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Lehrer: Österreich bei "Supportpersonal" Schlusslicht

09.07.2012 | 12:51 |   (DiePresse.com)

In Österreich kommt auf jeweils 29 Lehrer eine pädagogisch-unterstützende Kraft, auf 25 Lehrer ein administrativer Helfer. Im EU-Schnitt sind es bedeutend mehr.

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Mehr Unterstützung für die Lehrer durch Schulpsychologen, -sozialarbeiter, Beratungslehrer oder administrative Helfer - das hatte Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) vor dem Start der Verhandlungen zum Lehrerdienstrecht vor gut zwei Monaten angekündigt. Derzeit ist laut der OECD-Vergleichsstudie TALIS 2008 in Österreich das Verhältnis von Lehrkräften bzw. Schülern zum Unterstützungspersonal das schlechteste unter den 17 untersuchten OECD-/EU-Länder. Die künftige Situation ist eines der Themen bei den Dienstrechtsverhandlungen, die am Montag auf Beamtenebene in eine weitere Runde gehen.

Die Befragung unter Schulleitern von AHS und Hauptschulen ergab, dass in Österreich auf 29 Lehrer eine pädagogisch-unterstützende Kraft (Beratungslehrer, Psychologe, Logopäde etc.) kommt, auf 25 Lehrer ein administrativer Helfer. Im OECD-/EU-Schnitt ist das Verhältnis indes 16:1 bzw. 9:1. Auch die Schüler sind im OECD-/EU-Vergleich benachteiligt: Im Schnitt kommt in den Vergleichsländern auf 196 Schüler eine pädagogisch-unterstützende Kraft, in Österreich sind es 263 Schüler. Die Volksschullesestudie PIRLS der OECD hatte auch gezeigt, dass Österreichs Schüler in Bezug auf Unterstützungspersonal bei Leseschwächen benachteiligt sind.

Dieser Mangel an Unterstützungspersonal hat laut den Schulleitern Auswirkungen auf die Unterrichtsqualität: 70 Prozent der Lehrer arbeiten an Schulen, wo deren Unterrichtsarbeit durch einen Mangel an unterstützendem Lehrpersonal beeinträchtigt wird (OECD-/EU-Schnitt: 47 Prozent).

(APA)

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48 Kommentare
 
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abschaffen,...


einfach die Schule abschaffen, ist nur zwangsbeglückung durch weltfremde selbstdarsteller.

Antworten Gast: 1. Parteiloser
13.07.2012 13:38
0 1

Re: abschaffen,...

Nicht abschaffen, nur vollständig privatisieren und alle kranken Verträge und Dienstrechte kündigen.

Dann kann dieses System neu, zum Vorteil der Schüler, aufgestellt werden.

Die 125.000 Selbstdarsteller im Wahnsinn der verzerrten Selbstwahrnehmung, die müssten sich dann auch der Realität stellen und dürften das reale Leben spüren.

Dieses Schulsystem ist zu einem schlechten, verpflichtenden Aufbewahrungsort für Kinder und Jugendliche geworden, welche mit dem Erwerb von Fähigkeiten fürs spätere Leben kaum mehr etwas zu tun. Das wird dann noch mit den Berichten über die Gewalt, auch Gewalt von Lehrpersonen, garniert. Es scheint, dass nur eine Masse an geschützten Arbeitsplätzen geschaffen wurde um den Ö Lehrpersonen auch ein geschütztes Beschäftigungsverhältnis geben zu können. Arbeit kennen diese Typen ja nicht, das wird als Illusion zum Beschäftigungsverhältnis mitgeliefert.

diese statistik

kann man auch anders sehen: es gibt einfach zu viele Lehrer.

Gast: Kurz S
10.07.2012 07:34
2 0

Dafür haben Österr. Lehrer

Die meisten hochmotivierten deutschsprechenden Migrantenkinder der Welt.

für die ist leider kein Geld mehr da ..

..., dass verbraten schon die Lehrer oder sind's doch (Ent)Leerer!

Re: für die ist leider kein Geld mehr da ..

Ich sollte als Lehrer endlich einmal von meinen offensichtlich unendlichen Rechten Gebrauch machen, ein paar Kollegen feuern, deren Stunden auf den Rest aufteilen und einiges an Unterstützungspersonal einstellen. Tut mir leid, dass ich das bisher nicht wusste; hat mir ja keiner gesagt, dass ich Personalhoheit habe.

Werde ich gleich Anfang August machen, nachdem ich die Kollegenschaft in die Schulen gerufen habe (Sommerferien habe ich gerade eben halbiert, als ersten Schritt, Schüler dürfen im August nach eigenem Ermessen auch kommen). Bis dahin hat auch jeder einen perfekten Arbeitsplatz, die Milliarden aus dem Schulrettungspaket und dem Unterrichtsrettungsschirm - für das Budget bin ich bestimmt auch verantwortlich - ("ein paar Milliarden Schulden bereiten mir weniger schlaflose Nächte als ein paar Forumsgrantler", bitte zitieren) - reichen locker aus.

Re: Re: für die ist leider kein Geld mehr da ..

;-)

Es wäre schon großartig, wenn Bildungspolitikerinnen

zumindest einen Funken von Ahnung hätten.

Antworten Gast: 1. Parteiloser
09.07.2012 22:26
1 8

Re: Es wäre schon großartig, wenn Bildungspolitikerinnen

Es wäre großartig, wenn man die 125.000 Lehrpersonen in Zukunft auch bei der Arbeit im Klassenzimmer finden würde.

Re: Re: Es wäre schon großartig, wenn Bildungspolitikerinnen

Wenn meine Schüler nicht wären, würde ich versuchen, noch weniger zu arbeiten, als Sie sich vorstellen können. Ich muss Ihnen das Kompliment machen, dass Ihre Kommentare noch demotivierender sind als das, was vom Ministerium kommt, und das bedarf einiger Anstrengung.

Warum das?

In einem anderen Artikel haben Sie doch geschrieben, dass man diese Leute nicht auf die armen Schüler loslassen soll.

Antworten Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
10.07.2012 10:50
0 1

Re: Warum das?

Sie können offensichtlich nur schwach sinnerfassend lesen.

Es geht um Lehrpersonen in den Klassenzimmern welche auch arbeiten. Leider haben wir auch viele Lehrpersonen, welche in den Klassenzimmern nicht arbeiten, bzw. einen Schaden an den Kindern und Jugendlichen anrichten. Diese sollten von der Aufgabe auch entbunden werden.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Gast 12345
10.07.2012 15:43
2 0

Re: Re: Warum das?

Neulich haben Sie doch in einem Outing erklärt, woher Ihre pathologischer Hass auf Lehrer stammt. Ich erinnere mich nicht mehr an alles - Vater Lehrer, selbst als Lehrer ungeeignet usw. Jetzt fangen Sie schon wieder mit der Lehrer-Hetze an. Nehmen Sie doch Ihre Pulverl, von denen Sie ja auch schrieben, und geben Sie endlich Ruhe!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
11.07.2012 09:39
0 3

Re: Re: Re: Warum das?

Sie erinnern sich gar nicht, Sie phantasieren nur.

Es wird Zeit, dass das Kollektiv der Lehrpersonen sich endlich der Aufgabe widmet und sich um die Kinder Österreichs kümmert. Kaum mehr eine Leistung erkennbar, aber fordern und fordern.

Fordern von den Mitmenschen, welche diese Wahnsinn per Zwangsabgaben finanzieren müssen.

So wie sich die Lehrpersonen und deren Interessensvertreter verhalten, so haben sich diese grausigen Typen nur als Asoziale geoutet. Ihr steht inzwischen auf der gleichen Stufe wie der Strasser, der korrupte Inseratenkanzler und der amtsmissbrauchende Vizekanzler. Ja, eigentlich auch wie der Scheuch, nur habt Ihr die Macht über die Gesetzgebung.

Ihr seid mit das Letzte.

Gast: dirge
09.07.2012 16:15
0 0

unterstützungspersonal

das die nachsitzer, falls erlaubt, beaufsichtigt, wäre o.k.

Gast: 1. Parteiloser
09.07.2012 15:40
3 11

Muahahaha, jetzt bekommen die fehldenden Unterstützungslehrer und Psychologen den schwarzen Peter!


http://www.statistik.at/web_de/static/lehrerinnen_und_lehrer_an_oeffentlichen_und_privaten_schulen_192324_bis_20_029732.xlsx

Lehrpersonen in Ö:
2010/11: 124.921
2000/01:. 125.177
1990/91:. 112.746
1980/81:. 100.561
1970/71:…68.342
1960/61:.. 57.862
1950/51:.. 58.004

Schüler pro Lehrperson:
2010/11: 9,33
2000/01: 9,84
1990/91: 10,64
1980/81: 13,78
1970/71: 19,72
1960/61: 18,04
1950/51: 18,60

Irgendwie kann es keinen Personalmangel auf Österreichs Schulen geben. Wenn es einen Mangel gibt, dann müssen exzessive organisatorische Fehler vorhanden sein, bzw. eine kollektive Leistungsverweigerung der Lehrpersonen als Ursache sein.

Wie viele Jahre noch bis Österreich mit Griechenland gleich gezogen hat?

Re: Muahahaha, jetzt bekommen die fehldenden Unterstützungslehrer und Psychologen den schwarzen Peter!

Ich schätze optimistisch ca. 10-15.

Ich habe ca. 130 Schüler, als ich Schüler war, waren es jedenfalls weniger.

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
10.07.2012 10:45
0 1

Komische Formulierungen!

Hatten Sie als Schüler auch schon Schüler?

Wenn Sie Schüler haben, dann müssen Sie in der Lage sein Menschen zu besitzen!
Ist es nicht eher so, dass Sie für einige Fachgebiete die Verantwortung zur Vermittlung von Fähigkeiten für 130 Schüler haben?

Kann es sein, dass beim Formulieren so schwach sind, dass Ihre Schüler kaum Chancen haben Ihnen zu folgen?

Re: Komische Formulierungen!

Nun, wenn ich als Schüler keine Schüler hatte, stimmt die Aussage, da 0<130 eine wahre Aussage ist.

Was ich meinte, damit Sie das auch verstehen, war, dass ein Lehrer damals weniger Schüler hatte.

Zur Bedeitung von "haben": Wenn jemand einen Vogel hat, muss er nicht unbedingt einen besitzen. Auch wenn jemand eine Frau hat, handelt es sich in unserem Kulturkreis nicht um Sklaverei oder ein anders geartetes Eigentumsverhältnis.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
11.07.2012 08:25
0 2

Re: Re: Komische Formulierungen!

Irgendwie kann es nicht sein, dass früher die Lehrpersonen weniger Schüler zu betreuen hatten!

Die Daten zur Entwicklung des Personalstands und dem Schüler / Lehrpersonen Verhältnis.

http://www.statistik.at/web_de/static/lehrerinnen_und_lehrer_an_oeffentlichen_und_privaten_schulen_192324_bis_20_029732.xlsx

Lehrpersonen in Ö:
2010/11: 124.921
2000/01:. 125.177
1990/91:. 112.746
1980/81:. 100.561
1970/71:…68.342
1960/61:.. 57.862
1950/51:.. 58.004

Schüler pro Lehrperson:
2010/11: 9,33
2000/01: 9,84
1990/91: 10,64
1980/81: 13,78
1970/71: 19,72
1960/61: 18,04
1950/51: 18,60

Sollte in der Praxis Ihre Aussage stimmen, dass die Lehrpersonen heute mehr Schüler zu betreuen haben, dann muss es Zigtausende weiße Elefanten (wie beim ORF) im Bildungsbereich geben. Bei der Parteienherrschaft über das Bildungssystem und deren Handlungen gegen Österreich würde aber auch das kein besonders Wunder sein.

Ausgehend von den Menschenrechte, auch dem eigenen moralischen Empfinden, verwehre ich mich immer gegen die, allerdings übliche, Ausdrucksweise vom Besitz von Menschen. Meine Kinder, meine Frau, etc. sind ja eine unglaubliche verbale Entgleisung. Menschen zu besitzen, oder diese Einstellung zu haben, das kann doch nur Grausig sein. Wollen Sie der Besitz eines anderen Menschen sein?

Re: Re: Re: Komische Formulierungen!

Die Stundenreduktion unter Gehrer hat dafür gesorgt, dass man mit derselben Zahl an Schulklassen jetzt weniger Stunden unterrichtet. Folglich braucht man jetzt mehr Schulklassen und unterrichtet daher auch mehr Schüler.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
13.07.2012 13:39
0 1

Re: Re: Re: Re: Komische Formulierungen!

Das kann doch kein Problem sein. Es spielt doch keine Rolle in welcher Klasse Sie Ihre Arbeit erledigen.

Tatsächlich wurden die Klassen im Durchschnitt wesentlich kleiner und dieses Phänomen sollte die Gesamtzahl der a bissl betreuten Schüler auf jeden Fall kompensiert haben.

Eigentlich ist es sehr traurig, dass die Lehrpersonen nur noch so enge Möglichkeiten zum Unterrichten haben. Obwohl diese min. eine ganze Ausbildungsstufe über den zu Unterrichtenden haben, so können diese nur in wenigen Gegenständen eingesetzt werden. Das alleine ist doch schon eine Bankrotterklärung der Lehrpersonenausbildung und deren Fähigkeiten.

Re: Re: Re: Re: Re: Komische Formulierungen!

Statistiken und Durchschnitte sagen wenig über Einzelfälle aus.

Antworten Antworten Antworten Gast: Gast xxxxxxxx
10.07.2012 15:47
1 0

Re: Komische Formulierungen!

Wenn Sie schon kleinlich auf Ausdrucksmängeln anderer herumreiten, sollten Sie bei Ihren eigenen Texten selbst sorgfältiger sein.
Der Abschnitt "Irgendwie kann es keinen Personalmangel auf Österreichs Schulen geben. Wenn es einen Mangel gibt, dann müssen exzessive organisatorische Fehler vorhanden sein, bzw. eine kollektive Leistungsverweigerung der Lehrpersonen als Ursache sein."
Da wäre auch einiges zu korrigieren.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
11.07.2012 11:23
0 2

Re: Re: Komische Formulierungen!

Dann korrigieren Sie mal!

Könnte bei der Rechtschreibung, bei der Formulierung gemacht werden. Noch besser wäre es aber zur Sache eine brauchbare Verbesserung zu machen.

Nur, das schaffen Sie wahrscheinlich gar nicht, genauso wenig wie auch das gesamte Bildungssystem noch etwas Brauchbares schafft. Die Fähigkeiten der Absolventen, nach 9 Jahre staatlicher Schule, die wurden ja zu mehr als 90% in Heimarbeit erworben.

Antworten Gast: Eulenspiele
10.07.2012 00:11
0 0

Re: Muahahaha, jetzt bekommen die fehldenden Unterstützungslehrer und Psychologen den schwarzen Peter!

Aus der Statistik lese ich (oder nicht??):

Schüler mit Abschluss 8.Klasse Volksschule 1950 und 2012
Schüler mit Hauptschulabschluss 1950 und 2012
Schüler an AHS 1950 und 2012
Schüler mit Lehrabschluss 1950 und 2012

ev.
Disziplin in den Schulen 1950 und 2012
Autorität der Lehrer 1950 und 2012
Arbeitszeit der Lehrer 1950 und 2012


 
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