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VP-Bildungssprecher für Ausbau der Ganztagsschule

15.09.2012 | 19:08 |   (DiePresse.com)

Werner Amon tritt dafür ein, dass es "in zumutbarer Entfernung vom Wohnort" ein ganztägiges Angebot bis zum Ende der Unterstufe geben soll.

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Für den Ausbau der bisher von seiner Partei abgelehnten Ganztagsschule tritt jetzt ÖVP-Bildungssprecher Werner Amon ein. "In zumutbarer Entfernung vom Wohnort soll es ein ganztägiges Angebot geben - bis zum Ende der Unterstufe", plädiert er im "Kurier" für eine flächendeckende Versorgung. Einen Schwenk in der Parteilinie sieht er darin nicht - und es sei auch kein Schwenk zur Gesamtschule, beteuert er.

Noch im Juni hatte ÖVP-Parteichef Michael Spindelegger gegen die Ganztagsschule gewettert (Kinder sollten nicht "so früh wie möglich den ganzen Tag in einer staatlichen Einrichtung abgeben" werden). In dem im Sommer bekanntgewordenen Strategiepapier gegen Rot-Grün firmiert die Ganztagsschule neben der Gesamtschule noch als ein drohendes "Horrorszenario".

Amon sieht dennoch keinen Dissens. Denn es gehe "um Wahlfreiheit. Niemand wird verpflichtet, sein Kind in eine Ganztagsschule zu geben."

Er fordert Bildungsminister Claudia Schmied (SPÖ) auf, bald einen Plan mit den Landesschulräten auszuarbeiten. Größere Schulen sollten einen halb- und einen ganztägigen Zweig anbieten, meint er. Da sich die Verhandlungen zum neuen Dienstrecht noch hinziehen, würde Amon auch zusätzliches Personal einstellen, da sei Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) gefordert. Die Eltern sollen 70 bis 100 Euro pro Monat zuzahlen - das sei vertretbar, "weil sie Kosten für Nachhilfe und Betreuung sparen".

(APA)

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14 Kommentare
Gast: inot
24.09.2012 20:57
0 0

Fortsetzung:

Einen Vorgeschmack bietet jetzt bereits die sog. Neue Mittelschule! Wehmütig muss man feststellen, wo ist die „alte“ differenzierte Hauptschule mit Leistungszügen und -gruppen geblieben? Nur, damals hat Leistung noch etwas bedeutet!
Liebe Politiker, was ihr da den Leuten als „neu“ verkaufen wollt, ist alles schon einmal dagewesen, nur nannte man die Gesamtschule damals „achtklassigen Volkschule“! Ich habe in einer solchen Dorfschule noch diese Form der Gesamtschule sechs Jahre lang genossen, ehe ich ins Gymnasium aufgenommen wurde. Diese „Gesamtaufbewahrung“ funktionierte ungefähr so, wie ein Gesamtschikurs, bei dem alle – nämlich Anfänger, Fortgeschrittene und Spitzenrennfahrer - in einer Gruppe fahren müssen!
Nicht vergessen, als Folgeerscheinung ist es außerdem notwendig, das erforderliche Maturaniveau weiter nach unten anzugleichen. Künftig braucht sich daher auch niemand mehr zu wundern, wenn die Ergebnisse der PISA-Tests noch schlechter ausfallen werden. Die Leidtragenden sind nämlich in diesem System die guten und leistungsbereiten Schüler!

Gast: inot
24.09.2012 20:56
1 0

achtklassige Volksschule = Gesamtschule

Immer wieder liest und hört man, dass die österreichische Bildungsreform ins Stocken geraten sei! Kein Wunder, wenn sog. Schul- und Bildungsexperten (Salcher, Schilcher…), Gewerkschafter (Neugebauer…), Kammerpräsidenten (Leitl…), ausgediente und ausrangierte Alt-Politiker (Androsch…), eine Ministerin mit Banken-Hintergrund, aber ohne Schulpraxis, die Schulreform durchführen wollen. Die Schule können nur aktive Lehrer, zusammen mit Eltern- und Schülervertretern reformieren, sonst niemand, auf keinem Fall aber die politischen Parteien, die Gewerkschafter und die sog. Bildungs-Experten!
Wie ernst es der SPÖ mit der gemeinsamen Schule der 6- bis 14-Jährigen (15-Jährigen) ist, sieht man darin, dass die Roten (Rudas, Schmied, Niessl) sogar das Volk über die Gesamtschule entscheiden lassen wollen, das war zu minderst kürzlich diversen Zeitungen zu entnehmen. Wie die Entscheidung zwischen „differenzierter und gemeinsamer Schule“ wohl ausgehen würde? Wenn man Meinungsumfragen Glauben schenken darf, würde sich eine große Mehrheit für „Leistung“ und damit gegen die Gesamtschule entscheiden. Trotzdem bleibt für die Frau Ministerin Schmied, für den Tiroler LH Platter und auch für WK-Präsident Leitl diese - nach unten nivellierte – Gesamtschule nach wie vor der „Idealfall“.

Gast: Hellmesberger
16.09.2012 19:08
2 0

Gegen ein maßvollen Angebot

an Ganztagschulen ist nichts einzuwenden. Wer sein Kind dort einschulen will, sollte aber nachweisen müssen, dass er (oder sie) wirklichen Bedarf hat, zum Beispiel als Alleinerzieherin. Obezahrern, die das Kind abschieben und ihre Elternpflichten schwänzen wollen, soll die Ganztagsschule verschlossen bleiben. Etwas anderes ist die Gesamtschule, ein perverses ideologisches Konstrukt, das realiter schon in den öffentlichen Volksschulen verwirklicht wird, was zur Folge hat, dass kein mir persönlich bekannter Mensch sein Kind mehr in so ein Institut gibt, und wenn man sich das Geld für die Privatschule vom Mund absparen muss. Die amtskundigen Analphabeten werden dort herangezogen, und damit man es nicht merkt, soll das Blödsinnssystem mit Gewalt auf die Gymnasien übertragen werden. Also: Nicht nachlassen in der Gegenwehr, und nicht von politischen Ablösekandidaten auseinanderdividieren lassen, liebe Lehrer, Eltern und Schüler! Wir müssen das selbst in die Hand nehmen, seit die unnötige und unwählbare ÖVP auch nicht mehr hält.

Gast: Mark(us) Twain(us)
16.09.2012 09:18
7 1

Vorschlag

Bitte richtet`s eine Ganztagsschule ein, steckt`s den Amon da hinein, dann kann er wenigsten seinen Schulabschluss nachholen!
Der Spindelegger muss schon ein armer Hund sein, wenn ihm so ein Z`niachterl in die Parade fahren darf?

Gast: Mandelbauer A
16.09.2012 08:46
10 1

Warum?

Fällt er und Platter Spindelegger mit fadenscheinigen Argumenten in den Rücken?

Neuronenrest

offenbar gibt es noch einige funktionstüchtige Restneuronen in den Schädeln der ÖVP. Und die Funken wieder.

Gast: the raptor
16.09.2012 07:32
5 0

Vieleicht hätte ...

... Amon in einer Ganztagsschule die Matura geschafft?

Gast: triton
15.09.2012 20:31
5 1

hat der endlich den Druckkostenbeitrag zurückgezahlt ?


Gast: b745
15.09.2012 20:25
5 1

der ist genauso rücktrittsreif wie cap kopf und faymann


vp bildungssprecher

die schwarzen trauen sich was.

Antworten Gast: b745
15.09.2012 21:43
4 1

Re: vp bildungssprecher

denk ich mir auch der ist sprecher für etwas das er selber nicht hat

Gast: wiedereingast
15.09.2012 20:04
9 5

Wem gehören Kinder ?

Wirtschaft und Staat
erheben über 10 Jahre
ganztägig Verfügungsanspruch auf Kinder ?

War das im Kommunismus auch so radikal ?

Noch im Juni hatte ÖVP-Parteichef Michael Spindelegger ....

wer nimmt diese övp noch ernst?

spindi gegen alles, platter für die gesamtschule, amon für die ganztagsschule.

wer war denn bisher gegen alles - und wieso ist nach dem sommer alles anders? kommen wahlen?

Antworten Gast: the raptor
16.09.2012 07:33
4 0

Re: Noch im Juni hatte ÖVP-Parteichef Michael Spindelegger ....

Ich freu mich schon so auf die nächste Wahl! :-)

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