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Lehrerdienstrecht: Uneinigkeit vor allem beim Gehalt

10.07.2012 | 09:43 |   (DiePresse.com)

Die Positionen von Regierung und Gewerkschaft liegen bei den Verhandlungen zum neuen Lehrer-Dienstrecht "noch weit auseinander". Ein Abbruch der Verhandlungen ist aber kein Thema.

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Eine weitere Verhandlungsrunde, weiterhin keine Annäherung: Das brachte die jüngste Verhandlungsrunde zur Reform des Lehrerdienstrechts. Vor allem beim Gehalt für künftige Lehrer seien die Positionen noch immer "weit auseinander", so der Chef der ARGE Lehrer in der Gewerkschaft, Paul Kimberger (FCG), nach den Gesprächen auf Beamtenebene. Zustimmung der Gewerkschaft zum derzeitigen Modell schließt dieser aus: "Ich werde sicher nicht die zukünftigen Lehrer verkaufen."

Der derzeitige Vorschlag ist für Kimberger ein "Lehrersparpaket", die vorgelegten Gesetzesentwürfe grob mangelhaft. Die angekündigten Ergänzungen der Regierung, etwa zur Frage, ob künftig der Bachelor oder Master Regelabschluss von Lehrern sein soll, seien nach wie vor nicht nachgeliefert worden. Die von Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) angekündigte Aufstockung des Unterstützungspersonals sei noch nicht einmal thematisiert worden.

Einen Abbruch der Verhandlungen schließt Kimberger derzeit allerdings aus. "Da es um die Zukunft tausender junger Lehrer geht, werde ich so lange am Verhandlungstisch bleiben, bis es ein attraktives Lehrerdienstrecht für künftige Generationen gibt." Die nächste Verhandlungsrunde auf Beamtenebene findet am 23. Juli statt.

(APA)

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36 Kommentare
 
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Lehrer die Underdogs der Gesellschaft?!

Kein Wunder, könnte man sagen, denn sie leben ein privilegiertes Leben in einer Zeit der wirtschaftlichen Verunsicherung, des immer stressiger werdenden Jobs in der freien Wirtschaft, ...

Jeder Beobachter wird verstehen, dass die Mitarbeiter dieser geschützten Werkstatt, nicht als die "Leistungsträger" empfunden werden können.

Schindler hat es einmal auf den Punkt gebracht; Lehrer hört auf mit der Vorbereitungslüge, Lehrer müssen den ganzen an der Schule und für die Schüler da sein, Lehrer müssen auch bei Unfähigkeit gekündigt werden und die Urlaubszeit an den ASVG angepaßt werden!

Dann kann die Akzeptanz in der Gesellschaft wieder steigen und eine "leistungsgerechte Zahlung" wird dann kein Thema mehr sein.

Antworten Gast: Erich47
11.07.2012 10:01
11 0

Hier sprach der Kenner?

Wie wollen Sie mit Ihrer Meinung die Besten bewegen, Lehrer zu werden?
Lehrer den ganzen Tag (das Wort fehlt zwar in Ihrem Text, aber ich ergänze es sinngemäß) in der Schule? Also auch die Schüler? Oder hat dort jeder Lehrer seinen Schreibtisch und Platz für alle Unterlagen (Lehrbücher, Fachbücher, Schularbeitshefte die 1 Jahr aufbewahrt werden müssen, Zahlscheine für Schulbücher die 7 Jahre aufbewart werden müssen usw.) und kann sich am Nachmittag in Ruhe auf den Untericht vorbereiten? Ach so: ich habe übersehen, dass das mit den Vorbereitungen ja eine Lüge ist! Sie wissens genau. Internetsurfen sollens auch nicht? Dazu müsste zudem ein WLAN-Netz in jeder Schule vorhanden sein.
Da nur mehr Vertragslehrer angestellt werden kann es in Zukunft wohl die von Ihnen ersehnten Kündigungen reihenweise geben. Aber an Elternwünsche angepasste Lehrer, die um ihren Job bangen, wollen Sie eher nicht?
Nur 5 Wochen Urlaub - auch für die Schüler? Frei wählbar oder nur zu den teuren Sommermonaten? Oder Fortbildungskurse für 100000 Menschen den ganzen August?
ASVG - seit den Änderungen der Regierung Schüssel gilt so ein Pensionsrecht ohnehin schon für Bundesbeamte!! Aber dann gilt das auch für die Versicherungsbeiträge! Also nicht so wie bisher, dass man vom gesamten Gehalt Beitrag zahlen muss - und für die Überstunden auch, obwohl deren Anteil bei der Pension gedeckelt ist!! Und die 3% zusätzliche Abgabe (als "Beitrag" bezeichnet) die jeder Beamtenpensionist zahlen darf?

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
12.07.2012 16:09
0 3

Re: Hier sprach der Kenner?


Was soll der Blödsinn mit den Besten für eine Gruppe von 125.000 Beschäftigten?

Es kann doch niemals 125.000 Beste geben!

Es geht in Ö auch nicht darum, dass die Besten im Bildungssystem Beschäftigung finden. Es geht ja erst einmal darum die Grundfunktion der staatlichen Schulen wiederherzustellen. Es würde dazu ausreichen, wenn die Absolventen nach 9 Jahre Schule zu 95% sinnerfassend lesen könnten und zu 95% auch die Grundrechenarten beherrschen.

Es würde ausreichen, wenn sich das vorhanden Personal endlich der Aufgabe stellt und eine durchschnittliche Leistung erbringt. Nicht einmal das haben die Österreicher, die haben nur eine Gruppe von frechen 125.000 Abkassierern, welche von den Zwangsabgaben der Mitmenschen herrlich leben, den Mitmenschen aber kaum eine Gegenleistung dafür erbringen. Eigentlich ist es heute das Gleiche wie bei den korrupten Honorarschreibern, welche sich dann selber schon fragen "Wo war meine Leistung?" Der Unterschied ist doch nur, dass es bei den Lehrpersonen um das gesetzliche Ausrauben der Mitmenschen geht. Mit der Dominanz von Beamten bei der Gesetzgebung über die anderen Österreicher ist das ja auch ganz gut gelungen.

Ihr seid, bei einer Gesamtbetrachtung, zum Bodensatz der Gesellschaft geworden. Auf der gleichen Stufe wie der Strasser, der Scheuch, der korrupte Inseratenkanzler u.v.m.

Es scheint aber, dass Ihr unbedingt der Bodensatz der Gesellschaft bleiben wollt und Eure ganze Energie auch dafür aufwendet.

Guter Lehrer, so falsch lieg ich nicht - siehe das Resultat der ÖVP (!) Expertenkommission ;-))


Gast: tstststsss....
11.07.2012 00:26
10 1

warum...

glaubt jeder, der einmal in die schule gegangen ist, hier mitreden zu können?
jede andere berufsgruppe würde sich bedanken, wenn sich lehrer zu deren arbeitsbedingungen etc. äußern ....
immer diese selbsternannten bildungsexperten .... wie beim fußballspiel: da haben wir in österreich auch 8 millionen trainer
:)

Die freie Meinungsäußerung ist ein Grundpfeiler der Demokratie, Herr Oberlehrer!


4 0

Debatte um das Falsche

Die ganze Lehrerdebatte wird doch am falschen Ende geführt.

Im Grunde geht es darum, wer die Kinder und Jugendlichen und damit die Zukunft des Landes ausbilden soll. Zu den jetzigen Lehrern kann man stehen wie man will, es ist jedenfalls klar, dass die Situation verfahren ist, sei es weil sie überarbeitet und ohne professionelles Supportpersonal überfordert mit den Situationen in der Klasse sind, oder eben faule Socken sind.

Wieso gehen alle Vorschläge dahin, das jetzige System auf niedrigerem Niveau zu zementieren? Die Gewerkschaft will, dass sich nichts ändert. Das Ministerium will weniger zahlen und dafür mehr Leistung, und die Ausbildung soll gekürzt werden.

Wenn wir wirklich Lehrer wollen, die der nächsten Generation all das beibringen, was sie in der heutigen globalen und komplizierten Welt brauchen, dann ist das der falsche Weg. Es braucht gut ausgebildete, motivierte Lehrer. Nur ein Teil der aktuellen Lehrerschaft erfüllt diese Anforderungen.

Aber mit den aktuellen Plänen wird sich das kaum bessern. Wie soll es besser werden, wenn im Vergleich zu jetzt für weniger Geld mehr gearbeitet werden soll? Da werden nicht die Besten Lehrer werden, sondern gerade die Falschen: entweder die, die sonst nirgends unterkommen, oder die eine gemütliche Kugel schieben wollen (und bald entdecken, dass das in der Schule nicht der Fall ist).

Wir brauchen die Besten in den Schulen. Die gibt es nur mit entsprechenden Gehältern, Rahmenbedingungen und hohen Ausbildungsanforderungen.

Gast: Bedenker
10.07.2012 21:04
0 0

15 Kommentare gehen am Thema vorbei

Bachelor oder Master als Regelabschluss für Lehrer stehen zur Diskussion.

Vielleicht wird die Ausbildung zum Lehrer überbewertet. Politiker müssen schließlich auch keinerlei Nachweis erbringen.

Aber ohne vorerst Fixpunkte zu definieren, wird ein Gesprächsergebnis schwierig zu finden sein.


Über fehlende Balance

Irgendwann haben wir das Gleichgewicht verloren.

Die größte Sorge unserer Lehrergewerkschaft gilt den eigenen Rechten, dem eigenen Einkommen und der eigenen Freizeit.

Dem entgegen steht, dass eben jene Gewerkschaft Personen vertritt, denen unser wichtigstes Gut für die Zukunft Österreichs anvertraut ist - unsere Kinder.

Schon der Stolz, mit einer Aufgabe von solcher Wichtigkeit betraut zu sein sollte es einem gebieten, nicht ausschließlich seine Pension, seine Ferien oder den Lohnzettel im Kopf zu behalten. Leider werden mir die Lehrer unter Ihnen zustimmen, dass dies für gut 50% Ihrer Kollegen neben Juli und August der Hauptgrund ist, den Beruf des Lehrers auszuüben.

Es fehlt an der Balance, das Privileg zu unterrichten wird nicht mehr als solches empfunden.

Die Zufriedenheit die sich einstellt, wenn man die Möglichkeit hat als Klassenvorstand eine Klasse bis zur Matura zu begleiten und die Entwicklung seiner Schützlinge mitzuerleben weicht der Angst um die wertvolle Freizeit. Die Freude am Unterrichten wird abgetötet, fällt dem Hass, der einem teils unverblümt aus der Bevölkerung entgegenschlägt zum Opfer.

Was bleibt?

Es bleibt das Geld, das man dafür erhält, sich von 80% der Bevölkerung hassen zu lassen. Es bleiben zwei Monate im Sommer, in denen man sich nicht von Schülern und Eltern demütigen lassen muß. Und es bleibt ein Gefühl der Unzufriedenheit, wenn man sich vor Augen führt, warum man Lehrer wurde und warum man nun Lehrer ist.

Antworten Gast: gast gats
11.07.2012 07:57
0 0

Re: Über fehlende Balance

Also die Gewerkschaft denkt wohl kaum an den eigenen Lohnzettel und die eigene Pension. Die Neuerungen würden auch keinen der momentan tätigen Lehrer betreffen. Mich aber sehr wohl. Und mich demotiviert der Gedanke durschaus, dass ich weniger verdienen soll und erst nach 13 Jahren an einen Gehaltserhöhung denken kann. Mehrarbeit wäre leider gerade zu Beginn der Tätigkeit als Lehrer ein Problem, für erfahrene Kollegen wäre das leichter machbar (außer bei Korrekturfächern).

6 0

Re: Über fehlende Balance

Im Hirn gibt es nicht nur ein Zentrum des Glücks mit den Dopaminströmen beim Begleiten von Kindern, sondern ein zweites für das Empfinden von Gefühlen der Benachteiligung , wenn man ständig der Deschek ist -von der Gesellschaft und speziell von der "Unterrichtsobrigkeit"verursacht. Dieses Zentrum erkennt dies alles als Schmerz (wie ein Beinbruch oder so), der oft den "Schrei" nach Gerechtigkeit auslöst. Wieso sollen Lehrer vieles umsonst machen, nur weil sie Kinder mögen?

Re: Über fehlende Balance

Warum ist das alles was bleibt?

Weil sich die Gewrkschaft der Lehrpersonen in Österreich nicht darum schert, ob unsere Kinder eine ausbildung erhalten oder nicht. Weil sie das Bild, das man von Lehrern hat neu zeichnet.

Und dieses Bild brennt sich in das Bewusstsein der Bevölkerung. Dass dieses Bild eine Beleidigung für jeden Lehrer ist, der aus Liebe zum Unterrichten seinen Beruf ausübt ist dem Gros des "Unterrichtspersonals" in Österreich egal.

Gast: 1. Parteiloser
10.07.2012 10:40
3 17

Es muss noch viel MEHR werden!

Ausgehend von den letzten Daten zum Einkommen und der Sozialleistungen für die Bundeslehrpersonen kann man auf jeden Fall einen "Bedarf" einer wesentlichen Erhöhung der Entlohnung sehen.

Bei den Bundeslehrpersonen haben wir auch genaue Daten, welche aus dem Personaljahrbuch des Bundes entnommen werden können.

http://www.bka.gv.at/DocView.axd?CobId=40688

Einkommen Bundeslehrpersonen:
Aktive Lehrpersonen:..................50.191.- EUR
Ruhegenießende Lehrpersonen:....51.430.- EUR

Andere Berufsgruppen zum Vergleich (RH Einkommensbericht)

Aktiveinkommen:
Arbeiter:.........18.318.-
Selbstständige.23.657.-
Angestellte:.....34.146.-

Pensionen:
Gesetzliche PV.:.14.634.- (ASVG)

Die vorhandene gesetzliche Leistungsminimierung dieser öff. Bediensteten muss weiter nach unten geschraubt werden. Die Forderungen nach Unterstützungspersonal gehen in diese Richtung.

Die vorhanden Entlohnung, welche um gut 112% über den Selbstständigen, um 47% über den Angestellten, um 173% über den Arbeiter liegt, die muss auf jeden Fall zu Gunsten der Versager (die Absolventen können immer weniger!) verbessert werden.

Dass es um die Zukunft von Millionen Kindern geht, welchen immer mehr die Zukunft gestohlen wird, das ist den grausigen und menschenverachtenden Gewerkschaftsbonzen doch ganz egal. Die Leistungen sollen die Anderen erbringen und die eigene Kaumleistung dann auch noch so finanzieren, dass es zu einer kollektiven Bereicherung kommt.

Ö wird bald GR!

Antworten Gast: 1. Parteiloser
10.07.2012 12:32
2 9

Die Bedeutung für Österreich!

Es schafft offensichtlich kein Entscheidungsträger die Gesamtheit des Problems mit den Staatsausgaben auch nur im Ansatz zu begreifen. Österreich hatte letztes Jahr schon gesamte Staatsausgaben von irre 155 Mrd. Euro, also schwer kranke 44.000.- Euro pro Haushalt.

Von den 155 Mrd. Euro wurden an die Menschen der Realwirtschaft nur etwa 35 Mrd. in Form von monetären Transferzahlungen ausbezahlt. Das waren die ASVG Pensionen, die Arbeitslosengelder und die Mindestsicherungen. Es drehen sich also schon wahnsinnige 130 Mrd. Euro innerhalb der Staatlichkeit um die Aufgaben der Staatlichkeit irgendwie schlecht zu erfüllen.

Diese Staatlichkeit besteht aus etwa 590.000 öff. Bediensteten (Teilzeitbeschäftigungsverhältnisse inkl.) und knapp 400.000 Ruhegenießern. Diese 15% der Bevölkerung verbrauchen also schon die 130 Mrd. Euro, also mehr als 40% des BIP.

Leider funktioniert die Polizei und Justiz kaum noch, die Bildungssystem auch nur wenig, die Spitäler sind angeblich der korrupteste Bereich in Ö und die Verwaltung braucht sich nur noch gegenseitig. Diese Versagen wird dann noch von Kammern, OeNB, ORF, Staatsunternehmen, etc. komplettiert.

Wenn man bei dem aktuellen hohen Personalstand im Bildungsbereich die vorhandenen Defizite mit einer Aufrüstung beim Personal begegnet (und Gehalt!) dann wird das noch schlimmer gemacht!

Solange sich Gewerkschafter die Gesetze selber machen dürfen, wie aktuell zu beobachten, solange werden die Korrekturen nicht erfolgen können!

Antworten Gast: 1. Parteiloser
10.07.2012 12:31
1 9

Die Bedeutung für Österreich!

Es schafft offensichtlich kein Entscheidungsträger die Gesamtheit des Problems mit den Staatsausgaben auch nur im Ansatz zu begreifen. Österreich hatte letztes Jahr schon gesamte Staatsausgaben von irre 155 Mrd. Euro, also schwer kranke 44.000.- Euro pro Haushalt.

Von den 155 Mrd. Euro wurden an die Menschen der Realwirtschaft nur etwa 35 Mrd. in Form von monetären Transferzahlungen ausbezahlt. Das waren die ASVG Pensionen, die Arbeitslosengelder und die Mindestsicherungen. Es drehen sich also schon wahnsinnige 130 Mrd. Euro innerhalb der Staatlichkeit um die Aufgaben der Staatlichkeit irgendwie schlecht zu erfüllen.

Diese Staatlichkeit besteht aus etwa 590.000 öff. Bediensteten (Teilzeitbeschäftigungsverhältnisse inkl.) und knapp 400.000 Ruhegenießern. Diese 15% der Bevölkerung verbrauchen also schon die 130 Mrd. Euro, also mehr als 40% des BIP.

Leider funktioniert die Polizei und Justiz kaum noch, die Bildungssystem auch nur wenig, die Spitäler sind angeblich der korrupteste Bereich in Ö und die Verwaltung braucht sich nur noch gegenseitig. Diese Versagen wird dann noch von Kammern, OeNB, ORF, Staatsunternehmen, etc. komplettiert.

Wenn man bei dem aktuellen hohen Personalstand im Bildungsbereich die vorhandenen Defizite mit einer Aufrüstung beim Personal begegnet (und Gehalt!) dann wird das noch schlimmer gemacht!

Solange sich Gewerkschafter die Gesetze selber machen dürfen, wie aktuell zu beobachten, solange werden die Korrekturen nicht erfolgen können!

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Es fehlt mir was!

Master sind wichtig; das Gehalt muss stimmen;Unterstützungspersonal fehlt und...? Hat der Hr Kimberger schon einmal überlegt, das die Ministerin die Lehrer in Bezug auf die Arbeitszeit "legen" will? Es ist bei diesen Kindern in der Pflichtschule aber auch an anderen Formen nicht mehr möglich, einen qualitätvollen Unterricht über 24 bis 28 Stunden zu halten. Die Lehrer sind heute (20 Stunden) schon an der Grenze (nicht nur die Alten!!)
Die Arbeitszeit ist ein extrem wichtiger Punkt bei den Verhandlungen.

Antworten Gast: 1. Parteiloser
10.07.2012 11:17
0 15

Re: Es fehlt mir was!

Sie schreiben von 24 bis 28 Stunden in Zukunft und von 20 Stunden heute. Das ist doch eine verlogene Darstellung.

Die Realität schaut doch, über alle Gegenstände (auch Sport, Rel., Werken, etc.) so aus:

Jahresunterrichtszeiten (OECD)
Volksschulen:......779 Stunden
Sekundarstufe I:..607 Stunden
Sekundarstufe II:.589 Stunden

Das sind dann, bei Berücksichtigung von 5 Wochen Jahresurlaub, folgende durchschnittliche Unterrichtszeiten pro Woche.

Volksschulen:........16,6 Stunden
Sekundarstufe I:....12,9 Stunden
Sekundarstufe II:...12,5 Stunden

Die geringen Umschichtung von den Nebenzeiten der neuen Lehrpersonen auf eine direkte Betreuung der Schüler wird diese geringen Zeiten um nicht einmal 2 Stunde pro Woche heben.

Bei den Lehrpersonen Österreichs von Arbeitszeit zu sprechen ist wohl eine Verhöhnung der arbeitenden Bevölkerung. Da wird doch kaum mehr brauchbare unterrichtet, das Meiste ist heute nur noch GuGuTschaTscha. Die Fähigkeiten müssen doch die Schüler meist in Heimarbeit erwerben, weil das Versagen der staatlichen Schulen inzwischen Galaktisch geworden ist.

Solange die Lehrpersonen und deren Interessensvertreter nicht begreifen, dass es das Versagen dieser Gruppe ist, welche den großen Schaden anrichtet, solange wird es auch keine Verbesserung geben.

Solange die Gewerkschaften sich die gewünschten Gesetze selber verhandeln können, solange geht das Recht nicht vom Volk aus. Subversive Vorgänge, oder?

Antworten Antworten Gast: SGast
10.07.2012 21:30
5 0

Verlogene Darstellung??

Wenn etwas verlogen ist, dann ist es Ihre von Hass erfüllte Berechnungsmethode bez. der Lehrerarbeitszeit!

'Das sind dann, bei Berücksichtigung von 5 Wochen Jahresurlaub, folgende durchschnittliche Unterrichtszeiten pro Woche.'

Könnten Sie sinnerfassend lesen und würden nicht ständig ohne nachzudenken Ihre in blinder Wut vorgefertigten Textbausteine unters Volk werfen, so würden Sie keinen solchen Blödsinn verzapfen.
Wenn Sie folgendes Dokument lesen und NACHDENKEN werden Sie draufkommen, dass für Lehrer deren Dienstverhältnis vor Ablauf des Unterrichtsjahres endet, das Monatsgehalt 1/10 des Jahresgehalts ist -> Juli und August sind im Normalfall unbezahlter Urlaub!

http://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Dokumentnummer=NOR12110790

PS: §44d (4) für Hirnlose

Antworten Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
11.07.2012 09:37
0 3

Re: Verlogene Darstellung??

Die von Ihnen genannte Rechtsgrundlage ändert aber an der Jahresunterrichtsleistung gar nichts.

Es nur ein Teil zur Erklärung für die Minderleistung dieser Gruppe. Eine Erklärung, dass schon der Gesetzgeber dafür gesorgt hat, dass es diese Minderleistung geben muss. Bei der Beamtendominanz bei der Gesetzgebung in Österreich, über alle Österreicher!, ist das auch kein besonderes Wunder.

Die Berücksichtigung von 5 Wochen Jahresurlaub ist durchaus korrekt, wenn man einen Vergleich mit den Mitmenschen der Lehrpersonen machen will.

Unglaublich sind dann aber die Entlohnung, wenn diese 1/10 des Jahresgehalts sind. Das schaut bei Bundeslehrpersonen im Vergleich mit den Mitmenschen dann so aus:

Einkommen:
Lehrpersonen:....50.191.- EUR
Arbeiter:..............18.318.-
Selbstständige....23.657.-
Angestellte:........34.146.-

Pensionen:
Gesetzliche PV.:..14.634.- (ASVG)Lehrpersonen:....51.430.- EUR

Wenn Sie die Kritik an den massiven Missständen als Hass bezeichnen, dann müssen Sie ein heftiges Bonelli Syndrom haben.

http://diepresse.com/home/gesundheit/641820/Selbstbetrueger_Schuld-sind-immer-die-anderen?from=suche.intern.portal

Die Lehrpersonen sind heute die größte Gruppe der Asozialen in Österreich. Geringstleistung bei vollem Abkassieren und das noch unter dem Schutz des Gesetzgebers sind die wesentlichen Auswirkungen.

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Re: Re: Es fehlt mir was!

Bei einem Spaziergang durch eine Au sah ich in einem Tümpel einen Frosch, der auf einem Prügel sitzend munter seine Quacklaute unter genüßlichem Aufpumpen seiner "Sprechblasen" in die Gegend schickte.
"Quacken" sie ruhig ihre Zahlen weiter unters Volk; viele lesen ihre Ergüße eh nur mehr mit einem Schmunzeln.

Antworten Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
10.07.2012 13:31
0 11

Hihi, bald ist Ausgeschmunzelt!

Das Schmunzeln wird Euch Versagern bald vergehen und ist schon heute absehbar.

Das Schmunzeln wird dann vergehen, wenn kein Depp mehr die Staatsanleihen zeichnen will. Genau dann wird es in Ö so kommen wie in GR oder auch Spanien. Dann werden die Aktivgehälter massiv einbrechen und die irren Ruhegenüsse werden sich in einer kleinen Volkspension auflösen.

Dem heutigen Schmunzeln wird, wegen neuerlichem Verkennen der Realität, dann ein Hass auf die Banker folgen, weil diese es nicht geschafft den Wahnsinn weiter zu finanzieren.

Auch wenn es mit Ihren Aussagen nichts zu tun hat "Ergüße" war schon hart.

2 0

Re: Hihi, bald ist Ausgeschmunzelt!

Hart aber herzlich, denn nach ihrer Katastrophentheorie sitzen wir bald alle als Versager in einem Boot.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
10.07.2012 17:31
0 2

Re: Re: Hihi, bald ist Ausgeschmunzelt!

Ihre Mitmenschen hocken doch in Massen schon in diesem Boot.

Österreich hat schon 2,7 Mio. steuerpflichtige Menschen (von ca. 6,5 Mio.) welche mit einem Einkommen von unter 786.- Euro (14/12) pro Monat leben müssen. Das ist jeder 2. Mensch in, und aus, der Realwirtschaft, weil ja der öff. Dienst vom working poor und elendigen Sozialleistungen kaum betroffen ist. Das geht aber den Gewerkschaften und den Menschen im öff. Dienst am A.... vorbei, die wollen die Mitmenschen noch mehr ausrauben, weil es ja nur um Umverteilung geht.

Es geht nur noch ums Zusteigen der privilegierten Gruppen, eine davon ist der öff. Dienst.

Schlaue Menschen, welche Freiheit lieben und die Eigenverantwortung übernehmen können, die werden noch mehr flüchten. Wie die Nettoabwanderung von Österreicher aus Österreich zeigt so ist dieser Prozess auch schon im Laufen.

Wir werden ja noch sehen wann die letzten Gruppen in die gleichen unsicheren Boote zusteigen müssen.

Re: Re: Re: Hihi, bald ist Ausgeschmunzelt!

und obwohl die Lehrer unfähig sind, sind sie trotzdem schlau genug Lehrer geworden zu sein.
Denn nur schlaue Menschen suchen sich einen Beruf mit nur 10 Stunden Arbeit pro Woche und 14 Monaten Urlaub bei dem sie noch dazu eine Lawine verdienen.
Und jetzt wo Ferien sind können sie ja Boot fahren gehen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser (der Echte)
11.07.2012 12:33
1 0

Re: Re: Re: Re: Hihi, bald ist Ausgeschmunzelt!

Nach Ihrer Definition von Schlau sind Asoziale die Schlauen der Gesellschaft!

Meiner Meinung nach sind das dann doch abartige Gefühle, wenn darin ein erfülltes Leben gefunden wird.

Diese Aussagen würden perfekt zum Obersteirer passen, welche ja schon immer besonders stolz darauf war die Mitmenschen erfolgreich ausgeräumt zu haben.


Re: Re: Re: Re: Re: Hihi, bald ist Ausgeschmunzelt!

Die Lehrer sind zumindest so schlau den Traumberuf zu wählen auf den alle anderen neidig sind.

Also Ihrer Meinung nach sollten alle Lehrer, die sich nicht für asozial halten, sofort kündigen.
(Wer will schon als Asozialer dastehen.)
Da stell ich mir das nächste Schuljahr dann lustig vor.

Warum werden Sie nicht endlich Lehrer? In der vielen ungerechtfertigten freien Zeit können Sie doch kostenlos Nachhilfe geben. Um auf einen normalen Vollzeitjob zu kommen wären das nach Ihrer Rechnung 1200 Stunden im Jahr. Also welche Gegenstände könnten Sie ab Herbst unterrichten?

 
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