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Österreicher halten wenig vom Bildungssystem

09.07.2009 | 13:45 |   (DiePresse.com)

25 Prozent der Österreicher geben dem Bildungssystem ein "Nicht Genügend". Fast die Hälfte sieht außerdem die Bildungsreform als gescheitert an, besagt eine aktuelle Studie.

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Die Schule hat in Österreich keinen guten Stand: Bei einer aktuelle Umfrage des Klagenfurter Humaninstituts (850 Befragte) bewerten 25 Prozent das Bildungssystem mit der Note "Nicht Genügend", 29 Prozent mit "Genügend", 31 Prozent mit "Befriedigend". Nur für neun bzw. sechs Prozent ist das Schulsystem Gut bzw. Sehr Gut.

Bildungsreform schürt wenig Hoffnung

Die Bildungsreform sehen 45 Prozent der Befragten bereits als gescheitert an, 22 Prozent glauben, dass sie noch im Gange ist, 28 Prozent kennen sich nicht mehr aus und fünf Prozent haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass das Bildungsministerium etwas bewegen kann.

Auch die OECD hat dem österreichsichen Bildungssystem kürzlich schlechte Noten ausgestellt. Während die österreichische Bevölkerung aber offenbar wenig Hoffnung in die Änderung des Systems setzt, tut die OECD das schon. Österreich habe ein "ambitioniertes Programm" zur Reform des Bildungswesens und soll daran weiterarbeiten.

(APA/Red.)

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39 Kommentare
 
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Gast: Leserin presse
04.08.2009 13:09
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Lehrstelle

www.baustoff-ausbildung.at

www.lehrlingsinfo.at/bauproduktefachberater

http://picasaweb.google.com/bauaufdeinezukunft/Bauproduktefachberater?pli=1&gsessionid=-_uSFwh_JFX_xs7vMelCrQ#

incubus
12.07.2009 15:28
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Alles Müll oder was?

Nach Angaben des „Humaninstituts“, an dem 6 Leute beschäftigt sind, die witzigerweise alle Witzeling heißen, wurde die „Studie“ vom 6.-9. Juli 2009 durchgeführt. Angeblich wurden 850 Personen angeblich mit dem Quotenverfahren ermittelt und befragt (5 Fragen). Ersichtlich sind aus dem Vorspann die positive Voreinstellung zur reformwilligen Unterrichtsministerin und die negative Voreinstellung gegenüber den reformunwilligen Lehrervertretern und dem „Bildungssystem“ (gemeint: Schulen? – Welche? Universitäten?). Gegenwärtiges Bildungssystem = „garbage in, garbage out“.

Aus den Angaben ist nicht ersichtlich, wer die Studie beauftragt und bezahlt hat. Wer wohl?

Antworten Gast: schummler
13.07.2009 23:09
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Re: Alles Müll oder was?

also als ich und meine freunde nebenschulisch geld dazuverdienen wollten haben wir meinungsumfragen gemacht. deswegen vertraue ich heute keiner meinungsumfrage, weil ich weiß wie wir die umfragen gemacht haben. ich sag nur: papier ist sehr geduldig und personen die 15 minuten zeit haben sollen sehr ungeduldig oder gar nicht aufzutreiben ;)

Martin_01
11.07.2009 22:28
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Da hat Schmiedt ja gute Arbeit geleistet


Und die Grünen nicht zu vergessen.

Danke für dieses Feedback von einer Seite, die sich nie für die Schule, für die Kinder, für das, was dort getan wird und was dort geschehen soll, überhaupt interessiert hat.

Gast: skimpy
11.07.2009 20:17
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ich habe einen fernseher

also bin ich medienexperte. eine zeitung habe ich auch schon einmal gelesen.

Gast: ET
10.07.2009 15:11
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In Österreich ist schon lange eine Schulpflicht!

Alle Österreicher, über einer gewissen Altersstufe, kennen die Schule sehr genau. Jeder Österreicher hatte min. 9 Jahre die Schule auch von Ihnen kennenlernt und war ein Teil dieses Systems.

Die Beurteilung der Österreiches ist daher schon sehr Aussagekräftig.

Das Zeugnis der Österreicher müsste eigentlich ein Horror für alle Verantwortlichen in diesem Bereich sein und Änderungen verursachen können.

Antworten Gast: steven spielberg
10.07.2009 20:50
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Re: In Österreich ist schon lange eine Schulpflicht!

lieber et. telefonieren sie lieber nach hause. vielleicht versteht man dort ihr deutsch - und vielleicht sind sie dort tatsächlich nach neun jahren schulbesuch ein bildungsexperte.

waren sie mal im krankenhaus? haben sie vielleicht sogar emergency room oder gar grey's anatomy gesehen? WAS- BEIDE! unglaublich. das heißt sie sind auch noch experte für den gesundheitssektor! wie schön;

Antworten Antworten gberghofer
10.07.2009 22:56
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Re: Re: In Österreich ist schon lange eine Schulpflicht!

Die Präpotenz dieser Leute ist unerträglich. Denen ist es unmöglich über den eigenen Tellerrand zu blicken. Man sieht ja schon an Riegler mit welchen Granaten wir es da zu tun haben.


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was wären die großen dinge im leben ohne...

... die kleinen.

ist ja wieder einmal interessant, dass es neue negativ-schlagzeilen über unser bildungssystem gibt. ganz egal ob sie populistisch von einer ministerin gestreut wurden, ob die oecd-freundin der ministerin mitgeholfen hat, die krone mal wieder hass und lügen verbreiten möchte oder ob eine sicher repräsentative umfrage eines netten meinungsforschungsinstitus zitiert wird. negativ ist negativ.

wäre es nicht mal an der zeit, dass die schüler endlich wieder empfinden könnten, dass der tägliche gang in die schule auch etwas bringt? wäre es nicht an der zeit, dass die niedergeprügelten lehrer mal wieder was positives von ihrer arbeit hören? wäre es nicht an der zeit die dinge positiver zu sehen? finnland anno 2002: http://www.finland.de/dfgnrw/dfg043a-pisa03.htm

das wäre mal etwas. POSITIVES KLIMA! wertschätzung gegenüber dem bildungssystem! gute gedanken zu bildung.

was sollen meine kinder von ihren lehrern denken, wenn alle meinen, dass die sowieso nix können? eine abwärtsspirale fängt klein an - genauso wie eine lawine (die geht ja auch nach unten). ich finde es ist an der zeit, mal positives zu berichten, einmal ANDERS zu denken!

p.s. ich stelle zusätzlich zu oben verlinktem artikel ganz klar in frage ob die finnen wirklich so eine tolle schullösung gefunden haben und so toll sind und wir so schlecht, denn; bei jeder "untersuchung" sollte man sich doch fragen wie geprüft wurde und ob die ergebnisse für das "echte leben" überhaupt relevant sind.

Antworten gberghofer
10.07.2009 22:59
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Re: was wären die großen dinge im leben ohne...

Die sind ja selber schuld und merken es garnicht. inzwischen habe ich 3.000 Postings überflogen. Es ist unglaublich was da alles zu lesen ist. Leid tun mir die tollen Lehrer, die müssen das mitausbaden.

Antworten Gast: zuwanderer
10.07.2009 21:39
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Re: was wären die großen dinge im leben ohne...

verlinkter artikel:
in finnland gibt es 2% schüler mit migrationshintergrund. in österreich 16%
ohne der fpö neue günstlinge in die hände zu spielen denke ich mal laut:

wenn es hier (bei uns) 16% kinder mit nicht-deutscher-muttersprache gibt und... wenn jeder dritte sitzenbleiber migrationshintergrund hat, heißt das doch, dass 1/3 von den 16% (also 16/3=5,33) also ca. 5% schlechte Schüler sind oder? wenn man dieses rechenbeispiel fortführt, dann könnte man pisa doch um diesen migrationseffekt bereinigen und voilà: österreichische schüler sind auf einmal weit besser in pisa!??!!? kleines rechenbeispiel: in naturwissenschaft zb.: dort ist österreich mit 511 pisa-punkten (2006) im mittelfeld angesiedelt. würde man das ergebnis um 3% verbessern wären es rund 526 punkte; damit wäre man auf jeden fall in den vorderen rängen vertreten.

ich möchte hier ausdrücken: vielleicht ist es gar nicht das schulsystem das so arg schlecht ist. vielleicht ist es AUCH einfach die integration der zuwanderer (die aber weit vor dem schulsystem beginnen könnte - wenn es der zuwanderer und "österreich" wollte).

Vorsicht: meinen kommentar möchte ich als denkanstoß sehen, die pisa-ergebnisse mal auf relevanz abzuklopfen; damit nicht immer nur das "schlechte" schulsystem schuld ist für die pisa-ergebnisse. genausowenig sollen jetzt aber die zuwanderer "herhalten". das vorkommentar war ja betitelt: was wären die großen dinge ohne die kleinen. zuwanderung ist ein kleiner, entscheidender (?) faktor

Antworten Antworten Gast: ein-wand-erer
11.07.2009 17:15
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Re: Re: was wären die großen dinge im leben ohne...

dieser Sichtweise kann ich mich anschließen;

das Symptom "schlechter Schüler" muss ja gar nicht unbedingt auf die Krankheit "Schulsystem" oder "Lehrer" schließen lassen - sondern kann ganz andere Krankheiten bezeichnen: "Computerspiel", "Lernunwilligkeit" "mangelnde Disziplin" oder vielleicht auch "schlechte Deutschkenntnisse".

Bauchschmerzen sind ja auch für viele Krankheiten symptomatisch. Vom Magengeschwür bis zum Herzinfarkt.


Gast: buer
09.07.2009 20:04
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Experten

Im Unterrichtsministerium werken Leute als Experten an den Schalthebeln, die von Jugendtagen an ein gestörtes Verhältnis zur Schule haben. Diese haben von allem eine Ahnung nur nicht von der Schule. Aber was soll man von diesen Leuten erwarten? Sie sind doch der Ministerin näher als den Schülern und Lehrern, diese beiden aber müssen die „Zeche bezahlen“. Die Leistungsfähigkeit eines Schülers kann der Lehrer besser einschätzen und die Schüler akzeptieren das großteils auch, nur manche Eltern, die oben erwähnten Experten und die Frau Bundesministerin nicht. Die hohen Durchfallquoten darf man nicht mit den „Multikulti“-Augen sehen, denn Schüler mit nicht-deutscher Muttersprache müssen eben fast doppelt so oft eine Klasse wiederholen wie österreichische Kinder. Dort krankt es in unserem Schulsystem!

Gast: gast
09.07.2009 19:51
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augen auf

wieso verschließt man in österreich permanent die augen? das unser gesamtes schulsystem antiquiert und nicht zeitgemäß ist, sieht nur nicht nur die oecd, es zeigt der pisa test und schüler wie eltern sind täglich damit konfrontiert.
meine empfehlung - habt mut und stellt das system schule vollkommen neu auf: neue lehrerverträge ohne pragmatisierung, klaren lehrer arbeitszeiten, 5 wochen urlaub pro jahr, ferien- und förderbetreuung der kinder, verpflichtende weiterbildung, ... ich bin sicher es werden dann die lehrer bleiben die das gerne und gut machen!

Antworten Gast: lehr-er
09.07.2009 22:03
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Re: augen auf

lieber gast.
danke für diesen konstruktiven kommentar. sie sind anscheinend ein bildungsexperte, der mindestens neun jahre in einer schule war und deswegen ganz genau sagen kann wie man es besser machen könnte in unserem bildungssystem. vor allem die lehrer dürften wieder einmal schuld haben an der ganzen misere. weil sie ja soviel urlaub haben und so gut bezahlt werden und dafür gar nichts tun.

AUGEN AUF! haben sie jemals als lehrer gearbeitet? haben sie jemals ein schuljahr lang unterrichtet, bis zu 36 pubertierende schüler pro klasse 50 minuten lang dazu gebracht ihrem spannenden unterricht zu folgen? NEIN? welche überraschung; aber keine angst. sie sind nicht allein; in österreich leben sehr viele bildungsexperten (waren ja alle mal in der schule).

Gast: Bösewicht
09.07.2009 18:48
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Bildungssystem bankrott ...

... und das nach so kurzer Amtszeit der Ministerin. Bei der Kommunalkreditbank hat Frau Dr. Schmied noch länger gebraucht. Offensichtlich hat sie inzwischen Erfahrung angesammelt.

Gast: die öffentliche Meinung
09.07.2009 15:33
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öffentliche Meinung

Wenn die Medien sagen, das Bildungssystem ist nicht genügend, dann sagt das Volk auch, das Bildungssystem ist Nicht genügend.

Einmal ist der Faymann der Krone-Superstar, dann der Pröll. Wir wirs halt brauchen.

Unser Schulsystem ist nicht so schlecht, aber man kann durchaus noch Dinge verbessern.

Aber bitte immer die Kirche im Dorf lassen.

Rose15
09.07.2009 15:25
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P.s.:

Hoppala, nicht EIschätzung, sondern Einschätzung

Antworten komajo
10.07.2009 06:52
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Re: P.s.:

Sie haben das Zeug zum Bildungexperten.

Fintofanto
09.07.2009 14:48
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Nur eine eigene Erfahrung:

Zu meiner Schulzeit (Matura 1968) war das Niveau der Schulen im Vergleich zu heute ungleich höher.

Ganz im Gegensatz dazu lag das Niveau der Hochschulen (bei Jus) unter den heutigen Anforderungen. Während ich Jus damals recht locker "machen" konnte, würde ich heutzutage (Vergleich zu den Prüfungsfragen meiner Tochter) bei jeder beliebigen Prüfung wahrscheinlich keine einzige Frage beantworten können.

Des langen Schreibens kurzer Sinn: Meiner persönlichen Wahrnehmung nach ist eine riesige Kluft zwischen den Anforderungen der Schule und jenen der Universität entstanden. Dadurch ist das Studium im Vergleich zu früher noch bedeutend schwieriger geworden.

Antworten Gast: xxx
09.07.2009 15:11
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Re: Nur eine eigene Erfahrung:

da haben sie recht ist sicher so
Jus war sehr, sehr leicht zu studieren und auf jeden Jusler wartete ein Job

heute ist Juststudium viel viel schwerer und Jobs? eh vielleicht

Rose15
09.07.2009 14:34
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Kriterien einer Befragung

Es genügt keinesfalls, das Ergebnis einer Befragung in Noten auszudrücken, wenn man die Fragestellungen, die dahinter stehen, nicht kennt. Erst wenn man das weiß, ist eine Eischätzung des Umfrageergebnisses möglich und eine Diskussionsbasis vorhanden.
Dass unser Bildungssystem schlecht sei, plappern jetzt schon sehr viele Menschen nach - unqualifiziert - einfach so zum Mitreden - man hörts ja überall ...leider...


Antworten Gast: Wilhelmine Tell
09.07.2009 14:49
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Re: Kriterien einer Befragung

Ihre Argumentation ist sehr interessant. Genau das, was Sie in der Befragung kritisieren ist eines der Hauptpunkte, was an unserem Schulsystem nicht funktioniert. Keiner weiß nix genaues nicht, was sich hinter einer Schulnote verbirgt.
Jede LehrerIn unterrichtet was sie will, wie sie will, wen sie will, beurteilt was sie will, wie sie will.
"Dass unser Bildungssystem schlecht sei, plappern jetzt schon sehr viele Menschen nach". Woher wissen Sie das? Wie kommen Sie dazu Menschen die Sie überhaupt nicht kennen so pauschal zu verurteilen? Typische Lehrer-Objektivität.

Antworten Antworten Rose15
09.07.2009 16:22
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Re: Re: Kriterien einer Befragung

Woher wissen Sie, dass jede LehrerIn unterrichtet, was sie will ....???Es bedarf nicht wirklich viel Zeit, sich zu informieren, bevor man so eine diskriminierende und unrichtige Aussage tätigt .
Lehrer müssen jährlich am Schulbeginn eine detailierte (wochenweise) Jahresplanung schriftlich abgeben, deren Einhaltung überprüft wird. Die Definition der Schulnoten ist im Internet abrufbar. Negative Beurteilungen müssen schriftlich begründet werden, bei Problemen erstellen Lehrer schriftliche Gutachten. Liebe Wilhelmine Tell! Schade dass sie, wie so viele in unserem Land, dermaßen uninformiert und oberflächlich urteilen....

Antworten Antworten Antworten Gast: Wilhelmine Tell
09.07.2009 18:21
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Re: Re: Re: Kriterien einer Befragung

Mag sein, dass manche Lehrervorgesetzte irgend etwas fordern. Aber dann wird einfach die Willkür von den Lehrern auf deren Vorgesetzte verschoben, das ändert nichts an der Tatsache, dass Unterricht und Leistungsbeurteilung reine Willkür ist.
Nennen Sie mir eine Stelle, wo ich mich informieren kann, was in einem bestimmten Jahr, in einem bestimmten Fach verbindlich unterrichtet wird, was zur Prüfung kommt, wie beurteilt wird und was getan wird, um auch zu garantieren, dass das so ist.
Ich habe noch nie gehört, dass überprüft wird, warum ein Schüler eine negative Note zum Schulschluss bekommt. Häufig liegt es einfach daran, dass der Unterricht schlecht war. Wo wird das kontrolliert? Nirgends! Der Schüler ist blöd und damit basta. Deshalb ist Schule schlecht und kriegt ein "Nicht genügend".

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Spectator
09.07.2009 21:17
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Re: Re: Re: Re: Kriterien einer Befragung

Wenn 96% der Bevölkerung mit der Schule zufrieden wären, dann könnte man sagen, jeder Österreicher ist mit statistischer Sicherheit(95%) mit der Schule zufrieden. Wenn umgekehrt 96% der AHS-Schüler in der Unterstufe in die nächste Klasse aufsteigen dürfen, dann kann man sagen, ein österreichischer AHS-Unterstufenschüler darf mit statistischer Sicherheit aufsteigen.
Sollte ihr Sprößling nicht zu diesen 96% gehören, dann dürfte das eher an ihm oder Ihrer schlechten Erziehung liegen als an seinen Lehrern. Übrigens: der Unterricht wird in Österreich durch das umfangreiche Schulunterrichtsgesetz geregelt, Sie können aber auch die in den einelnen Gegenständen gestellten Anforderungen in den Begleitbestimmungen zum SCHUG nachlesen. Was hier angegeben ist, darf unterrichtet und geprüft werden(allerdings nur, wenn es auch unterrichtet wurde!)

 
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