STUDENT'S LIFE -
Service inklusive

10.09.2012 | 09:00 |   (DiePresse.com)

Studentischer „Alltag“ – alles, nur nicht fad

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Studium – und Schluss mit lustig? Nein. Priorität hat natürlich das Studium, schließlich möchte man ja einen Abschluss erreichen. Doch eines ist ebenso klar: Studieren an einer FH ist mehr als nur Lernen.
Denn zum typischen FH-Flair gehören auch Sport, Kultur, Veranstaltungen, Treffen mit FreundInnen. So straff das Studium selbst organisiert ist – Fachhochschulen tun viel dafür, um für Ausgleich zu sorgen und bei ihren Studierenden auch im Freizeitbereich zu punkten. Speziell Hochschulen, die auf einem Campusgelände angelegt sind, können einiges bieten. Fixpunkt ist dort meist ein Studentenheim.

Relaxen, sporteln, netzwerken

Wer sich rechtzeitig einen Platz sichert, braucht sich um manches keine Gedanken mehr zu machen: Für günstiges Wohnen, kurze Wege, Sozialkontakte, Studierendenfeste ist gesorgt. Ein Auto erübrigt sich, zumal die meisten Fachhochschulen gut an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden sind. Dass ein Campus mit Mensa, Mittagsheute State of the Art. Manchmal siedeln sich auch Bäckereien oder Lebensmittelgeschäfte auf dem Gelände an.
An mancher Fachhochschule sind Sporthallen oder Schwimmbäder im Entstehen oder schon gebaut. Gymnastikraum, Sauna, Basketballplatz oder Kletterwand gehören oft zur Infrastruktur. Joggen, Skaten und Radfahren im Grünen ist auf dem Campusgelände ohnehin die Fortbewegungsart der Wahl. Nicht selten gibt es einen FH-Sportverein, ein FH-Volleyball- oder Fußballteam. Kreativität und kulturelles Engagement sind zum Beispiel in FH-Bands oder FH-Radiosendern willkommen, die an manchen Standorten gegründet wurden. Wer sich eher sozial verwirklichen möchte, wird in der Jahrgangs- oder Studiengangsvertretung gebraucht.

Welcher Standort ist der richtige?
Wer lieber individuell wohnt, kann sich bei der jeweiligen FH-Studierendenvertretung nach günstigen Wohngelegenheiten erkundigen. Stehen für die gewünschte Studienrichtung mehrere Standorte zur Auswahl, heißt es, kurz in sich zu gehen und zu überlegen, was für das persönliche Wohlbefinden wichtig ist: viel Natur mit Skifahren im Winter und Mountainbiken im Sommer? Urbanes Lebensgefühl mit Öffi-Verkehr bis in die Nachtstunden, breitem Shopping- und Ausgehangebot? Oder vielleicht doch die Kleinstadt, in der die Lokalszene zwar begrenzt, das Leben aber auch unkompliziert ist? 

Mehr Studium, mehr Service
Denn eines ist klar: Das Studium an sich ist herausfordernd genug. Der Tag ist klar strukturiert. FH-Studierende sind nicht weniger „eingeteilt“ als Erwerbstätige und haben nicht viel Spielraum für Schlendrian. Dafür stehen die Chancen sehr gut, das Studium innerhalb der vorgesehenen Zeit zu beenden, Hier gibt es kein Massenstudium, sondern fixe Gruppengrößen – und viel Unterstützung. Egal, ob es nun darum geht, einen Raum für eine Projektbesprechung zu bekommen, versäumte Lehrinhalte nachzuholen oder einen Auslandsaufenthalt zu organisieren.

 

Student’s Life

  • Studium: Überfüllte Hörsäle und Wartezeiten gibt es an Fachhochschulen nicht, denn die zur Verfügung stehenden Studienplätze werden durch ein Aufnahmeverfahren vergeben. Wer einen Platz ergattert, kann sich in Folge voll auf das Studium konzentrieren, Administratives erledigt die FH.
  • Freizeit: Die FH handeln Ermäßigungen bei Kulturveranstaltungen, Sportstätten und Lokalen aus. Das Angebot differiert je nach Standort.
  • Stadt oder Land: Nach der Vorlesung ins Konzert oder auf den Berg­gipfel? Das Umfeld bestimmt die Möglichkeiten. Ortsunabhängig anzutreffen: der Zusammenhalt innerhalb der Studierenden.
  • Unterkunft: Aller guten Dinge sind drei: Studentenheim, Wohngemeinschaft oder eigene Wohnung? Hotel Mama hat vielfach ausgedient.

 

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