Im Uni-Dilemma

Bald schon kann die „schweigende Mehrheit der SPÖ“ (© Gabi Burgstaller) beweisen, was in ihr steckt.

Bald schon kann die „schweigende Mehrheit der SPÖ“ (© Gabi Burgstaller) beweisen, was in ihr steckt: Die Chance, dass die SPÖ ihr kategorisches Nein zu den Studiengebühren aufgibt, lebt. Scheint doch nun sogar der Kanzler zu verstehen, dass eine Blockade, ohne alternative Finanzierungsmodelle vorzulegen, nicht zum Erfolg führt. Der einzig negative Beigeschmack, der bei einem möglichen Kurswechsel bleibt: dass er ausgerechnet mit den neuen Sparplänen der Regierung zusammenfällt. Die Versuchung ist da groß, die Gebühr als bloße Sparmaßnahme zu missbrauchen.

Eines muss klar sein: Gebühren können nur eine unterstützende Maßnahme sein. Wenn die Kraft fehlt, die Uni-Milliarde trotz Schuldenbremse zu garantieren und gleichzeitig Strukturreformen durchzuführen, dann bleibt das Uni-Dilemma auch künftig ungelöst.

 

E-Mails an: christoph.schwarz@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.12.2011)

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