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STUDENT'S LIFE -
Gut umsorgt und doch selbstverantwortlich

26.09.2011 | 09:00 |   (DiePresse.com)

Studentischer „Alltag“ – alles, nur nicht fad

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Wie sieht er aus, der Alltag der FH-Studierenden? Der Lehrveranstaltungsplan gibt dem Tag einen gewissen Rhythmus. Er sorgt dafür, dass man am Ball bleibt und keine Studienzeit mit administrativen Angelegenheiten vergeudet. Durch das Aufnahmeverfahren gibt es kein Warten auf Seminarplätze und keinen Kampf um den Sitzplatz in einer Vorlesung. Doch natürlich haben Studierende auch ein Leben abseits des zu erfüllenden Curriculums. Und hier kommt die Lage der FHs ins Spiel.

Atmosphäre: heimelig oder urban?
Von Standort zu Standort unterschiedlich ist die Studienatmosphäre. In der Großstadt macht es einen Unterschied, ob die Fachhochschule zentral oder an der Peripherie angesiedelt ist. In jedem Fall sorgen die vielfältigen Kulturangebote und die reiche Lokalszene in der Metropole für Ablenkung. Liegt die FH im ländlichen Raum, sind es vor allem die vielen Sportmöglichkeiten in der Natur, die den Studienalltag ergänzen und bereichern. Studentische Gemeinschaften und Zusammenhalt bilden sich da wie dort.
FH-Studiengänge, die in einem neu errichteten Campus untergebracht wurden, bieten den Studierenden überhaupt so etwas wie ein eigenes Universum: Flächen zum Studieren und für den sozialen Austausch – alles ist unter einem Dach. Nicht selten erleichtern Mensa, Computerräume und ein kostenfreier Internetzugang über WLAN den studentischen Alltag. Platz zum individuellen Lernen oder zur Prüfungsvorbereitung in der kleinen Gruppe findet sich allemal.

Freizeit: Events und Schnäppchen
Mit Kulturveranstaltern, Sportstätten und Lokalbetreibern der näheren Umgebung handeln die Fachhochschulen oft vergünstigte Konditionen aus. Auch öffentliche Verkehrsmittel können vielfach preisgünstig benutzt werden.
Sehr beliebt sind von den FHs organisierte Events, ein Klassiker ist das Semester Opening. Ebenfalls Fixstarter im studentischen „Eventkalender“: diverse Karrieremessen und Wettbewerbe. Sportliche Happenings wie Fußballturniere oder Skitage sorgen dafür, dass nicht nur der Kopf etwas zu tun hat, sondern auch die Muskeln ausgelastet werden.

Wohnen: endlich eigenständig

Studieren heißt in vielen Fällen auch Abschied nehmen vom „Hotel Mama“. In der Stadt wohnen die meisten FH-StudentInnen in Wohngemeinschaften. In ländlichen Regionen ist der FH-Standort meist direkt an ein Studentenheim angeschlossen.
Bei der Suche nach einer Unterkunft wird kein (angehender) Studierender alleingelassen, die FHs bieten hier Unterstützung. Teilweise haben sich eigene Wohnplattformen im Web entwickelt. Einführungstage sorgen für rasche Orientierung auf dem Campus.

Finanzen: Unterstützung ist da
Für jene, die ihr Studium schwer finanzieren können, gibt es staatliche Stipendien und Beihilfen. Manche Fachhochschulen können aber auch durch Kooperationen mit der Wirtschaft Leistungsstipendien anbieten. Natürlich bleibt auch der „Studentenjob“, um die finanziellen Ressourcen aufzubessern. Wenn der Job einen Bezug zum Studium aufweist, profitiert davon auch der Lebenslauf.

 

Student’s Life

 

  • Studium: Überfüllte Hörsäle und Wartezeiten gibt es an Fachhochschulen nicht, denn die zur Verfügung stehenden Studienplätze werden durch ein Aufnahmeverfahren vergeben. Wer einen Platz ergattert, kann sich in Folge voll auf das Studium konzentrieren, Administratives erledigt die FH.
  • Freizeit: Die FHs handeln Ermäßigungen bei Kulturveranstaltungen, Sportstätten und Lokalen aus. Das Angebot differiert je nach Standort.
  • Stadt oder Land: Nach der Vorlesung ins Konzert oder auf den Berg­gipfel? Das Umfeld bestimmt die Möglichkeiten. Ortsunabhängig anzutreffen: der Zusammenhalt innerhalb der Studierenden.
  • Unterkunft: Aller guten Dinge sind drei: Studentenheim, Wohngemeinschaft oder eigene Wohnung? Hotel Mama hat vielfach ausgedient.

www.fachhochschulen.ac.at

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