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Schmied: "Lehrergewerkschaft ist ÖVP"

18.09.2012 | 10:47 |   (DiePresse.com)

Die SPÖ-Ministerinnen Schmied und Heinisch-Hosek setzen die Lehrer-Gewerkschaft der ÖVP gleich und warnen sie vor einem "Schwarze-Peter-Spiel" bei den Dienstrechtsverhandlungen.

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Die SPÖ-Ministerinnen Claudia Schmied (Bildung) und Gabriele Heinisch-Hosek (Beamte) machen in Sachen Lehrerdienstrecht Druck auf die Gewerkschaft - und auf die ÖVP. Schmied warnte die Gewerkschaft am Dienstag vor dem Ministerrat vor einem "Schwarze-Peter-Spiel" und hielt zugleich fest, für wen diese Warnung ebenfalls gilt: "Die Lehrergewerkschaft ist ÖVP-dominiert, man könnte auch sagen, sie ist ÖVP." Heinisch-Hosek ist der Ansicht, die Gewerkschaft "muss in sich gehen". Die nächste Verhandlungsrunde soll jedenfalls auf politischer Ebene stattfinden, kündigte sie an.

Schmied hatte ja zuletzt angekündigt, dass die Regierung ihren Vorschlag für das neue Dienstrecht nachbessern könnte. Die Gewerkschaft hatte dem indes wenig Glauben geschenkt und Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) hatte zu verstehen gegeben, dass mehr Geld für das Projekt kein Thema sei. "Mein Budget ist einfach gestrickt", sagte Schmied dazu am Dienstag. 85 Prozent ihrer Mittel seien Fixkosten für Personal. Weiter ins Detail, was Forderungen nach mehr Budget betreffen könnte, wollte sie nicht gehen: "Verhandlungen führen wir im Verhandlungsraum."

Dienstrecht: "Je schneller, desto lieber

Jedenfalls unterstrich Schmied aber: "Das ist ein Regierungsprojekt." Und auch wann dieses Projekt fertig sein soll, gibt sie genau vor: "Je schneller, desto lieber", Frühling 2013 sei jedenfalls "absolute Deadline".

Auch Heinisch-Hosek will das nächste Schuljahr mit dem neuen Lehrerdienstrecht beginnen. "Bis zum Sommer (2013, Anm.) spätestens" müsse deswegen alles unter Dach und Fach sein, Parlamentsbeschlüsse inklusive. Heinisch-Hosek verlieh der Hoffnung Ausdruck, "dass wir mit dem vorhandenen Geld auskommen". Knackpunkt sei die Verteilung zwischen Arbeitszeit in der Klasse und Betreuung. Allerdings: "Sollte es sich herausstellen, dass die eine oder andere Million fehlt", glaube sie nicht, dass sich die Finanzministerin verwehren würde.

Gewerkschafter am Zug

Heinisch-Hosek legt merkbare Ungeduld mit der Lehrergewerkschaft an den Tag. Die Regierung habe ein umfassendes Konzept vorgelegt, nun seien die Gewerkschafter am Zug. Sie müsse auf den Tisch legen, zu wie vielen Unterrichtsstunden sie bereit sei und wie die Einstiegsgehälter von Junglehrern aussehen sollen. Die Regierung habe ein höheres Einstiegsgehalt sowie Unterstützungspersonal für die Schulen vorgeschlagen - "Was will die Gewerkschaft mehr?", so Heinisch-Hosek. Auch sie unterstrich, dass die Regierungsparteien bei den Verhandlungen an einem Strang ziehen müssten. Die ÖVP-Finanzministerin sei schließlich bei allen Verhandlungen dabei gewesen.

(APA)

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45 Kommentare
 
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Gast: Ceterum
18.09.2012 16:06
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Harmlose Frau vs. Betonschädeln

Dass Claudia Schmied eine beachtliche Karriere hatte vor ihrem Einstieg in die Politik, muss wohl etwas damit zu tun haben, dass sie zum roten Hochadel gehört. Als Politikerin macht sie den Eindruck großer Unbeholfenheit und vor allem der Personifizierung des Mangels an Durchsetzungsvermögens. Aber das Wichtigste ist nun einmal, dass sie eine Frau ist, auch wenn sie kein Mittel hat, die Betonschädeln der Lehrergewerkschaft zu knacken.

Gast: Burger K
18.09.2012 14:54
11 2

"Die Lehrergewerkschaft ist ÖVP-dominiert, man könnte auch sagen, sie ist ÖVP."

Und ist Frau Schmied nicht die fleischgewordene, dickschädelige, nachtragende Unfähigkeit ??

Wozu fragt man die von der GÖD noch immer?

Jahrzehnte war es immer ein Njet des Herrn NGB, heute ist es der Quin, an und?

EIN Dienstrecht für ALLE und das mit einer modernen Ganztagsschule ist dsa einzige zeitgemäße Ziel das es zu erreichen gibt.
Und da Gott GÖD nein sagen wird, sollte man diese Privilegienritter endlich einmal ungefragt stehen lassen!!!

Gast: Werky
18.09.2012 13:46
7 0

Oho, eine Blitzkneisserin.


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Die Junglehrerinnen werden schneller verheizt sein

als die Kommunalkreditmilliarden. Aber da sind die Verantwortlichen schon in der Politluxuspension.

Gast: Rehau
18.09.2012 13:14
4 2

Da ist etwas Wahres dran

Die ÖVP traut sich nicht, etwas gegen die Lehrergewerkschaft zu beschliessen. Und diese hat Null Flexibilität. Es wird sich nichts ändern.

Übrigens: wer den Lehrer am Sonntag abend in der Diskussionsrunde im ORF sah musste entsetzt sein über dessen hilflose Aussagen.

Es ist ein liebliches Foto dieser Frau.

Das Magengeschwür ist ihr schon ins Gesicht geschrieben.

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feilschen wie in der markthalle

aber es geht ja eh nur um die nächste generation. grauslich, nur widerlich diese person!

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Lohnsenkung, Arbeitszeiterhöhung und öffentliches

Mobbing - sieht so die SPÖ-Politik aus. Nach der Kommunalkredit nun die Schule.

Gast: überparteilicherÖGB?
18.09.2012 12:22
5 0

tatsache ist: gestern war die SPÖ beim überparteilichen ÖGB zu besuch. die SPÖ und der ÖGB haben gemeinsam den NRwahlkampf 13 offiziell im ÖGB Haus eröffnet.


dann steht's maximal 1 gegen -zig andere!

wie schaut das denn mit allen anderen Gewerkschaften aus? Da hat die Löwelstraße gar keinen Einfluß??

Schmied = SPÖ

und hat vom Schulwesen keine Ahnung. Sie bekam aber den Ministerposten, da sie stest eine brave Parteisoldatin war. Sollte ihr ihre Vergangenheit bei der Kommunalkredit auf den Kopf fallen, macht das auch nix!

Gast: Systemerhalter
18.09.2012 11:59
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Richtig Frau Schmied - aber bitte auch die Funktion der SPÖ anschauen

Und so nebenbei Ihren eigenen Werdegang - wie etwa das von Ihnen mitverschuldete Milliardendebakel Kommunalkredit - ein wenig bedenken.

SPÖVP arbeitet gegen Österreich.

Gast: gast 1
18.09.2012 11:51
9 0

egal...


..wer auch immer gegen die rot/grüne
nivellierung nach unten im bildungsbereich ist,
macht nichts verkehrt - egal aus welchen
(partei-)taktischen motiven

Lehrergewerkschaft ist nicht ÖVP

ÖVP und Lehrergewerkschaft dürfen trotz allem nicht gleichgesetzt werden, sonst könnten ja die Granden dieser Partei nicht ständig vor ihrem Gewerkschaftsboss im Staub kriechen ...

Gast: Witzig
18.09.2012 11:43
7 0

Holler

selten so gelacht
in Wahrheit stand mir die SPÖ meist näher als die VP- allerdings Burgstaller, Heinisch-Hosek und Schmied nagen sehr an der SP-Treue-vielmehr machen sie die Partei unwählbar-
da ist die Laura Rudas dagegen noch ein Goldkind, obwohl auch sie schwer gewöhnungsbedürftig

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Am

"NJET" von Neugebauer sind auch schon ÖVP-MinsterInnen jämmerlich zerschellt. Solange dieser und andere Betonschädel in der Gewerkschaft sitzen, wird sich nix rühren, egal ob schwarze/r oder rote/r MinisterIn.

so ein topfen, claudschi!

ich bin grünwähler, früher rotsympathisant, und trotzdem gegen deine abstrusen ideen!
was du "im zentrum" gesagt hast, kann über deine ahnungslosigkeit in bildungs- und schulfragen nicht hinwegtäuschen!

Eisenbahnergewerkschaft

ist SPÖ Frau Schmied!

Gast: Denk modern!
18.09.2012 11:15
13 0

ÖGB Gewerkschaft ist SPÖ

Weil sie in Sachfragen unfähig ist, schiebt sie die Schuld auf das andere politische Coleur.

 
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Schlagzeilen Bildung