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Zu wenige Lehrer für Schmieds Neue Mittelschule

11.07.2012 | 18:23 |  von Julia Neuhauser (Die Presse)

Die Landesschulräte warnen vor einem Mangel an AHS- und BHS-Lehrern in den Neuen Mittelschulen. In Tirol können etwa nur 70 Prozent der vorgesehenen Unterrichtsstunden besetzt werden.

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Wien. Der Plan der Unterrichtsministerin scheint an der Realität zu scheitern: Sie wollte die Neue Mittelschule (NMS) zum Vorzeigeprojekt machen. Geschafft werden sollte das unter anderem durch den gemeinsamen Einsatz von Hauptschullehrern und Lehrern von höheren Schulen. Der Lehrermangel und die fehlende Bereitschaft der AHS-Lehrer, in die Neue Mittelschule zu wechseln, machen das Vorhaben von Claudia Schmied (SPÖ) nun aber zunichte. Die zuständigen Landesschulräte warnen: Der Bedarf an AHS- und BHS-Lehrern kann nicht mehr gedeckt werden.

So etwa in Tirol. Im kommenden Schuljahr können dort nur 70 Prozent der vorgesehenen Unterrichtsstunden auch tatsächlich von Lehrern aus allgemein- und berufsbildenden höheren Schulen (AHS, BHS) abgehalten werden. Auch aus dem Büro des Steirischen Landesschulratspräsidenten heißt es, die Situation sei „relativ schwierig“. In Oberösterreich kann ein ernster Lehrermangel in den Neuen Mittelschulen genauso wenig ausgeschlossen werden wie in Niederösterreich und Vorarlberg. Ein herber Rückschlag für Schmieds Prestigeprojekt – war doch das vorgesehene Teamteaching einer der Kernpunkte der Reform. Sechs Stunden wöchentlich sollten dabei ein AHS- bzw. BHS- und ein Hauptschullehrer gemeinsam unterrichten. Im Ministerium beruhigt man: Es handle sich nur um punktuelle Probleme.

NMS: Fakten zur Neuen Schule

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Noch kein negativer Höhepunkt

Tatsächlich ist der Lehrermangel an den Neuen Mittelschulen noch überschaubar. In den kommenden Jahren wird dieser aber eklatanter werden. Einerseits, da eine große Pensionierungswelle bevorsteht und damit generell weniger Lehrer zur Verfügung stehen werden. Andererseits, weil der Bedarf an Bundeslehrern mit der Anzahl der Neuen Mittelschulen steigt. Bislang gibt es 434 Standorte, im Herbst werden es 698 sein. Im Schuljahr 2018/19 soll die Neue Mittelschule die Hauptschule endgültig abgelöst haben. „Der Vollausbau ist eine große Belastung“, sagt der bisherige Kärntner Landeschulratspräsident Walter Ebner.

Hinzu kommt, dass die Lehrer höherer Schulen laut Gesetz in den Hauptfächern Deutsch, Mathematik und Englisch eingesetzt werden müssen. Bislang war das nicht der Fall – AHS- und BHS-Lehrer unterrichteten vielfach auch in Nebenfächern. „Es ist eine Tatsache, dass in den Vorarlberger Neuen Mittelschulen in keinem einzigen Hauptfach ein AHS- oder BHS-Lehrer unterrichtet. Sollte jemand etwas anderes behaupten, schaue ich mir das an“, sagt Harald Walser, Bildungssprecher der Grünen. Ganz so drastisch sei die Situation nicht, widerspricht der Vorarlberger Landesschulratspräsident Siegi Stemer (ÖVP). Aber: „Ja, der Lehrermangel ist ein Problem. Der Einsatz von AHS- und BHS-Lehrern könnte besser funktionieren.“ Der Oberösterreichische Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer sieht die Situation pragmatisch: Ein flächendeckender Einsatz von AHS- und BHS-Lehrern in den Hauptfächern sei „sowieso nicht möglich“. Das sei schon „immer sonnenklar“ gewesen. Das Unterrichtsministerium solle von der Bestrebung, Bundeslehrer ausschließlich in den Hauptfächern einzusetzen, völlig abgehen und damit das ursprüngliche Konzept über Bord werfen.

Bleibt die Frage, warum viel zu wenige AHS-Lehrer in die Neue Mittelschule wechseln wollen. „Ich glaube, dass das am Standesdünkel liegt“, sagt Schmied im Interview mit der „Presse“. Zu einem Wechsel an die Neue Mittelschule will das Unterrichtsministerium die AHS-Lehrer zwar nicht verpflichten („Knebelverträge werden natürlich keine abgeschlossen“). Die Bereitschaft, in der Neuen Mittelschule zu unterrichten, solle aber zumindest ein Pluspunkt bei der Anstellung sein.

Auf einen Blick

Die Neue Mittelschule wird mit kommendem Schuljahr zur Regelschule. Ab dem Schuljahr 2018/2019 soll es keine Hauptschulen mehr geben. Zentrales Element der Neuen Mittelschule: Lehrer aus höheren Schulen und Hauptschullehrer sollen – im Ausmaß von sechs Stunden – gemeinsam unterrichten. Dieses sogenannte Teamteaching soll in den Hauptfächern stattfinden. Angesichts des Lehrermangels wird das zum großen Problem werden.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.07.2012)

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129 Kommentare
 
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Gast: Gastredner
17.07.2012 20:41
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Vergleich mit Privatwirtschaft

Immer wieder wird der Vergleich mit der Privatwirtschaft herangezogen - welche Firma wird eine Kooperation mit einer anderen eingehen, wenn sie selber keine Vorteile hat?
Die Nachteile (organisatorisch für die AHS, in der Durchführung für alle Lehrer) wurden schon eingehend besprochen.
Ich sehe auch keinen Vorteil für die NMS - auch die müssen sich nach den Zeitfenstern der "geborgten" Lehrer richten, die dann nicht flexibel eingesetzt werden können, da sie ja weitere Verpflichutngen haben und Gehzeiten berücksichtigt werden müssen. Die NMSkönnten auch aus den eigenen Reihen einen zweiten Lehrer zur Förderung einzelner Kinder einsetzen.

Gast: spark
17.07.2012 09:23
3 0

für diesen miesen schultyp

gibt es noch zuviele lehrer.

Gast: memento
16.07.2012 15:54
7 0

Eignungstest

Die HS wurde ruiniert, nachdem die Klassenzüge abgeschafft worden waren.
Die Ansprüche für den Eignungstest, den man in der 4 VS machen musste, waren für Gymnasium und 1.Klassenzug HS gleich. Die Kinder, die das Gymnasium besuchten, waren nicht unbedingt 'besser' als Kinder, die den 1.Klassenzug besuchten.
Nur der 2.Klassenzug war für alle zugänglich.

Schon seit längerem wird nur mehr das Zeugnis der 4.VS ohne Eignungsprüfung für die Aufnahme ins Gymnasium herangezogen.

Dadurch ist auch in den Unterstufen der Gymnasien das Niveau gesunken. Das größte Problem ist nicht der Lehrplan der HS oder NMS, vor allem in Wien ist es ein soziales Problem und auch, dass alle die HS besuchen dürfen, egal was der/diejenige kann.
Lehrer können nicht mehr den Lehrplan, der HS erfüllen, vor allem, wenn die Hälfte Außerordentliche sind, die dem Unterricht nicht folgen können.

Derartige Defizite kann ein Lehrer nicht ausgleichen.

Es sollten wieder umfassende Eignungsprüfungen eingeführt werden und Extra-Klassen für Kinder, die dem Unterricht nicht folgen können.


Gast: selberlehrer
15.07.2012 17:37
0 0

Gehalt

Als AHS Lehrer in der KMS / NMS zu unterrichten, bedeutet auch, weniger Gehalt zu bekommen.
Man bekommt auch weniger Gehalt, wenn man die selbe Arbeit macht wie fertig ausgebildete Lehrende, aber noch keinen Uni-Abschluss hat.

Was macht wohl der 1. Parteilose beruflich?

Nachdem ich vom werten Poster 1. Parteiloser in letzter Zeit wieder nur Angriffe auf die Leistung der Lehrer gelesen habe, habe ich mir darüber Gedanken gemacht, welche Dienste dieser Leistungsträger für die Gesellschaft und das Gemeinwohl erbringen könnte. Nachdem er Zahlen und Statistiken liebt, habe ich mal die Anzahl seiner Postings nur an einem Tag in der Presse überschlagen:

Do, 12.07.2012
Bericht über Khamenei: 13:07, 13:53
Bericht über Lehrertests: 10:11, 16:52
Bericht über zu wenige Lehrer in der NMS: 13:42, 13:46, 13:49, 16:01, 16:02, 09:31, 23:38, 09:39, 11:22, 23:48
Bericht über Übernachteinlagen: 13:22, 14:00
Bericht über ESM: 13:33
Bericht über Monti und Italien: 9:18
Bericht über Verdienstlücke: 19:07
Bericht über Platter-Foto: 16:50
Bericht über Peugeot: 10:50
Bericht über Lehrerdienstrecht: 16:09

Das sind sage und schreibe 23 Postings. Ich wusste garnicht, dass man für's Kampfposten und Zeitunglesen bezahlt wird.

Antworten Gast: 1. Parteiloser
13.07.2012 19:48
1 5

Re: Was macht wohl der 1. Parteilose beruflich?

Beim Thema geht es aber im die fehlenden Lehrpersonen und nicht um den Beruf der Kommentatoren.

Dieses wesentliche Tatsache scheint aber für die Versager gar nicht von Interesse zu sein, es geht um einen Kommentator und seine Leistung beim Kommentieren.

Kannst Du gar nicht erkennen, welche Lächerlichkeit Du mit der Zählung gemacht hast und welche Wertigkeit Du mir zugesprochen hast?

Ich muss beruflich nichts mehr machen, ich bin eines der Feindbilder der roten Propaganda. Ich kann aber, wenn ich will, immer für mein Unternehmen tätig werden. Ich brauche also keine Bezahlung für die Kommentare, ich mache diese Richtigstellungen von schweren Fehlentwicklungen in der Gesellschaft aus eigenen Willen und auf eigene Kosten.

Danke für die Bestätigung, samt Aufzählung, meiner Leistungen. Da kannst Du niemals mit, Du brauchst wahrscheinlich 2 Stunden um einen Zweizeiler zu formulieren.

Antworten Antworten Gast: Leserbriefe
14.07.2012 02:51
0 0

Re: Re: Was macht wohl der 1. Parteilose beruflich?

Sie tun mir leid.

Re: Re: Re: Was macht wohl der 1. Parteilose beruflich?

Endlich hat jemand Mitleid mit mir - Danke!

Unter uns: Ich kann ja nur deswegen so viele Kommentare schreiben, weil mir ein Freund gezeigt hat wie man copy&paste macht. Ich bin jetzt so stolz darauf diese Funktion zu beherrschen, dass ich sie immer wieder anwenden muss. Außerdem habe ich Angst, dass ich mir nicht merke wie man das macht, wenn ich es nicht täglich über.

So jetzt muss ich wieder gehen, mein Betreuer ruft mich schon. Immer wenn ich mich zu viel über diese Lehrer aufrege, muss ich in die Gummizelle zum Abreagieren.

Antworten Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
14.07.2012 18:02
0 4

Re: Re: Re: Was macht wohl der 1. Parteilose beruflich?

Mit den Schülern wohl kein Mitleid?

Damit haben Sie das Kernthema auch nicht erfassen können!

Re: Was macht wohl der 1. Parteilose beruflich?

Dabei schreibt der Ehrenwerte auch noch unter anderen Namen, deren Beiträge Sie hier gar nicht mitgezählt haben...
Er leidet unter krankhaftem Markierungszwang.

Antworten Antworten Gast: Anglist
14.07.2012 21:32
1 0

Re: Re: Was macht wohl der 1. Parteilose beruflich?

Partei loser?

ein gefallen

bitte user...tut euch einen gefallen und nehmt den 1. parteilosen nicht ernst. es ist auch wirklich mühsam, sich durch dieses forum zu lesen....dieser thread besteht eigentlich fast nur aus kommentaren von unserem 1. parteilosen, der, wie es etwas weiter unten der ironische kommentar gut zeigt, der CHEF für eigentlich eh ois wird...

Antworten Gast: 1. Parteiloser
13.07.2012 19:51
0 3

Re: ein gefallen

Besser als Chef für VIELE brauchbar zu sein als Versager für NICHTS brauchbar zu sein und einen geschützten Beschäftigungsverhältnis auf Kosten der Mitmenschen zu benötigen.

Hast Du ein Beschäftigungsverhältnis im geschützten Bereich?

Re: ein gefallen

Also bitte:
Der Chef für eigentlich eh ois ist doch der Gunkl, oder?

Ich bin der 1. Parteilose und drücke mich davor Lehrer zu werden, weil
1. habe ich gar nicht die Voraussetzungen dafür und
2. würd dann rauskommen, dass ich eigentlich unfähig bin.

Daher mach ich es wie die FPÖ und Konsorten: Ich red alles andere schlecht, schieb die Schuld auf andere und glaub so der Held zu sein.

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Schule, Pflichtschule abschaffen ...


schon ist der ganze Spuk vorbei. Der Poster 1. Parteiloser, wird Direktor einer neuen Schulform, der 24h Rundumperfektanstalt.
Wenn jemand, wie der erwähnte Herr?, statistische Werte ermittelt - Durchschnittszahlen von Schülerinnen, Lehrer pro Klasse, usw. - müsste er eigentlich schon lange für den Nobelpreis vorgeschlagen sein. Nur für seine Wortwahl wird es eher ein Frustpreis sein.

Re: Schule, Pflichtschule abschaffen ...

Und wer ist schuld?
Die Lehrer natürlich.
Weil die Lehrer haben mich zu dem gemacht was ich bin. Da kann doch nicht ich selbst schuld sein.

Gast: AHS-Lehrer
12.07.2012 18:47
9 0

Weil es genau ins Schwarze trifft, noch einmal:

Standesdünkel?
Kennen Sie einen Kellner, der von einem Innenstadtrestaurant in ein gürtelnahes Messerstecherlokal wechseln will? Die „Neue Mittelschule" erinnert mich an die frühere Praxis, Würstelstände „Kleines Sacher" zu benennen. Nur war das Wiener Schmäh, aber der Frau Schmied ist es bitterer Ernst.

Antworten Gast: Gastschreiber
17.07.2012 20:29
0 0

Hilfslehrer

Wem kann man es verdenken, dass es als Nachteil empfunden wird, nur mehr "Beiwagerl" zu sein. Der AHS-Lehrer geht in die NMS und darf sich den bedürftigen Schülern widmen. Die Noten gibt der NMS-Lehrer, den Stoff bestimmt der NMS-Lehrer, die Schularbeit gibt der NMS-Lehrer, die Bücher und Lehrmittel wählt der NMS-Lehrer aus.
Wo ist da der Vorteil für den AHS-Lehrer? Und was hilft's den Schülern? Den Schwachen wäre genauso geholfen, wenn der Zweitlehrer ein NMS-Lehrer wäre mit Stammschule NMS.


Gast: AHS-Lehrer
12.07.2012 18:45
13 0

Undurchdacht

Man sollte den ganzen undurchdachten Wust über Bord werfen und die Lehrer wieder an den herkömmlichen Schultypen in Ruhe unterrichten und die Kinder lernen lassen.

Schöne Ferien.

Über Bord mit Altlasten des politisch verbrämten Bildungsideologismus! Über Bord mit Schmied!

P.S.: Dass ich nicht laut Juhu! schreie, wenn ich an den AHS bessere Schüler unterrichten kann und das tun, wofür ich ausgebildet wurde, nämlich am Gymnasium Deutsch und Geschichte zu unterrichten, ist sonnenklar.

Außerdem darf ich dann an der NMS sogar NUR Deutsch unterrichten, hätte also statt wie bisher einen Ganztagsjob, für den ich ausgebildet wurde, einen Halbtagsjob, für den ich nicht ausgebildet wurde.

P.P.S.: Im Beleidigen war Schmied schon immer gut. Konstruktives ist ihre Stärke nicht.

Antworten Gast: Gastschreiber
17.07.2012 20:35
0 0

Re: Undurchdacht

An mehreren Schulen unterrichten zu müssen, ist immer ein Schmarrn - egal, ob es mehrere AHS oder eine Mischung aus AHS und NMS ist.
Es fehlen einfach die Zeiten (Pausen, Freistunden), in denen man mit Kollegen fachliches bespricht, Probleme in Klassen diskutiert oder sich Tipps für Projekte holt.
Auch die Schüler wollen zwischendurch kommen können und etwas fragen, abgeben oder besprechen, das sie nicht vor versammelter Klassengemeinschaft tun wollen.

Gast: einlehramtler
12.07.2012 17:33
15 0

am ende des studiums angelangt

und nun habe ich eine stelle in der privatwirtschaft in aussicht, die
a) doppelt so gut bezahlt wird
b) man noch angesehn ist und nicht ständig von der Gesellschaft, den Medien, der Ministerin, den Eltern schlecht gemacht wird
c) ja die 5 Wochen freie Zeiteinteilung sind mir wesentlich lieber, als fix vorgegebene Ferien. Aber die Ferien sind sowieso bei niemanden ein ausschlaggebender Grund Lehramt zu studieren: zumindest kenne ich niemanden persönlich.

Nur eines wird mir schon abgehen: der Unterricht mit den Kindern. Aber der andere Job klingt genauso spannend und wird angemessener bezahlt.

Gast: Gast 63
12.07.2012 14:12
13 0

Warum AHS-Lehrer weniger stark in die NMS drängen

AHS-/BHS-Lehrer in NMS für die Fächer D, E, M für 2 Stunden pro Woche wird es aus zwei Gründen schon flächendeckend nicht geben:
1. weil es zu wenige Lehrer in diesen Fachrichtungen gibt
2. weil diese Lehrer, sofern sie in einer AHS (Stadt) und einer NMS (Land) unterrichten, lange Anfahtswege zum zweiten Dienstort und zurück haben und die Dienstpläne bei mehreren verschiedenen AHS-Lehrern an der NMS und den Stammschulen schwer abzugleichen sind
3. weil die Stunden in der NMS Dienstreisen mit entsprechenden Vergütungen bewirken, was dem Dienstgeber gesamt gesehen zu teuer kommen wird.
4. weil die Anzahl der verhaltensauffälligen Schüler in den NMS nicht kleiner sein wird als jetzt in den Hauptschulen.
Das alles könnte man bei den Planungen im Ministerien übersehen haben.

Ein noch wenig beachteter Punkt ist die Notengebung in der NMS. Darauf sind AHS/BHS-Lehrer sicher nicht erpicht.
Wo ist die Trennlinie zwischen 4 (vertiefte Allgemeinbildung) und 3 (grundlegende Allgemeinbildung) und vor allem: Wie zeigt man, dass der Schüler die 4 (vertiefte Allgemeinbildung) gerade nicht erreicht?

Antworten Gast: 1. Parteiloser
13.07.2012 13:46
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Alle Lehrpersonen drängen aus allen Schulen!

Das wurde doch auch von der OECD Studie deutlich gemacht, weil die Massenflucht er Lehrpersonen Österreichs von den Kindern und Jugendlichen aufzeigte.

Jahresunterrichtszeiten (OECD)
Volksschulen:......779 Stunden
Sekundarstufe I:..607 Stunden
Sekundarstufe II:.589 Stunden

Das sind dann, bei Berücksichtigung von 5 Wochen Jahresurlaub, folgende durchschnittliche Unterrichtszeiten pro Woche.

Volksschulen:........16,6 Stunden
Sekundarstufe I:....12,9 Stunden
Sekundarstufe II:...12,5 Stunden

Das kann nur eine Flucht sein, niemals aber eine Verantwortungsübernahme betreffend der Vermittlung der Fähigkeiten an die Schüler.

Es ist heute eine geplante Trennlinie zwischen Bürgern und Lehrpersonen. Eine Trennlinie, welche sich die Beamten mit deren Dominanz bei der Gesetzgebung selber geschaffen haben.

Es scheint eine vertiefte Allgemeinbildung beim Kollektiv der Lehrpersonen vorhanden zu sein. Eine Allgemeinbildung, welche im Kollektiv ein gemeines, asoziales Verhalten beinhaltet.

Aus der Sicht der Bürger kann man allenfalls eine Verhaltensauffälligkeit bei den Lehrpersonen feststellen. Eine Verhaltensauffälligkeit der Leistungsverweigerung bei vollen Abkassieren.

Dass es diese Typen aus den Klassen drängt, diese als vor den Schülern und der Verantwortung in Massen fliehen, das verwundert dann doch nicht mehr.

Unterschiede des Verhaltens der Lehrpersonen zwischen den Schultypen, die gibt es nicht.

Re: Alle Lehrpersonen drängen aus allen Schulen!

ob er diesen topfen wirklich glaubt oder einfach nur gerne herumtrollt?

Re: Alle Lehrpersonen drängen aus allen Schulen!

Ja jetzt geht´s mir wieder einigermaßen besser. Endlich hab ich wieder eine meiner geliebten Statistiken untergebracht - auch wenn sie hier eigentlich nicht herpasst.
So jetzt noch meine Medikamente nehmen und ich darf wieder zu den anderen gehen und mein Kipferl in den Kaffee tauchen.

Antworten Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
13.07.2012 19:52
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Re: Re: Alle Lehrpersonen drängen aus allen Schulen!

Hab mir schon gedacht, dass Dir der Zusammenhang im Verborgenen bleibt. Um diesen Zusammenhang zu erkennen bedarf es einem IQ von über 70.

Medikamente, Kipferl und Kaffee werden Dir dabei auch nicht helfen können, die genetischen Fähigkeiten sind doch schon festegelegt und lassen sich auch mit hohen Medikamentendosen nicht ändern.

Vielleicht probierst Du es mal mit Reinkarnation, das wäre Deine einzige Chance.


 
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