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Bundesländer streiten um Plätze für "Neue Mittelschule"

02.11.2009 | 10:18 |   (DiePresse.com)

Die Plätze für den Schulversuch "Neue Mittelschule" werden rar. Maximal zehn Prozent der Schulen bekommen Geld für den Schulversuch. Oberösterreich kämpft gegen Vorarlberg.

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Die "Neue Mittelschule" und die damit verbundenen zusätzlichen Gelder locken viele Schulen. So sehr, dass die Plätze für die Teilnahme von Schulen am Schulversuch rar werden. Grund ist eine Klausel, die vorsieht, dass bundesweit maximal zehn Prozent der Pflichtschulen auch Versuchsschulen werden dürfen. Diese Grenze wird im nächsten Schuljahr jedenfalls erreicht sein, hieß es aus dem Unterrichts-Ministerium. Mittlerweile streiten die Bundesländer, wer noch "hineinrutscht".

Im laufenden Schuljahr besuchen rund 20.000 Schüler in ca. 800 Klassen an 244 Standorten das neue Schulmodell, das einen gemeinsamen Unterricht für alle 10-14Jährige anbieten soll. Da maximal zehn Prozent der Pflichtschulen umgewandelt werden dürfen, ist nun nur mehr Platz für knapp 300 weitere Versuchs-Klassen. Anträge können noch bis Ende November gestellt werden.

Zusätzliche Kriterien des Ministeriums

Der oberösterreichische SP-Klubobmann Karl Frais sieht etwa Schulversuchs-Anträge in Oberösterreich gefährdet. Grund: Obwohl Oberösterreich mit allen Anträgen landesweit unter zehn Prozent bleiben würde, könnten dennoch zahlreiche Ansuchen abgelehnt werden, weil Vorarlberg bereits weit über zehn Prozent liegt. Das Ministerium stelle nun zusätzliche Kriterien wie die Kooperation mit einer AHS oder das Angebot einer ganztägigen Schulform auf, kritisierte Frais.

Das Unterrichtsministerium betont, dass man für eine Aufhebung der Zehn-Prozent-Klausel offen sei - dafür sei aber auch die Zustimmung der ÖVP nötig. Zusätzlich müssten die finanziellen Mittel für die Schulversuche erhöht werden. Solange die Klausel gelte, müsse man aber natürlich auswählen, welche Schulen für den Schulversuch besser geeignet seien: "Nicht jede Schule kann Neue Mittelschule werden."

Kritik am Schulversuch

Der Verteilungsstreit zwischen den Bundesländern wurde durch eine Gesetzesänderung herbeigeführt. Vor etwa einem Jahr wurde die landesweite Höchstgrenze gekippt, nun gelten die zehn Prozent nur noch für den Bund. Man wollte so einzelnen Ländern höhere Quoten und so mehr Gelder für den Schulversuch ermöglichen. Kritik wird immer wieder an dem Umstand geäußert, dass im Schulversuch nicht wirklich die gemeinsame Schule der 10-14Jährigen getestet wird, da fast nur Hauptschulen teilnehmen.

(APA/Red.)

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9 Kommentare
berndmoron
05.11.2009 06:06
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wie heißt die werbeagentur

wo die das lachen gelernt hat.

Gast: tost
04.11.2009 10:07
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Allheilmittel "neue Mittelschule"

Es ist schon erstaunlich, wie einfach Politiker Probleme lösen können ohne sie überhaupt richtig zu verstehen. Die neue Mittelschule wird natürlich( wie schon so viele Ideen unserer Politik) unser Bildungsniveau deutlich heben. Es ist ja absolut wichtig, dass alle mit akademischem Grad am AMS in der Schlange stehen, weil die Gesellschaft sich nur über die akademische Laufbahn ihrer Kinder identifizieren kann. Leider wird es halt bald so sein, dass ein wahrscheinlich nicht übermäßig begabter Schulabsolvent (das System wird ja an seine Leistungsfähigkeit eh angepasst, um die Dropoutquote zu senken) dann einen Plan für eine Haus halbwegs hinbekommt, aber sein Talent als Handwerker (ist ja in unserer Gesellschaft nichts besonderes) nicht ausleben darf, und somit keine Handwerker zur Verfügung steht, der dann den schlechten Plan in die tat umsetzt.
Es ist nicht jeder für eine höhere Schulausbildung geboren. Man sollte aber auch betonen, dass er deshalb kein schlechterer Mensch ist.
Leider passiert es halt wieder in guter österreichischer Manier, dass die Lösung im SChulsystem in der Orientierung an den schwächeren liegt, wodurch auch die begabteren Schüler deutlich unterfordert auch nicht ihr Potential ausschöpfen und dadurch das System als solches sich wie ein Spirale nach unten bewegt.
Wir sollten aufhjören, die Akademikerquote mit gewalt hinaufzuschrauben zu versuchen und das Hanwerk entsprechend würdigen. Wodurch das Gymnasium endlich die Schüler bekäme, die es verdient.....

Gast: Kommunal-Kredit
04.11.2009 08:15
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Wie wahr!

Es geht ihnen nur ums Geld.

Gast: Leser, Vater, Lehrer
03.11.2009 09:39
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no na

a) bringt sie Dienstposten b) zusätzliche Budgetmittel, c) glauben durch die clevere Etikettenwahl viele , dass es sich um ein Gymnasium handelte...(aber nicht ist, weil dieses seit 1962, trotz aller öffentl. Gleichsetzungen um AHS handelt). Wichtiger ist, wie BHS-Lehrer über solche Zubringerschulen urteilen...weil das die Frage beantwortet, wie fit wurden sie dort im Vergl. zu HS und AHS für die folgenden jahre gemacht....

berndmoron
02.11.2009 12:40
0 0

wer ist für die nm?

wenn auch die lehrer dafür sind, dann habe ich mich umsonst für den lehrerberuf eingesetzt.

0 1

Überall dort wo die ÖVP regiert geht es den Menschen schlechter und bleiben dumm!

Weil die ÖVP gegen Bildung und gegen den Menschen regiert. Die ÖVP sieht an den Menschen eine Geldmaschine und ihre Frage dreht sich einzeln und alleine darum, wie kann ich als ÖVP-Politiker an noch mehr Geld kommen und wie kann ich meine Macht als ÖVP Politiker noch ausbauen. Das ist das Anliegen der ÖVP. Sie braucht ungebildete Menschen, da Sie sonst keine Wählerstimmen mehr bekommen wird. Deswegen blockiert die ÖVP alle Bildungsinitativen.

Gut, dass es noch Menschen wie Frau Schmidt gibt, die sich für die Menschen einsetzt. Ihr ist es wichtig, dass Menschen das Recht auf Bildung nicht verlieren. Sie möchte gebildete und aufgeklärte Menschen haben. Sie möchte, dass jeder einen ungehinderten Zugang zur Bildung hat. Bildung macht frei. Bildung bedeutet, sich selbst verwirklichen zu können.

Ganz Österreich bedankt sich bei der SPÖ und bei Werner Faymann, die hier nicht nachgeben. Sie setzen sich Stündlich für mehr Bildung ein. Weil ihnen die Menschen ein Anliegen ist. Deswegen vertrauen die Menschen mehr ale je auf unseren lieblingskanzler Werner Faymann. Bei der Jugend, ist er zu einem Idol geworden. Ein Vorbild wo Sie sagen: So wie er möchte auch ich einmal sein: Sozial, kompetent und fair.

furkapass
03.11.2009 20:16
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Re: Überall dort wo die ÖVP regiert geht es den Menschen schlechter und bleiben dumm!

An "Michi_Austria" !

Bei Ihrer Satire haben Sie aber etwas zu dick aufgetragen!


myzypresse
02.11.2009 13:55
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Re: Überall dort wo die ÖVP regiert geht es den Menschen schlechter und bleiben dumm!

Ich wünsche Dir weiterhin ein schönes in verherlichten Träumen schwelgen. Das ist das große Problem der SPÖ. Vielleicht gibt es noch Idealisten, aber die meisten kommen über ihr Schnarchen nicht hinaus. UNd viele Hellwache der SPÖ zählen ihren Besitz. Träumen ist schön, überhaupt mit einem Ministergehalt läßt sich auch Schmied¿s Traum erfüllen. Ihre Bank Verdieinst - Karriere wird somit weitergeführt. Und wie in der Bank viele keine Ahnung haben, so hat die Schmied keine Ahnung wie man Geld für die Bildung beschafft und auch sonst wo es bildungsmäßig langgeht. Schnied ist eben ein reiner Platzhalter, dazu auserkoren keine Gedlforderungen gegenüber dem Finanzminister zu fordern.

Antworten Antworten Gast: Leser
03.11.2009 09:40
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Re: Re: Überall dort wo die ÖVP regiert geht es den Menschen schlechter und bleiben dumm!

Naiav - naiver - Michi_Austria

Schlagzeilen Bildung