21.05.2013 07:11 Merkliste 0

Finanzministerium bewirbt Steuervorteile für Familien

21.06.2012 | 12:00 |   (DiePresse.com)

Mit Broschüre und Online-"Familienrechner" will das Finanzministerium aufklären. Ministerin Fekter plant eine Steuerreform, die das System familienfreundlicher machen soll.

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Kürzlich erst gab es einen koalitionären Schlagabtausch in Sachen Familienförderung, nun wirbt Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) bei den Bürgern für die Vorteile steuerlicher Begünstigungen für Familien. Das Ministerium hat die bestehenden Maßnahmen in einer Broschüre aufbereitet, außerdem ist auf der Homepage des Finanzressorts ein "Familienrechner" zur finden, der die Steuerersparnis darstellt.

Fekter unterstrich einmal mehr ihre Pläne für eine Steuerreform, die das System "einfacher, leistungsgerechter und vor allem familienfreundlicher" machen soll. Es gehe um "bestmögliche Rahmenbedingungen" für Familien mit Kindern. Der Finanzministerin schwebt bekanntermaßen ein Steuerfreibetrag von 7000 Euro pro Kind vor.

Um die Familienförderung hatte es unlängst ein Hick-hack zwischen SPÖ und ÖVP gegeben. Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) will nämlich die diversen Absetz- und Freibeträge abschaffen und dafür die Familienbeihilfe verdoppeln. Familienminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) wies dies prompt als "unausgegorenen Vorschlag" zurück.

(APA)

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2 Kommentare
Gast: Nachdenklicher
22.06.2012 09:46
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Steuergerechtigkeit für Familien

Jede Person soll einen Anspruch auf den gleichen Steuerfreibetrag haben. Wenn eine Person vom Staat verpflichtet wird für eine andere Person aufzukommen (das ist bei Eheleuten und bei Kindern der Fall), dann ist es doch das Mindeste, dass die zahlende Person auch den Freibetrag für die Person bekommt, für deren Lebensunterhalt sie aufkommt.
Dass heißt, dass ein Mann mit Ehefrau und drei Kindern einen monatlichen Freibetrag von 5000 € hat.

Um weiter Gerechtigkeit zu schaffen, sollten alle Eltern pro Kind den gleichen Betrag als Ausgleich für die Kosten der Kinder bekommen. Aber jeder bezahlt selbst die Kosten, welche die Kinder verursachen. Fremdbetreuung einschließlich Schule bezahlen die Eltern selbst.
Wenn ein Elternteil die Kinder selbst betreut, soll das als Berufstätigkeit anerkannt werden.

Die Welt würde gleich viel gerechter werden und wir hätten mehr glückliche Kinder und Eltern und weniger Gewalt in den Schulen.

Na bei 7.000 Euronen pro Kind

werden sich die Kana.... aber freuen.

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