DiePresse.com: "Warum sind Sie Lehrer geworden?"
Christian Preyer: "Ich wollte einen kleinen Beitrag leisten, damit das Schulleben lebenswerter, lustbetonter und durchschaubarer wird."
DiePresse.com: "Was bestärkt Sie?"
Christian Preyer: "Das Feedback der Schüler und Eltern, die Erfolge der Kinder auch im Anschluss an unsere Schule und nicht zuletzt ein Direktor, der ein Arbeitsklima schafft, das Raum für Kreativität,
Menschlichkeit, gegenseitigen Respekt und viel Spaß hat."
DiePresse.com: "Was bringt Sie dazu, an sich zu zweifeln?"
Christian Preyer: "Misserfolge von Schülern bringen mich nicht zum Zweifeln, aber zum sehr gründlichen Nachdenken."
DiePresse.com: "Wie denken Sie über Ihre eigene Schulzeit?"
Christian Preyer: "Als Schüler hat man ein feines Gespür dafür, welche Lehrer ihr "Handwerk" wírklich verstehen. Diesen Kollegen bin ich zu Dank verpflichtet - sie haben mir tolle Aspekte des Lebens gezeigt."
DiePresse.com: "Wie arbeiten Sie?"
Christian Preyer: "Ich denke, dass ich bekannt für unkonventionelle Arbeit bin, wenn es darum geht, Lösungen bei Problemen zu finden. Meine Arbeit basiert auf gegenseitigem Respekt und es ist einfach eine Freude, gemeinsam etwas zu erreichen. Durch die Leitung der Schulband habe ich immer wieder die Möglichkeit, Schülern, die im klassischen Sinn nicht unbedingt besonders erfolgreich sind, eine Plattform zu schaffen, wo sich Persönlichkeit entwickeln kann.
Meine zweite Berufung als Musiker verhindert gewissermaßen den Scheuklappenblick."
Für ein lustbetonteres Schulleben
15.07.2009 | 10:04 | (DiePresse.com)
Für KMS-Lehrer Christian Preyer ist es eine Freude, wenn er und die Schüler gemeinsam etwas erreichen.
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