21.11.2009 20:40 | Meine Presse Merkliste0

Lehrer-Versammlungen: "Es läuft in Richtung Streik"

04.03.2009 | 14:15 |   (DiePresse.com)

Die Lehrer-Gewerkschafter haben Dienststellen-Versammlungen am 12. März beschlossen. Es wird an allen Schultypen zu stundenweisem Entfall des Unterrichts kommen.

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Die Lehrer-Gewerkschafter formieren sich. Sie haben vorerst einmal Dienststellen- Versammlungen am 12. März beschlossen. Das ist eine Reaktion auf die von Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) geplante Verlängerung der Unterrichtspflicht um zwei Stunden. Am Dienstag gab es Gespräche, aber keine Einigung zwischen Schmied und der Lehrer-Gewerkschaft.

Eltern empört über Gewerkschaft

Kein Verständnis für die Proteste der Lehrergewerkschaft zeigen die Elternvereinigungen. Es sei eine Tatsache, dass die Anwesenheitszeit an der Schule nicht dem internationalen Standard entspreche, so der Bundes-Vorsitzende Ulf Scheriau. Die Lehrervertreter sollten sich anstelle von "Nichtleistung" in Form von Versammlungen und Streiks "endlich selbst konstruktive Gedanken über ein dringend benötigtes verbessertes Schulangebot" machen.

Schmied betonte, sie "hoffe sehr, dass es gelungen ist, auf die Dramatik und den großen Finanzierungsbedarf hinzuweisen". Sie werde die Information  weitergeben, dass die Lehrer nicht bereit sind, "hier Beiträge zu leisten". Sie hoffe weiterhin, dass Pröll das Budget aufmachen werde. Schmied betonte erneut, dass sie sich, falls die Ausweitung der Unterrichtszeit tatsächlich notwendig werde, Unterstützung von Pröll erwartet. Die offensichtlich notwendigen Einsparungspläne im Bildungsbereich werden nun wie eine heiße Kartoffel zwischen SPÖ und ÖVP hin- und hergereicht.

"Läuft in Richtung Streik"

Indes legt Eva Scholik, Vorsitzende der AHS-Lehrer, nach. Im "Ö1 Morgenjournal" sagt sie, "es könnte durchaus in Richtung Streik laufen". "Wenn der Gesellschaft die Bildung und die Schule etwas wert ist, dann wird man sich dazu durchringen müssen, dass man für das Bildungsbudget ein höheres Volumen festsetzt", sagt sie.

"Wenn wir jetzt den Bann brechen lassen und sagen, okay, wir arbeiten jetzt 44 Stunden pro Woche, dann ist bald die nächste Gruppe dran, die Polizisten oder die Kindergärtnerinnen." Sie kritisiert Ministerin Schmied direkt: "Es kann nicht sein, dass man die Problematik des fehlenden Geldes nur so darstellt, als seien die Lehrer zu faul, um hier für die Bildung etwas einzubringen."

Kompromiss mit Nachhilfe

Einen "Kompromiss" in Sachen Ausweitung der Unterrichtsverpflichtung hat die Salzburger SP-Landeshauptfrau Gabi Burgstaller in einem Interview mit der Wochenzeitung "Die Furche" vorgeschlagen: Die Lehrer sollten die zusätzlichen zwei Unterrichtsstunden mit Nachmittagsbetreuung und Nachhilfe verbringen. "Dazu bräuchte man kaum Vorbereitung. Das wäre vertretbarer als alles, was bisher auf dem Tisch liegt", so Burgstaller.

(APA/Red.)

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998 Kommentare
Gast: Lerhamtsstudentin
18.04.2009 20:11
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Keine Lehrer sollen gekündigt werden...?

Mein Traumberuf ist Lehrerin und deswegen studiere ich seit 2 Jahren in derf Uni Wien mit Begeisterung.
Jetzt frage ich mich allerdings, ob ich überhaupt noch einen Job bekomme, wenn ich mit dem Studium fertig bin! Mag schon sein, dass die Schmied niemanden kündigen muss, aber bei einer Mehrarbeit von 10% werden einfach keine neuen Lehrer angestellt werden müssen. Oder es werden von vielen Junglehrern einfach nicht die einjährigen Verträge verlängert! Oder meint die Ministerin, dass es bis nächsten Jahr soviele Kinder mehr gibt?? Das ist meiner Meinung nach Augenauswischerei!!
Und wer meint, dass die Lehrer ruhig mehr arbeiten soll: keine andere Berufsgruppe würde gratis mehr arbeiten, nur weil der Chef nicht mit dem Geld auskommt!! Wohin soll denn das führen?? Und jeder der das nicht so sieht soll meine eine Stunde in einer Klasse stehen und unterrichten! Ein paar Stunden in einem Klassenraum würden der Ministerin auch nicht schaden!

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...das wird die Claudia aber freuen, wenn sie vom Werner gedeckt wird ;)))!


landsturm
12.03.2009 08:48
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Tag der Wahrheit

Heute wird sich herausstellen, wer für diese "Bildungsmisere" verantwortlich ist. Bisher wurde nur mit falschen Zahlen und Fakten argumentiert. Jeder Volksschüler der 4.Klasse kann dividieren und sich ausrechnen, dass bei einer Mehrbelastung der Lehrer im Herbst zu viel im Boot sitzen. Das heißt, Frau Minister: Entlassung- und keine Qualitätsverbesserung!
Qualitätsverbesserung entsteht dann, wenn sich auch die Arbeitsbedingungen verbessern. Darum kämpfen ja die Lehrervertreter! Nicht erst seit einer Woche!!!! Die Zeiten in der Schule haben sich geändert! - Wer das noch nicht begriffen hat, muss mit Leuten vor Ort reden- und das recht bald!
Herr Neugebaur wird von vielen angefeindet, weil er sich vor die Lehrer stellt- und weil er den Durchblick hat. Sind wir froh, dass es solche Männer in unserem Lande gibt. Es wäre wünschenswert, dass sich mehr in unserem Lande um Objektivität bemühen!

Antworten Gast: FrauHolle
27.03.2009 09:45
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Re: Tag der Wahrheit

Manchmal ist die Wahrheit kurz und hart:

Liebe Lehrer, liebe Polizisten u. Juristen und überhaupt alle:
Das Geld ist weg!
Jetzt muß gearbeitet werden!
Und wenn erst später gearbeitet wird, dann dauerts eben länger.
Denn Geld=Wohlstand und den kann man sich nicht auf Papier drucken.
Weiß jeder Volksschüler- oder sollte zumindestens.

Ja wohin ist es denn gekommen, das Geld?

Verbraucht, verschenkt, Geld ist Wohlstand und der hat bekanntlich kein Mascherl- dh man kann ihn nirgendwo anbinden, den muß man sich erarbeiten immer wieder aufs neue, sonst geht er weg.

Gast: ahnugslos
11.03.2009 13:02
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Wer arbeitet in Österreich nicht nach Stunden und Minuten?

Die Unterrichtsministerin spricht ständig davon, dass man weg muss vom Denken in Stunden und Minuten. Aber wohin soll das führen und welche Berufsgruppe in Österreich arbeitet nicht nach Stunden und Minuten?
Ich würde vorschlagen Frau Minister Schmied legt einmal alle Karten offen auf den Tisch und informiert die Gruppe, die sie eigentlich im Parlament Vertritt: nämlich die Lehrer, gegen die sie als ihre Vertreterin eigentlich keine Hetzte betreiben soll. Über Schule zu schimpfen bring immer weniger, denn dei schlechtn Ergebnisse bei PISA und co. sind ja nicht nur das Ergebnis schlechter Lehrleistungen. Auch die Schüler sind am Lehrprozess wesentlich beteiligt - wir als Lehrer können ihnen nur etwas anbieten, wenn sie es nicht nehmen, können wir auch nicht mehr mehr tun. Ein erster Schritt zur Besserung wäre es, Schule und Bildung in Österreich in ein positives Licht zu rücken und der Gesellschaft klar zu machen, dass Bildung WICHTIG ist.

Antworten Gast: e.e.
11.03.2009 18:40
0 0

Re: Wer arbeitet in Österreich nicht nach Stunden und Minuten?

Dann frage ich mich warum die Lehrer selbst den PISA Test verweigern? Dann würde man sehen wieweit schlechte Schüler mit unfähige Lehrer korrelieren.

Antworten Antworten Gast: Frau Holle u. die 7 Geislein
27.03.2009 09:54
0 0

Re: Re: Wer arbeitet in Österreich nicht nach Stunden und Minuten?

Die Lehrer leben ein Schhülerleben.
Anders als die Schüler, werden sie wohl nie mit dem richtigen Leben konfrontiert werden- zumindest war das immer so vorgesehen.

Ist doch praktisch pragmatisiert zu sein.
Gibts das eigentlich sonst noch irgendwo auf der Welt, ausser in Österreich und im Vatikan?

Und wenn man sich die Qualifikationen eines Pflichtschuhllehrers einmal so ansieht- oder gar Berufsschullehrer- es ist wie bei der Polizei:

Im Beruf zu nichts- oder war der Beruf nichts- wie auch immer, spielt keine Rolle mehr- man steht jetzt über diesen Dingen. Und man hat ausserdem immer Recht- und viel Freizeit und .... man ist all das was man vorher nicht war.

kaba2
08.03.2009 17:36
0 0

Eine Änderung

des Dienstrechts wäre ja keine schlechte Idee, nur sollte man Schnellschüsse aus aktuellem Anlass tunlichst vermeiden.

Mit sorgfältiger Vorbereitung und vor allem im Einvernehmen mit den Betroffenen - nämlich den Lehrern aller Schularten - könnte man flexible und motivierende Modelle erarbeiten.

Ich fürchte nur, die Frau Ministerin will lediglich alles nach ihren eigenen - ideologischen - Vorstellungen formen, ohne wirklich eine Ahnung von der österreichischen Schulwirklichkeit zu haben.

zsolnai
06.03.2009 09:17
0 0

Nehmt die anderen mit!

Liebe LehrerInnen, wenn ihr streiken geht, nehmt doch alle Kurzarbeiter, Arbeitslose, zur Kündigung Angemeldete mit. Sie leiden schon länger und haben dazu noch genügend Freizeit. Vielleicht möchten viele mit euch tauschen, aber das läßt sich ja bei den Kundgebungen besprechen!

Antworten Gast: Lehrerin
08.03.2009 13:24
0 0

Re: Nehmt die anderen mit!

Gerne! Hielte ich für eine gute Idee, denn die Arbeitszeitverlängerung für Lehrer per Änderung des Arbeitszeitgesetzes bzw. Dienstrechtes ist erst der Anfang der sogenannten Krisenbewältigung durch Solidarbeitrag: Wenn die Lehrer erst durch sind, kommen alle anderen dran.

Antworten Gast: e.e.
06.03.2009 16:13
0 0

Re: Nehmt die anderen mit!

Da den Lehrern als Beamte kann Streikrecht zusteht, könnte man über ein Disziplinarverfahren, die arbeitsunwilligen Lehrer gegen die arbeitslosen Lehrer tauschen. Vielleicht haben diese mehr Freude an der Arbeit mit Kindern in der Schule. Und die anderen noch mehr Freizeit.

Antworten Antworten Gast: kein beamter
10.03.2009 15:40
0 0

Streikrecht

Der Großteil der Lehrer sind keine Beamten, sondern Vertragsbedienstete.

Antworten Antworten Antworten Gast: e.e.
11.03.2009 18:42
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Re: Streikrecht

Dann spricht doch nichts dagegen die unwilligen Lehrer gegen die arbeitslosen Lehrer auszutauschen.

Gast: koli
05.03.2009 23:17
0 0

Lehrer ist nicht gleich Lehrer

das problem ist die unterschiedliche belastung einzelner lehrergruppen. während die einen sich bis zum burn-out verausgaben, hohe vorbereitungsleistungen, volle klassen und schwierige schüler haben, kommen andere 5 min vor unterrichtsbeginn mit dem handtascherl in kleingruppen, unterrichten aus dem stegreif das, was sie schon immer gemacht haben, und sind zu stundenschluss schon wieder am heimweg.l

eider ist die bezahlung indirekt proportional und von zu wenig bis überzogen viel. auch in der ausbildung verhält es sich so: je mehr pädagogische qualifikation desto niedriger das gehalt. je jünger, je engagierter - umso schlechter bezahlt.

für kleingruppen gibts oft noch zuschläge, extra-stundenbonus für korrekturen, etc. das verstehen heutzutage nur mehr jene, die das seinerzeit erkämpft haben. und da die schulstunde 50 minuten dauert, ist die 40-stundenwoche eh relativ...

Antworten Gast: harald
16.03.2009 18:37
0 0

Re: Lehrer ist nicht gleich Lehrer

eine unterrichtsstunde dauert 50min, weil das die zeit ist, nach der die meisten schüler eine pause benötigen...

für uns lehrer gibts kaum pausen (außer man hat ein loch zwischen zwei stunden), weil man zwischen den stunden die klasse wechseln muss und am weg von hier nach dort begenet man mindestens einem weinenden kind, dem man natürlich hilft, einem schüler, der eine wichtige frage hat, die man natürlich beantwortet, einem schüler, der nicht weiß, wo seine klasse hingegangen ist, worauf man das natürlich sofort im sekretariat herauszufinden versucht, einem schüler, der eine hausübung nachbringt, welche man narürlich an die betreffende kollegin weiterleitet usw.

außerdem sind eine menge administrativer arbeiten zu erledigen...ein lehrer hat keine sekretärin! das organisieren von projekten, sportwochen, lehrausgängen und wettkämpfen ist eine arbeit, die ich nicht an irgendjemanden abgeben kann. oft erledigt man das eine oder andere notwendige telefonat in einer "pause".

Antworten Gast: harald
16.03.2009 18:36
0 0

Re: Lehrer ist nicht gleich Lehrer

eine unterrichtsstunde dauert 50min, weil das die zeit ist, nach der die meisten schüler eine pause benötigen...

für uns lehrer gibts kaum pausen (außer man hat ein loch zwischen zwei stunden), weil man zwischen den stunden die klasse wechseln muss und am weg von hier nach dort begenet man mindestens einem weinenden kind, dem man natürlich hilft, einem schüler, der eine wichtige frage hat, die man natürlich beantwortet, einem schüler, der nicht weiß, wo seine klasse hingegangen ist, worauf man das natürlich sofort im sekretariat herauszufinden versucht, einem schüler, der eine hausübung nachbringt, welche man narürlich an die betreffende kollegin weiterleitet usw.

außerdem sind eine menge administrativer arbeiten zu erledigen...ein lehrer hat keine sekretärin! das organisieren von projekten, sportwochen, lehrausgängen und wettkämpfen ist eine arbeit, die ich nicht an irgendjemanden abgeben kann. oft erledigt man das eine oder andere notwendige telefonat in einer "pause".

Gast: Nicki
05.03.2009 19:39
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Vorbilder

Sollten Erwachsene nicht Vorbilder für Kinder sein? Da lernen die Kinder gleich, wie man am besten Wege ist, wenn man etwas erreichen möchte. Am einfachsten ist, du machst es so wie Fr. Minister:
- Gehe niemals auf Leute zu und diskutiere über etwas, sondern fordere und drohe!
- Wenn deine Drohungen nichts nützen, dann versuch deinem Gegenüber das Lebensnotwendigste zu nehmen
- wenn das ebenfalls nichts nützt, dann wirf das Handtuch und lass andere dafür bezahlen, denn als Minister bekommst du ja eine super Abfertigung, was einem anderen 2 Jahresgehältern entspricht!!!!


Antworten Gast: e.e.
06.03.2009 16:24
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Re: Vorbilder

Dann werden die Kinder schlecht auf den freien Arbeitsmarkt vorbereitet. Die wenigsten Chef in dieser werden ihre Entscheidungen vorher mit den Untergeben diskutieren, geschweige aushandeln. Oder wollen Sie nur Lehrer "produzieren"? Ich wurde mir gerne die Diskussion, wer bei Kündigungswelle den Hut zu nehmen hat, ansehen.
Das Hauptübel bei der Problematik ist die Pragmatisierung, wo sich Arbeitsunwillige hinter den Tüchtigen verschanzen können.

Antworten Gast: e.e.
06.03.2009 16:23
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Re: Vorbilder

Dann werden die Kinder schlecht auf den freien Arbeitsmarkt vorbereitet. Die wenigsten Chef in dieser werden ihre Entscheidungen vorher mit den Untergeben diskutieren, geschweige aushandeln. Oder wollen Sie nur Lehrer "produzieren"? Ich wurde mir gerne die Diskussion, wer bei Kündigungswelle den Hut zu nehmen hat, ansehen.
Das Hauptübel bei der Problematik ist die Pragmatisierung, wo sich Arbeitsunwillige hinter den Tüchtigen verschanzen können.

Antworten Gast: e.e.
06.03.2009 16:23
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Re: Vorbilder

Dann werden die Kinder schlecht auf den freien Arbeitsmarkt vorbereitet. Die wenigsten Chef in dieser werden ihre Entscheidungen vorher mit den Untergeben diskutieren, geschweige aushandeln. Oder wollen Sie nur Lehrer "produzieren"? Ich wurde mir gerne die Diskussion, wer bei Kündigungswelle den Hut zu nehmen hat, ansehen.
Das Hauptübel bei der Problematik ist die Pragmatisierung, wo sich Arbeitsunwillige hinter den Tüchtigen verschanzen können.

Gast: amPunkt
05.03.2009 17:03
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So schauts aus!

Ja, ja die armen Lehrer.

Worum es wirklich geht:
Der freie Nachmittag zuhause hat immense Vorteile, man kann

durch Nachhilfestunden die Versäumnisse der Kollegen beseitigen - durch Einzelunterricht - ohne Stress - gegen Bares - versteht sich!

Diese Möglichkeit darf doch nicht reduziert werden, das wären 2 Stunden weniger Zusatzeinkommen.

Klar dass die Gewerkschaft so sauer ist, man ist doch auf Seiten der Lehrerschaft. Der Schüler spielt keine Rolle!

Nein, doch:
Beim Streiken wird dann auf einmal der Schüler interressant, wenn er ohne Zustimmung der Eltern von den Lehrern auf die Straße geschickt werden wird - Mißbrauch des Autoritätsverhältnisses sollte man meinen - aber es wird wieder passieren.

Antworten Gast: J.L.
07.03.2009 18:09
0 0

Re: So schauts aus!

Es gibt auch Schüler, die der Meinung sind, dass es besser ist, wenn der Vorschlag der Ministerin nicht durchkommt!

Es gibt auch Schüler die aus Eigeninitative demonstrieren möchten, wenn sie könnten!!!!!!!!

Mehr Lehrerarbeitsstunden verschlechtern nur den Unterricht!!!!!!

Ich glaube kaum, dass das im Interesse der Schüler und Eltern ist!!!!!

mfg J.L.

Gast: ich
05.03.2009 16:56
0 0

wow!

heute sind die lehrer daran...
aber bald wird jemand kommen und 10% mehr leistung von uns allen verlangen, da "die Krise" alle betrifft.

Argumentiert wird es dann so:

wenn die lehrer gratis mehr arbeiten, warum die anderen nicht?

naja...ALLES GUTE, liebe demokratische Gesellschaft!


Antworten Gast: e.e.
06.03.2009 16:27
0 0

Re: wow!

Leider sind die andern schon dran, noch nichts von Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit gehört?

Gast: xy
05.03.2009 12:46
0 0

Welchen Berufsgruppen gehören eigentlich die

Lehrerhasser an? Sind es die Handwerker, die wenn man sie ins Haus holt meist mehr ruinieren als reparieren und sich jeden Handgriff extra bezahlen lassen? Oder sind es die Ärzte, die jährlich für tausende Tote (durch falsche Diagnose oder Therapie) verantwortlich sind. Oder sind es Makler, die für das bloße Vorbeikommen bei einer Wohnungsübergabe oft tausende Euros einsackeln? Oder sind es Techniker der Autoindustrie, die jahrzehntelang keine innovativen Antriebssysteme produziert haben und so ihre Krise selbst veruracht haben? Etc.Etc. Bitte deklariert euch. Man kann locker über jede Berufsgruppe herziehen.

Antworten Gast: Gast
08.03.2009 21:40
0 0

Re: Welchen Berufsgruppen gehören eigentlich die

Das typische Weltbild allzuvieler Lehrer:
Handwerker, die nur ruinieren,
Ärzte, die vor allem umbringen,
etc.
Und von denen lassen wir unsere Kinder erziehen?

Ein Privatangestellter, der als einziger seiner Familie kein Lehrer wurde und aus eigener Erfahrung sehr gut weiß, daß es (auch außerhalb seiner Verwandten) sehr wohl auch (aber leider viel zu selten) engagierte und hervorragende Lehrer gibt.

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