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Platter für Einlenken bei Gesamtschule und Studiengebühren

19.10.2012 | 13:58 |   (DiePresse.com)

Bei der Regierungsklausur im November sollten ÖVP und SPÖ von ihrem jeweiligen Nein zu Gesamtschule und Studiengebühren abrücken.

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Der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) hat nach seinem Vorstoß in Sachen Gesamtschule die rot-schwarze Bundesregierung aufgefordert, in Bildungsangelegenheiten bei der Anfang November stattfindenden Regierungsklausur einzulenken. Demnach solle seine Partei von ihrem kategorischen Nein zur gemeinsamen Schule abrücken und die SPÖ vom Nein zu den Studiengebühren. "Die beiden Koalitionsparteien sollen in der Bildungspolitik endlich aufeinander zugehen", meinte er in einem Bericht der "Tiroler Tageszeitung" (Freitagsausgabe).

"Das hat nichts mit Tauschgeschäft oder gar mit einem politischen Kuhhandel zu tun", fügte Platter hinzu. Vielmehr sei dies eine Frage der politischen Vernunft. Seiner Ansicht nach müssten die beiden Regierungsparteien ihre ideologischen Ecken verlassen. "Ich fordere jedenfalls einen Befreiungsschlag in der Bildungspolitik", erklärte der Tiroler Landes-Chef. Die geplante Klausur am 9. November biete einen guten Anlass, aufeinander zuzugehen.

Platter selbst werde vom im September eingeschlagenen "eigenen Tiroler Weg" bei der Gesamtschule für alle Zehn-bis 14-Jährigen nicht abweichen. "Ich lasse mich von diesem Weg nicht mehr abbringen, weil ich von der Richtigkeit überzeugt bin", bekräftigte er in dem Blatt. Dieser Vorstoß solle seiner Meinung nach das Eis brechen. Immerhin würde er "in seiner Volkspartei schon an mehreren Enden ein Abrücken von der starren Haltung" erkennen.

Rückendeckung gab Platter seinem Parteikollegen Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle, was die Wiedereinführung der Studiengebühren betrifft. "So wie er bin ich für die Einführung von sozial gestaffelten Studiengebühren", erklärte der Landeshauptmann. Eine gesetzliche Neuregelung der Studiengebühren im Universitätsgesetz (UG) war bisher an den unterschiedlichen Vorstellungen von ÖVP und SPÖ gescheitert.

(APA)

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20 Kommentare
Gast: Denk modern!
20.10.2012 09:42
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Österreich braucht keinen Einheitsbrei!

Der Provinzpolitiker Platter soll in seinem Land Tirol werken.

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Re: Österreich braucht keinen Einheitsbrei!

am besten überhaupt nicht

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Re: Österreich braucht keinen Einheitsbrei!

wir würden in derzeit billig abgeben..

Aber diese Politik der Rechten gegen Minderheiten ist sowieso überall zu verfolgen:

Die Jungen sollen endlich etwas arbeiten. Wer will, bekommt auch eine Arbeit. Der Arbeitsmarkt wird dabei völlig ausgeblendet. Auch dass die Unternehmen immer weniger Junge ausbilden wollen. Und wenn, dann möglichst viel auf Staatskosten. Auch die ständige Bemerkung "Die Pensionisten lassen es sich auf Kosten der Jungen gut gehen" schlägt in dieselbe Kerbe. Das ältere Menschen aus dem Job gedrängt und dem Staat zur Versorgung übergeben werden - so wie auch sehr viele Arbeitslose - wird ebenfalls ausgeblendet. Auch dass die Turbo-Rechten weder den Jungen noch Alten gute Einkommen oder gute Pensionen gewähren wollen. Das zieht sich durch ihre ganze Geschichte. Wann soll es umgekehrt gewesen sein? Na und gegen "Ausländer", die man in jedem Groß- und Kleinbetrieb, also bei der Klientel der ÖVP, bis zum Abwinken findet, wird sowieso auch immer von Rechts gehetzt.

Dass die ÖVP und ihre Helfershelfer in den anderen Parteien unbedingt Studiengebühren haben wollen,

egal, ob es etwas bringt oder nicht (im Vergleich zur immensen Vernichtung von Steuergeldern für Großpleitiers und Großversager im In- und Ausland), ist logisch.

Denn sollte es geschafft werden, dass wieder Studiengebühren eingeführt werden, so würde die Wahrscheinlichkeit, dass zumindest ein zählbarer Teil von SPÖ-Wählern aus Protest und Entrüstung vielleicht zum Lieblings-Koalitionspartner der ÖVP, der FPÖ, abwandert, ziemlich zunehmen. Aber die ÖVP-Zuarbeiter in der SPÖ werden das schon schaffen. Vielleicht sogar mit Hilfe der Grünen, die ja auch nicht sattelfest sind. Siehe frühere Stellungnahme zu den Eurofightern oder Studiengebühren (unter Van der Bellen).

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wer erlöst uns..

bevor das Land im Gebirge "platter" als platt ist?

Wie platt ist Platter?

Wie aus wohlinformierter Quelle verlautet, läuft es in den hohen Rängen der Tiroler Landesregierung unter Platters Fuchtel seit einiger Zeit äußerst schlecht. Ohne Rücksicht auf Verluste und Einwände ernstzunehmender Experten in der Tiroler Bildungsszene zimmert sich Platter einen medialen Befreiungsschlag durch Gesamtschulgebrüll. So glaubt er tatsächlich, einerseits die vielen Kleinschulen erhalten zu können, andererseits mit möglichst geringem (finanziellem) Aufwand für das Schul- und Bildungswesen auszukommen. Vor dem endgültigen Absaufen ist es ihm auch "wurscht", die gesamtösterreichische ÖVP-Strategie zu durchkreuzen. Dies allerdings ist ein deutliches Zeichen, dass ÖVP-Strukturen und -Haltungen deutlich und früh genug vor der Wahl in Auflösung begriffen sind ("weidwund" hoast ma dös, gell?")

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Nichts verstanden!

Dieser landeshauptmann hat leider gar nichts verstanden. Er glaubt wirklich, dass in Österreich so eine Gesamtschule wie in S-Tirol geplant ist. Dort ist sie noch tragbar, wenn auch nicht so geliebt wie gesagt, aber dieses österreichische Modell zu propagieren zeugt von großem Unverstand. Er wird die ÖVP unter 20% bringen und dann als großer Zambano einspringen. Ich glaube, dass er sogar der Fr. Schmied schön langsam verdächtig wird.

Nau, heute ist der Platter Tag bei der Presse!

Gleich zwei Artikeln zu diesem Herren. Man könnte ja schon glauben, dass er wieder mehr ins Rampenlicht soll, weil er der nächste Parteichef werden soll.

Da wird der Landgendarm ja viel

davon verstehen! Weg mit dieser unnützen ÖVP!

Gast: Echter Weinviertler
19.10.2012 18:18
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ÖVP mit Platter unwählbar

Man merkt Platter an, dass er - in welcher Schule auch immer - nicht gut war. Das kommt halt davon, wenn man ohne jegliche Qualifikation Politiker werden kann! Die ÖVP ist damit unwählbar, als Elternvertreter muss man dringend davon abraten! Wer setzt sich noch ein für gute Bildung für unsere Kinder? - Oder bekommen bald alle an die Geburtsurkunde automatisch das Maturazeugnis angeheftet? Nicht auszudenken, wenn jemand, der keine Matura oder keine gute Ausbildung hat, dann jenen neidig ist...
...schnell noch die Lehrer schlechtmachen und fälschlich behaupten, dass die Tägliche Turnstunde ja nur in einer Einheitsschule umsetzbar ist. Politiker, ihr ruiniert Österreich zur Gänze! Schämt ihr euch denn nicht vor den Kindern, denen ihr so ein Land zurücklasst?

Re: ÖVP mit Platter unwählbar

schämen? politiker? in österreich? wo leben SIE denn??

Gast: dfasdfd
19.10.2012 17:53
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dsfeeefr

Hätte Platter gesagt, das Gymnasium muss erhalten bleiben, dann hätte das der ÖVP gleich einmal 5% mehr Wählerstimmen gebracht.

So wird man zur Windradel-ohne-Rückgrat-Partei und verliert zusätzlich an Boden.

Gast: Kritikrax
19.10.2012 17:52
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P. hat leicht reden

Platter muss ja nicht in der Mischschule unterrichten, in denen sich die Talentierten fadisieren, während andere mit dem Spracherwerb beschäftigt sind und wieder andere die Einrichtung demolieren, weil kein Personal für Schülerinnen und Schüler mit Bedarf nach Sondererziehung da ist.

Gast: Der Schuss ins eigene Knie
19.10.2012 17:21
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Der rechnet nicht mehr damit,

dass die autonomen Studiengebühren vorm Verfassungsgerichtshof bestehen.

Gast: PÖHSE
19.10.2012 17:04
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Die ÖVP, als aufgewärmte Politleich' ,

braucht noch ein paar 'HElfer' !

Platter macht sich, er sollte Eltern fragen, was die zur Brei-Schule sagen !

Und das Spinderl, mit Gäääbt määähr Kopäätääänz nach Äääräääbaa !
Genau- und den Oberraucherschikanierer habens gerade nixen müssen, aus 'Malta ' .

Figl, schau oba !

Des is übrich !

Platter für Einlenken bei Gesamtschule

Platter, ein weiterer Sargnagel der ÖVP.

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Wieso regen sich eigentlich nicht die Eltern gegen

den Gesamtschulschwachsinn auf - oder sind den Eltern ihre Kinder völlig egal?

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Re: Wieso regen sich eigentlich nicht die Eltern gegen

die werden solange medial - unter AK Beteiligung - zugelullt, bis jeder den Papst für eine Transe hält - Mann in Kleidung!

mein gott, platter!

bin für ganztagesschule, jedoch keinesfalls für gesammtschule. vielen kindern, jugendlichen und eltern wäre mit einer sinnvollen, professionellen nachmittagsbetreuung sehr geholfen, das schulniveau würde steigen. mit d gesammtschule wäre das gegenteil garantiert, was wohl kein vernünftiger mensch wollen kann.
studiengebühren scheinen mir ein guter weg zur regulierung des unizugangs und der finanzierung der unis zu sein, deshalb mit gleichzeitiger stipendienvergabe in härtefällen durchaus der richtige weg.
wen man heute noch wählen kann ist mir immer mehr ein rätsel. vernunft und weitsicht scheinen allen parteien fremd.

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