Die Angst der Mitte vor der (öffentlichen) Schule

30.09.2012 | 18:29 |  von Bernadette Bayrhammer (Die Presse)

Das einzige, was die Mittelschicht ihren Kindern vererben kann, ist Bildung – deshalb sind die Eltern im Schulstreit auch so nervös. Die politische Botschaft muss sich ändern, sagt der Soziologe Heinz Bude.

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Die Presse: In Österreich wird erbittert über die Gesamtschule diskutiert. Man hat den Eindruck, dass der Kampf um Statusbewahrung immer schärfer wird. Können Sie das bestätigen?

Heinz Bude: Das ist ein Effekt der Nachkriegsentwicklung: Wir hatten nach dem zweiten Weltkrieg eine Phase, in der die Mitte der Gesellschaft immer breiter wurde. Diese Mitte will ihren Sozialstatus jetzt reproduzieren – und zwar über das Bildungssystem.


Was ist die Konsequenz daraus?

Vor allem für jene, die in ihrer Lebensgeschichte an Status gewonnen haben – zum Beispiel als Bildungsaufsteiger – ist es völlig inakzeptabel, dass ihre Kinder einen niedrigeren Bildungsabschluss haben als sie selbst. Das heißt, diese Menschen sind besonders sensibel, ob die Milieus, in die sie ihre Kinder in der Schule schicken, für diese förderlich sind – oder nicht.


Gibt es eine Gruppe von Eltern, auf die das besonders zutrifft?


Deutlich gezeigt hat sich das beim Schulstreit in Hamburg, wo es um die Einführung der sechsjährigen Primarschule ging. Die Grünen haben diese Reform protegiert – aber viele ihrer Wähler haben still und heimlich die Gegeninitiative unterschrieben. Das ist ein Klientel, das relativ privilegiert ist, was Bildung, Einkommen und Sozialstatus betrifft. Aber viele von ihnen haben Jobs mit prekärem Charakter: Medien, kreative Selbstständigkeit etc. Für diese Eltern gibt es ein Grundmotiv: Sie wollen ihren Kindern etwas vererben. Aber sie haben kein großes Haus, keine Firma, keinen großen Einfluss in der Gesellschaft.


Was können sie denn vererben?

Sie können Bildung vererben. Und deshalb werden sie alles tun, damit dieses Erbe nicht gemindert wird.


Daher kommt also die Verunsicherung, wenn es um die Gesamtschule geht.


Ja. Es gibt eine grassierende sozialmoralische Ansteckungsangst. Die Vorstellung, ihre Kinder in eine Schule zu schicken, in der sie mit Kindern in Kontakt kommen, deren Familien nicht so viel Wert auf Bildung legen, macht diese Eltern nervös.

Das klingt sehr hart. Haben diese Eltern völlig unrecht mit ihren Sorgen?

Nein. Natürlich kann man das verstehen. Und es ist auch absolut legitim, dass Eltern das Beste für ihr Kind wollen. Sie sind aber nicht locker. Sie sagen nicht: Ach, das wird mein Kind schon nicht tangieren.


Andererseits ist unser Bildungssystem offenbar nicht in der Lage, Chancengleichheit herzustellen. Warum nicht?

Soziale Ungleichheit gibt es natürlich überall. Das Problem: In Österreich wie auch in Deutschland wird diese durch das Bildungssystem eher verstärkt – und nicht gemindert. Dass man über das Bildungssystem gleiche Startchancen für alle herstellen kann, ist soziologisch gesehen natürlich eine Illusion. Man kann Ungleichheit nur mindern – und sie durch das Versprechen, mittels eigener Anstrengung nach oben kommen zu können, erträglich machen.

Brauchen wir eine Gesamtschule, um mehr Gerechtigkeit herzustellen?

Langfristig werden wir überall Gesamtschulstrukturen haben. Allein deshalb, weil das Gymnasium bei einer Maturaquote von nahezu 50 – in einzelnen Wiener Bezirken bis zu 70 Prozent – längst den Exklusivitätscharakter verloren hat. Der grundsätzliche Fehler ist aber, dass eine Strukturdebatte geführt wird. Auch in einem mehrgliedrigen System – mit Hauptschulen und Gymnasien – kann man inklusive Bildungspolitik machen. Wenn man das Verhalten im System ändert.


Wichtiger als das, was draufsteht, ist also das, was in der Schule passiert.


Es gibt Untersuchungen über gute Hauptschulen. Der zentrale Punkt: Dort gibt es eine Atmosphäre der Akzeptanz. Dort hat man von Defizit- zu einer Differenzpädagogik umgeschaltet, bei der Schüler in dem bestärkt werden, was sie können – und nicht nur dafür kritisiert werden, was sie nicht können. Das ist der entscheidende Schwung.


Die Frage, wer mit wem in die Schule geht, bleibt ungelöst – aber Schule soll ja auch Ort der Sozialisierung sein.

Wir haben eine Separierung der sozialen Milieus, die sich über das Bildungssystem stabilisiert. Weil Eltern den Eindruck gewinnen, dass das öffentliche System ihrem Streben nach Statuserhalt nicht mehr entgegenkommt. Denn die politische Botschaft klingt so: Wir tun vor allem etwas für die Bildungsverlierer – für die anderen brauchen wir nichts zu tun, die haben ohnehin bessere Ausgangsvoraussetzungen.


Muss man daher fürchten, dass Eltern aus dem öffentlichen System flüchten?


Das öffentliche Schulsystem muss wahnsinnig aufpassen, dass es für bestimmte Fraktionen unserer Gesellschaft nicht als das System des Rests erscheint. In Deutschland finanzieren viele Großeltern wahnwitzige Bildungsinvestitionen für die Enkel, wir haben ein wachsendes System privater Zusatzbeschulung. Das öffentliche System muss eine ernsthafte Variante bleiben. Es darf auf keinen Fall der Eindruck entstehen, es sei die schlechtere.


Was tun?

Man muss die Mitte inkludieren, so komisch das klingt. Man muss diesen Eltern eigentlich sagen: Wir tun etwas für eure Kinder – aber wir müssen eben auch noch für ein paar andere was tun.


Was würden Sie den Eltern raten?


Setzen Sie sich doch einmal abends ganz in Ruhe hin und überlegen Sie ernsthaft, was Sie glauben, dass Ihr Kind können muss. Sie werden auf sehr einfache Dinge kommen. Und fragen Sie sich, ob das nicht genauso in einem System zu erreichen ist, wo Ihre Tochter auch mit Ivana zu tun hat, deren Vater vor fünf Jahren aus Bulgarien gekommen ist.

TIPP
Heinz Bude

Bildungspanik Was unsere Gesellschaft spaltet

Hanser Verlag 2011, 144 Seiten, 15,40 €

INFO
Heinz Bude (58) ist ein deutscher Soziologe. Er lehrt als Professor für Makrosoziologie an der Uni Kassel und arbeitet zudem am Hamburger Institut für Sozialforschung. Auf Einladung von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (SPÖ) war Bude vergangene Woche zu Gast in Wien. Zuletzt erschien sein Buch „Bildungspanik“.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 01.10.2012)

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155 Kommentare
 
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Gast: Privatschule
04.10.2012 14:05
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ist oft keine Eliteschule

sondern eine Schule für Kinder, die im staatlichen Schulwesen Probleme haben. In meinem Bekanntenkreis waren in DE mehrere Bekannte auf Privatschulen. nicht einer war ein Musterschüler, aber viele hätten im staatlichen Schulwesen in DE maximal Hauptschulabschluss geschafft. Diese Jungs wurden nur deshalb in eine Privatschule gesendet, damit es mit Abi bzw. Realabschluss noch klappt. Die andere war schwer erziehungsbedürftig und musste deshalb ins Internat. Da waren die Eltern froh, die abgeben zu können. Die meisten Privatschulen sind von Elite weit entfernt.

z.B. haben viele Waldorfschulen einen Jungenüberschuss, weil die eher im Schulsystem scheitern und Zappelsyndrome haben und ähnliches. Also landen die dann auf gebührenpflichtigen Waldorf- und Montessorischulen. Und nicht jedes hochbegabte Kind landet auf Gymnasien oder bleibt da. Der Sohn einer Bekannten von mir wurde trotz Hochbegabung nicht auf ein Gymnasium empfohlen, weil er in der Schule schlecht war = Underfordert in Wirklichkeit. Die Tochter von einem Mensavorsitzenden musste trotz IQ von über 130 das Gymnasium nach 2maligen Sitzenbleiben verlassen, weil die Denkstrukturen nunmal anders sind. Gymnasien fördern auch diese Kinder nicht genug und sind ungeeignet für die. Die sind eher für die Angepassten und Fleißigen - das muss nicht immer der Intelligentere sein.

Gast: Vorteilegibtsauch
04.10.2012 13:43
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proGesamtschule

meine Schwester hat ein Kind auf einem Gymnasium, das Jüngere auf einer Gesamtschule. Eine gut gemachte Gesamtschule kann genauso gut sein, wie ein Gymnasium, wenn nicht sogar besser. Die Gesamtschule bietet z.B. ein Vollangebot und eine Fächervielfalt an, die das Gymnasium bei weitem übertrifft. Die Wahlmöglichkeit an Kursen ist zumindest bei dieser Schule hier um einiges größer, was die Schule attraktiv macht -- von Biochemie bis Holztechnik ist alles dabei. Dagegen ist das Gymnasium recht starr und festgelegt. Das wichtige ist also, wieviel Wahlmöglichkeit bietet eine Schule und ist das Programm gut gemacht. Dann ist die Schulform egal. Die Jüngste hatte zwar eine Gymnasialempfehlung, wurde von meiner Schwester aber zu sensibel befunden (heult schon bei einer 3) -- Gesamtschule ist kinderfreundlicher. Das muss deshalb nicht schlechter sein.

auch in den USA gehen nur 9% der Kinder auf Privatschulen, wovon die meisten katholisch sind.

die öffentl. Schulen müssen halt gut gemacht sein und sollten in Problembezirken immer mit 2 Lehrern pro Klasse unterrichten und Sprachförderung kontinuierlich anbieten wie in klassischen Einwanderungsländern. Gesamtschulen sind besser, in Hauptschulen in DE lernt man alles nur auf C-Niveau, obwohl kein Schüler in allen Fächern nur schlecht ist. Nur Gesamtschule bietet individuellen Unterricht, z.B. kann man A,B,C-Kurse anbieten und jeder Schüler lernt dann nach Wunsch, Interesse und Talent seine Kurse.

Gerechtigkeit?

Wie kann eine Gesamtschule gerecht sein, wenn es zeitgleich Privatschulen gibt?

Antwort: gar nicht.

Die einzig spürbare Veränderung für die "Mittelschicht" wird sein, dass zuzüglich zum Rekordsteuersatz auch noch die Privatschulbildung extra zu bezahlen ist.

Aber was soll's. Es wird ja alles immer teurer... Selbst homepages kosten schon 4,39 Millionen.

Wo bleibt unser Geld?

Gast: Eltern
01.10.2012 18:50
8 0

Eltern müssen sich alles bieten lassen

Den Eltern wird sehr häufig vorgeworfen, dass sie sich zu wenig um ihre Kinder kümmern.
Da schau her, jetzt auf einmal haben die Eltern Angst und sind nervös weil sie sich um die Kinder kümmern.
Es ist ja so praktisch. Eltern haben keine Lobby. Eltern sind nicht organisiert. Eltern kann man straflos jeden Schmarrn nachsagen.

Gast: Gen-Ehtiker
01.10.2012 16:24
5 3

Experten-Bude

Bildung kann man eben nicht vererben. Man sieht es ja ganz deutlich an den Kindern reicher, dummer Eltern.

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Der Experte wurde von Frau Prammer nach Wien eingeladen


Dies erklärt schon einiges.
Eine naheliegende, leider nicht gestellte Frage wäre gewesen:
"Herr Professor, haben Sie Kinder ?"
"Ja"
"Welche Schulen haben Ihre Kinder besucht?"

Gast: Hanibal L.
01.10.2012 14:33
8 1

mehr privat weniger staat

In Zukunft stellt sich doch nicht die Frage ob NMS oder Gymnasium, sondern von welcher Privat-Schule oder Begabten-Schule kommst du. Das System wandelt sich genau so wie in den USA, der "Name" der Schule sagt mehr ueber das Ausbildungsniveau aus als die vom Staat gesetzten Bildungsstandards.

Antworten Gast: 90
04.10.2012 13:46
0 0

Re: mehr privat weniger staat

es gehen aber 90% der Kinder in den USA in eine staatliche Schule --- diese 10% Privatschüler ---- die Probleme dort ergeben sich eher aus der Finanzierung, da die kommunal finanziert sind. Arme Kommunen haben dann weniger Geld um die Schulen gut auszustatten -- daran kann man allerdings etwas ändern, in dem man es halt nicht allein den Kommunen überlässt bzw. solche Schulen in schlechten Vierteln besonders gut ausfinanziert.

und lt. einer Homepage über das US-Privatschulwesen senden 12% der Besserverdiener die auf Privatschulen -- das heißt aber das auch dort 88% staatliche Schulen wählen. Matt Damon z.b.

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Re: mehr privat weniger staat

Das gilt aber schon seit mehr als 30 Jahren.

Antworten Antworten Gast: BJS
01.10.2012 18:34
1 0

Re: Re: mehr privat weniger staat

Seit 30 Jahren? Seit es Schulen gibt!

Antworten Gast: Leser 64641
01.10.2012 15:42
1 0

Eine Begabten-Schule

haben wir nur eine einzige in Österreich. Und die ist staatlich ...

Antworten Antworten Gast: Sir K. Poppo
01.10.2012 16:26
1 0

Re: Eine Begabten-Schule

Und welche meinen Sie da?

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Re: Re: Eine Begabten-Schule

Die Aufnahmekriterien der Sir K. Popper Schule (nur Oberstufe) im Wiedner Gymnasium in Wien sind nicht ganz nachvollziehbar.
Beim sogenannten „Popper-Test“ scheint eine ganz andere Intelligenz wie im Regelunterricht notwendig zu sein. Schüler, denen in der Unterstufe von allen Fachlehrern des Wiedner Gymnasiums außergewöhnliche Leistungen und Aufnahmefähigkeiten attestiert wurden, die sogar lt. Lehreraussagen öfters Gesprächsthema im Lehrerzimmer waren, erfüllen die Kriterien nicht.
Die Eltern der getesteten Schüler erhalten in einem ca. 3-minütigen mündlichen Feedback anhand von einigen Kurven die Info ob eine Eignung vorliegt oder nicht. Die mehrseitigen schriftlichen Erläuterungen bzw. Beurteilungen der beim Test erzielten Ergebnisse werden trotz Ersuchen nicht ausgefolgt. Auch eine Einsicht in die Unterlagen wird frühestens für den Herbst des Folgejahres in Aussicht gestellt, dh zu einem Zeitpunkt, wo bereits sämtliche Entscheidungen über die Schulwahl der Oberstufe getroffen und umgesetzt sein müssen.
Schlussfolgerung: Entweder die Lehrer des Wiedner Gymnasiums, die teilweise auch an der Popperschule unterrichten, sind unfähig in 4 Jahren einen Schüler richtig einzuschätzen – das kann ich aufgrund deren ausgezeichneten pädagogischen und fachlichen Fähigkeiten nicht glauben – oder ……

Antworten Antworten Gast: Pop 202
01.10.2012 15:50
1 0

Und die hat den Ruf

eine Ghettoisierung der Schüler zu betreiben.

Und wer ruft da?


Gast: _Gernot
01.10.2012 14:13
17 0

amerikanische Verhältnisse

Bei uns am Land ist es nach wie vor möglich, dass Arbeiterkinder, wenn sie fleißig sind, die besten Gymnasien mit ausgezeichnetem Erfolg abschließen. Sollte man die Gymansien abschaffen, werden teure Privatschulen wie Schwammerln aus dem Boden wachsen und das ist dann wirklich ein sozialer Abstieg, wenn der Besuch der besten Schulen nur noch den Wohlhabenden vorbehalten ist. Sehr sozialdemokratisch unsere Frau Schmied.

Antworten Gast: heimliche Gesamtschule
04.10.2012 13:49
0 0

Re: amerikanische Verhältnisse

naja -- so gesehen haben sie Recht: wenn eh schon 50 bis 70% der Schüler in das Gymnasium gehen muss man nur noch 10-15 Jahre warten und 70 bis 90% gehen aufs Gymnasium --- also lässt man so die Mittelschule langsam einfach ausbluten und keiner dieser Eltern merkt es dann das sich das Klientel dort vergrößert hat.... geniale Idee - heimlich die Gesamtschule durchgewunken und keiner merkt es. Alle denken dann immernoch, es ist die Eliteschule, wenn man nur nichts sagt..... Psst!

8 0

Ivana

ist auch sicher nicht das Problem.

Re: Ivana

sie haben mir das wort aus dem mund genommen.

Gast: Held der Arbeit
01.10.2012 12:19
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das Problem

wid sich bald von selbst erledigen, denn bald wird es keine mittelschicht mehr geben. das ist das einzige, an dem die vereinigten sozialisten österreichs wirklich mit vehemenz arbeiten.

Antworten Gast: SVV34
01.10.2012 12:36
2 1

Dafür wird es dann

reiche Bauern und reiche Eisenbahner geben. Super.

Gast: gast1984
01.10.2012 10:39
22 0

"Das einzige, was die Mittelschicht ihren Kindern vererben kann, ist Bildung"

Denn das Haus, die Eigentumswohnung und sonstiges Vermögen greift sich der Staat!

Antworten Gast: Gast01
01.10.2012 12:47
1 4

Re: "Das einzige, was die Mittelschicht ihren Kindern vererben kann, ist Bildung"

Achso? Soweit ich weiß ist die Erbschaft mit 0% besteuert. Was greift sich der Staat also?

Re: Re: "Das einzige, was die Mittelschicht ihren Kindern vererben kann, ist Bildung"

1. immobilien werden bei erbschaft sehr wohl besteuert...nämlich in form der GrESt und der Eintragungsgebühr ins Grundbuch ( soll im übrigen erhöht werden...)

2. sonstiges vermögen und erträgnisse daraus werden durch diverse andere steuern, KESt, Spakulationsteuer usw. besteuert

3. die mittelschicht kann kein vermögen mehr aufbauen, da netto im brieftascherl, nach abzug von steuern und sozialversicherungsbeiträgen nicht mehr viel über bleibt...

Antworten Gast: f9
01.10.2012 11:27
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Re: "Das einzige, was die Mittelschicht ihren Kindern vererben kann, ist Bildung"

ich habe kein haus, keine eigentumswohnung und nur ein bescheidenes vermögen. meinen kindern vermittle ich die werte, die ich für richtig halte, eine breitgefächerte bildung gehört dazu.
wenn irgendwann eine vermögenssteuer gibt, dann würde die bei mir vermutlich nicht greifen. grüße aus der mittelschicht

Antworten Gast: Der mit der Wölfin tanzt
01.10.2012 11:19
8 0

Re: "Das einzige, was die Mittelschicht ihren Kindern vererben kann, ist Bildung"

Das ist ja nichts Neues. Das war schon immer so.
Bildung jedoch ist das Wichtigste. Sie fängt im Elternhaus von klein auf an z. B. mit Vorlesen. Das Um und auf dabei: Die Neugierde, den Wissendurst wecken, korrektes Ausdrücken usw. durch vorbildhafte Sprache lehren. Leider sind viele Eltern nicht in der Lage ihren Kindern dies alles zu vermitteln.

 
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