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Auf der Suche nach Herausforderungen

26.09.2011 | 09:00 |   (DiePresse.com)

Seit 1998 wird die Offiziersausbildung des österreichischen Bundesheeres in Form eines FH-Studienganges an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt, der ältesten Militärakademie der Welt, durchgeführt. Nun komplettiert ein Masterstudiengang diese ­einzigartige und weltweit anerkannte Führungsausbildung von hoher Qualität.

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Der sechssemestrige FH-Bachelorstudiengang „Militärische Führung“ stellt eine praxisbezogene Berufsausbildung auf Hochschulniveau dar, die es den AbsolventInnen ermöglicht, unter Berücksichtigung des aktuellen Standes der Bezugswissenschaften, Führungsauf­gaben zu übernehmen. Der Studiengang bietet eine wissenschaftlich begründete, sozial- und geisteswissenschaftliche Disziplinen integrierende, einsatzorientierte Ausbildung zur Aufgabenerfüllung als Kommandant einer (Teil-)Einheit oder als Fachoffizier. Das Schwergewicht der Ausbildung liegt auf der Vermittlung von Schlüsselqualifikationen zur Analyse und Lösung von Problemsituationen.

Als Berufsfeld öffnen sich für AbsolventInnen nicht nur Karrieremöglichkeiten als Offizier beim Österreichischen Bundesheer, sondern auch – insbesondere für zivile Hörer – Tätigkeitsfelder bei nationalen und internationalen Einsatzorganisationen, Sicherheitsinstitutionen und NGOs. Hohe Praxisanteile im In- und Ausland verdichten die interdisziplinären Theorieansätze und führen zu einem hohen Maß an Führungskompetenz.

Ab Herbst 2011 ist an der Landesverteidigungsakademie in Wien die Einrichtung eines viersemestrigen Masterstudienganges, „Militärische Führung“, geplant. Dieses Vollzeitstudium richtet sich insbesondere an Offiziere des Bundesheeres und vermittelt vor allem vertieftes und erweitertes Fachwissen in militär- und politikwissenschaftlichen, betriebswirtschaftlichen, rechts-, sozial- und geisteswissenschaftlichen Disziplinen. Damit sollen die AbsolventInnen über jene Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen verfügen, die zur Führung eines Verbandes in der jeweiligen Waffengattung im multinationalen Verbund sowie zur Anwendung des Führungsprozesses als besonders qualifiziertes Stabsmitglied in einem höheren Kommando erforderlich sind.

 

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