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Generation Porno: Aufklärung aus dem Internet

30.01.2010 | 18:38 |  von Georg Renner und Karin Schuh (Die Presse)

Die leichtere Verfügbarkeit von Pornofilmen über das Internet hat auch das Sexualleben von Jugendlichen beeinflusst. Die Bereitschaft, das Gesehene auch selbst auszuprobieren, ist stark gewachsen.

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Martin K. war zwölf, als er zum ersten Mal einem Paar beim Sex zugesehen hat. Es war recht einfach, erzählt der heute 18-jährige HTL-Schüler: Einen Computer im eigenen Zimmer gab es, und als die Eltern eines Abends aus dem Haus waren, steuerte K. – damals noch mit dem schlechten Gewissen, etwas Verbotenes zu tun – die Website an, von der ihm ein Schulfreund erzählt hatte.

Hinter Links wie „German blonde fucked hard“ oder „18 year old girl swallows all“ fand er ein schier unendliches Archiv an Sexvideos, der Großteil davon aus den USA und Osteuropa – „nichts Abartiges. Männer und Frauen, die es halt miteinander treiben“, in verschiedenen Stellungen. Die Seite besuchte K. recht oft, mehrmals pro Woche – über Jahre hinweg. Ob ihn der regelmäßige Pornokonsum in seiner sexuellen Entwicklung geprägt habe? Der Schüler zögert kurz, bevor er zugibt: „Wahrscheinlich schon. Was man so sieht, will man irgendwann auch einmal selber ausprobieren.“

Mehr als 30Millionen Websites serviert Google, wenn man heute nach „free porn“ sucht, nach Seiten, auf denen sich jeder User nach Belieben Videos anschauen oder Bilder herunterladen kann – ohne sich dafür registrieren oder gar bezahlen zu müssen. Ein Angebot, das Kindern genauso zugänglich ist wie allen anderen. Wo vor zwei Jahrzehnten noch die Aufklärungsseite der „Bravo“ oder gelegentlich, spätnachts auf Sat1, ein Softporno die einzige mediale Referenz zur Sexualität war, trennen heute nur ein paar Klicks von einem gewaltigen Fundus an pornografischen Bildern jeder Art.

„Klar haben die Burschen schon in der Volksschule irgendwelche Videos auf dem Handy gehabt. Mich interessiert das aber nicht“, sagt Melanie, eine 16-jährige Berufsschülerin. Auch die 17-jährige Lisa hält wenig von Pornos: „Ich finde das erbärmlich, wenn man sich einfach nackt auszieht und fickt. Das Schöne am Sex ist ja, dass Gefühle dabei sind.“ Die angehende Friseurin hat sich bereits als Elfjährige Pornos mit einer Freundin angesehen. „Das war aber nicht im Internet, sondern echte Filme aus dem Schrank ihres Vaters. Wir waren einfach neugierig und haben uns das zum Spaß angeschaut.“


Generation Porno. „Sex“: 2009 war das der Begriff, den Acht- bis Zwölfjährige am vierthäufigsten im Internet gesucht haben, an elfter Stelle der Statistik rangiert „Porn“. Bis zu ihrem 14. Geburtstag haben drei Viertel aller Buben und mehr als die Hälfte aller Mädchen zumindest ein Mal Pornos angesehen, geht aus der deutschen „Dr.-Sommer-Studie 2009“ hervor. 47Prozent der 1228 Jugendlichen, die für die Studie – die größte ihrer Art im deutschsprachigen Raum – befragt worden sind, geben an, sie könnten dabei „etwas lernen“.

Was für einen Einfluss hat es auf die Entwicklung junger Menschen, wenn sie schon Dutzende Hardcore-Pornos gesehen haben, bevor sie selbst erste sexuelle Erfahrungen machen? Die Palette an Extremfällen ist breit – sie reicht von neunjährigen Volksschülern, die Pornoszenen nachstellen und Videos davon in das Internet stellen, bis zu prüden Jugendlichen, die nichts mehr von Sex wissen wollen.

Ob der einfachere Zugang zu pornografischen Filmen das Sexualverhalten einer ganzen Generation verändert, lässt sich aber nur schwer sagen. Wissenschaftliche Daten gibt es nur spärlich: Einerseits gibt es die breite Nutzung des Internets durch Jugendliche erst seit so kurzer Zeit, dass langfristige Auswirkungen noch nicht abschätzbar sind – andererseits sind Daten nur durch Befragungen zu erfassen, weil jungen Menschen aus rechtlichen Gründen keine Pornos gezeigt werden dürfen, um Studien durchzuführen. Daher müssen sich Forscher auf Befragungen verlassen, deren Ergebnisse, den Sexualbereich betreffend, generell unter massiven Glaubwürdigkeitsvorbehalten leiden – und das noch mehr bei jungen Menschen.


Bereitschaft zum Ausprobieren. Wer am ehesten Auskunft über das neue Sexualbewusstsein junger Menschen geben kann, sind Menschen, die solche Fragen von Jugendlichen beantworten: zum Beispiel Wolfgang Kostenwein vom Österreichischen Institut für Sexualpädagogik. Er sieht Einflüsse des gestiegenen Pornokonsums: „Das merkt man an den Fragen. Die Jugendlichen fragen sehr anwendungsorientiert“, so der Sexualpädagoge. Die Standardfrage lautet nicht mehr: „Was bedeutet ,blasen‘?“, sondern: „Wie mache ich das richtig?“ – oder: „Wie schmeckt Samenflüssigkeit?“. Die Bereitschaft, Verhalten aus Pornofilmen auch im eigenen Leben auszuprobieren, ist jedenfalls vorhanden.

Ein weiteres Indiz dafür: Die Themen Oral- und Analverkehr haben bei der Sexualberatung in den letzten zehn Jahren stark zugenommen. „Es geht weg vom eigenen Lustprinzip hin zur Erfüllung der Erwartungen, die von außen gesetzt werden“, so Kostenwein. Durch die standardisierten Drehbücher tausender Pornos – Sex in immer gleicher Choreografie verschiedener Stellungen vom Oral-, Vaginal- und Analverkehr bis zum „Cumshot“, bei dem der Mann seinen Samen über das Gesicht der Frau spritzt – bestehe die Gefahr, dass sich ein Bild vom „richtigen“ Sex einpräge.

Während junge Männer schon länger unter dem Erwartungsdruck gestanden sind, beim Sex alles richtig zu machen, gilt das inzwischen auch für Mädchen. „Manche Mädchen tun Dinge, die Burschen aus den Pornos kennen“, meint Kostenwein – legt aber Wert darauf, dass sich das nicht verallgemeinern lässt. Genauso wenig, wie es „die Jugendlichen“ gibt, gibt es „die Pornografie“. „Die meisten Jugendlichen sehen Pornos vor ihren eigenen sexuellen Erfahrungen. Wie man damit umgeht, hängt stark von der eigenen emotionalen Stabilität ab. Je instabiler, desto emotional vernichtender.“


Jugendliche differenzieren. Das betrifft aber bei Weitem nicht alle Jugendlichen, die im Internet Pornos konsumieren – auch nicht all jene, die es regelmäßig tun. „Man sollte die jungen Menschen nicht unterschätzen“, sagt Philipp Ikrath vom Wiener Institut für Jugendkulturforschung. Auch wenn Erwachsene, die mit den Möglichkeiten und Einflüssen des Internets nicht so vertraut seien, argwöhnisch auf Kinder und Teenager schielen, die in Schulpausen Hardcoreclips per Handy austauschen: „Die meisten Jugendlichen sind so geschult im Umgang mit Medien, dass sie die Fantasie – die Pornos – von der Realität unterscheiden können.“ Und setzen dann beileibe nicht all das um, was in den Videos vorgeturnt wird.

Während in Pornos nämlich häufig ein bloß auf Sexualität fokussiertes Beziehungsbild vermittelt wird, lassen sich Österreichs Jugendliche nach wie vor Zeit mit dem „ersten Mal“. Sämtliche Studien zu dem Thema stimmen überein, dass Teenager hierzulande mit durchschnittlich 16 bis 17 Jahren zum ersten Mal Sex haben. Ein Wert, der zwar im internationalen Vergleich sehr niedrig ist, der sich aber seit rund 30 Jahren nicht geändert hat. Wie auch die Tatsache, dass das „erste Mal“ nach wie vor am häufigsten in einer längeren Beziehung passiert.

Diese Fakten – der stark gestiegene Pornokonsum einerseits, das klassische Erleben der eigenen Sexualität andererseits – offenbaren eine bemerkenswerte Dualität. Sandra, eine 17-jährige Berufsschülerin, bringt es auf den Punkt: „Die Burschen finden Pornos zwar cool, die eigene Freundin muss aber Jungfrau sein und soll sich nicht zu aufreizend anziehen.“

Erziehungsberaterin Martina Leibovici-Mühlberger spricht in diesem Zusammenhang von einer durch vermehrten Pornokonsum kommunizierten „Gebrauchssexualität“: „Das heißt, Jugendliche gehen locker mit Themen wie One-Night-Stands um. Dahinter verbergen sich konservative Werte. Bei der eigenen Beziehung wäre ein Seitensprung tabu“, so die Vorsitzende des Bundesverbands für Erziehungsberatung.

Soll heißen: Was im Porno, den sich Jugendliche zur Unterhaltung ansehen, geht, muss noch lange nichts mit der eigenen Beziehung, mit dem eigenen Sexualleben zu tun haben.


Vorbilder im Porno? Auch die Angst vieler Erwachsener, dass in der Pornografie ausschließlich überkommene Frauenbilder transportiert würden, die sich in den Hirnen junger Menschen einbrennen, ist in vielen Fällen unbegründet: „Die Geschichte ist komplexer. Es ist ja nicht so, dass es ausschließlich um Frauen geht, die gegen ihren Willen zum Sex gezwungen werden. Im Normalfall geht es um die immer lustvolle Frau und den männlichen Mann“, sagt Wolfgang Kostenwein, „auch wenn das provokant klingt, aber rein sexologisch gesehen ist das nicht unbedingt schlecht, vor allem für die Selbstsicherheit der Männer.“ Die würden in den Clips nämlich starke, rollenprägende Figuren wahrnehmen, die in manchen Aspekten als Vorbild dienen können.

Was sich freilich nicht für die gesamte Pornowelt sagen lässt: „In den letzten Jahren gibt es einen Trend zur Brutalisierung gegenüber Frauen in Pornos“, warnt Kostenwein. Der ständige Wettbewerb, dem die Anbieter von Millionen Porno-Websites im Internet ausgesetzt sind, hat zur Folge, dass viele Videos immer extremer, immer zugespitzter werden – und solche Angebote werden auch angenommen.

Warum, könnte eine Studie erklären, die der niederländische Kommunikationswissenschaftler Jochen Peter vor Kurzem veröffentlicht hat: In der Auswertung von Gesprächen mit mehr als 1000 Jugendlichen, die Pornos im Internet konsumieren, hat Peter festgestellt, dass die eigene sexuelle Zufriedenheit mit dem regelmäßigen Pornokonsum abnehme – was viele junge Menschen dazu bringt, noch mehr sexuellen Thrill im Internet zu suchen.

Peters Ergebnisse decken sich etwa mit den Ergebnissen der „Dr.-Sommer-Studie“, die attestiert, dass die Zufriedenheit deutscher Jugendlicher mit dem eigenen Körper in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen ist– in einem Zeitraum, in dem ihr Pornokonsum in die Höhe geschnellt ist.

Ist es also so, dass die Dauerverfügbarkeit von Pornos Erwartungen in nicht erfüllbare Höhen schraubt und so dem Sexualleben eher schadet als nützt? Man weiß es nicht. Denn auch Peters Studie erfasst, wie viele andere, keine längerfristigen Effekte des Pornokonsums. Was sich jedoch sagen lässt: Ja, Pornokonsum kann das Sexualleben verändern. Und nein, das muss nicht zwangsläufig schlecht sein.

Laut der „Dr.-Sommer-Studie“ der deutschen Jugendzeitschrift „Bravo“ haben bis zu ihrem 14. Geburtstag bereits 75 Prozent aller Buben und 64 Prozent aller Mädchen pornografische Bilder oder Filme gesehen. Der Konsum bei den ab 13-Jährigen hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Der Großteil der Mädchen findet Pornografie beim ersten Kontakt abstoßend und will sie nicht mehr konsumieren. Burschen finden sie dagegen mehrheitlich erregend, 47 Prozent von ihnen denken, „daraus etwas lernen zu können“.

Mehr als die Hälfte aller Jugendlichen sieht sich pornografische Bilder oder Filme mit Freunden oder in der Schule an.

Auch noch jüngere Kinder suchen im Internet nach pornografischem Material: Eine Auswertung von Suchanfragen aus dem Jahr 2009 durch den Softwareanbieter Symantec hat ergeben, dass bei Acht- bis Zwölfjährigen „Sex“ nach „YouTube“, „Google“ und „Facebook“ das vierthäufigste Suchwort ist, „Porn“ das elfthäufigste.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 31.01.2010)

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35 Kommentare
 
1 2
Gast: Peter
01.02.2010 00:42
2 0

unglaublich aber wahr

der beitrag strotzt ja nur so vor klischees

die bösen buben, die armen ausgebeuteten und guten mädchen

"Auch die 17-jährige Lisa hält wenig von Pornos: „Ich finde das erbärmlich, wenn man sich einfach nackt auszieht und fickt. Das Schöne am Sex ist ja, dass Gefühle dabei sind."
wers glaubt wird selig

Antworten Gast: Gästin
01.02.2010 19:41
1 0

Re: unglaublich aber wahr

Noch nie erlebt?

Das mit den Gefühlen....

Dann ist es echt schade, weil wirklich viel Versäumt ;-))))))))

Antworten Antworten Gast: DER Gast.
10.03.2010 16:56
0 0

Re: Re: unglaublich aber wahr

was soll diese polemik "frau gast"?

es ist eindeutig, dass hier ein bild "der braven mödchen" dargestellt wird, welches einem klischee entspricht, da einseitig und verblendet...

wie so viele anderen klischees in unserer gesellschaft sich gegen männer richten

0 0

Re: Re: Re: unglaublich aber wahr

Geh bitte was heißt klischee, in welcher realität lebst du???
Ich kenn kaum Mädels die oft pornos schauen, aber jeder Bursch tut es.

Bitte nicht aus überbordendem Genderhass Realität mit Klischee verwechseln!

Gast: STFU
31.01.2010 16:49
0 0

Jugendliche sind so,


wie sie ihre Eltern (leider nicht) erziehen

Gast: Was ich noch sagen wollte
31.01.2010 11:33
2 2

Eine Frage des Marktes!

Braucht's Porno zum befriedigenden Schnackseln? Nein, denn Ausprobieren ist eine Frage der Phantasie und des Mutes, unbefriedigender Sex keine Katastrophe, und selbst die Missionarsstellung kanns bringen...;-))

Ich sehe das so: Porno ist ein Riesenmarkt mit hohen Suchtpotential - der Trend zur Dosissteigerung, also zum Konsum "härterer" Angebote, wird ja im Artikel angesprochen. Auch wenn's möglich ist, vorerst die Sachen kostenlos zu kriegen - Pornografie als Markt reguliert sich über Angebot u. Nachfrage, und das heißt, ich züchte möglichst früh zuverlässige Konsumenten, die auf lange Sicht viel Geld für bescheuerte DVDs ausgeben und für das "Suchtbesteck": Entsprechende Geräte und Anlagen, geschmackvolle DVD-Ständer, Pay-TV, zu bezahlende Websites...
Niemand muss hängenbleiben, aber einige werden es und später einmal Geld für den Konsum ausgeben, und einige entwickeln jetzt schon ihre Normen an Pornovorbildern: 12-Jährige wollen sich die Brüste vergrößern, 15-Jährige die Schamlippen korrigieren lassen, 16-Jährige sind verblüfft, dass ihre Freundin nicht auf Fisten steht. In der Pubertät, einer Zeit, in der sich der Körper dauernd verändert und die Persönlichkeit eher schwankend erlebt wird, geben Normen Halt - und die kommen halt auch aus dem Porno!

Dass die Knaben eher auf Treue und Jungfräulichkeit bei ihren Freundinnen stehen, kann jeder feststellen, der Jugendlichen zuhört... Da hat sich nicht soviel geändert seit damals, als noch die spießigen 50er herrschten..

Antworten Gast: ekhart
31.01.2010 13:06
1 0

Re: Eine Frage des Marktes!

naja, nicht NUR eine Frage des Mutes.
Bis "es" zum realen Austausch von Körperflüssigkieten kommt ist einiges (an Vorarbeit) nötig.

Im Internet ist einerseits die Gefahr, als "Belästiger", "Sexunhold" oder noch ärgeres beim Genuss von Sex diffamiert zu werden sehr klein.
Auch sind junge Frauen heute prüde und wähnen sich als Prinzessin, die nur auserwählte an ihren Luxuskörper ranlassen.

Und - nicht zuletzt - beim Zusehen im Internetz ist die (für Männer reale und große) Gefahr einer Schwangerschaft auszuschliessen (sehr viele als Dauerabonnenten einer Alleinerzieherin würden sich im Nachhinein wünschen, ihre Triebe im Zaum gehalten zu haben)...

Antworten Antworten Gast: Was ich noch sagen wollte
31.01.2010 17:52
0 0

Re: Re: Eine Frage des Marktes!

Lieber Ekhart!

Die Gefahr, schwanger zu werden, besteht real - soweit ich weiß - ausschließlich für die ihren Luxuskörper nur sparsam zur Verfügung stellenden jungen oder auch nicht mehr ganz so jungen fruchtbaren Frauen! Also nicht böse sein, wenn sie nein sagt - Immerhin hat sie dann soviel Verwantwortungsbewußtsein gezeigt, nicht neun Monate später als Alleinerzieherin dazustehen bzw. den One-Night-Stand zum Dauerabonnenten gemacht zu haben...

Männer müssen sich entscheiden: Nicht verhüten macht schwanger, auf die Aussagen der Frau, es könne nix passieren, würde ich im Hormonrausch nicht viel geben...
Also bitte, bitte Verhüterli verwenden - tauchen die eigentlich auf/in den (Internet-)Pornos(eiten) auf, die Verhüterlis? Ich bin da nicht so auf dem Laufenden, hab aber die Vorstellung, dass Pornografie Sexualität von Schwangerschaft trennt - außer vielleicht, wenn es sich um Betätigung mit Schwangeren handeln sollte (man hört ja so manches), und die können nicht mehr schwanger werden ;-))

Und jetzt noch einmal ganz langsam zum Mitschreiben: SEX OHNE VERHÜTUNG MACHT SCHWANGER!!! Wenn ihr also keine Kinder wollt, liebe Jungs, unterstützt die Gummiindustrie oder versucht's ohne vaginale Penetration mit dem Orgasmus...

Dass Männer Porno konsumieren, damit Frauen nicht von ihnen schwanger werden, halte ich als Erklärung für chuzpös! Verschonen wir einander mit solchen Rationalisierungen. Stehen wir doch dazu: Pornos konsumiert, wer sie g*il findet

Dekkard
31.01.2010 10:19
3 6

Verbreitung des Internets und die Zunahme an islamischer Gewalt!

Ist einem eigentlich schon einmal aufgefallen das islamischer Terrorismus mit der Verbreitung des Internets gleichermaßen gewachsen ist?
Kein Wunder, junge (sexuell total frustrierte) Muslime sehen im Internet blonde Frauen mit Riesenbrüsten die alles mit sich machen lassen. Folglich glauben diese Leute das wir "westlichen" Menschen unser Paradies auf Erden haben. Jeder Muslim weiß aber das das irdische Leben Sünde ist, das Paradies gibt es erst nach dem Tod.

Und dann wundern sich Leute das es im Islam so viele Selbstmordattentäter gibt?

Antworten Gast: skuril...
10.03.2010 16:59
0 2

Re: Verbreitung des Internets und die Zunahme an islamischer Gewalt!

mal eine etwas andere überlegung, querfeldeindenker, gefällt mir, wenn ich es auch nicht ganz nachvollziehen kann!
mfg

Antworten Antworten Dekkard
10.03.2010 20:39
0 0

Re: Re: Verbreitung des Internets und die Zunahme an islamischer Gewalt!

Wichtig bei der Theorie ist natürlich die Tatsache, das einem Muslim nach seinem Ableben das Paradies winkt, speziell den Märthyrern.

Sehr interessant ist hier die Auslegung: http://de.wikipedia.org/wiki/Huri

Echt lesenswert! Erklärt einiges!

0 0

Wer nachdenkt ist klar im Vorteil!

Schon mal was von Kausalität und Korrelation gehört???

Jessas, dir hat der Herrgott das Hirn auch nur gegeben damits nicht so sehr hallt wenn du mit dem Kopf gegen die Wand schlägst....

Antworten Antworten Antworten Antworten Dekkard
16.08.2010 14:17
0 0

Re: Wer nachdenkt ist klar im Vorteil!

Prozentuell gesehen bin ich pro Wort sachlich und thematisch mehr beim eigentlichen Thema als sie geblieben.

Meine Anerkennung jedoch für den Versuch lustig zu sein!

0 1

Re: Re: Wer nachdenkt ist klar im Vorteil!

Thematisch hast du das Thema gerade mal tangiert (ein leichter schwenk weg von P0rno für Jugendliche hin zu wilden Vergleichen zum Nachteil von Muslimen) und sachlich ist eine Debatte über dumpfe Vorurteile nie!

Es hat mir einfach nur so weh getan ein so undifferenziertes und kausal nicht durchdachtes Kommentar lesen zu müssen, dass meine Emotionen mit mir durchgingen, dafür möchte ich mich untertänigst entschuldigen!
Ich wurde eigentlich dazu erzogen mich über Menschen mit Defiziten nicht lustig zu machen...

6 0

Re: Verbreitung des Internets und die Zunahme an islamischer Gewalt!

Die Anzahl der bedrohten Java-Nashörnern ist in den letzten zwei Jahren direkt proportional zu den Aktienkursen zurück gegangen... was lernen wir daraus? Nicht alles was wie ein Vergleich aussieht, ist auch einer.

3 1

wenn...

das die einzigen Sorgen Österreichs sind, dann geht es uns ja eh gut.
GS!

Allah
31.01.2010 02:49
2 1

Hier besser erklärt bei Minute 14:00

http://www.southparkstudios.com/episodes/166179

Michael
30.01.2010 22:42
3 0

Naja, vielleicht hilft es ja

den Kindern von Klein auf Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl zu geben (lockerer sein, wenn sie mit gewissen Dingen in der Küche spielen, Aufmerksamkeit schenken, Stillen statt Flasche, Tragen statt Kinderwagen, mit Freunden treffen zum Spielen, Motivation statt Verbote etc.).

Darauf kommen Sie wohl nie? Nein, da wird über die Vor- und Nachteile von etwas diskutiert, das offensichtlich für die Kids so interessant ist, dass man ohnehin keine Change mehr hat, dagegen anzukämpfen.

Wenn ein Kind mit einem gestärkten Charakter und gesunden Körperbau in die Pubertät kommt, wird es auch mit dem Sexualleben keine Probleme haben, ob mit oder ohne Porno.

Antworten Gast: Gast:Michael
09.02.2010 21:26
1 0

Re: Naja, vielleicht hilft es ja

Ich stimme Ihnen ja in manchen Bereichen zu - aber wie die Auswirkungen von Pornos in der Pubertät mit dem Gestillt-Werden als Säugling oder "Tragen statt Kinderwagen" zusammenhängen soll, bleibt mir unerklärlich.
Wird man dadurch auch selbstsicherer und bekommt einen "gestärkten Charakter"?

Antworten jta
31.01.2010 05:36
2 0

Re: Naja, vielleicht hilft es ja

finde ich schon.
ich finde, dass man sexualität selbst endecken sollte. um ein gesundes sexualleben zu ahben, muss man nicht alles sehen, was da so an perversionen in der welt abgeht.

um einen tollen orgasmus zu haben, braucht es in der jugend nicht viel - viel weniger jedenfalls als in reiferen jahren.

das schönste ist, wenn man sich an den schönen sex in der jugenzeit erinnern kann. das macht frei - auch frei von späteren zwängen das ewige sexuelle verlangen nach dem nächsten superorgasmus herausfordern zu müssen.

Justin
30.01.2010 22:40
6 1

Sandra, eine 17-jährige Berufsschülerin, bringt es auf den Punkt: „Die Burschen finden Pornos zwar cool, die eigene Freundin muss aber Jungfrau sein und soll sich nicht zu aufreizend anziehen.“

Da muss sie wohl jene Mehrheit an Burschen gemeint haben, die aus Kleinasien stammt. Und wo eine Mehrheit, färbt diese natürlich auf die Minderheit ab. Kein Wunder, dass auch "echte" Österreicher solche Kommentare dann abgeben.

Antworten EvE_
31.01.2010 01:55
1 0

Re: Sandra, eine 17-jährige Berufsschülerin, bringt es auf den Punkt: „Die Burschen finden Pornos zwar cool, die eigene Freundin muss aber Jungfrau sein und soll sich nicht zu aufreizend anziehen.“

Ich würde das eher als klassische Heuchelei, gepaart mit Unsicherheit sehen, immerhin beruht das nahezu universale Konzept der Einehe darauf; das ist kein Privileg einer bestimmten Volksgruppe.

Gast: kurzeFrage
30.01.2010 22:35
2 1

Ab wann ist ein nackter Mensch Porno?


Antworten Gast: gast
01.02.2010 19:05
0 0

Re: Ab wann ist ein nackter Mensch Porno?

Die Antwort steht im "Gemoll".

Justin
30.01.2010 22:16
3 2

Sexualerziehung

Heißt leider nicht nur, Kindern in Blümchensprache von Sexualität (dh Missionarsstellung in der Ehe zum Zwecke der Fortpflanzung) zu erzählen, sondern das heißt auch, Kinder und Jugendliche zu befähigen, mit ihrer eigenen Sexualität vernünftig umzugehen.
Dazu braucht es aber mehr, als eben nur ein paar Geschichten zu erzählen, aber wir Menschen sind durch die Christianisierung nicht mehr in der Lage, dies zu bewerkstelligen.
So sprechen wir entweder gar nicht darüber oder drücken beide Augen zu, wenn die Kinder sich selbst über das Internet aufklären.

Feminismus und Missbrauchshysterie lässt grüßen!

Antworten Justin
30.01.2010 22:35
0 0

Korrektur:

"lassen es grüßen" sollte es heißen.

 
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Schlagzeilen Bildung