23.05.2012 07:10 | Meine Presse Merkliste 0

Eltern fordern Strafen für Fehlverhalten von Lehrern

19.10.2009 | 14:30 |   (DiePresse.com)

Mehr Strafen für schlimme Schüler und auch unkooperative Eltern fordern die Lehrergewerkschafter. Die Elternvertreter dagegen wollen auch Fehlverhalten von Lehrern sanktionieren.

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Lehrer sollen wieder strafen dürfen, forderten vor wenigen Tagen die schwarzen Lehrer-Gewerkschafter. Der Ruf nach neuen gesetzliche Regelungen für Sanktionen blieb nicht lange unbeantwortet: Elternvertreter werfen den Lehrern eine "einseitige Sichtweise" gegenüber Schülern und Eltern vor. Wenn es der Lehrervertretung "wirklich um die Interessen der Schule geht und nicht nur um ihre Lehrerklientel vor den Personal-Vertretungswahlen", so müsste auch das Fehlverhalten von Lehrpersonen sanktioniert werden können, sagt die Präsidentin des steirischen Landesverbandes der Pflichtschul-Elternvereine, Ilse Schmid.

Kein Problem mit Strafen für Eltern

Grundsätzlich nichts einzuwenden hat Schmid gegen die von den Personalvertretern geforderten Sanktionsmöglichkeiten für Eltern bei fehlender Kooperation. Schließlich sei "es gesellschaftlich ja auch akzeptiert, dass z.B. bei Falsch-Parken Strafen verhängt werden". Allerdings müssten Maßnahmen dann auch gegen Lehrer möglich sein: "Nur auf die Anderen hinzuweisen macht unglaubwürdig und trägt schwerlich zu Verbesserungen bei."

Sozialdienste für schlimme Schüler

Die Christgewerkschafter wollen mehr Möglichkeiten bei Schülern haben, die ihre Grenzen überschreiten. Unter anderem sollen sie zu Sozialdiensten verpflichtete werden können oder dazu, angerichteten Schaden in der Freizeit bzw. finanziell wiedergutzumachen. Außerdem sollen Schüler von gemeinsamen Aktivitäten ausgeschlossen (bei Ersatzunterricht in anderen Klassen) und zum Nachholen nicht erbrachter Unterrichtsleistungen in der Freizeit verpflichtet werden können. Weitere Forderungen: Verhaltensnoten in den Abschlussklassen und Konsequenzen für Eltern bei fehlender Kooperation.

(APA/Red.)

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134 Kommentare
 
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Gast: Gitti
26.10.2009 11:11
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Re:Re: Eugenie!

Um ein Kind in eine Sonderschulklasse bzw. in die Sonderschule zu überstellen, bedarf es einiger Bedingungen! Das geht nicht so einfach. Das Kind muss zuerst einen Schullaufbahnverlust haben, es muss eine Testung (mit Einverständnis der Eltern) durchgeführt werden u.s.w.
In meinem Bekanntenkreis haben Eltern erfolgreich- mit viel Engagement!!- geschafft, dass ihr Sohn (trotz einigen Jahren Unterrichts in einer Integrationsklasse) sogar die Matura geschafft hat und heute Jus studiert! Sie haben nie den Kontakt zu LehrerInnen abgebrochen und immer wieder gemeinsam Möglichkeiten gefunden, die bestmögliche Förderung für ihren Sohn zu finden!
Leider gibt es nicht nur viele SchülerInnen sondern auch Eltern, die die Schule als Kampfstätte statt als Bildungseinrichtung ansehen!
Wer im Gespräch bleibt, hat immer die besseren Chancen. Es gibt heutzutage viele Einrichtungen (Schulpsychologie, Erziehungsberatungsstellen...) an die man sich wenden und sich Rat und Hilfe holen kann. Aber das muss man halt tun, wenn einem das Kind wichtig ist!

Antworten Gast: Eugenie
27.10.2009 07:46
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Gitti!

Sehen Sie, genau das ist die Katastrophe unseres Schulsystems, dass nicht jedes Kind ganz selbstverständlich Bildung bekommt, sondern dass Eltern mit den Lehrern "reden" müssen, damit Ihre Kinder einen wirksamen Unterricht bekommen. Was immer man unter "reden" versteht.

Gast: Gitti
24.10.2009 19:03
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konsequente Konsequenzen

Eltern sollten die Möglichkeiten nutzen, um mit Lehrerinnen und DirektorInnen zu sprechen, wenn etwas schief läuft! Immerhin sind es ihre Kinder, um die es geht!
Leider finden immer weniger Eltern den Weg in die Schule. Sie regen sich zwar auf, aber sie scheuen die Kommunikation und Auseinandersetzung mit den PädagogInnen!
Auch ist es verwunderlich, dass nicht viel öfter gegen ein "Nicht Genügend" Einspruch erhoben wird, obwohl in 99% der Fälle die Einsprüche durchgehen und die SchülerInnen die bessere Beurteilung erhalten.
DirektorInnen haben leider kaum Möglichkeiten (nur in schwerwiegenden Fällen) sich von LehrerInnen zu trennen!

Antworten Gast: Eugenie
25.10.2009 17:59
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Re: konsequente Konsequenzen

Wenn Eltern den Weg in die Schule nicht finden, dann deshalb weil sie jede Hoffnung auf Besserung aufgegeben haben. In meinem Bekanntenkreis hat eine Mutter gegen ein Nichtgenügend protestiert. Daraufhin wurde das Kind in die Sonderschulklasse versetzt. Die Mutter hat keinen Fuß mehr in die Schule gesetzt, weil sie ihrem Kind nicht noch mehr schaden wollte.
Eltern die nicht mehr in die Schule gehen scheuen nicht die Kommunikation, sie haben die Hoffnung aufgegeben, dass es etwas bringt.

Gast: skimpy
24.10.2009 12:19
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auf der einen seite

wird gejammert, dass zu viele prüfungen und tests stattfinden. wird zu wenig getestet, ist der lehrer schlecht, wird zu viel getestet, ist auch der lehrer schuld.
überall wird mehr kontrolle verlangt. wissen die leute überhaupt, was das bedeutet. tiefstes nordkorea.

Gast: Gitti
23.10.2009 16:32
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RE:RE:RE:Für ein Aufwachen in der Pädagogik

Auch LehrerInnen müssen sich an Regeln halten!
Schularbeiten innerhalb einer Woche zurückgeben, rechtzeitig zum Unterricht kommen, nicht nur abschreiben lassen sondern wirklich unterrichten, Hausübungen nicht nur aufgeben sondern kontrollieren und verbessern, Noten nicht nur nach Schularbeiten zu geben sondern auch die mündliche Mitarbeit miteinzubeziehen...!
Wenn jemand glaubt, dass SchülerInnen solche Dinge nicht mitbekommen, liegt er falsch!

Antworten Gast: konsequente Konsequenzen
24.10.2009 08:40
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Re: RE:RE:RE:Für ein Aufwachen in der Pädagogik

Mag sein, dass LehrerInnen manches "müssen". Aber was passiert, wenn sie es trotzdem nicht tun? In den allermeisten Fällen nichts! Es wird so gut wie nicht kontrolliert. Alles "Müssen" ist Schall und Rauch wenn es keine Kontrolle mit Konsequenzen gibt. Was in unserem Schulsystem fehlt ist eine permanente Kontrolle der Leistungen und des Verhaltens der Lehrer mit vorher bekannten und nachher konsequent durchgeführten Konsequenzen. Konsequenzen für die Schüler können nur wirken, wenn Schüler merken, dass LehrerInnen in "allen" Beziehungen ein konsequentes Verhalten an den Tag legen, einschließlich negativer Konsequenzen für Lehrer die sich nicht richtig verhalten.

Antworten ruhe45
23.10.2009 18:50
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Re: RE:RE:RE:Für ein Aufwachen in der Pädagogik

Ich gebe Ihnen 100%ig Recht (als Lehrerin)!

Gast: Lehrer
23.10.2009 15:54
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RE: EINFACH ZUM NACHDENKEN

Ich unterrichte an einer Wiener Hauptschule (KMS) und muss sagen, dass ich anscheinend auf einer Insel der Seligen arbeite! Bei uns gibt es weder beschmierte Tische, keine verdreckten Toilettanlagen, LehrerInnen werden- außer vielleicht in ganz wenigen Einzelfällen und dann nur von einem Kind einer I-Klasse- NICHT beschimpft, die SchülerInnen reinigen täglich nach Unterrichtsschluss ihre Klassen (sie entfernen den von ihnen gemachten Arbeitsschmutz mit einem Besen), machen ihre Hausübungen zum größten Teil in den Lernstunden am Nachmittag und sind auch ansonsten sehr friedlich!
Allerdings arbeiten die LehrerInnen sehr eng zusammen! Wenn es Probleme gibt, weiß das sofort jeder Klassenvorstand. Dann sprechen wir mit dem betreffenden Kind- auch über Wiedergutmachung oder die Eltern werden in die Schule vorgeladen. Natürlich kommt es manchmal vor, dass eine Verhaltensänderung einige Zeit dauert- aber diese Zeit muss man eben abwarten und immer wieder mit dem Kind darüber sprechen. Viele unserer SchülerInnen besuchen am Ende der vierten Klasse weiterführende Schulen- BHS, AHS, HAK und HTLs.
Wir haben zu fast 90% Kinder mit nicht deutscher Muttersprache und sind eine öffentliche Schule!


Gast: unsinn
23.10.2009 12:33
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---

bitte jetzt auch in den klassen videokameras installieren!!!!!! was in den öffentlichen funktioniert muss doch auch in der schule für zucht und ordnung sorgen ... und die lobbyisten der kamerahersteller freut es, weil sie durch die künstlich erzeugte angst massenhaft geld scheffeln.

f.j.neffe
21.10.2009 23:33
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FÜR ein Aufwachen in der Pädagogik

Wenn man "Sanktionen setzen" will, dann, so meine ich, sollte man sich doch wenigstens mal erst einen Blick ins Lateinwörterbuch leisten. Dort steht für "sanctus = heilig, verflucht". Die zweite Hälfte der Wirklichkeit wird bei uns immer verdrängt.
Als Ich-kann-Schule-Lehrer finde ich es hahnebüchern, inner- und zwischenmenschliche Probleme formal oder gar formaliuristisch "lösen" zu wollen. Das sind zwei grundverschiedene Ebenen und man kann nicht durch Erpressung und mit Gewalt auf einer fremden Ebene eine Lösung auf der Ebene des Geschehens erzwingen. Damit offenbart man nur seinen Realitätsverlust und verursacht weitere - verdeckte - Probleme.
Nach einem solchen Kunstfehler, der Reaktionen im Schüler provozieren muss, die neuen Auffälligkeiten einfach als immer noch unerklärlicheren und bösartigeren Defekt im Schüler fehlzuinterpretieren und die Förderung automatisch zu steigern, kann das Problem nur vergrößern bis es ggf. auch explodiert. Es wird höchste Zeit, nicht immer nur den Schüler sondern endlich den Lehrer zum OBJEKT der Forschung und des Lernens zu machen.
Ich grüße freundlich.
Franz Josef Neffe

Antworten Gast: Gast 3
22.10.2009 21:53
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Re: FÜR ein Aufwachen in der Pädagogik

Die Magengeschwüre und andere schwere Krankheiten von Lehrern sind schon lang OBJEKT der Forschung!Die Flucht in die Frühpension ist häufig nur ein Ausdruck des
Überlebenswillens !

Antworten Gast: Franz Josef Holler
22.10.2009 08:03
1 0

Re: FÜR ein Aufwachen in der Pädagogik

... so ein Holler ...

Antworten Antworten Gast: Wickie
22.10.2009 09:45
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Re: Re: FÜR ein Aufwachen in der Pädagogik


Das Zusammenleben in der Schule orientiert sich an Verhaltensvereinbarungen und Regeln.Diese Regeln müssen auch eingehalten werden, sonst sind sie sinnlos. Notfalls (meist wird es eh nicht erforderlich sein) muss man die Einhaltung der Regeln mit Sanktionen einfordern. Es geht nicht darum, Buckler und Duckmäuser zu erziehen, sondern mündige Staatsbürger, die sich im späteren Leben auch an Gesetze halten können.

Unser staatliches Zusammenleben ist auf Regeln, so genannte Gesetze, aufgebaut. Diese müssen eingehalten werden. Würde man Gesetzesübertretungen nicht bestrafen, könnte es in der Praxis so aussehen:

Polizist zum Autolenker: "Schauns, das könnens doch nicht machen- alkoholisiert mit dem Auto fahren - sie könnten einen Unfall verursachen. Das nächste Mal trinkens bitte nicht mehr so viel. Fahrens bitte vorsichtig weiter".
Autofahrer zum Polizisten: "Geh scheißen Alter..."

Wie effektiv wären solche Verkehrskontrollen? Das Beispiel lässt sich auf viele Bereiche unseres Lebens übertragen (Diebstahl, Einbruch, Raub, Unterschlagung, Betrug...).

AUCH DIE SCHÜLER MÜSSEN LERNEN, SICH AN REGELN ZU HALTEN. UNBELEHRBAREN WIRD MAN DIESE OHNE SANKTIONEN NICHT VERMITTELN KÖNNEN.


Gast: Speckbacher
21.10.2009 20:58
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Lehrer wollen nicht strafen!

Wie (fast) immer, diskutieren hier wieder etliche Leute mit, die von der Sache keine Ahnung haben! Den meisten Lehrern geht es überhaupt nicht darum, bestrafen zu können! Aber es muss Lehrern möglich (und erlaubt) sein Sanktionen zu setzten!
De facto und de iure(!) haben Pflichtschüler heutzutage "Narrenfreiheit", die meisten wissen es nur nicht! Und nur diese "Unwissenheit", sowie die unermüdliche Knochenarbeit der meisten Pflichtschullehrer halten das System Pflichtschule (noch!) im Lot!
Aber bald schon könnten die Dämme brechen ...
(siehe Spanien, Frankreich, England, USA, usw., usw.)

Gast: EINFACH ZUM NACHDENKEN
21.10.2009 18:18
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Vandalismus

Tische, die von Schülern beschmiert werden, Namensreliefs auf Wänden und Tischen, mutwillig verschmutzte Klassenzimmer, zerbrochene Fensterscheiben, zerstörte Computer, gestohlene Computer - Mäuse, Klopapierstrassen am Gang, verstopfte WC Anlagen.....

WENN MAN EINEN SCHÜLER BEIM VANDALISMUS ERWISCHT

... darf dann darf es keine Strafen geben?
Ist das Staatseigentum nichts wert? Fehlen der Schule dann nicht die Mittel an anderer Stelle? Sollen die Lehrer die Reinigung und Reparatur bezahlen? Müssen nicht wir alle für den Schaden aufkommen?

WERDE ICH AUCH NICHT BESTRAFT, WENN ICH AUS PURER ZERSTÖRUNGSWUT ÖFFENTLICHES GUT (Parkbänke, ÖBB Waggons, Telefonzellen, Verkehrszeichen, Radarkästen...) BESCHÄDIGE?

Wenn wir den Jugendlichen nicht einmal mehr in der Schule Grenzen setzten dürfen, welche Generation züchten wir uns dann heran???

BITTE DAS POSTING AN FRAU SCHMID (vom steirischen Elternverein) WEITERSENDEN.

Gast: Beobachter ...
21.10.2009 10:17
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...

Ich beobachte folgendes.

Die normalen Eltern erziehen meist normale gesunde Kinder, mit denen man in der Schule wunderbar arbeiten kann.

Die Problemeltern, die gerne als Unterschicht bezeichnet werden, schicken Kinder in die Schule aus denen man etwas machen kann. Auch wenn der Papa Alkoholiker ist, kann man meist aus dem Kind viel herausholen. Die Kinderseele ist zwar verletzt, aber heilbar.

Die Katastropheneltern, die schicken Kinder bei denen kann der Lehrer nichts sinnvolles ausrichten. Das sind die Kinder von den narzistischen Akademikereltern. Die Eltern halten sich für was besonderes und auch das Kind wird so erzogen, dass es glaubt es ist was ganz besonderes. Das Kind ist für den Lehrer nicht erreichbar und kann nur durch die Schicksalsschläge des Lebens wieder auf Normal gebracht werden. Aber diese Kinderseele ist in den meisten Fällen nicht heilbar.

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Re: unzutreffende Verallgemeinerung

Ohne jemanden auf- oder abwerten zu wollen: Akademikerkinder haben ia auch höhere Schulabschlüsse, bez Bildung stimmt das also nicht, was sie schreiben.

Antworten Antworten Gast: Beobachter
22.10.2009 07:14
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Re: Re: unzutreffende Verallgemeinerung

... ich rede nicht von Bildung ...

Gast: Asterix
20.10.2009 22:18
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Lehrer besser schulen und besser auswählen.

Lehrer haben nicht selten gröbere Defizite die dazu führen dass
1) die Schüler nur wenig Achtung vor ihnen haben
2) wir einfach unnötig schlechte Schulen haben

Die Forderung nach (mehr) Strafen stellt den Lehrern nur ein Armutszeugnis aus.

Antworten ruhe45
21.10.2009 20:40
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Re: Lehrer besser schulen und besser auswählen.

... dann kann ich Ihnen nur empfehlen, nur 1 Woche in einer Schule einen Unterricht mitzuerleben!

Antworten Antworten Gast: Asterix
21.10.2009 21:00
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Re: Re: Lehrer besser schulen und besser auswählen.

Sie werden es nicht glauben aber meine Frau unterrichtet an einer Schule und ich weiss wie es dort zugeht.

Es gibt viele Probleme an den Schulen - ein grosses sind meiner Meinung nach die Lehrer selbst. Ein guter Lehrer zu sein ist sehr schwierig - und die Ausbildung und die Auswahlkriterien müssten viel besser sein. Es sollte zB. nicht vorkommen dass psychisch labile Menschen an Pflichtschulen unterrichten.

Ich möchte nicht unterrichten weil ich mich dazu für absolut nicht geeignet finde. Und auch keinen Unterricht miterleben. Ich übe lieber meinen Beruf aus für den ich sicher wesentlich besser geeignet bin.

Antworten Antworten Antworten ruhe45
21.10.2009 22:16
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Re: Re: Re: Lehrer besser schulen und besser auswählen.

Das ist ja das allgemeine Problem, dass die Politiker, voran unsere liebe Frau BM und die '"Theoretiker" vom Schulleben keine Ahnung haben, aber so gerne mitreden und verurteilen.
Ja, ich gebe Ihnen Recht, es gibt auch einige ungeeignete Lehrer/Lehrerinnen, aber das wäre die Aufgabe von "oben", das zu ändern. ... und gibt es nicht auch in den anderen Berufen "schwarze Schafe"?

Antworten Gast: Leider Nein
20.10.2009 23:45
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Armutszeugnis

Die Forderung der Lehrer, die Schüler strafen zu dürfen, ist wohl eher ein Armutszeugnis für die Eltern und unsere Wohlstands - Kommerz Gesellschaft, wo immaterielle Werte, Achtung und Autorität immer mehr an Bedeutung verlieren. Die Kommentare in diesem Forum sprechen für sich. Wie die Eltern, so die Kinder. Niveau und Intellekt sind nicht jedermanns Stärke.
Woher sollen die jungen Leute noch Benehmen und Werte haben, wenn

a) die Eltern ihnen das nicht vorleben
b) wenn sie zu Hause schon im Kindesalter nur mehr partnerschaftlich (= mit dem Weg des geringsten Widerstandes) erzogen werden?

Und wenn es mit der Schule nicht klappt, dann sind halt die Lehrer unfähig! Das ist ja zum Kotzen!!!

Antworten Antworten Gast: Wilhelmine Tell
21.10.2009 13:39
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Re: Armutszeugnis

Wenn es zu Hause nicht klappt sind die Eltern schuld, wenn es in der Schule nicht klappt sind die Lehrer schuld.

Antworten Antworten Antworten Stephanos
24.10.2009 01:17
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Falsch!

Ein Kind, das zu Hause Probleme hat oder macht, geht nicht als tabula rasa in die Klasse, sondern nimmt diese mit und agiert sie dort aus.

 
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Schlagzeilen Bildung