21.05.2013 20:21 Merkliste 0

Lehrer: Schmied will Regierungsvorschlag nachbessern

17.09.2012 | 05:53 |   (DiePresse.com)

Ende September soll in der Regierung entschieden werden, ob beim neuen Lehrerdienstrecht mehr Geld als bisher geplant in die Hand genommen wird.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) will jenen Vorschlag nachbessern, mit dem die Regierung in die Verhandlungen mit der Lehrergewerkschaft über das neue Dienst- und Besoldungsrecht gegangen ist. Nachdem absehbar sei, dass über den derzeitigen Vorschlag mit den Lehrervertretern keine Einigung möglich sein werde, "müssen wir uns als Regierung an den Tisch setzen", so Schmied am Sonntagabend in der ORF-Diskussionssendung "Im Zentrum".

Es sei von Beginn an geplant gewesen, dass die Regierung die bisherigen Verhandlungsergebnisse politisch bewertet, sobald in den Verhandlungen mit der Gewerkschaft auf Beamtenebene alle Themen durchgeackert worden sind, so Schmieds Sprecher. Das sei nun fast erledigt, Ende September solle sich dann die Regierung zusammensetzen. Letztlich entscheidend sei dabei, ob Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) zustimme, dass die Regierung beim neuen Lehrerdienstrecht mehr Geld als bisher geplant in die Hand nimmt.

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

54 Kommentare
 
12
Gast: indicateur
20.09.2012 11:59
0 0

Lehrerimage

ein gutes Image bekommt man nicht geschenkt. Man muß es sich erarbeiten.
z. B. durch kostenlose Nachhilfe am Nachmittag,
40 Stunden pro Woche arbeiten, Überstunden erst darüberhinaus verrechnen.
Gruppenarbeit einführen, Schulungen in den Ferien machen etc, etc..

Antworten Gast: austronom
04.10.2012 11:01
0 0

Re: Lehrerimage

Jawoll! Machen wir das auch für andere Berufsgruppen? Kostenlose Arbeitsstunden am Abend oder am Wochenende, Schulungen in den Urlaub oder in den Zeitausgleich legen, etc. etc.

na bitte

fekter deckt nun die wahrheit auf und versteht nicht einmal, warum.

nicht mehr geld! wie soll dann schon allein das besoldungsschema neu verhandelt werden können?
das macht das ganze zu keiner verhandlung, sondern zu einem endgültigen angebot.

Österreich hat eines der teuersten Schulsysteme!

Schweden bietet bei in etwa gleicher pro Kopf Ausgabe eine Ganztagsbetreuung mit Verpflegung und Nachhilfemöglichkeit an.

Wieso kann sich diese schwache Politik gegen Gott GÖD nicht durchsetzen? Ist die Regierung mafios von diesen Gewerkschaftern unterlaufen ???

Antworten Gast: asdfghjp
18.09.2012 19:00
0 0

Re: Österreich hat eines der teuersten Schulsysteme!

Das schöne an Statistiken ist, dass für jeden etwas dabei ist.
Ich als Lehrerin finde z.B. folgende Werte in der Statistik:
Eine Volksschullehrerin kostet den Staat pro 60min Anwesenheit in der Klasse am Beginn ihrer Karriere 36,4$.
Im EU-Schnitt kostet eine "Primarstufenlehrerin" den Staat pro 60min Anwesenheit in der Klasse 37,2$.
Nach 15 Dienstjahren lauten die Zahlen:
Österreich: 48,2$
EU-Schnitt: 49,9$
Erst später liegen die Zahlen über dem EU-Schnitt.
Das österreichische System ist deshalb teuer, weil es auf dem Senioritätsprinzip beruht: Längerdienende bekommen mehr bezahlt.
Für die "Abflachung" der Gehaltskurve kämpft die Gewerkschaft schon seit Jahrzehnten. Da dies aber mit höheren Einstiegsgehältern verbunden gewesen wäre, hat dies bis jetzt jede Regierung abgelehnt.
Wenn man kritisiert, dass das österreichische System teuer ist, dann wird den Lehrerinnen also indirekt vorgeworfen, dass sie jedes Jahr um 1 Jahr älter werden.
Na sowas.
Lieber "nachdenker"!
Bleiben Sie etwa ewig jung?
Dann gratuliere ich ;-)

Liebe Frau asdfghjp!

Ich darf sie erinnern, dass "Ihre" Gewerkschaft die seit JZT jede substantielle Reform mit einem NJET beantwortet das Angebot der flacheren Gehaltskurve von Schmied in den Wind geschlagen hat. Grund; "Die Lebensverdienstsumme bleibt ja gleich!" (???)

Im Übrigen fällt auf, dass Lehrer alle Statistiken für Falsch halten. Die der OECD, der Statistik Austria, PISA, ... komisch nicht?

Gast: songtosiren
18.09.2012 00:07
3 0

spezialaufgabe

für meine Schüler morgen:
poste argumentativ im presseforum!
auftrag für die speziellen schüler: versuche den 1. (entmündigten) parteilosen argumentativ zu überzeugen :)))))))))))))))))))))))))))

Antworten Gast: NocheinParteiloser
18.09.2012 09:52
0 6

Re: spezialaufgabe

Du bist offensichtlich so unfähig, dass Du auch diese Aufgabe auslagern musst, also ANDERE zum erledigen Deiner Wünsche brauchst!

Das passt doch herrlich zum Kollektiv der öff. Bediensteten, welche nicht mehr fähig sind einfach Aufgabe selber zu lösen.

Du kannst gar nicht mehr erkennen wie fertig Du schon bist.

Antworten Antworten Gast: songtosiren
19.09.2012 15:10
0 0

Re: Re: spezialaufgabe

spezialaufgabe
für meine Schüler morgen:
poste argumentativ im presseforum!
versuche den 1. (entmündigten) parteilosen argumentativ zu überzeugen.
verwende hierbei aber nur redewendungen, die auch ein sonderschüler verstehen würde :)))))

Re: Re: spezialaufgabe

"ANDERE zum erledigen Deiner Wünsche brauchst!"

stimmt! wenn meine schüler eine schularbeit schreiben, dann schreiben auch nicht sie, sondern sie schauen nur zu, wie ich 26 schularbeiten in einer stunde schreibe.

0 4

Auf gut deutsch heist das nichts anderes

als das Schmied wieder einmal umfällt und vor der Gewerkschaft kapituliert.

Der Lehrberuf ist schon zu 75 % weiblich -

Frauen kann man wenig bezahlen, Frauen arabeiten auch unter schlechten Bedingung und Frauen können ruhig öffentlich fertiggemacht werden.
Das nennt man dann Frauenpolitik !

Antworten Gast: NocheinParteiloser
17.09.2012 15:07
0 3

Re: Der Lehrberuf ist schon zu 75 % weiblich -

Das stimmt noch immer nicht!

Von den 124.921 bezahlten, aktiven Lehrpersonen in Österreich sind 88.169 weiblich. Daraus rechnet sich ein Anteil von 70,6%.

Der hohe Frauenanteil ist auch logisch, weil es dem Bedarf von Müttern sehr zu Gute kommt, wenn man einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen kann. Es gibt kaum Berufe, welche so perfekt im Einklang mit der Familie gebracht werden können.

Es ist also eine erhebliche Unterstützung von Frauenm auf keinen Fall eine Benachteiligung!

Re: Re: Der Lehrberuf ist schon zu 75 % weiblich -

teilzeit sind im lehrerjob aber keine 20 unterrichtsstunden, sondern ca. 10...je nach fach unterschiedlich. wenn sie diese teilzeit meinen, gebe ich ihnen recht. wenn sie das gängige argument der lehrerbasher meinen, dann ist an ihnen etwas spurlos vorübergegangen...

Antworten Antworten Antworten Gast: NocheinParteiloser
18.09.2012 09:47
0 3

Im Vergleich mit höheren Angestellten?

Höhere Angestellte in Österreich haben in weiten Bereichen eine Pauschalentlohnung für deren Leistung, welche dann mit einer "Überstundenpauschale" berücksichtigt wird. Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit liegt häufig bei 50 Stunden und mehr und fällt für 47 Wochen im Jahr an.

Die Lehrergewerkschaft ist der Meinung, dass die Lehrpersonen mit 38 Wochen mal 20 Unterrichtsstunden eine Vollbeschäftigung hat. Das kann durchaus deren Meinung sein. Nur, die Menschen der Realwirtschaft betrachten diese Belastung nur als Teilzeit, eher als 50-60%ige Vollzeittätigkeit auch wenn die Nebenzeiten berücksichtigt werden.

Die Realität des Lebens geht doch immer mehr am öD vorbei. Eine Realität, welche beinhaltet, dass jede Gesellschaft genauso viel hat wie die Gesellschaft zusammen auch geschafft hat. Eine Realität, welche den Gleichheitsgrundsatz der Menschenrechte beinhalten sollte. Eine Realität, dass die Wünsche der Lehrergewerkschafter einfach nicht mehr finanzierbar sind.

Wenn das Verhalten der Lehrergewerkschafter sich nicht im Sinn der Gesellschaft ändert, auch die des gesamten geschützten Bereiches, dann wird Ö eben den Griechischen Weg gehen (müssen). Die Anderen sind dann sicher nicht Schuld!

Re: Im Vergleich mit höheren Angestellten?

die realität geht am ÖD immer vorbei?! aber sie können sie fassen, die realität - für jedermann!

Re: Im Vergleich mit höheren Angestellten?

Eine Vollanstellung mit 20 Werteinheiten erfordert realistischerweise eine durchschnittliche Wochenarbeitszeit von etwa 45 Arbeitsstunden (nicht Unterrichtseinheiten à 50 min), die unter anderem den Unterricht, Arbeitswege, Aufsichten, Unterrichtsvorbereitungen, Erstellung und Korrektur von Leistungsüberprüfungen, Sprechstunden, Besprechungen, Fach-, Schul- und Klassenkonferenzen, Vor- und Nachbereitung von Unterrichts- und Schulprojekten, administrative Aufgaben, erzieherische Aufgaben usw. enthalten. Die Rechnung "Unterrichtszeit = Arbietszeit" ist, tschuldigung schon, absurd.

Re: Im Vergleich mit höheren Angestellten?

Realität kontra Volksglaube: Eine Vollanstellung mit 20 Werteinheiten erfordert realistischerweise eine durchschnittliche Wochenarbeitszeit von etwa 45 Arbeitsstunden (nicht Unterrichtseinheiten à 50 min), die unter anderem den Unterricht, Arbeitswege, Aufsichten, Unterrichtsvorbereitungen, Erstellung und Korrektur von Leistungsüberprüfungen, Sprechstunden, Besprechungen, Fach-, Schul- und Klassenkonferenzen, Vor- und Nachbereitung von Unterrichts- und Schulprojekten, administrative Aufgaben, erzieherische Aufgaben usw. enthalten.

Re: Im Vergleich mit höheren Angestellten?

1. was irgendwelche menschen betrachten, muss nicht stimmen. beispiele aus der geschichte gibt es hierfür genug!
2. deshalb sollte man sich informieren.
3. man muss in jahresarbeitszeit rechnen.
4. supplierungen sind auch quasi überstunden, werden aber nicht gleich bezahlt. die erste in der woche ist gratis. aber der 2. pro woche wird gezählt, wobei diese in einen topf kommt. wenn der topf 10 stunden inhalt hat, dann kommt erst das "große" geld, also ab der 11.
5. es handelt sich um keine wünsche der gewerkschaft. das neue dienstrecht möchte die regierung vorlegen. diese stellt angebote, worauf gegenangebote folgen. das sind keine wünsche! das nennt man verhandlung.
6. die griechenlandkrise hat nichts mit dem österreichischen bildungssystem zu tun.

Re: Im Vergleich mit höheren Angestellten?

Ich weiß, der Begriff "Unterrichtszeit" wird gerne mit Arbeitszeit gleichgesetzt, daher ein erneuter Versuch das zu verdeutlichen.

Ich bin gerne bereit meine Arbeitszeit aufzuschlüsseln:

Unterricht: 20 Std
bez. Kustodiate: 2 Std (in Realität eher durchschnittlich 4, aber ok)
Bereitschaft: 2
Sprechstd: 1
Std-Plan-Löcher: 4

Summe: mind. 29 Stunden, in denen ich in der Schule bin.
In dieser Zeit habe ich die meisten organisatorischen Dinge erledigt, Elterngespräche geführt, Übungszettel kopiert und mich mit Kollegen bezügl. Stoff abgesprochen.

Dazu kommen noch Konferenzen, Elternabende, Fachgruppentreffe, etc. (durchschnittlich 2 Std/Woche)

Aber: ich habe noch keine einzige Stunde vor- oder nachbereitet.

Pro gehaltener Stunde benötigt man (wenn man es vernünftig macht und je nach Klasse individuell) mindestens 1 Vor- und Nachbereitungsstunde.

Neue Summe: 41 Wochenstunden

In Schularbeits- und Testwochen kommen gut und gerne noch 10-15 Stunden Nachbereitung dazu. (je Klassenstärke und Fach)

Und ich unterrichte keine Sprache, in der jede Stunde HÜ gegeben werden.

Also ich persönlich fühle mich nicht unterbeschäftigt.

Ich war übrigens selbst 5 Jahre in der Privatwirtschaft tätig und habe dort auch meine 50-Std-Wochen gehabt. Dennoch - sooo geschlaucht bin ich nie aus dem Büro geganen, im Vergleich zu einem Tag, an dem ich 6 Stunden durchgehend vor einer Klasse gestanden bin.


Gast: NocheinParteiloser
17.09.2012 13:03
1 5

Ausgangslage!

http://www.bka.gv.at/DocView.axd?CobId=40688

Die Daten zu den Bundeslehrpersonen sind doch eindeutig klar gemacht, auch die Lehrpersonen betreffend. Diese Daten gelten für die gemischte Betrachtung von Vertragsbediensteten und Beamten.

Aktiveinkommen im Median:...50.191.- Euro
Ruhegenüsse im Median:........51.430.- Euro

Jahresunterrichtszeiten (OECD)
Volksschulen:......779 Stunden
Sekundarstufe I:..607 Stunden
Sekundarstufe II:.589 Stunden

Die Schüler können immer weniger, auch weil die Schüler immer mehr vor dem Versagen geschützt werden. Aufsteigen und positive Zeugnisse um jeden Preis schützen aber am Ende nur die Verantwortlichen des Bildungssystems, nicht aber die Kinder und Jugendlichen Österreichs.

Vielleicht sollte man die politischen Bewertungen endlich lassen und auf Arbeit und Leistung im staatlichen Bildungssystem gehen?

Dem Ö Bildungssystem fehlt nicht das Geld, weil die Ausbildung der 6-15järhigen in Ö ja schon um 54% mehr kostet als in D!

Leider haben die Interessensvertreter der geschützten Bereiche die dominante Mehrheit bei der Gesetzgebung und machen sich das Recht selber!

Das Versagen ist genauso galaktisch wie die deppaten Diskussion seit Jahren. Es ist ja ein gesetzlich vorgeschriebenes Versagen, also ein Regierungsversagen. Leider geht kein Gesetz in den NR ohne das OK der kranken Gewerkschafter.

15 1

Der arbeitsscheue Besserwisser zeigt es wieder allen.


Antworten Antworten Gast: NocheinParteiloser
17.09.2012 15:11
1 8

Re: Der arbeitsscheue Besserwisser zeigt es wieder allen.

Hihi, Du hast es aber auch wieder gezeigt!

Nicht einmal den wirklichen Frauenanteil bei den Lehrpersonen kennst Du, die Riesenvorteile für die Frauen / Mütter durch die Praxis beim Lehrberuf auch nicht!

Nur schimpfen und jammern könntest Du wieder, sachliche Argumente fehlten wie immer.

Ist das auch Deine Haupttätigkeit mit Deinen Schülern?

Re: Ausgangslage!

ihr verantwortungsvollen parteilosen rettet das bildungssystem. euer beitrag ist das kritiklose übernehmen und verbreiten von falschen zahlen. weitermachen.

Antworten Antworten Gast: NocheinParteiloser
17.09.2012 14:55
1 2

Re: Re: Ausgangslage!

Ohne die parteilosen Zahler, welche für das Bildungssystem samt den Ruhegenießern aus dem Bereich schon um die 20.000 Mio. Euro pro Jahr abliefern müssen, wäre das System schon lange zusammengebrochen. Dann gäbe es auch schon lange keine Geringstleistung bei hohen Kosten mehr, dann gäbe es eine Eigenverantwortung der Österreicher und wahrscheinlich eine Masse an guten Privatschulen. Ohne die Abgabenleistung der Parteilosen gäbe es auch schon lange keine Ruhegenüsse mehr und auch keinen grausigempn, und eigentlich korrupten, Posterl- und Amterlschacher.

Richtig lustig ist aber die Behauptung, dass die Daten von OECD und Statistik Austria falsch sein sollen. Eine solche Verwiegerung der Realität ist es doch, dass nichts mehr weitergeht und das Bildungsystem offensichtlich schon ganz verloren ist. Es sind doch nicht die Anderen daran Schuld, da gibt es doch sehr viele Menschen, welche die Verantwortung hätten. Die Parteilosen sind es sicher nicht!

Gast: Tornado
17.09.2012 11:47
5 0

bis dass ein Schüler stirbt!

In einer Wiener HTL dürfen die Fenster nicht mehr geöffnet werden - obwohl vor 2 Jahren generalsaniert:
Sie fallen aus dem Rahmen.

Im Stadtschulrat, bei der Baufirma, bei der BGB ... fühlt sich niemand verantwortlich.
Es ist auch kein Geld für Reparaturen da.

so schaut der Alltag aus!

 
12

Schlagzeilen Bildung