Weil sie einen 13-jährigen HIV-positiven Schüler nicht aufnehmen wollte, ist eine Privatschule in den USA zur Zahlung von 715.000 Dollar (rund 555.000 Euro) verdonnert worden. Das Internat für benachteiligte Kinder im Alter von vier bis 17 Jahren habe gegen das Gesetz gegen Diskriminierung von Behinderten verstoßen, teilte das US-Justizministerium am Mittwoch mit.
Die aus Stiftungsgeldern finanzierte Privatschule im nordöstlichen US-Staat Pennsylvania hatte demnach die "Anmeldeformalitäten" gestoppt, als sie erfuhr, dass der 13-Jährige das Aids-Virus in sich trägt. Die Schule wies zu ihrer Verteidigung auf "Untersuchungen über die potenziellen Gefahren für die anderen Schüler" hin. Dem Justizministerium leuchtete das Argument jedoch nicht ein. Neben den 700.000 Dollar, die als Entschädigung an die Eltern des Buben gehen, verhängte es ein Bußgeld in Höhe von 15.000 Dollar.
((APA/AFP))
Praktiker, Politiker, ExpertenSigi Maurer: Vom Audimax ins Parlament
Bildungswege im ÜberblickE-Beilage
Wie gut ist Ihr Schulenglisch? Können Sie mit den 14-Jährigen mithalten?











