26.05.2013 00:53 Merkliste 0

USA: Strafe für Ablehnung von HIV-positivem Schüler

13.09.2012 | 15:13 |   (DiePresse.com)

Ein Internat für benachteiligte Kinder wollte einen HIV-positiven Schüler nicht aufnehmen. Nun muss die Schule muss 715.000 Dollar Strafe zahlen.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Weil sie einen 13-jährigen HIV-positiven Schüler nicht aufnehmen wollte, ist eine Privatschule in den USA zur Zahlung von 715.000 Dollar (rund 555.000 Euro) verdonnert worden. Das Internat für benachteiligte Kinder im Alter von vier bis 17 Jahren habe gegen das Gesetz gegen Diskriminierung von Behinderten verstoßen, teilte das US-Justizministerium am Mittwoch mit.

Die aus Stiftungsgeldern finanzierte Privatschule im nordöstlichen US-Staat Pennsylvania hatte demnach die "Anmeldeformalitäten" gestoppt, als sie erfuhr, dass der 13-Jährige das Aids-Virus in sich trägt. Die Schule wies zu ihrer Verteidigung auf "Untersuchungen über die potenziellen Gefahren für die anderen Schüler" hin. Dem Justizministerium leuchtete das Argument jedoch nicht ein. Neben den 700.000 Dollar, die als Entschädigung an die Eltern des Buben gehen, verhängte es ein Bußgeld in Höhe von 15.000 Dollar.

((APA/AFP))

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

1 Kommentare
Gast: Hans im Glück
14.09.2012 13:37
1 1

Was ist aus diesem Land geworden???

Sozialismus pur.

Wo in aller Welt bleibt die Freiheit?

Schlagzeilen Bildung