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Schule: Aufnahmegespräch wegen Hörgerät verweigert

05.07.2012 | 09:39 |   (DiePresse.com)

Ein Mädchen durfte nicht zum Aufnahmegespräch, weil es ein Hörgerät benutzt. Es habe "massive Kommunikationsprobleme" gegeben, heißt es dazu aus dem Stadtschulrat.

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Die Direktorin einer Volksschule in Wien-Josefstadt hat einem Mädchen mit Hörgerät das Aufnahmegespräch verweigert, berichtete die Wochenzeitung "Falter". Vielmehr wurde die Mutter zunächst an eine Volksschule mit Integrationsklasse und später an ein sonderpädagogisches Zentrum verwiesen. Inzwischen tue der Direktorin die Sache leid, das Mädchen sei "prinzipiell nach wie vor willkommen". Ein Stadtschulratssprecher bestätigte den Bericht: "Es hat dort Kommunikationsprobleme gegeben, die sehr massiv sind."

Im Februar bat die Mutter die Direktorin der Volksschule in der Josefstadt um ein persönliches Gespräch: "Da Regina eine Hörbehinderung hat, legen wir besonderen Wert auf eine pädagogisch gute und bekannte Schule", zitierte der "Falter" ihr Mail. Die Direktorin verwies sie an eine Einrichtung mit Integrationsklassen, da sie an ihrem Standort "keine Möglichkeit zur Integration von Kindern mit besonderen Bedürfnissen" habe.

"Das entscheiden leider nicht Sie"

Als die Mutter darauf hinwies, dass ihre Tochter problemlos in der Lage sei, eine reguläre Schule zu besuchen, beschied ihr die Direktorin laut "Falter": "Das entscheiden leider nicht Sie, nachdem es eine Schule gibt, die darauf spezialisiert ist, macht das keinen Sinn, weil Sie sich die Schule nicht aussuchen können." In weiterer Folge sei die Mutter zur Kontaktaufnahme mit der Schwerhörigenschule Hammerfestweg in der Donaustadt aufgefordert worden.

Daraufhin habe die Mutter eine Dienstaufsichtsbeschwerde verfasst und sich an die Behörden gewandt. Als Ansprechperson sei ihr der Zuständige für Sonderschulen, Richard Felsleitner, genannt worden. Drei Monate habe sie auf einen Termin gewartet. Erst die Ankündigung, sich an die Medien zu wenden, habe Bewegung in die Sache gebracht, hieß es in dem Bericht. Felsleitner rechtfertigt die lange Wartezeit damit, dass für das Schuljahr 2013 angefragt wurde und er daher die Sache nicht bevorzugt behandelt habe.

Schule in "ungünstigem Zeitpunkt erwischt"

Weiters erklärte die verantwortliche Bezirksschulinspektorin Michaela Dallinger dem "Falter", dass die Mutter die Volksschule "leider zu einem ungünstigen Zeitpunkt erwischt" habe - nämlich mitten im Einschreibungsstress für das laufende Schuljahr. Deshalb sei der Kontakt "wirklich unangenehmst verlaufen". Man habe Lehren aus diesem Fehler gezogen und die Antworten für Eltern, die um einen Schulplatz anfragen, standardisiert.

Der Volksschuldirektorin tut laut "Falter" die Sache inzwischen leid. Der Stadtschulrats-Sprecher berichtete auch, dass die Direktorin seines Wissens nach von der Bezirksschulinspektorin sehr genau darauf hingewiesen worden sei, "dass die Kommunikation in so einer Sache, egal wie der Stress gewesen sein mag, so nicht akzeptabel ist". Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch (SPÖ) versicherte laut "Falter" außerdem, dass "ein Kind mit Hörgerät oder Lesebrille natürlich nicht behindert ist und in jede normale Klasse gehen kann".

 

(APA)

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27 Kommentare
 
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Gast: shrillo
08.07.2012 11:32
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die direktorin möge sich bei den eltern entschuldigen

Guten Tag,
die direktorin möge sich bei den eltern aufrichtig entschuldigen mit direkter Ansprache und Blickkontakt und mal darüber nachdenken, ob sie nicht in die Blindenschule gehen sollte, falls sie Brillenträgerin ist.

fakt ist dass die lehrer und direktoren glauben sie sind götter

die eltern sollen nur pünktlich die kinder abholen, damit sie (die lehrer) rechtzeitig nach hause kommen.
eltern die den lehrbetrieb hinterfragen werden als aufmüpfig betrachtet.


Lösungsvorschlag aus der Privatwirtschaft

Diese Direktorin einmal verwarnen und im Wiederholungsfall einfach kündigen und dem AMS übergeben.

Gast: Abdisu (kein Lehrer)
06.07.2012 17:08
0 0

Das ist ja reizend!

Einerseits soll jedem Analphabeten die Matura nachgeschmissen werden. Andererseits wird einem offenbar begabten Kind die Aufnahme verweigert, weil es ein Hörgerät braucht? Wenn sich die Sache so verhält, wie sie hier dargestellt wird, ist die Dame zur Rechenschaft zu ziehen. Das ist nämlich Diskriminierung, nicht, einen Analphabeten die Klasse wiederholen zu lassen.

Gast: Franzia
05.07.2012 22:01
2 4

Das ist mehr als einen sauerei

Grade behinderte Kinder egal welche Behinderung die haben, gehören Integriert. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Direktoren die selber keine Kinder haben richtig widerlich sein können. Deshalb würde es bei mir keine Direktoren geben die selber keine Kinder haben.
Direktoren maximal für 5 Jahre bestellen. Jene die Jahrelang auf Ihren Sessel bis zur Pension sitzen, bei denen kommt die macht gier raus.
Konsequenzen gibts sicher keine. der Stadtschulrat deckt ja ihre schäfchen.

Re: Das ist mehr als einen sauerei

ich verstehe nicht, warum hier leute "gefällt mir nicht" wählen - stimmt leider vollinhaltlich was hier gesagt wird. nur auch männer ohne kinder sollten nicht direktor spielen dürfen

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Das ist echt ...

eine einzige Sauerei!!! Und Konsequenzen hat solch ein Verhalten natürlich keine ...

Da Regina eine Hörbehinderung hat, legen wir......

Hätte die Mutter genauer formuliert, dass Regina mit Hilfe eines Hörgerätes gut hören kann, wär dieser unangenehme Zwischenfall vielleicht nicht passiert.
Die Aussage der Direktorin allerdings:Das entscheiden leider nicht Sie......hätte mich allerdings sofort davon abgehalten, mein Kind in dieser Schule haben zu wollen!

spam-filter

eine sehr interessante Entwicklung zeigt sich am SSR-Wien - sofern sich Eltern mehrfach über email beschweren, werden sie auf SPAM - Filter gesetzt- selbst erlebt (Prof. Mag. Dr. Karl Reiter)

Gast: Sonne Mond und Sterne
05.07.2012 13:22
10 0

Professionelle Direktoren

Das ist aber nur ein Beispiel für eine abgehobene und arrogante Direktorin. Sie erinnert mich sehr an die Volksschuldirektorin meines Kindes. Zuerst hat sie die - wirklich ausgezeichnete - Lehrerin so fertiggemacht, dass sie unter Tränen die Schule wechselte und dann ging sie auf die Kinder los. Im Einzelverhör fertiggemacht. Die halbe Klasse ist an andere Schulen geflüchtet.
Wenn ich an die Lehrerdiskussionen denke, dann wünsche ich mir aufgrund meiner Erfahrungen nicht, dass sich Direktoren die Lehrer aussuchen können.
Denn alle Direktoren sind in Österreich politisch bestellt. Die einzige Qualifikation ist das Parteibuch. Fachwissen ist eher hinderlich.
Das ist wohl auch der Grund, warum diese Volksschuldirektorin noch immer im Amt ist.

Den Namen der Direktorin vermisse ich in diesem Artikel

Alle unbequemen Entscheidungen ablehnen und in jedem Brief und Dialog "leider, leider" zu jammern, disqualifiziert diese Frau von ihrem Amt.

Die Frau hat in ihrem Dienst versagt. Menschlich sowieso. Leider.

Antworten Gast: Sh. Holmes
05.07.2012 18:19
5 0

Kriminalplattler

Und was machen Sie, wenn Sie den Namen wissen? Erzählen Sie es dann Ihrer Nachbarin? Stellen Sie sich mit einem Protest-Transparent vor die Schule? Warum ermitteln Sie nicht selber? Es bedarf nur einer Recherche von knapp vier Minuten im Internet: Im 8. Bezirk gibt es 4 Volksschulen. Erstens: Die Volksschule der Piaristen. Die schicken niemanden weg, weil jeder Schüler Geld bringt. Die zweite Schule hat einen männlichen Direktor und fällt damit aus. Die dritte Schule wird von einer sturzhelmtragenden Radfahrerin geführt, die vierte von der Frau mit dem großen schwarzen Hut. Der Sturzhelm spricht für Vorsicht und Regelverhalten. Der schwarze Hut: Wofür? Schon stellt sich die Frage: WER IST DIE TÄTERIN?

Gast: Rosenresli
05.07.2012 11:56
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Die Mutter hat protestiert.

Wieviele nicht protestierende Mütter oder Eltern kommen auf eine protestierende Mutter?

Wieviele Eltern haben protestiert und haben es dann bitter bereut weil die Lehrer den Eltern dann zeigten wer der Herr im Haus ist?


Gast: 1. Parteiloser
05.07.2012 11:48
4 1

Da stimmt was nicht!

Die Hörbehinderung war ja nicht bei der Mutter vorhanden, also kann es sich nicht wirklich um ein Kommunikationsproblem gehandelt haben!

Diese Darstellung des Landesschulrates ist eine Falschdarstellung zu Propagandazwecken.

Dass es eine Ablehnung zum Einschulen gegeben hat und dieser junger Bürger auf eine Integrationsschule verwiesen wurde, das scheint auch nicht in Ordnung gewesen zu sein. Es hätte ja eine Überprüfung der Eignung geben müssen, welche aber offensichtlich nicht erfolgt ist.

Es war eine krasse Fehlleistung von Beamten, weil es eine Verfehlung gegen die Menschengrundrechte durch Beamtendominanz war. Ein Landesschulrat, welcher solche Vorgänge dann mit Falschdarstellungen zu schützen versucht hat sich ethisch so disqualifiziert, dass diesem jede Führung von Mitmenschen entzogen werden muss.

Diese Abschasseln bei Menschen mit Hörbehinderung, welche mit moderner Elektronik eigentlich sehr gut kompensiert werden kann, ohne die Schulreife festgestellt zu haben, die ist auch im Vergleich mit Schülern, welcher der Deutschen Sprache kaum mächtig sind, die Schulreife aber niemals in Zweifel gestellt werden, einfach nur noch GRAUSIG.

Diese Fehlleistungen betreffen aber nicht nur das Bildungssystem, auch die Beamten (allg. Begriff) bei Justiz, Polizei, Verwaltung, Kammern, Staatsunternehmen, über sich mehr in Fehlleistungen als in Leistungen. Alles unter dem perfekten Schutz der Gesetze, weil diese Typen ja nie eine Verantwortung für das eigene Tun übern..

Antworten Gast: Hudriwudri
05.07.2012 12:37
4 3

Re: Da stimmt was nicht!

Man fragt sich allerdings, wie das Gespraech ueberhaupt aufs Hoergeraet kam, wenn es doch damit kein Problem gibt und nur ein Termin fuers Einschulungsgespraech ausgemacht werden sollte? Scheint eher, als haette die Mutter gleich einmal angekuendigt, dass sie eine Menge Extrawuerschteln erwartet, und wurde dann zurecht an eine spezialisierte Schule verwiesen.

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
05.07.2012 13:23
1 2

Re: Re: Da stimmt was nicht!

Klar, die Anderen müssen Schuld sein!

Egal wie immer eine Beamter auch argumentiert, es muss genau darauf raus kommen, dass die Anderen Schuld sind, sein müssen. Dazu haben die Beamten auch schon lange die Dominanz über die Gesetzgebung übernommen und können auch die absurdesten Argumente unter dem Schutz der geltenden Rechtslage machen, bekommen damit auch immer Recht!

Wenn die Existenz der Menschen als Grund die Erzielung eines höheren Reifegrades sein sollte, dann braucht Ihr Typen noch Millionen an Reinkarnationen.

Antworten Antworten Antworten Gast: Hudriwudri
05.07.2012 17:25
3 0

Re: Re: Re: Da stimmt was nicht!

Da denkt der Schelm wohl, wie er ist, denn bei Ihnen sind immer "die Beamten" schuld, auch wenn gar keine anwesend sind (ich bin naemlich keiner).

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
05.07.2012 22:05
1 3

Re: Re: Re: Re: Da stimmt was nicht!

Wahrscheinlich ist Deine Definition von Beamter sehr eng und ganz anders als es die Österreicher verstehen.

Unter Beamte verstehen die Österreicher alle Typen mit Beschäftigungsverhältnissen in den geschützten Abereichen samt den etwa 400.000 Ruhegenießern. Den Österreichern ist es doch egal, ob diese Versager Vertragsbedienstete, ÖBBler, Telekomler, ORFler, OeNBler, Kämmerer, oder was immer sind. Beamter bezeichnet heute die Menschen, welche eine Geringstleistung erbringen aber herrlich durch Umverteilung und Zwangsabgaben von den Mitmenschen bezahlt sind.

Was Du genau bist spielt auch keine besondere Rolle, die Aussage Deines Kommentars war vollkommen ausreichend Deine ethischen Qualitäten zu zeigen.

Antworten Gast: 1. Parteiloser
05.07.2012 12:10
3 0

Strafen bei Verletzung der Schulpflicht aber keine Strafen bei Verletzung der Menschenrechte?

Wenn man sich die letzten Pressemeldungen zum Schulsystem, Vorgänge und Vorhaben, so anschaut, dann scheint es in diese Richtung zu gehen.

Das stinkt doch schon was ordentlich vom Gesetzgeber, das kann nur eine Gesetzgebung gegen die Menschen sein.

Eine Gesetzgebung, welche aus immer Pflichten für die Bürger besteht (zB verpfl. Vorschuljahr, NMS, immer höhere Zwangsabgaben) den Bürger aber gleichzeitig immer mehr Rechte nimmt. Die Beschneidung der Rechte der Freiheit, Rechte das Leben selber zu bestimmen, die Rechte der Kinder, die werden immer mehr demontiert.

Es wird immer mehr eine Gesetzgebung, welche den kranken Tendenzen des praktizierten Kommunismus entsprechen. Einem Kommunismus, welcher durch fehlende Selbstversorgung der Gesellschaft durch die Evolution weggespült worden ist. Es scheint aber auch, betreffend der Dominanz der Beamten (Dominanz auch bei der Gesetzgebung!) eine Richtung zu sein, welche einer Regierungstätigkeit von Despotenclans entspricht.

Es wird auch in Österreich nicht gelingen langfristig gegen die Bürger und die Menschenrechte zu regieren. Ideologen (Fanatiker, Lobbyisten) gehören eher in die Gebetshäuser, sollten aber von der Gesetzgebung ferngehalten werden.

Re: Strafen bei Verletzung der Schulpflicht aber keine Strafen bei Verletzung der Menschenrechte?

Endlich haben Sie das Grundübel erkannt.

Antworten Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
05.07.2012 22:01
0 0

Re: Re: Strafen bei Verletzung der Schulpflicht aber keine Strafen bei Verletzung der Menschenrechte?

Die Gesetzgebung ist leider nicht das einzige Übel, spielt aber doch eine wesentliche Rolle.

Jetzt müssen wir nur die Verantwortlichen Personen und Vorgänge beleuchten, dann können wir die die Ursache erkennen.

Wie bei den seit Monaten laufenden Verhandlungen zum Dienstrecht deutlich zu erkennen gibt es für den Bildungsbereich kein Gesetz ohne Zustimmung der Gewerkschaft. Die Gewerkschaft hat diese Vorgangsweise auch schon seit min. 30 Jahren so, ist also voll mitverantwortlich für die Gesetzgebung. Die Lehrergewerkschafter werden aber von den Lehrpersonen Österreichs gewählt, wurden also irgendwie beauftragt das so zu machen.

Wenn dann die Gesetzesvorlagen, nach den Wünschen der Gewerkschaft fertig gemacht wurden, dann geht es ins Parlament und wird von den Parlamentariern zu geltenden Recht gemacht. Im Österreichischen Parlament sitzen aber mit einer dominanten Mehrheit wieder nur Interessensvertreter, also Lobbyisten, vorwiegend Beamte. Dies stimmen dann mit Klubzwang über die Gesetze ab.

Dieser kranke Vorgang, eigentlich verfassungswidrig und voll gegen die Österreicher gerichtet, wird dann von den kranken Parlamentariern, welche die Gesetzvorlagen meist gar nicht lesen, zu Recht gemacht.

Die verantwortlichen Personen und deren Lebensläufe kann man auch online unter parlament.gv.at lesen.

Am Ende ist aber so, dass die Gesetzgebung die Lehrpersonen irgendwie doch selber zu verantworten haben, es fällt also auch diese Ursache auf die Versager zurück.

leider kein Einzelfall

auf die Wahlfreiheit der Eltern bzgl Beschulung pfeifen die Schulen spätestens dann, wenns nach Herausforderung riecht.

verfilzte faule sackbande!

Antworten Gast: Hans im Glück
05.07.2012 12:08
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Re: leider kein Einzelfall

In Wien müssen die kleinsten Volksschüler aus dem 21. und 22. Bezirk über die Donau nur weil die Lehrer zu gemütlich sind und nicht sie über die Donau pendeln wollen.

Das ist in meinen Augen auch ein Missverhältnis. Da könnte man unnötigen Verkehr vermeiden, von der Sicherheit der Schüler ganz zu schweigen.

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Re: Re: leider kein Einzelfall

Im 21. und 22. Bezirk fehlen nicht Lehrer, sondern Schulen. Das hat nichts mit der Faulheit der Lehrer zu tun und deren Unwillen "über die Donau zu pendeln". Sollen sie sich auf die Straße setzen und dort unterrichten?

Antworten Antworten Antworten Gast: Humberto E.
06.07.2012 20:56
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Re: Re: Re: leider kein Einzelfall

Wenn Kinder zur Welt kommen dauert es noch mehr als 6 Jahre bis sie zur Schule gehen. Da hätte man doch genügend Zeit sich darauf einzustellen.

Eine Verkettung unglücklicher Umstände

Ich kenne jemanden in einer Wiener Hauptschule mit Integrationsklassen.

Da könnte man die Kinder gleich tieffrieren und am Ende des Schuljahres wieder auftauen.

Der Effekt wäre derselbe. Bis auf das, dass die Kinder weniger leiden müssten. Leiden aufgrund er Unfähigkeit, welche diesem System innewohnt.

Und es liegt an der Unfähigkeit und vor allem am Unwillen der Lehrer! Die Fenstertage- bzw. autonome-Schultage-Arithmetik beherrschen sie perfekt. Aber darüber hinaus nur noch das: "Wann-kann-ich-endlich-heimgehen".

Und nein, ich wollte kein Lehrerbashing betreiben, aber immer wieder stößt man massiv auf gerade diese Fakten

Und wenn die Lehrer nicht spuren, dann liegt es an den Direktoren und Direktorinnen.

Und an zu wenigen Mitteln, dieses Problem mit behinderten Kindern sinnvoll anzugehen.

 
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