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Deutschkenntnisse: Kurz will neues Schulpflichtgesetz

Deutschkenntnisse Kurz will neues
Deutschkenntnisse Kurz will neues / Bild: (c) APA/HANS KLAUS TECHT (HANS KLAUS TECHT) 

Der Staatssekretär pocht wieder auf seine eigentliche Position: Nur, wer ausreichend Deutsch kann, soll eingeschult werden.

 (DiePresse.com)

Erst im Frühsommer hat sich die Koalition nach einem medienwirksamen Streit ebenso medienwirksam auf einen Kompromiss bei der Sprachförderung geeinigt. Nun, im Wahlkampf, pocht Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz (ÖVP) wieder auf seine eigentliche Position: Nur, wer ausreichend Deutsch spricht, soll eingeschult werden - und das soll per Gesetz festgeschrieben sein.

Mangelnde Deutschkenntnisse alleine sind laut dem derzeitigen Gesetz nämlich kein ausreichender Grund, um ein Kind nicht einzuschulen, de facto werden diese Kinder aber vielerorts ohnehin bereits jetzt (oder spätestens seit dem Kompromiss der Regierung) in die Vorschule geschickt. Man brauche im nächsten Koalitionsprogramm dazu ein neues Schulpflichtgesetz, erklärt Kurz in den "Oberösterreichischen Nachrichten".

Für Kinder, die schlecht oder gar nicht Deutsch können, solle es ein zweites verpflichtendes Kindergartenjahr geben, verlangte Kurz erneut: "Wenn es dann auch noch ein verpflichtendes Vorschuljahr für diese Kinder gibt, garantiere ich Ihnen Fortschritte und wesentlich weniger Schulabbrecher."

(APA/Red.)

 
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37 Kommentare
 
12
Serenity
16.09.2013 13:02
1

Die Kinder können doch nix dafür

Die Kinder können doch nix dafür, wenn die Eltern mit ihnen nur tschabrakisch sprechen.

Zuwandererfamilen, die ihre Kinderer von Geburt an mit der deutschen Sprache vertraut machen, werden sicher kein Problem haben, wenn die Schulzeit näherrückt.

Aber die Realität auf österreichs Spielplätzen sieht nunmal ganz anders aus. Habe selbst schon Eltern sagen hören, dass sie den Kindern nur ihre eigene Sprache lernen - deutsch soll dann die Schule übernehmen...

elianaaa
15.09.2013 18:20
0

Na bravo...

also bin selber nicht Österreicher und ich lebe seit 10 jahren hier im Land und meine Kinder sind Österreicher aber wiso werde ich gleich wegen meinem Namen al nicht Deutschsprachig eingestuft?.Egal wo man das erste mal vorspricht heisst es Sie machen diese oder nix...Hallo es gibt genug Migranten die schon in 3 4 oder sogar 5 Generation hier leben und das soll man endlich akzeptieren das nicht alle Fuchs,Müller oder Schmidt heissen und trotzdem gut Deutsch können. Ich finde man soll uns Migranten nicht alle über einen und denselben Kamm Schären.

Antworten Dagobert der Gute
15.09.2013 20:17
3

Re: Na bravo...

Lieber Forist Elianaaa!

Das Problem sind nicht per se Immigranten an sich.
Die Österreicher haben in den letzten 70 Jahren bewiesen, dass wir oft und gerne verfolgten Menschen helfen; das ist historisch nachweisbar.

Leider wurde in den letzten Jahrzehnten der Begriff Asyl (und auch das Gesetz) massiv missbraucht, sodass die Österreicher Asylanten und das ist des Pudels Kern, Asylanten aus islamischen Ländern, grundsätzlich negativ eingestellt sind.

Wenn sie sich fragen wieso, dann betrachten sie doch die Integrationsbereitschaft, das Auftreten und Verhalten dieser Bevölkerungsgruppe im Vergleich zu den Einheimischen.

Meine Zusammenfassung: Die Österreicher haben inzwischen erkannt, dass wir Menschen (bestimmter Kulturkreis, keine Verallgemeinerung) als Gäste aufgenommen haben, die das Gastrecht ignorieren und missbrauchen, kein Interesse haben unsere Gesetze und Bräuche zu achten und die uns inzwischen in unserem Haus Vorschriften machen wollen.

Da wundern sie sich, wenn sie Vorurteilen begegnen.

Gehen sie in Wien spazieren, lesen sie Zeitung und sie wissen weshalb das so ist.

odin1965
15.09.2013 14:14
4

Eine alte Forderung von Jörg Haider!

Vor der Wahl wacht die ÖVP auf und wird vernünftig?
Armselig.

Lisa L
14.09.2013 18:31
7

aha

Es dauert also Jahrzehnt bis das einem Politiker einfällt was die Österreicher schon Jahre wissen und bei klarem Verstand logisch ist.

Trallala
14.09.2013 13:48
9

Deutschkurse auf Kosten der Eltern in Höhe der Familienbeihilfe - wäre vielleicht eine Lösung?

Da dieses Problem immer auffälliger wird, sollte man wirklich überlegen strengere Regeln durchzusetzten. Denn wenn jetzt sehr viele Kinder in den Kindergarten kommen, die nicht deutsch sprechen bilden sich ja dort wieder Gruppen wo eben nicht deutsch gesprochen wird. Ich sehe die Rolle der Kindergartentante auch nicht als "Deutschlehrerin" - sondern eben als Kinderpädagogin... Man könnte zB Kinder die eben nicht deutsch können auf Kosten der Eltern in Deutschlerngruppen schicken (Kosten zB in Höhe der monatlichen Familienbeihilfe) - dort könnten dann wieder gezielt ausgebildete Deutschlehrer eingesetzt werden. (Deutschunterricht als Fremdsprache....).

Alternativlos
13.09.2013 14:02
1

Mangelnde Schulleistungen von Migranten – Wahlplakate sind Schuld

Ausländerfeindliche Wahlplakate mindern Leistung von Schülern mit Migrationshintergrund

Die Leistungen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund verschlechtern sich bei Intelligenzaufgaben, wenn sie zuvor mit ausländerkritischen Wahlplakaten konfrontiert wurden. Das zeigt eine Studie der Universität Linz. Auch die Auswirkungen der Sarrazin-Debatte müssten untersucht werden, fordert Prof. Appel.

http://www.zukunftskinder.org/?p=43955#more-43955

Antworten Lisa L
14.09.2013 18:27
6

Re: Mangelnde Schulleistungen von Migranten – Wahlplakate sind Schuld

Absoluter Unfug! Sie glauben wohl auch dass eine Schülerin ihr Gedächtnis verliert wenn sie in der Krone eine Seite gelesen hat.

Antworten Antworten Alternativlos
14.09.2013 19:05
2

Re: Re: Mangelnde Schulleistungen von Migranten – Wahlplakate sind Schuld

Sie sollten vielleicht lesen lernen, meine Beste!!!!!!!!!!!!
Das ist eine Studie der Universität Linz die ich hier zitiert habe und daher nicht
auf meinem Mist gewachsen.......

Antworten Saif al Ottakring
14.09.2013 13:50
7

Re: Mangelnde Schulleistungen von Migranten – Wahlplakate sind Schuld

"verschlechtern sich bei Intelligenzaufgaben,"
Intelligenz ist weitgehend genetisch determiniert.
Egal was man in Linz meint.

Antworten jigga
14.09.2013 10:51
6

Re: Mangelnde Schulleistungen von Migranten – Wahlplakate sind Schuld

Und woher kommen die schlechten Schulleistungen bevor die Plakate hingen?

buhbuh
13.09.2013 12:45
0

aus dem Schatz der tiefschürfenden Kurz'schen Erkenntnisse


Jan55
13.09.2013 11:46
10

für was braucht es da gesetze??

soweit ich informiert bin, bekommen die schüler noten für ihre leistungen

wenn jemand nicht deutsch kann, dürfte er wohl kaum ein schuljahr positiv abschließen können, somit wer nicht deutsch kann fällt durch, und darf eine ehrenrunde drehen

es ist also im interesse der schüler selbst deutsch zu lernen, die lehrer speziell die lehrerinnen müssen nur konsequent die leistung der schüler benoten und nicht deren sympathiewerte in den vordergrund stellen

Antworten beobachter52
13.09.2013 12:38
16

Re: für was braucht es da gesetze??

Eigentlich richtig, auch für die "Schulreife" gäbe es gesetzlich geregelte Kriterien, ansonsten müssten die Kinder in die Vorschulstufe aufgenommen werden. Nur - in der derzeitigen Praxis heißt es in Erlässen der roten Frau Bundesministerin und der von ihr beauftragten Schulaufsicht immer Sinngemäß "fehlende Sprachkenntnisse dürfen nicht in die Leistungsbeurteilung ... einbezogen werden"! So wird das Kind mit fehlenden Deutschkenntnissen höchstens ein "außerordentlicher Schüler" in der 1. Schulstufe.
Daher ist die Initiative von Hrn. Kurz wichtig!

der_staatsbürger
13.09.2013 11:24
6

woww....

wow herr kurz...leider kann jeder ihre
wahltaktische forderung, die sie übrigens von der fpö, wo selbiges schon vor jahren gefordert wurde, geklaut haben durchschauen.
merke: das volk ist nicht mehr so blöd wie sie und ihresgleichen es gerne haben würden.

Dagobert der Gute
13.09.2013 11:06
15

No na

Endlich traut sich einer einmal einer etwas zu sagen, was die Bevölkerung schon lange weiß und was einfach logisch ist.

Einfach no na. Wer dem Unterricht, aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse, nicht folgen kann, der hat in der Pflichtschule auch nichts verloren.

Endlich weg mit dem linksgrünen Mist der guten Menschen, die unseren Nachwuchs mit Gewalt nach unten nivellieren wollen, zu Gunsten einer bestimmten zugewanderten Gruppe, die sich gar nicht anpassen, geschweige integrieren wollen (eh schon wissen wer gemeint ist).

Schilfschneider
13.09.2013 09:22
18

Vor 30 Jahren war das noch ganz normal,...

dass ein Kind die Sprache erlernt hat und DANN in die Schule gekommen ist.
Das war auch kein Ausdruck von unaufgeklärter Fremdenfeindlichkeit, sondern einfacher Logik zum Wohle des Kindes.
Mit dem Ergebis, dass diese Österreicher jetzt fast ausnahmslos perfektes Deutsch sprechen, während einem es bei den jetzigen Verhältnissen eher zum grausen beginnt.

Die Einzige Aussage für Deutschkenntnisse VOR der Einschulung kann unr ein lautes JA sein!

komajo
13.09.2013 08:56
4

Sprachfremde

Kinder sind laut SchuG außerordentliche Schüler. Sprechen sie nach einem halben Jahr nicht Deutsch, bleiben sie es. Für sie gibt es keine Schulpflicht.
Leider entspricht die Praxis nicht der Theorie.

sayswho
13.09.2013 08:28
0

Und wann kommt der Tag wo die Politik(er) sich aus der Schule raushalten und die Kinder endlich Mal FREIHEIT vom diesem dekadenten - obsoleten - minderwertigen - hoch bezahlten - doppelgleisigen - antiquierten - unnötigen "Bildungssystem" erlangen?!


landlord
13.09.2013 08:11
15

Es wird aber auch Zeit!

Es war bisher unverantwortlich, Kinder einzuschulen, die vom ersten Tag an nichts verstanden. Auch für die Lehrer eine Katastrophe. Warum? Weil es ein Geeiere gab, alles möglichst "easy" für Ausländer zu machen. Damit hoffte man natürlich, gewählt zu werden. Also trifft die Verantwortung ALLE Parteien. Kein Wunder wenn dann die armen Potscherln ein Zeugnis voller Flecks kassierten. Nur - mit solchen Methoden kann es nicht mehr weitergehen, sonst sind wir in 50 Jahren ein Volk von Analphabeten! Bravo an Kurz!

free speech
13.09.2013 08:09
4

As sollen Schüler in der Schule

Wenn sie den Lehrer nicht verstehen?

Frankonen
13.09.2013 07:46
14

Eltern?

Ist denn eigentlich noch niemand auf die Idee gekommen, die Eltern ein bisschen mehr in die Pflicht zu nehmen?
Die Steuerzahler sollen jetzt wieder (in Form von zusätzlichen Ausbildungsjahren) dafür aufkommen, dass manche Eltern inkompetent sind und es nicht einmal schaffen, ihren Kindern innerhalb von 6 Jahren Deutsch beizubringen.

Ich habe auch eine Tochter und beschäftige mich mir ihr. Ich/wir erklären ihr die Dinge und versuchen, ihr Interesse auf alles Mögliche zu wecken. Sie spricht schon jetzt wahrscheinlich besser Deutsch als manch Tafelkratzler, ist aber erst 2,5.

Setzt man sein Kind lieber den ganzen Tag vor die Playstation, etc., um sich nicht kümmern zu müssen, braucht man sich nicht wundern, wenn man irgendwann einen Idioten zuhause sitzen hat. Und dann solls der liebe Papa Staat richten..

Kinder sind eh so wissbegierig, es wär gar nicht so schwer...

roger
13.09.2013 06:57
19

Willkommen in der Gegenwart

Deutschkenntnisse vor Schuleintritt: das hat die FPÖ bereits vor 20 Jahren gefordert, Herr Kurz.

GesetzderRache
13.09.2013 06:44
11

es ist leider schon zu spät

Schuld daran sind SPÖ und ÖVP

bamo64
13.09.2013 06:01
14

Kindergeld

Wenn ein Kind in Österreich zur Welt kommt und hier aufwächst, sollte es bis zur Einschulung ausreichend deutsch sprechen, sonst wird das Kindergeld gekürzt. Vielleicht würde das die Eltern motivieren?

Marsmensch
13.09.2013 01:33
10

Was kupfert

der Kurz noch alles beim Strache ab? Diese Dinge hat Strache lang vor dem Bubi verlangt. Die 14000 € für das Milchgesicht können wir uns sparen.

 
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