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Pühringer: "Stolz ist ein sündhaftes Verhalten"

Bild: (c) APA/GEORG HOCHMUTH (GEORG HOCHMUTH) 

Landeschef Josef Pühringer (ÖVP) über seinen Sieg im Kampf um eine Medizin-Fakultät, den Wunsch nach einer fünfjährigen Volksschule und die Versäumnisse beim Lehrerdienstrecht.

 (Die Presse)

Die Presse: Herr Landeshauptmann, in Ihrem Leben vor der Politik waren Sie selbst Lehrer. Ist es den Lehrern tatsächlich nicht zumutbar, zwei Stunden länger zu unterrichten?

Josef Pühringer: Es geht nicht darum, ob Lehrer zwei Stunden länger unterrichten, sondern um die Gesamtsituation. Das Umfeld, in dem Lehrer arbeiten, ist einfach nicht gut – etwa hinsichtlich der Arbeitsplätze in den Konferenzzimmern. Auch die Bezahlung der Lehrer ist nicht gut.

Sie verstehen also die Kritik der Lehrergewerkschaft an dem Dienstrechtsmodell, das die Bundesregierung vorgelegt hat?

Das Problem dieser Verhandlungen liegt in ihrer unendlichen Geschichte. Ich meine, dass man diese Verhandlungen zügiger hätte führen müssen. Das Aufeinanderzugehen hat mir zu spät begonnen. Die Fronten sind mittlerweile zu verhärtet. Eines noch: Mir ist klar, dass eine Gewerkschaft als Interessenvertretung immer 110 Prozent fordert. Sie darf aber auch nicht vergessen, dass sie Teil eines Ganzen ist und Verantwortung trägt, dass es eine gute Lösung gibt.

 

Sie teilen also die Meinung Ihrer Bundespartei, dass das Dienstrecht
vor der Wahl im Herbst zu einem
guten Ende gebracht werden soll?

Ja, das wäre natürlich sehr wünschenswert. Aber es gilt das Prinzip „Qualität vor Zeit“.

Insgesamt hat man das Gefühl, dass Rot-Schwarz in Bildungsbelangen seit Jahren kraftlos agiert.

Ich glaube, dass viel passiert ist, was jetzt im Schatten steht. Denken Sie an die Senkung der Klassenschülerhöchstzahl auf 25. Das hat allein in Oberösterreich zu mehr als 1000 zusätzlichen Lehrerstellen geführt. Aber es ist richtig, dass wir in der Bildung einen Schub brauchen. Leider sind die Ansatzpunkte, über die derzeit immer diskutiert wird – also Schulformen und Dienstrecht –, falsch gewählt.

 

Meine Frage, ob Sie wie Ihre ÖVP-Kollegen aus Tirol und Vorarlberg ebenfalls für eine gemeinsame Schule sind, kann ich mir demnach sparen.

Die können Sie sich sparen. Eltern müssen Wahlfreiheit haben. Man kann mit mir alles ausprobieren – aber im Bereich der Schulversuche. In Wahrheit geht es mir jedoch um andere Themen. Wir brauchen eine Schule, die auf die Stärken der Schüler setzt und öfter danach fragt, was der Einzelne kann – und nicht danach, was er nicht kann. Untersuchungen zeigen – bei mir selbst war das übrigens auch so –, dass man in der Oberstufe 80 Prozent der Zeit für Fächer aufwendet, die man nicht kann. Und nur zwanzig Prozent für Dinge, in denen man begabt ist. Das führt dazu, dass Begabungen der Jugendlichen nicht voll entwickelt werden.

Ihr Lösungsansatz?

Ich wünsche mir eine Erhöhung der Wahlfächerstunden. Nicht jeder muss zum Beispiel Physik auf Maturaniveau beherrschen. Mir ist es wesentlich lieber, ein sprachbegabter Schüler leistet in seinem Bereich 130 Prozent – und in Chemie und Physik dafür nur 70 Prozent.

 

Wenn es Ihnen um Begabungen geht, müssen Sie doch auch sehen, dass wir viele Schüler auf dem Weg zu höherer Bildung zu früh verlieren.

Ich bin für die Stärkung der Volksschule. Die Kulturtechniken – Lesen, Schreiben, Rechnen – müssen gestärkt werden. Der Vorwurf, unsere Kinder könnten nicht einmal mehr lesen, den müssen wir endlich loswerden. Ich spreche mich daher schon lange für eine Verlängerung der Volksschulzeit aus, etwa auf fünf Jahre. Dieses Jahr kann man dann im weiteren Bildungsverlauf in den anderen Schulformen kürzen.

Sie haben sich mit Ihrer Forderung nach einer Linzer Medizin-Fakultät durchgesetzt. Wie stolz sind Sie, dass Sie allen bewiesen haben, dass vor allem in Wahljahren die eigentliche politische Macht bei den Ländern liegt?

Die Fragestellung ist eine typisch journalistische.

 

Dann hoffe ich jetzt, dass ich keine typische Politikerantwort bekomme.

Stolz ist jedenfalls der falsche Ausdruck. Stolz ist, das sage ich auch als ehemaliger Religionslehrer, ein sündhaftes Verhalten. Und es geht mir nicht um Macht. Es geht darum, dass man als verantwortungsvoller Politiker um Dinge kämpft, die man als richtig erkannt hat.

 

Dass außerhalb Oberösterreichs so gut wie alle Experten die Sinnhaftigkeit dieser Medizin-Fakultät infrage stellen, macht Sie nicht nachdenklich?

So ein Verhalten ist mir nicht neu. Es waren damals auch alle gegen die Gründung der Uni Linz. Gott sei Dank haben wir uns durchgesetzt. Oberösterreich als stärkster Wirtschaftsraum Österreichs muss sich langfristig in Richtung Volluniversität entwickeln. Die Medizin ist da ein wichtiger Schritt. Auch unsere Wirtschaft wird davon – Stichwort Medizintechnik – profitieren. Und glauben Sie mir, viele Experten sind von unserem Konzept überzeugt.

 

Ich bin sicher, dass niemand davon überzeugt ist, dass Ihre Fakultät den Ärztemangel – und das war eines Ihrer Hauptargumente – beseitigen wird.

Das Konzept dient sehr wohl dazu, den Ärztemangel zu beseitigen.

Wir bilden doch nicht zu wenige Ärzte aus – wir verlieren sie nur aufgrund der schlechten Arbeitsbedingungen.

Sehen Sie sich die demografische Entwicklung an! Ich kann beweisen, dass in Oberösterreich im Jahr 2020 rund 200 Ärzte in Pension gehen. Es studieren aber nur rund 100 Oberösterreicher pro Jahr Medizin. Und ein Teil davon geht in andere Länder. Da muss ich als Landeshauptmann handeln.

 

Nur weil Sie ein paar Studienplätze anbieten, werden plötzlich auch nicht alle oberösterreichischen Maturanten Arzt in Oberösterreich werden wollen.

Natürlich müssen wir uns darum kümmern, dass die Leute nicht in die Schweiz und nach Deutschland abwandern. Natürlich müssen wir den Job attraktiver gestalten. Aber es wird kein Allheilmittel geben. Alle Maßnahmen sind Teil eines Puzzles. Und die Med-Fakultät ist ein wichtiges Puzzlestück. Das lasse ich mir nicht nehmen!

 

Woher kommt plötzlich das Geld für die Med-Fakultät? Land und Gemeinden steuern ja 225 Millionen Euro bei.

Wir können das finanzieren. Wie wir die Summe zwischen Land und Gemeinden aufteilen, ist noch zu klären. Ich gehe von einem Verhältnis vor circa 60 zu 40 Prozent aus. Ob wir dafür einen Kredit aufnehmen, ist noch unklar. Aber das ist unsere Sache.

Ein Blick auf die Nationalratswahl: Oberösterreich gilt als schwarz-grüner Vorreiter. Halten Sie, falls es rechnerisch möglich wäre, eine derartige Koalition auf Bundesebene für sinnvoll?

Das wird sich rechnerisch nicht ausgehen. Falls doch, wäre es einen Versuch wert. Auch wenn Schwarz-Grün im Land sicher leichter ist als im Bund. Ich warne jedenfalls vor Dreierkoalitionen. Jeder will seine Handschrift sichtbar machen. Und drei Handschriften nebeneinander sind kaum machbar.

Einer Zusammenarbeit mit Frank Stronach erteilen Sie damit eine Abfuhr.

Zuerst ist einmal der Wähler am Wort. Aber zu Frank Stronach: Ich respektiere seine wirtschaftlichen Leistungen. Mit seinem Grundsatz, „Wer das Gold hat, macht die Regeln“, kann man aber keine Politik machen. Außerdem: So wie er einfach ein paar Abgeordnete zusammenzusammeln, die in ihren Mutterparteien keine Chance mehr haben, ist noch keine große Leistung.

Zur Person

Josef Pühringer (63) ist seit dem Jahr 1995 Landeshauptmann von Oberösterreich. Während seines Jus-Studiums an der Universität Linz war Pühringer als Religionslehrer tätig. Seit 2003 führt der ÖVP-Politiker eine schwarz-grüne Koalition an.

Med-Fakultät. Pühringer gilt als Mastermind hinter den – mittlerweile erfolgreichen – Bestrebungen des Landes, eine eigene medizinische Fakultät an der Universität Linz zu errichten.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 22.07.2013)

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26 Kommentare
 
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Zuviel Scheinheiligkeit

Das man sich dem Stolz nicht maßlos hingeben sollte-weiß er noch der Landeshauptmann-gar nicht so selbstverständlich in unserer Zeit.
Aber bis zur Demut ists noch ein langer Weg.

Sehr viel Scheinheiligkeit versteckt sich noch in seinen Worten.
Natürlich nennt er das Kind nicht so direkt beim Namen:
Wenn er von den Tüchtigen, Begabten oder Fleißigen spricht kommt sein Elitendenken zum Vorschein. Eine gängige Erscheinungsform des Stolzes.


Vorwärts in den Untergang

Anstatt Studien mit hohem Innovationspotenzial und letztlich auch wirklich neue, private Arbeitsplätze zu schaffen setzt die ÖVP und die SPÖ sowieso auf den öffentlichen Sektor als Arbeitgeber, also eine Steigerung der öffentlichen Ausgaben.

Unser Land braucht nicht mehr Mediziner oder BWLer oder Juristen oder. Die schaffen nämlich kaum wirklich zusätzliches Einkommen oder Arbeit sondern verschieben diese.

Nur Innovation im Bereich der Naturwissenschaften und angewandte Naturwissenschaften. Wann geht das endlich in die Köpfe unserer Politikerinnen?

Diese doofe nagelneue Medizin-Universität


auf der grünen Wiese in Linz ist eine VERHÖHNUNG und ein Schlag ins Gesicht aller Steuerzahler Österreichs!

Aber der Herr Landeshauptmann braucht ja ein Denkmal.

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Warum

soll ein gesunder Stolz ein sündhaftes verhalten sein? Österreich kann stolz auf sein Land sein, Herr Pühringer, so schauts aus!

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"Gesunder" Stolz ?

Österreich darf sich freuen über seine relativ günstige Position, jeder darf froh sein über alles, was ihm an Positivem zuteil wurde, über alles, was ihm jemals gelang - aber bitte ohne Stolz ! Stolz ist auch ohne religiös motivierten Kontext nichts Wünschenswertes, "gesunder Stolz" erinnert an "gesunde Mißgunst", "gesunde Bosheit" etc...

Wahlpflichtgegenstände: teuer und wenig effizient

- Wahlpflichtgegenstände werden bereits ab fünf Schülern/-innen (und weniger) geführt, was für die betroffenen Lehrer/-innen zwar sehr angenehm ist - der Wahlpflichtgegenstand Deutsch etwa wird, ohne Schularbeiten, wie der Pflichtgegenstand Deutsch bezahlt, 18 Stunden pro Woche führen daher bereits zu Überstunden - aber recht teuer. In Zeiten explodierender Staatsschulden sollte nicht an die Ausweitung, sondern an die Abschaffung dieser Unterrichtsangebote gedacht werden, zumal viele Schüler/-innen ihre Wahlpflichtfächer nicht primär aus Interesse wählen, sondern nach dem Kriterien der geringsten Anforderungen, weil ein Lehrer/ eine Lehrerin sie dazu eingeladen hat oder weil sie, in den Fremdsprachen, das Wahlpflichtfach mit Nachhilfeunterricht verwechseln.
- Zusätzlicher, verpflichtender naturwissenschaftlicher Unterricht würde nicht schaden in einem Land, wo die meisten Menschen - auch Maturanten - zu Fragen wie Gentechnologie oder Atomkraftwerken zwar eine unumstößliche Meinung, aber kaum Wissen besitzen. Tschernobyl - ein graphitmoderierter Reaktor mit positivem Dampfblasenkoeeffizienten - wird hierzulande gerne mit Leichtwasserreaktoren (mit negativem DBK und daher weit weniger gefährlichem Verhalten bei Kühlungsausfall) verglichen und bei den Gefahren der Radioaktivität weiß fast niemand zwischen externer Bestrahlung und Inkorporation radioaktiver Stoffe zu unterscheiden - egal, ist ja alles Teufelszeug und in Physik haben sie halt nichts Handfestes gelernt.

"Stolz ist ein sündhaftes Verhalten"

Jetzt bedient er wieder die christlichen Sympathisanten und heischt um deren Vertrauen. Und die schlucken wahrscheinlich auch noch diese Nachricht.

Der Stolz entspricht der Todsünde Superbia.

Und wenn dem Pepi Pühringer der Stolz so zuwider ist, dann könnte er ja gerne seinen Amtskollegen aus z.B. NÖ oder Tirol (auch so ein (schein)heiliges Land hier ein wenig mehr Demut vor der Bevölkerung (und nicht nur vor der Kernklientel) anmahnen.

Da bricht halt wieder der Religionslehrer aus dem Josef P. hervor. Und Politik ist halt immer eine Glaubenssache bei uns.

Andererseits: Glauben heisst nix wissen. Und weh einem Volk dass vieles glaubt aber wenig weiß bzw. wissen will.

Tja,-....unsere Sache...also...

Wir können das finanzieren. Wie wir die Summe zwischen Land und Gemeinden aufteilen, ist noch zu klären. Ich gehe von einem Verhältnis vor circa 60 zu 40 Prozent aus. Ob wir dafür einen Kredit aufnehmen, ist noch unklar. Aber das ist unsere Sache,....

Lieber Herr Pühringer,- es ist nicht "ihre" Sache! Es ist Sache des Steuerzahlers,...oder denken Sie,- das Darlehen aus ihrer Tasche zu bezahlen?

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Und es geht mir nicht um Macht.

Do legst di nieder.
Der is ja VOLL EHRLICH der Pühringer! Das schreit ja geradezu nach einem Deix-Cartoon!

Das stimmt ohne gute Uni im Umfeld ist heute ein Industriestandort verloren

Und dass Wien seine Kapazitäten an der Uni verrotten lässt durch Links-Linke Nichtstuerideologie darunter darf nciht ganz Österreich leiden.

Insofern ist jede weitere Uni-Verlagerung in die Bundesländer nur zu begrüßen.

Insbesondere auch nach OÖ

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Re: Das stimmt ohne gute Uni im Umfeld ist heute ein Industriestandort verloren

Leider nein. Gerade die Linzer Kepler-Uni ist ein Hort der vollkommen antiwissenschaftlichen Gender Studies: http://www.jku.at/ifg/content/e147790/e148005/Strategie_ger.pdf

Re: Das stimmt ohne gute Uni im Umfeld ist heute ein Industriestandort verloren

Gerade weil die oberösterreichische Industrie so wichtig ist, finde ich das Beispiel mit Physik als Streichfach nicht sonderlich schlau gewählt.

Österreich hat viele Probleme

Viele davon sind in den Bundesländerstrukturen zu finden.

Ohne Bundesländer wäre Österreich schon tausendmal pleite

Weil wenn überall so eine rote Misswirtschaft wie in Wien betrieben würde dann würde es uns nicht mehr gut gehen.

Wien ist die Stadt westeuropas die am stärksten von Transfers lebt und trotzdem relativ zu ihrem Umfeld die schwächste Wirtschaftsleistung hat.

Es ist überall unvorstellbar dass - den ohnehin strukturschwächeren ländlichen Reginen pro Kopf das 2,5 fache weniger aus dem Bundestopf überwiesen wird - als der Großstadt.

Trotzdem ist das Land bei uns stärker als Wien.

Bei der Sozialhilfe, bei den Krankenkassen etc setzt sich das dann natrlos fort.

Österreich ginge es ähnlich der Schweiz viel besser mit Bundesländern aber ohne Wien - Das ist so.

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... "Auch die Bezahlung der Lehrer ist nicht gut"

Spinnt der Mann? Weiß der eigenlich was andere Bürger für 40 Stunden und mehr (Anwesenheit am Arbeitsplkatz) in seinem Bundesland verdienen?

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Re: ... "Auch die Bezahlung der Lehrer ist nicht gut"

warum hast nix gscheits glernt?

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Re: ... "Auch die Bezahlung der Lehrer ist nicht gut"

Sie rechtfertigen die schlechte Bezahlung der Lehrer mit der schlechten Bezahlung in anderen Arbeitsplätzen.

Wäre da nicht die logische Folgerung, dass die anderen Arbeiten besser bezahlt würden als für alle schlechte Bezahlung zu fordern.

Was haben Sie für ein Weltbild?

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"Wie stolz sind Sie....?"

Die journalistischen Quantifizierungswünsche kommen tagtäglich in allen Medien zum Ausdruck - ohne Rücksicht auf die totale Nichtquantifizierbarkeit der abgefragten Eigenschaften, Gemütszustände etc., es ist eine lästige Mode geworden.
Ein Satz noch zum "Stolz", den Pühringer auch nicht mag und seiner Weltanschauung entsprechend tadelt : Der Stolz hat einen seltsamen Aufschwung erlebt, viele sogenannte Prominente verkünden schamlos und selbstbewußt, auf irgendetwas s t o l z zu sein...
Man kann sich über Gelungenes freuen, man kann froh sein, im Wohlstand und gesund zu leben - doch auf all das stolz zu sein wäre abstrus. Ein schönes, altes Sprichwort lautet : "Dummheit und Stolz - wachsen auf e i n e m Holz."

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die pühringer gedenkuni kostet uns dringend benötigtes geld

aber dafür hat die fekter kohle

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Re: die pühringer gedenkuni kostet uns dringend benötigtes geld

lieber in bildung als im banken investieren!

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Analphabetismus

Wenn ein Kind nach 4 Jahren VS das Lesen/Schreiben nicht beherrscht, tut es das nach 5 Jahren auch nicht. Dieser Ansatz ist wieder einmal ein voellig falscher und zielt am Problem vorbei.

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Re: Analphabetismus

Richtig!
Ein blinder und tauber Fahrlehrer bringt niemanden das Fahren bei - nicht in einem Jahr, nicht in zwei Jahren und auch nicht in 15 Jahren.

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In Chemie und Physik 70%

1.) Wenn die Anforderung 100% (=Sehr gut) ist, dann entsprechen 70% tatsächlicher Leistung ohnehin einem Befriedigend.

Oder meint Herr Pühringer, dass man von vornherein nur 70% verlangen soll? Das kann ja wohl nicht sein Ernst sein.

2.) Gute Leistungen im Bereich A machen doch Defizite im Bereich B nicht wett. Warum jemand mit guten Sprachkenntnissen sein Nichtwissen in den Naturwissenschaften ausgleichen können soll, entzieht sich meiner Logik. Zumindest nicht auf Maturaniveau.

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Re: In Chemie und Physik 70%

Ad 2) Warum nicht?

Re: Re: In Chemie und Physik 70%

Der Physiker Werner Gruber hat darauf eine gute Antwort: "Wer nichts weiß, muss alles glauben."

Re: In Chemie und Physik 70%

Den Text verstehen <50%.

 
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