18.06.2013 06:41 Merkliste 0

Schule: Zwei Drittel für eigene Deutsch-Förderklassen

18.09.2012 | 11:24 |   (DiePresse.com)

Die meisten Österreicher sind für spezielle Klassen zur Sprachförderung. Dabei macht es kaum einen Unterschied, ob die Befragten selbst einen Migrationshintergrund haben oder nicht.

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Zwei Drittel der Österreicher sprechen sich für eine Zusammenlegung von schlecht Deutsch sprechenden Schülern in speziellen Klassen aus, in denen intensiv Deutsch geübt wird. Erst wenn ausreichend Sprachkenntnisse vorhanden sind, sollten diese in den Regelunterricht aufgenommen werden, zeigt eine Umfrage des Österreichischen Integrationsfonds unter 1000 wahlberechtigten Österreichern.

Insgesamt 62 Prozent halten eine solche Maßnahme bei Schulklassen mit einem hohen Anteil an kaum oder nur sehr schlecht Deutsch sprechenden Schülern für "eher zielführend", für 32 Prozent ist sie "eher weniger zielführend" (Rest: keine Antwort). Dabei macht es kaum einen Unterschied, ob die Befragten selbst über einen Migrationshintergrund verfügten oder nicht. Die Umfrage wurde Ende August durchgeführt - also noch vor der entsprechenden Forderung von Integrations-Staatssekretär Sebastian Kurz (ÖVP).

Kurz drängt auf Gesetzesänderung

Dieser sprach sich am Montag sich für eine Änderung der schulischen Sprachförderung aus. Vor Eintritt ins Regelschulwesen müssten Kinder zunächst ausreichend Deutsch können, so Kurz. In Österreich aufgewachsene Kinder ohne ausreichende Sprachkenntnisse sollten im Rahmen eines Vorschulsystems ein Deutsch-Förderjahr absolvieren, später zugewanderte "Quereinsteiger" am Schulstandort drei- bis sechsmonatige "Crashkurse" machen, bevor sie den regulären Unterricht in ihrer Stammklasse besuchen.

Am Dienstag bekräftigte er seinen Vorstoß und verlangte nach einer entsprechenden Gesetzesänderung. Konkret will er, dass die Beherrschung der deutschen Sprache ein Kriterium bei der Ermittlung der Schulreife wird. Derzeit erfolgt die Beurteilung der Schulreife anhand körperlicher, intellektueller sowie sozioemotionaler Merkmale. Fehlende Deutschkenntnisse sind dagegen kein Grund für ein Verweigern der Schulreife. Der Staatssekretär kündigte an, das Gespräch mit Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) zu suchen. Diese hatte aber wenig Gefallen an seinem Vorstoß gefunden.

(APA/Red.)

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77 Kommentare
Gast: da sprach der alte häuptling der indianer
18.09.2012 18:37
3 0

bei richtiger fragestellung

könnten sogar 100% herauskommen. alle wissens...

Gast: Elternteil
18.09.2012 16:14
20 0

Ey alder

Ich kenne aus meinem Bekanntenkreis Kinder, die sprechen, obwohl sie in Österreich geboren wurden und auch keinen Migrationshintergrund haben, ein Deutsch das man als solches eigentlich gar nicht mehr bezeichnen kann. Eine Mischung aus schlechtestem Deutsch/Türkisch und Englisch.

Wenn ich hin und wieder mit einem dieser Kinder oder Jugentlichen rede, verstehen sie manche Wörter überhaupt nicht, wel sie sie noch nie gehört haben!

Die Türken verweigern sich der deutschen Sprache oft ganz bewusst. Is ja die Sprache der Schweinefresser und Ungläubigen. Die generieren ihre eigene Sub-Sprache. Und die österreichischen Kinder finden das so "cool", dass sie das imitieren.

"Ey, alder bisu schwul oder wa? Voll die krasse assi die alde!"

Da gibt es - und das hat jetzt mit der Sprache ansich nichts zu tun - tatsächlich so Geistesgiganten die glauben, dass es in Afrika Mammuths gibt und dass der Aschermittwoch etwas mit dem Schauspieler und Sänger Usher zu tun hat und Usher-Mittwoch heißt!!!

Die allgemeine Verdummung nimmt Formen an, die jetzt schon unerträglich sind. Aber was erwartet man auch von Eltern (auch ohne Migrationshintergrund), die sich vor der Glotze voll de alde Karlich reinpfeifen, die statt "akzeptieren" beharrlich "apzektieren" sagen, die von Appartheid noch nie etwas gehört haben und deren Intelligenzquotient in etwa dem einer Wurstsemmel entspricht ...

Antworten Gast: HR Trotta
20.09.2012 09:26
0 0

Unglaubwürdig.

Das, was Sie hier schildern ist in Berlin oder Köln zuhause. In Österreich sagt kein Türke und kein anderes Kind "krass" oder "Ey, alder". Das ist Piefketürkisch.

5 0

Re: Ey alder

Das ist für die Politik alles nebensächlich. So lange der IQ noch reicht um alle 5 Jahre bei der richtigen Partei ein Kreuzerl zu machen, sieht die Politik keinen Änderungsbedarf.

Antworten Gast: Bärenfalle...
18.09.2012 18:22
7 0

Re: Ey alder

Ist doch so gewollt.

Wem die Worte aufgrund mangelnder Bildung fehlen der wird die Dinge die ihm im Kopf herumschwirren niemals formulieren können.

Politik und Meinungsmacher lieben über Emotionen zu kontrollierende Massen.


die realität schaut so aus:

eltern, denen an bildung was liegt, schauen, dass ihre kinder in gute schulen gehen, seien sie privat oder nur im richtigen bezirk. da stellt sich das problem dann nicht. :-)

übrig bleiben die kinder (auch österreichischer eltern), die das nicht tun (können oder wollen).

wenn der gesellschaft am fortkommen dieser kinder etwas liegt, kann es nicht so bleiben, wies ist. da erscheint mir der vorschlag schon sinnvoll.

Antworten Gast: Robert Gramel
20.09.2012 09:27
0 2

Naja, dass es in Privatschulen (auch in 1010)

deutlich ärger zugeht, als in Favoriten oder Ottakring war kürzlich mal wieder in der Zeitung zu lesen .... egal ob Schotten oder Iren!

Gast: Verzweifelte Mutter schulpflichtiger Kinder
18.09.2012 14:59
3 1

Wenn schon eigene Klassen für Kinder mit mangelnden Deutschkenntnissen,

dann bitte gleich Klassen, in welchen sie in ihrer Muttersprache unterrichtet werden - und zusätzlich Deutschunterricht bekommen. Es hat doch keinen Sinn, ein Kind in einer Sprache zu unterrichten, die es nicht versteht.
Wenn wir es nicht schaffen, diese Kinder bereits VOR Schuleintritt (und in einem Alter, in dem der Spracherwerb noch leichter ist) soweit zu integrieren, dass sie bis dahin ausreichend Deutsch sprechen, müssen wir eben mehr in die Schulpflichtigen investieren.

Gast: Froddl N
18.09.2012 14:50
10 1

Wer Integrationsunwillige Analphebeten importiert

Darf nicht erwarten, dass deren Kinder Deutsch
können und Deutsch lernen wollen.

Daher eigene Klassen für Kinder mit deutscher Muttersprache, die anderen sollen schauen wie sie zu unserer Amtssprache kommen.

Wenn sie nicht gewillt sind, sollen sie in ihren Parallelbezirken weiterdümpeln und zumindest nicht willige, deutschsprechende Kinder im Unterrichtsertrag beeinträchtigen.

Sinnvolle Entwicklung

Schön, dass Kurz endlich eine mehrere Jahre alte FPÖ-Forderung ins Programm nimmt.

Selbstverständlich ist es überaus sinnvoll, dass ausländische Kinder vor ihrem Eintritt in den regulären Unterricht die deutsche Sprache beherrschen, da ein sinnerfassendes Folgen des Unterrichts sonst nicht möglich ist.

Auch das Zusammenfassen von Migranten in eigenen Migranten-Klassen, wo das Erlernen der deutschen Sprache gefördert wird, halte ich für sinnvoll. "Ausländerklassen" gab es in vielen Schulen ja auch bisher schon, allerdings ohne pädagogisch wertvollen Hintergrund.

0 5

Re: Sinnvolle Entwicklung

Ja, es gibt zu viele "Ausländerklassen". Aber wie sollen die Kinder ohne deutschsprachige Klassenkollegen Deutsch lernen, gerade in einer Phase, in der das (Sprachen)Lernen spielerisch und kommunikativ erfolgt?

Antworten Antworten Gast: bärig
18.09.2012 19:34
4 1

Re: Re: Sinnvolle Entwicklung

Wenn in einer Klasse die Kinder unterschiedliche Muttersprachen haben, ist die einzig verbindende Sprache Deutsch. Die lernen sie in einer eigenen Klasse durch die Lehrer als Vorbilder, die die Sprache- hoffentlich!- perfekt beherrschen.
Wollen die Kinder also miteinander kommunizieren, müssen sie dies auf Deutsch tun. Denn nicht alle sprechen z.B. Serbisch, Russisch, Albanisch u.s.w., aber alle lernen Deutsch! In den "normalen Klassen" werden schlecht Deutsch sprechende Kinder nicht gefördert, weil die Lehrer keine Zeit für sie haben und die KlassenkollegInnen selbst oftmals nur ein Deutschtürkisch/Deutschserbisch stammeln!

Antworten Antworten Antworten Gast: NQJ
20.09.2012 09:29
0 0

In solchen Klassen gibt es das Problem

mit der Schriftsprache auch kaum. Da geht es viel mehr um das hintere Mühlviertel oder das obere Waldviertel. Da können ganze Volksschulklassen (auch ohne Migrationskinder!) kein einziges Wort der Schriftsprache korrekt aussprechen. Und da sie unter sich sind, bleibt das auch so...

Re: Re: Sinnvolle Entwicklung

Wie haben es wohl Millionen an Österreichern geschafft Englisch in der Klasse zu lernen, die ohne Kinder aus England auskommen mussten?

Antworten Antworten Antworten Gast: Verzweifelte Mutter schulpflichtiger Kinder
21.09.2012 11:47
0 1

Diese Kinder hatten aber Unterricht in ihrer Muttersprache.

Wenn man in einer Sprache unterrichtet wird, die man nicht versteht, kann man nichts lernen.

Antworten Antworten Antworten Gast: bärig
18.09.2012 19:58
3 0

Re: Re: Re: Sinnvolle Entwicklung

Richtig! Die haben sich auf ihren Allerwertesten gesetzt und Englischvokabel gelernt!

Re: Re: Sinnvolle Entwicklung

Durch den Deutsch-Unterricht!

4 0

Die Moderne Zeit

Ein Land indem die Einwohner die Landessprache nicht beherrschen ?????
Da läuft doch einiges falsch ?????
Damit ist der kulturelle Verfall Programm.
Ja so sehen eben die Ergebnisse aus wenn die Völker ausgetauscht werden.
Aber eigentlich ist es egal bei den noch kommenden Zuständen ist egal ob die Arbeitslosen die Landessprache beherrschen oder nicht ,vielleicht haben die mehr Mumm als die alten Inländer und steigen auf die Barrikade !

Bildungssystem zu teuer ...

... und dennoch bringen sie nichtd gscheites zudammen. Wo versickern eigentlich die Steuergelder wenn die Lehrer nicht mal dazu fähig sind den Kindern das Hochdeutsch beizubringen.

Wir brauchen unser Geld ...

... eher für bedürftige Österreicher und nicht für diesen Unfug. Deutsch sollen die irgendwo auf eigene Kosten lernen oder einfach gar nicht zu uns kommen, wenn sie es nicht wollen.

Antworten Gast: Jessasmarandjosef
18.09.2012 14:42
4 0

Kinder können nicht auf eigene Kosten Deutsch lernen, Kinderarbeit ist bei uns verboten.

Außerdem sind diese Kinder großteils hier geboren und nicht "zu uns" gekommen, und die im Ausland geborenen konnten es sich auch nicht aussuchen, wohin ihre Eltern mit ihnen auswanderten.

Re: Wir brauchen unser Geld ...

Ich kann ihre Kritik an der Ausgabenpolitik gut nachvollziehen, denken sie jedoch etwas weiter. Wenn ein Immigrantenkind der 2. Generation gut Deutsch lernt hat es eine weitaus bessere Chance auf wertvolle Berufsbildung, wird dementsprechend bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben und schlussendlich sich selbst erhalten und Steuern zahlen und damit nicht der Allgemeinheit auf der Tasche liegen.
Das muss ihnen doch ebenfalls sinnvoller vorkommen als eine weitere Generation Schulabbrecher heranzuzuechten, welche wenn überhaupt nur im Mindestlohnsektor Beschäftigung finden kann. Sie kennen bestimmt das Sprichwort "lehre eine Mann das fischen..."

Re: Wir brauchen unser Geld ...

stellt sich die Frage was "uns" teurer kommt:
Deutschintensivkurse und der damit verbundenen Chance, daß gut Ausgebildete eine ordentlich bezahlte Arbeit finden können (und den damit verbundenen Abgaben und Steuern für´s Allgemeinwohl)
oder unterbezahlte Lohndiener, die alle daumlang am AMS sitzen..........

Integration

Ich nehme einmal an, dass mit "Kinder, die nicht ausreichend Deutsch können", Kinder mit Migrationshintergrund sind. Warum sollen diese in "Spezialklassen" zusammengefasst werden und somit um viele Integrationschancen und -Möglichkeiten gebracht werden. Und wie - Integration ist keine Einbahnstraße - sollen Kinder mit Deutsch als Muttersprache - lernen, auf andere Kulturen offen zuzugehen? Als Ergebnis eines solchen Vorgangs würde sich eine sehr fragwürdige Schulkultur entwickeln.

Antworten Gast: bärig
18.09.2012 19:49
6 0

Re: Integration

Ihre Argumentation zeigt, dass Ihnen Informationen zum Schulbetrieb fehlen!
In den HS in Wien sind durchschnittlich 60-95% Kinder mit nicht deutscher Muttersprache die Regel! Kinder mit Deutsch als Muttersprache sind die Ausnahme!
Spezialklassen für sehr schlecht Deutsch sprechende Schüler bzw. für Seiteneinsteiger wären die beste Lösung, um die Deutschkenntnisse dieser Kinder am effektivsten zu verbessern! Alles andere ist Träumerei!

Antworten Gast: Mag. K. L. O.
18.09.2012 13:45
4 0

Da nehmen Sie einmal falsch an,

es sind auch sehr viele einheimische Kinder, die aufgrund ihrer Herkunft aus abgelegenen Gebieten Österreichs keinen gerade Satz herausbekommen. Und mit "wonnst wühst" oder "ias a so" wird man nicht mal die 1. Klasse Volksschule positiv bestehen können. Denn Schriftdeutsch ist und bleibt nunmal sinnvollerweise die erste Grundlage der Schulbildung.

10 0

Re: Integration

Kinder, die nicht oder unzureichend Deutsch sprechen, sollen Intensivkurse bekommen, "bevor sie den regulären Unterricht in ihrer Stammklasse besuchen"und dann endlich verstehen was der Lehrer von sich gibt -
und
diese Vorgehensweise bringt sie um die Integrationschance???

bitte um Erklärung

Re: Re: Integration

Integration beginnt, wie fast alle Entwicklungsschritte eines Menschen, so früh als möglich. Wenn Sie die aktuelle Bildungsforschung und Lernforschung beachten, führt dies über Integration sogar hin zur Inklusion. Die beste Bedingung für Lernen und Integration ist die Begegnung, schon lange bekannt von Buber. Es gibt auch schon lange, seit den 70ern, viele erfolgreiche Schulen, die ähnliche Systeme mit Erfolg leben. Zwang zum Lernen führt außerdem nie zum Erfolg. Ich bin überzeugt, dass, sollten solche Klassen zustandekommen, nicht annähernd der erhoffte Erfolg eintreten wird. Viel besser ist es, sich auch schon bestehende und sehr erfolgreiche Integrationssysteme in bekannten österreichischen Kindergärten anzusehen. Mehrsprachigkeit - 3 oder mehr Sprachen!!!! - sind dort Alltag. Lernen und Integration geht nicht durch Ausgrenzung!

Antworten Antworten Antworten Gast: bärig
18.09.2012 19:56
4 0

Re: Re: Re: Integration

Wenn ein 10 Jähriger Schüler mit Migrationshintergrund, geboren in Wien, aufgewachsen in Wien, nach 3 Jahren Kindergarten und 4 Jahren Volksschule noch immer keinen grammatikalisch richtigen Satz in Deutsch zustande bringt, dann scheint in unserem Bildungssystem irgendwas nicht zu stimmen! Er ist zwar in der Klasse integriert, hat aber von seinen Mitschülern anscheinend nicht profitiert!
Integration wir dann funktionieren, wenn man die Menschen dazu bringt, die Sprache zu lernen!

Antworten Gast: Wunder
18.09.2012 11:50
10 0

Re: Integration

Faktum ist, dass Kinder heute im ersten Volksschuljahr weder Lesen noch Schreiben lernen-warum wohl?
1. weil es keine Übungskultur mehr gibt
2. weil es mit den derzeitigen Mitteln einerseits unmöglich ist Kinder mit Deutsch-kenntnissen adäquat zu fördern, andererseits auch unmöglich ist den nicht Deutsch sprechenden Kindern die notwendigen Kenntnisse zu vermitteln um dem Unterricht zu folgen
=> was spricht gegen gezielten Förderunterricht
1. Ideologie
2. Ideologie
3. ideologie

Re: Re: Integration

Warum soll Förderunterricht in eine segregative Klassensituation führen? Ideologie ;-)

Antworten Antworten Antworten Gast: bärig
18.09.2012 19:39
1 0

Re: Re: Re: Integration

Förderunterricht heißt, dass die Kinder zeitweise aus der Stammklasse entfernt werden! Das ist schlimmer für viele Kinder, als wenn sie in einer eigenen Klasse unterrichtet werden!

Re: Integration

und wie bezeichnen sie die aktuelle Schulkultur?

Ich denke nicht, dass es sich "nur" um Kinder mit Migrationshintergrund handelt. Viele Kinder, auch mit Deutsch als Muttersprache, haben das richtige Artikulieren und Ausdrücken nie gelernt.
Lesen Sie einfach einige SMS der aktuellen Jugend. Artikeln sind sogut wie nicht vorhanden (und das nicht nur in den SMS)

Fazit: Ich würde eine Deutschförderklasse begrüßen.

Antworten Antworten Gast: Jessasmarandjosef
18.09.2012 14:49
2 1

Nicht nur Kinder mit Migrationshintergrund ...

... und auch nicht nur Kinder oder Jugendliche. Man braucht sich bloß die Postings hier im Forum anzusehen - Ihres mit eingeschlossen ...

Re: Re: Integration

Mir stellt sich aber auch die Frage, was ist gutes Deutsch? Hochdeutsch, also Theaterdeutsch, das kein Mensch spricht? Oder ein - dann wohl gesetzlich vorgegebener Grundwortschatz und eine Grundgrammatik? Ich glaube nicht, dass so etwas umsetzbar ist. Gerade Sprache, vor allem sichtbar an der Geschichte der Rechtschreibung, ist kein statischer Zustand. Die Sprache in heutigen Mails uns SMS könnte man ja sehr positiv und clever sehen, nämlich dem Medium angepasst - kurz, witzig, sparsam und effizient ;-) Die Rolle des Kulturbewahrers würde ich in diesem Falle auf keinen Fall der Schule wünschen, denn Schule sollte ein höchst lebendiger Prozess sein und bleiben. Wenn eine erweiterte Förderung im Sprachgebrauch nötig sein sollte, dann reicht auch ein Angebot für Gruppen und nicht für Klassen. Differenzieren sollte man dann aber auch in der Förderung in Deutsch als Fremdsprache und muttersprachliche Förderung. Organisatorisch hat das alles in einem Klassenverband Platz.

die schweizer zbsp ....

.... bieten Integrationskurse in "Schwiizer Dütsch" an. Stolz auf ihre Herkunft könnte man sagen.

Gute Schüler fördern Schlechte

Es ist nun mal so dass der Eine ein besseres Deutsch spricht als der Andere, zudem darf man auch auf Grund unserer Kultur und Dialekt die "Deutschkenntnisse" nicht überbewerten. .... Schlechte von Guten zu trennen sehe ich in dem Fall als Gesellschaftsspaltung.

4 2

"... für eine Zusammenlegung von schlecht Deutsch sprechenden Schülern in speziellen Klassen in deren Heimatländern ..."

So wird etwas sinnvolles draus.

0 1

Re: "... für eine Zusammenlegung von schlecht Deutsch sprechenden Schülern in speziellen Klassen in deren Heimatländern ..."

...gilt also auch für österreichische Kinder, die die Grunderfordernisse der deutschen Sprache nicht beherrschen...

Gast: mka 2000
18.09.2012 10:14
1 0

Eine gute Idee, nur

werden am Land 2/3 der Schüler in diesen Klassen keinen Migrationshintergrund haben, sondern einfach die am Land üblichen Probleme mit der Schriftsprache. Und deswegen müssen die Beschützer dieses Bevölkerungsteiles (aka ÖVPler) dagegen sein.

Antworten Gast: ja mei
18.09.2012 10:51
3 0

Re: Eine gute Idee, nur

waunst am land aufgewachsen bist, dann redest halt wia da schnabel gewachsen ist ..aber du liest halt die ganze dorfbibliothek durch.
und später am gymasium einer bezirksstadt sagen sie dir, du kummst aus an dorf, dei vater is nur a handwerker, sag nicht du zum lehrer, und die matura schaffst du nie :-)

und 20 jahre später nach zwei studien x auslandseinsätzen auf der ganzen welt, grinst man sich eines, wenn wichtigtuer in sehr schlechtem englisch oder mässig gutem deutsch blödsinn reden :-)

.. ni hau, sawasdeh, namaste, good morning doswidanja, und servus :-)

Antworten Antworten Gast: Tremonzzi
18.09.2012 13:43
0 2

Und bei solchen Posts

wundert man sich, warum sich manche über die AUSLÄNDER aufregen, die keinen geraden Satz schreiben können. Wenn doch so mancher INLÄNDER ebenfalls der Schriftsprache (und das nach 2 Studien) nicht mächtig ist....

Antworten Antworten Antworten Gast: ja mei ..
18.09.2012 17:36
1 0

Re: Und bei solchen Posts

ich würde mir wegen der grammatik nicht so viele sorgen machen ..
ich mache mir eher sorgen, weil sie von sich als "man" sprechen ...
wenn sie sich ein bisserl mit österreichischer geschichte auskennen, dann verstehen sie sicher warum meine sorge berechtigt ist :-)

Gast: Eisberger A
18.09.2012 10:00
10 1

Umfrage des Österreichischen Integrationsfonds unter 1000 wahlberechtigten Österreichern.

Sie wollen unter sich bleiben und schön langsam vorbereitet werden auf Deutsch, dass eigentlich eine Selbstverständlichkeit bei Schulantritt sein sollte.

So lange Milionen in Nachsicht investiert werden, wird sich nichts ändern.

Sie müssen gefordert, statt gefördert werden.

Antworten Gast: Jessasmarandjosef
18.09.2012 14:54
0 2

Schade nur, dass die schlecht deutschsprechenden Österreicher ohne Migrationshintergrund nicht auch unter sich bleiben wollen ...


Re: Umfrage des Österreichischen Integrationsfonds unter 1000 wahlberechtigten Österreichern.

Für das gehen die Kinder ja in die Schule. Die sollen das Hochdeutsch dort lernen, dazu kommt dass nach ca. 15 Rechtschreibreformen so manche Eltern selber nicht wissen was richtig oder falsch ist.

Antworten Antworten Gast: An der deutschen Sprache verzweifelnd
18.09.2012 11:50
0 0

Re: Re: Umfrage des Österreichischen Integrationsfonds unter 1000 wahlberechtigten Österreichern.

"dazu kommt dass nach ca. 15 Rechtschreibreformen so manche Eltern selber nicht wissen was richtig oder falsch ist."

Das ist so wahr! Ich kenn mich oft nicht genau aus und mach es deshalb so, wie ich glaube, dass es richtig ist. Und ich bin vor 40 Jahren in die Schule gegangen...

Antworten Antworten Antworten Gast: ja mei ..
18.09.2012 12:32
0 0

Re: Re: Re: Umfrage des Österreichischen Integrationsfonds unter 1000 wahlberechtigten Österreichern.

sprache und rechtschreibung verändern sich halt, und der geschätzte goethe würde heute vermutlich eine deutschmatura mit roter farbe lackiert zurückbekommen und in eine förderklasse für deutsch gesteckt werden :-):-)

Antworten Gast: KLK
18.09.2012 10:15
1 0

Dann fordere ich von Ihnen,

dass Sie endlich korrektes Deutsch erlernen. Oder das Post vor dem Senden zumidnest ordentlich durchlesen.

Re: Dann fordere ich von Ihnen,

Sie sind aber auch nicht besser...;-)

Antworten Antworten Antworten Gast: Criticus222
18.09.2012 13:41
0 0

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