Vergleichsweise wenig Deutsch und Mathematik

Österreichs Volksschüler haben weniger Unterricht.

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Volksschulklasse – (c) Clemens Fabry

Wien. In der Volksschule haben österreichische Kinder weniger Unterricht in Lesen, Schreiben und Mathematik als ihre Kollegen in anderen europäischen Staaten. Das zeigt eine Aufstellung des EU-Bildungsinfonetzes Eurydice. Das liegt einerseits an der recht kurzen Volksschulzeit in Österreich (vier Jahre) und andererseits an der geringeren Gesamtunterrichtszeit.

In Lesen, Schreiben und Literatur werden österreichische Kinder über die gesamte Volksschulzeit gerechnet mindestens 840 Stunden unterrichtet (siehe Grafik). Das ist weniger als im europäischen Schnitt (953 Stunden). Ähnlich in Mathematik: Während in Österreich in Volksschulen mindestens 480 Stunden unterrichtet werden, sind es im europäischen Schnitt 670.

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Hauptverantwortlich für die geringere Stundenanzahl in diesen Fächern ist neben der kürzeren Volksschuldauer das geringere Unterrichtsausmaß insgesamt. Eigentlich haben Schreiben und Lesen hohe Priorität: Immerhin 30 Prozent der Mindestunterrichtszeit sind dafür gewidmet (Schnitt: 26 Prozent). In Mathematik liegt man mit 17 Prozent etwa im Schnitt (18 Prozent). (APA)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 25.10.2017)

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