mit 17 Monaten vor der bekannten Schatzhaus-Fassade in Petra, Jordanien. Seine Aufmerksamkeit galt weniger den alten Steinen als dem Sand und den Ritter-Figuren. – Halbhuber

Den Unterschied beim Reisen mit Kleinkind kann man sogar beim Nachhausekommen bemerken. Als die deutsche Journalistin Alexandra Frank im Februar 2013 von ihrer sechsmonatigen Weltreise mit den zwei Töchtern nach Hamburg zurückkehrte, hatten nur sie und ihr Mann den Blues. Die Vierjährige war glücklich, wieder ein eigenes Zimmer und all das „Spielzeug!“, das auf der Reise nicht mitkonnte, um sich zu haben. Ihre einjährige Schwester machte derweil neugierig Bekanntschaft mit Strumpfhosen, Socken und Schuhen. Dinge, die sie in Argentinien, Neuseeland oder Singapur nie anziehen musste, aber zu deutschen Wintern nun einmal dazugehören. So schön die Reise war, die Kinder waren zufrieden, wieder da zu sein.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 22.01.2017)

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