Eine weitere Verhandlungsrunde, weiterhin keine Annäherung: Das brachte die jüngste Verhandlungsrunde zur Reform des Lehrerdienstrechts. Vor allem beim Gehalt für künftige Lehrer seien die Positionen noch immer "weit auseinander", so der Chef der ARGE Lehrer in der Gewerkschaft, Paul Kimberger (FCG), nach den Gesprächen auf Beamtenebene. Zustimmung der Gewerkschaft zum derzeitigen Modell schließt dieser aus: "Ich werde sicher nicht die zukünftigen Lehrer verkaufen."
Der derzeitige Vorschlag ist für Kimberger ein "Lehrersparpaket", die vorgelegten Gesetzesentwürfe grob mangelhaft. Die angekündigten Ergänzungen der Regierung, etwa zur Frage, ob künftig der Bachelor oder Master Regelabschluss von Lehrern sein soll, seien nach wie vor nicht nachgeliefert worden. Die von Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) angekündigte Aufstockung des Unterstützungspersonals sei noch nicht einmal thematisiert worden.
Einen Abbruch der Verhandlungen schließt Kimberger derzeit allerdings aus. "Da es um die Zukunft tausender junger Lehrer geht, werde ich so lange am Verhandlungstisch bleiben, bis es ein attraktives Lehrerdienstrecht für künftige Generationen gibt." Die nächste Verhandlungsrunde auf Beamtenebene findet am 23. Juli statt.
(APA)
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