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Budget: Schmied will mit ihren Mitteln auskommen

23.08.2012 | 12:40 |   (DiePresse.com)

Unterrichtsministerin Claudia Schmied will bei den Budgetverhandlungen keine zusätzlichen Forderungen stellen. Gerüchten um ihren Abgang erteilte sie eine Absage.

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Wenn am kommenden Montag Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) die Budgetverhandlungen startet, wird sie zumindest von Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) keine über den Voranschlag hinausgehenden Wünsche hören. Diese will nämlich mit ihren Finanzen auskommen, wie sie am Donnerstag am Rande einer Pressekonferenz sagte.

Es sei ihr gemeinsam mit ÖVP-Unterrichtssprecher Werner Amon gelungen, die großen Projekte gesetzlich zu fixieren und im Budget zu verankern. Schmied betonte sogar, sie sei "sehr stolz", dass es der Regierung trotz der angespannten Budgetsituation gelungen sei, "ein Offensivprogramm zu fahren, das sich sehen lassen kann". Immerhin habe man Mittel für alle geplanten Maßnahmen wie etwa die Senkung der Klassenschülerhöchstzahl, den Ausbau der Neuen Mittelschule (NMS) und der schulischen Ganztagsbetreuung.

Dienstrechtsverhandlungen: "Mehr Motivation"

Gleichzeitig appellierte sie in Richtung Lehrergewerkschaft, mit der seit Monaten auf Beamtenebene über eine Reform des Dienstrechts verhandelt wird, mehr "Motivation und Zug zum Tor" zu zeigen: Diese solle sich nicht immer fragen, wer hat Schuld, sondern: "Was kann ich morgen ab acht Uhr machen, damit es besser wird." Es brauche eine "Kultur des Gelingens", so ihr Appell. Und: Wenn die Lehrer sich wünschen, dass ihnen und ihrer Arbeit mehr Respekt entgegengebracht wird, müssten sie auch selbst dazu beitragen.

Schmied-Abgang nur ein "Gerücht"

Die Spekulationen in Medien, wonach Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) amtsmüde sein soll, halten sich hartnäckig. "Die Presse" berichtete am Donnerstag, dass Schmied von Staatssekretär Josef Ostermayer (SPÖ) beerbt werden und sein Posten von SP-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas übernommen werden könnte. Schmied selbst spricht allerdings von einem "Gerücht" und betont am Rande einer Pressekonferenz selbstbewusst, sie sehe sich als "gute Unterrichtsministerin" und mache den Job gerne. Auch in der SPÖ-Zentrale wurde gegenüber der APA betont, dass keine personellen Änderungen vorgesehen sind.

(APA)

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15 Kommentare

welch weiser entschluss

damit wollte man zwar jede menge reformen umsetzen und kann sich dann am budgetmangel abputzen, das geld brauchen ja böse andere.

<schüttelnsowiderlichistdie>

Gast: asdfghjp
25.08.2012 14:38
2 0

Eine gefährliche Drohung?

Im Artikel "Schmied will ganztägige Schulformen ausbauen" steht:
Neben Maßnahmen für alle Schüler setzt Schmied auch auf spezifische Integrationsmaßnahmen für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund, die oftmals aus sozial schwachen Familien kämen: von Sprachförderung bis zu Bildungs- und Kulturprojekten, mit denen kulturelle Barrieren aufgebrochen werden sollen.

Das kostet und wenn Schmied mit Ihrem Budget auskommen will, dann heißt das für die AHS-Unterstufe: Sparen, sparen, sparen.

Aber vielleicht hofft Sie einfach, dass plötzlich 120Mio. Euro in Ihrem Budget auftauchen, wie es ja schon im Jahre 2009 geschehen ist:
http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/531800/Die-Punktlandung-als-Bruchlandung?from=suche.intern.portal

Gast: bärig
25.08.2012 07:25
3 0

Bildung

Eigentlich traurig: Tausende von Eltern und Schülern werden von Politikern an der Nase herumgeführt, die nichts Besseres zu tun haben, als gegen jene zu wettern (nämlich die Lehrer), denen man seine Kinder anvertrauen muss!
Es würde kein Privatunternehmen ständig seine eigenen Mitarbeiter in Misskredit bringen- es würde sich von ihnen trennen oder für bessere Bedingungen im Betrieb sorgen! Und was tut die Frau Minister?

Gast: Niko läßt grüßen
24.08.2012 18:31
3 0

Schmied ist nurmehr peinlich ... typisch Löwelstraßen-Prinzessin

Die Kommunalkreditpleite ist sanft entschlummert?

Gast: "will" aber kann-nicht-Chaotin
24.08.2012 12:08
1 0

Traurig, daß Schmieds Abberufung nur ein Gerücht ist...

... wo doch gerade für den 600.000 Euro-Proporzposten bei der ÖIAG händeringend eine Quotenfrau als Aufputz gesucht wird. Und als Kommunalkreditass und Bildungstrümmerfrau wäre sie hervorragend zum Vorantreiben der Entindustrialisierung Österreichs qualifiziert...

Gast: 1. Parteiloser
23.08.2012 20:24
0 4

Schmied's Planwirtschaft wird niemals funktionieren!

Es wird auch vollkommen egal sein was die Ministerin, bzw. das Parlament, beschließen wird, weil sich Planwirtschaften immer zu Mangelwirtschaften entwickeln.

Wenn es vollkommen egal ist, ob die Beschäftigten einen Leistung erbringen, oder auch keine Leistung erbringen, dann stellen die meisten Menschen doch die Leistungserbringung ein. Wenn doch jemand eine Leistung erbringt, dann gilt dieser als der Blödmann und fühlt sich meist auch so. Die 2,2 Lehrpersonen pro Schulklasse deuten auf diese Phänomen im Ö Bildungssystem hin. Der Mensch ist einfach so!

Planwirtschaften zeigen auch immer das Phänomen, dass sich ein Bonzentum mit Besserstellung einer privilegierter entwickelt. Die 8.000 freigestellten Lehrpersonen deuten in Ö genauso darauf hin, wie die vielen Stabstellen und Verwaltungsposterl- und Amterl.

Im Comecon Raum waren dann auch von allen Fabriken immer die gleichen Begründungen für die Nichterfüllung der Ziele zu hören. Es war immer Personalmangel, teilweise auch fehlendes Material von Zulieferern und provozierte Defekte bei den Ausrüstungen. Auch diese Ausreden, wenigsten ganz ähnliche Ausreden, kommen aus dem Bildungssystem.

Alle staatlichen Organisationen müssen ja Planswirtschaftlich geführt werden und haben daher diese natürlichen Phänomene, welche sich auch immer weiter aufbauen bis gar nichts mehr geht. In Ö haben wir das auch bei den Kammern, der ÖBB, dem ORF, dem Flughafen Wien, der Verwaltung, der Polizei, der Justiz, etc.

Keine Chance!

Antworten Gast: 1. Parteiloser
24.08.2012 12:52
0 0

Auch mit einem Einsatz von 10 Billionen Euro würde es keine besseren Leistungen im Ö Bildungssystem geben!

Das Problem ist ja nicht das Geld, weil ja Ö schon um 54% mehr pro Schüler aufwendet als D, die Leistungen sind aber schlechter.

Das Problem liegt in kranken Phänomenen von Planwirtschaften, welche sich immer zu Mangelwirtschaften entwickeln. Man könnte auch sagen, dass in Ö die Entwicklung schneller stattgefunden hat!

Die Kommunalkredit braucht sicher gute Leute

warum sich da als Berufsfremdling plagen?

Schmid will mit ihren Mitteln auskommen

Die "Meldungen" dieser Frau sind mehr als NERVIG: "Schmied will mit ihren Mitteln auskommen"...das sollte sie wohl, ob sie nun will oder nicht. Sie kommt ja aus dem Bankgeschäft....

Weiters sollte die Dame endlich aufhören, ihr Personal schlecht zu machen: "Wenn die Lehrer sich wünschen, dass ihnen und ihrer Arbeit mehr Respekt entgegengebracht wird, müssten sie auch selbst dazu beitragen."
Klingt ja so, als wären alle Lehrer Leistungsverweigerer. (Mit zwei Korrekturfächern habe ich regelmäßig 60ig Stundenwochen. Aber keinen Managergehalt.

Im Übrigen kann man auch Minister nur schätzen, wenn sie selbst dazu was beitragen.


Schmid will mit ihren Mitteln auskommen

Die "Meldungen" dieser Frau sind mehr als NERVIG: "Schmied will mit ihren Mitteln auskommen"...das sollte sie wohl, ob sie nun will oder nicht. Sie kommt ja aus dem Bankgeschäft....

Weiters sollte die Dame endlich aufhören, ihr Personal schlecht zu machen: "Wenn die Lehrer sich wünschen, dass ihnen und ihrer Arbeit mehr Respekt entgegengebracht wird, müssten sie auch selbst dazu beitragen."
Klingt ja so, als wären alle Lehrer Leistungsverweigerer. (Mit zwei Korrekturfächern habe ich regelmäßig 60ig Stundenwochen. Aber keinen Managergehalt.

Im Übrigen kann man auch Minister nur schätzen, wenn sie selbst dazu was beitragen.


Gast: 1. Parteiloser
23.08.2012 13:49
0 4

16.000 Mio. Euro sollten doch reichen!

http://www.statistik.at/web_de/statistiken/bildung_und_kultur/formales_bildungswesen/bildungsausgaben/index.html

Schon 2010 betrugen die Gesamtkosten für die gesamte staatliche Bildung 16.267,14 Mio. Euro. Dazu kommen dann noch einige Milliarden an Zuschüssen für die Ruhegenießer aus diesem Bereich. Die Österreich müssen also zur Finanzierung / Bereicherung / Fütterung dieses Bereiches für 2012 mit gesamten Kosten von etwa 18 Mrd. Euro rechnen.

Das bedeutet nichts anderes, also dass jeder Haushalt für diese Beriech jährliche Zwangsabgaben in der Höhe von etwa 5.000.- Euro leisten muss, das sind dann gut 400.- Euro pro Monat zur Finanzierung des Bildungsversagens!

Im Vergleich zu Deutschland haben die Österreicher für die staatliche Bildung (eher Unbildung) der 15jähringen schon um satte 54% höhere Kosten als Deutschland! (Quelle OECD).

Wenn man sich die Resultate des staatlichen Bildungssystem anschaut, dann kann man nur von einer Kultur der Kostenoptimierung, einer Kultur von Ruhegenießern, einer Kultur der Arbeitsverweigerung, einer Kultur von Leistungsverweigerung, einer Kultur von bewussten Totalversagen sprechen. Von einer Kultur des Gelingens ist aber weit und breit nichts in Sicht.

Was, mit der Pisastudie, sichtbar wurde: 28% der 15/16jähringen können nicht sinnerfassend Lesen und 23% dieser Gruppe haben heftige Probleme mit den Grundrechenarten.

Mit Geld kann man diesen Misthaufen nicht korrigieren.

Sie >>>"WILL"<<< mit ihren Mitteln auskommen

Ob sie es auch >>>"KANN"<<< sei einmal dahin gestellt (Stichwort: Kommunalkredit)

In Zeiten des Sparens schon als hinausposaunenden Erfolg zu verbuchen, keine zusätzlichen Forderungen zu stellen ist gelinde gesagt eine Frechheit. Österreich hat schon eine der teuersten Schulsysteme, daher sollte es auch einmal Effizienzsteigerungen bei den eingesetzten Mitteln geben.

10 0

diese frau geht wieder einmal zu weit!

schmied: "Wenn die Lehrer sich wünschen, dass ihnen und ihrer Arbeit mehr Respekt entgegengebracht wird, müssten sie auch selbst dazu beitragen."

was zur hölle soll denn das?! sie greift wieder einmal öffentlich eine gruppe von menschen an und pauschalisiert diese! eine frechheit sondergleichen!!!

Antworten Gast: bärig
25.08.2012 07:27
0 0

Re: diese frau geht wieder einmal zu weit!

Uns was gedenken die Lehrer dagegen zu unternehmen?

1 0

Re: diese frau geht wieder einmal zu weit!

Das gilt vor allem für die Lehrergewerkschaft die es immer wieder schafft die Lehrerschaft als reformresisdent und Privilegienritter zu präsentieren. Jene guten Lehrer die ich kennen gelernt habe, jammernden nicht, schoben auch nicht die Schuld auf Kinder und Eltern, sondern arbeiteten einfach. In keiner Branche können sich inkompetente und faule Mitarbeiter so lange halten. Diese Leute ruinieren das Image. Wenn der Tüchtige nicht mehr verdient als der bequeme wird es auf Dauer schwierig. Wenn Kritik am Zuspätkommen schon als Mobbing aufgefasst wird hört sich der Spaß auf.

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