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Teure Eliteschule in St. Gilgen

03.09.2008 | 14:00 |   (DiePresse.com)

Am Wolfgangssee hat eine internationale Privatschule ihre Tore geöffnet. Die Schulgebühr beträgt 37.500 Euro für Internatsschüler.

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Am Montag haben 36 Schüler aus 15 verschiedenen Ländern ihre neuen Schuluniformen angezogen und ihr erstes Schuljahr am Wolfgangsee begonnen. Für 24.000 Euro im Jahr bietet die „St. Gilgen International School" elitären Unterricht in Kleinstklassen - das Internat kostet noch weit mehr. "Campus und Wohnräume liegen in einer beeindruckenden Parkanlage im Mozartdorf St. Gilgen am Wolfgangsee," wirbt die Schule für sich. Sie hat ein eigenes Bootshaus für Segel- und Wassersportaktivitäten, ein Gebäude für Theater- und Tanz, ein Musikzentrum und verschiedene Ateliers.

Trotz der horrenden Schulgeldes (für Internatsschüler 37.500 Euro) soll die Eliteschule keine "Schule für Milliardärskinder" sein, sagt Alexander Eduard Serda gegenüber dem "Standard". Der Wiener Architekt ist der Gründer und Bauherr der Schule. Für überdurchschnittlich begabte Schüler besteht die Möglichkeit, ein Stipendium zu erhalten. „Wir haben im ersten Jahr fast 20 Prozent Stipendien vergeben," sagt Schulgründer Eduard Serda gegenüber dem Standard. Damit finanziell schlechter gestellte Kinder nicht gehänselt werden, bleibt unter Verschluss, wer selbst zahlt und wer nicht.

Der Unterricht an der internationalen Schule wird auf Englisch abgehalten, aber auch die verschiedenen Muttersprachen sollen mit Hilfe von Tutoren und E-Learning-Angeboten unterstützt werden. Im ersten Jahr gibt es lediglich die Schulstufen 6 bis 9 (für Altersgruppen 11 bis 15 Jahre) beginnen, dann soll bis zur achten Klasse Gymnasium ausgebaut werden. Der Lehrplan orientiert sich an der „International Baccalaureate Organization", die im Bereich internationaler Ausbildung führend sein soll. Fächer wie Europäische Studien bilden besondere Schwerpunkte.

Alexander Eduard Serda wuchs in St.Gilgen auf und hat später eine internationale Schule in den USA besucht. Als Schulleiter hat er schon vor Jahren den ehemaligen Direktor der Vienna International School, Walther Hetzer, eingesetzt

(Red.)

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