23.05.2012 07:17 | Meine Presse Merkliste 0

Karl will "Gymnasium für alle": Wende in der ÖVP?

20.05.2010 | 14:42 |   (DiePresse.com)

Wissenschaftsministerin Beatrix Karl spricht sich für eine gemeinsame Schule aller 10- bis 14-Jährigen aus. Der Vorstoß bringt Unruhe in die ÖVP, Parteichef Pröll rudert zurück.

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Es klingt wie eine Trendwende in der Bildungspolitik der ÖVP: Wissenschaftsministerin Beatrix Karl will eine gemeinsame Schule aller Zehn- bis Vierzehn-Jährigen, sagt sie am Donnerstag in einem "Ö1"-Interview. Die Diskussionen könnten durchaus in die Richtung gehen, dass man ein "Gymnasium für alle" ermögliche, sagte Karl. Am Ende solle "die beste einheitliche Schule für alle Zehn- bis 14-Jährigen herauskommen", damit alle Kinder die gleichen Chancen hätten. Entscheidend sei, dass sich Eltern und Kinder erst im Alter von vierzehn Jahren für einen Schultyp entscheiden müssten.

Gewicht hat die Aussage der Ministerin vor allem, weil sie in den nächsten Monaten das neue offizielle ÖVP-Bildungspapier erstellen soll. Bisher hat die Volkspartei die SPÖ-Forderung nach einer Gesamtschule vehement abgelehnt. Derzeit wird in ganz Österreich die Neue Mittelschule als gemeinsame Schule der Zehn- bis 14-Jährigen erprobt.

Pröll: "Keine Neupositionierung"

Als "persönliche Meinung" bezeichnete VP-Chef Josef Pröll das Eintreten der Ministerin für die gemeinsame Schule. Karls Meinung werde in die VP-Diskussion über ein neues Bildungskonzept eingebaut, diese sei aber noch nicht abgeschlossen. Pröll sieht Karls Aussagen "nicht als neue Positionierung der ÖVP". Es gäbe "keinen Schwenk in Richtung Gesamtschule, definitiv nicht".

"Wir werden zur gegebenen Zeit ein Gesamtpaket der Öffentlichkeit präsentieren. Der Zeitpunkt dazu ist jetzt noch nicht gekommen."
VP-Chef Josef Pröll

Pröll nannte eine "Schule der Vielfalt, der Sprachförderung, der Leistungsförderung und der fairen Aufstiegschancen" als Eckpunkte einer Schulreform. "Und innerhalb derer diskutieren wir. Es gibt genug Vorschläge - vom ÖAAB, jetzt von der Wissenschaftsministerin, aber das ist nicht das abgeschlossene Bildungskonzept der ÖVP."

Die Lehrervertreter reagieren scharf auf den Vorstoß von Ministerin Karl. Man brauche "keine neuen Namen für linke Retro-Bildungskonzepte", so Eva Scholik, Parteikollegin Karls und Vorsitzende der AHS-Gewerkschaft. Karl hätte zu diesem Thema lieber schweigen sollen.

Tausch gegen Studiengebühren?

SP-Unterrichtsministerin Claudia Schmied zeigte sich sehr erfreut über Karls Vorstoß. Aus dem Ministerium gab es gegenüber DiePresse.com keine Auskunft zu der Frage, ob es im Gegenzug nun Zugeständnisse bei VP-Wünschen in der Bildungspolitik geben könnte, etwa bei Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen.

Kritik aus den eigenen Reihen

Erst Anfang der Woche hatte ÖAAB-Chef Michael Spindelegger bei der Präsentation seines Bildungskonzepts eine "Einheitsschule" als "falsch" bezeichnet. Dem Papier wurde aber von vielen Seiten Inhaltsleere und veraltete Standpunkte nachgesagt. Karls Vorstoß stellt für ÖAAB-Generalsekretär Lukas Mandl nun eine "krasse und isolierte Einzelmeinung" dar.

Kritik an Karls Alleingang kommt außerdem vom VP-nahen Seniorenbund: Diese habe sich mit ihren Aussagen "eindeutig als Leiterin der Verhandlungen zur Neugestaltung des Bildungssystems disqualifiziert" und noch dazu dabei nicht an den Entscheidungen und Gremien der Partei orientiert. Wie in allen anderen Bereichen halten wir grundsätzlich nichts von Einheitsbrei." Ins Gericht ging auch JVP-Obmann Sebastian Kurz mit Karl. Wieder einmal sei eine "ewiggestrige Taferldiskussion" losgetreten worden. Unterstützung bekam die Wissenschaftsministerin hingegen von Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl.

Karl sagte zu der Diskussion, in der ÖVP gebe es ein "breites Meinungsspektrum" - "und das ist gut so". Ob sie die Mehrheitsmeinung in der ÖVP vertrete, könne sie "nicht einschätzen". Es gebe sehr viel Zustimmung, aber natürlich auch Gegenmeinungen. Ihre Aufgabe sei es nun, diese zu koordinieren. Sie sei jedenfalls nicht von Pröll "zurückgepfiffen" worden, betonte Karl.

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(Red.)

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259 Kommentare
 
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Gast: kuku
06.06.2010 10:42
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Pflege

da haben wir ein pflegerischen kollegen unter uns... die kollegen die in wien studiert und z.b in deutschland arbeiten brauchen aufeinmal keine schwester die ihn "die medizinischen grundfertigkeiten" in nachhilfenmethode beibringt, was kein professor in 6 jahren scheinbar konnte...

hirngespinnst der schwestern...

Gast: tral
24.05.2010 13:39
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Einheitsbrei?

Die Lösung könnte so einfach sein und würde auch nicht viel mehr Kosten verursachen: Nach der 4. Klasse Volksschule gehen die Lernmotivierten und entsprechend Begabten in ein Gymnasium. Die bei denen es noch nicht reicht gehen in die Hauptschule mit ihren wohl gemerkt drei Leistungsgruppen. Hier kommt nun die Änderung, man sollte komme was wolle die erste Leistungsgruppe wirklich real nicht nur auf dem Papier niveaumäßig mit dem Gymnasium angleichen, Schüler die dann in dieser Leistungsgruppe nicht mit können werden halt in die 2. Leistungsgruppe abgestuft. Sollte ein Kind die 4. Hauptschule mit der ersten Leistungsgruppe absolviert haben, so soll dieser Abschluss dem Gymnasiumabschluss nach der 4. Klasse um nichts nach stehen. Latein bzw. vermehrte Sprachausbildung etwa Französisch usw. könnten in der ersten Leistungsgruppe zusätzlich angeboten werden. Weiters sollte in der Hauptschule in allen Leistungsgruppen mehr Individualförderung geboten sein, was hier notwendiger scheint, da diese Kinder eben nach der Volkschule für ein Gymnasium nicht geeignet waren. Im Gymnasium hingegen soll von Anfang an auf selbstständiges Lernen gesetzt werden, wie es eben später auf der Uni auch verlangt werden wird, sofern man die Hochschulen bis dahin nicht endgültig kaputtspart.

berndmoron
23.05.2010 15:27
0 0

ob schmied oder karl

beide dürften keinen libido haben, auch keine vernunft, noch intellekt, saudumme weiber halt.

JEF
23.05.2010 11:40
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Unser bewährtes Schulsystem

hat bis jetzt hervorragende Wissenschaftler, Erfinder, Nobelpreisträger hervorgebracht. Nun soll es wegen einer nicht integrationswilligen Gruppe zu Tode reformiert werden.
In Beruf und Sport gibt es eiserne Grundregeln, die lauten: "Never change a running system" bzw "never change a winning team".

Leute, das ist UNSER Schulsystem, das mussen wir nicht auf die Zuwanderer zurechtstutzen!

Gast: gast
22.05.2010 11:43
0 0

Gymnasium

Es ist doch ganz einfach: Man macht nach der volksschule einen Test, der die eignung der Schüler für ein gymnasium testet.

wer besteht darf aufs gynmnasium, wer nicht, geht in die hauptschule.

sollte sich was ändern, kann man auch nach vier jahren hauptschule wiedere einen test machen und auf das gymnasium wechseln.

so braucht das niveau nicht nach unten nivelliert werden und fair ist es auch.

Antworten JEF
23.05.2010 11:25
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Re: Gymnasium

Soweit ich von meinen eigenen Kindern weiss, gilt als Bedingung fürs Gymnasium ein Notendurchschnitt von 2,2.
Oder wurde das bereits "wegreformiert"'?

Antworten Gast: Lehrer
22.05.2010 16:32
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Re: Gymnasium

Super!!!
Ja, so einfach wäre es!
Aber: Was tät man dann mit den vielen arbeitslosen AHS-Lehrern?

Antworten Antworten Gast: gast
25.05.2010 19:17
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Re: Re: Gymnasium

na, da die kinder ja nicht weniger werden deshalb, schulen die halt um auf hs

Gast: realitätssinn
21.05.2010 22:31
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Achtung

Achtung Frau Karl! Ablenkung war schon immer einen Manipulationsstrategie von PolitikerInnen.
Frau Karl hat ein riesiges Ressort, in das sie sich einarbeiten soll, um endlich nachhaltige Reformen zu schaffen.
Aber in der Denkpause unreflektierte Äußerungen ohne Fachwissen und echten Recherchen mit Leuten und Kinder aus der Praxis... sind gefährlich...

ernestus
21.05.2010 19:31
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Respekt !


Abgesehen vom Inhalt der Debatte fällt auf, daß die Bundesministerin, Frau Dr. Karl, mehr Mut bewiesen hat, als alle Regierungsmitglieder (und überdies dieallermeisten Abgeordneten zum Nationalrat und zu den Landtagen).
Sie hat den Nerv, ohne darauf zu schauen, wiedergewählt oder neu bestellt zu werden, zu überlegen und ihre Meinung zu äußern, ob es nun gefällt oder nicht.

Mir sind Menschen lieber, die zu ihren Worten stehen - mögen die in meinen Augen richtig sein oder meiner eigenen Meinung entgegenstehen.

Daher: Respekt, Frau Dr. Karl

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Schade!

Frau Karl eröffnet gleich zu Beginn zwei Fronten,die sie beide nicht gewinnen kann.
Unis kaputtsparen,die Schule ebenfalls kaputtsparen. Etwas anderes wird ja nicht bezweckt.
Sie sollte beim Arbeitsrecht in Graz bleiben.

Gast: Gast
21.05.2010 13:47
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Realität

Ist es nicht eine unleugbare Realität, dass Intelligenz nun mal nicht gleich verteilt ist? Dass manche zwar geistig rege sind, handwerklich aber völlig ungeeignet?

Warum ist es so furchtbar, zuzugeben, dass manche Kinder sich eben nicht für höhere Bildung eignen, weil sie es nicht "derpacken". Diese Kinder haben dann doch höchstens ein schlechtes Gefühl, wenn sie merken, dass sie etwas einfach nicht so verstehen wie andere.

Nicht alle können alles lernen. Genauso wie manche bei noch so viel Übung nie einen schönen Tisch schnitzen werden können.

Besser als Einheitstopf wären entsprechende echte Eignungstest und gemeinsame Berufsplanung.

Antworten Gast: Insider
21.05.2010 18:01
0 1

Re: Realität

Ab welchem Alter kann man entscheiden, wofür ein Kind begabt ist? Doch nur nach jahrelanger Beobachtung. Nach 4jähriger Beschulung ist dies erfahrungsgemäß NICHT möglich!
Daher ist es zielführender, diesen Beobachtungszeitraum zumindest bis 14 Jahre zu erhöhen und dann erst die Weichen zu stellen!

Antworten Antworten Gast: gast
22.05.2010 11:12
1 0

Re: Re: Realität

kinder die grad mal so mit ach und krach durch die volksschule kommen sind sicher nicht fürs gymnasium geeignet; ebenso welche die da noch nicht mal deutsch können
wozu noch weitere jahre warten und den begabteren kindern da chancen auf bildung zu nehmen.

das ist doch unleugbar: das niveau kann insgesamt nur sinken, wenn gute und schlechte schüler in einer klasse sitzen

Gast: drs
21.05.2010 13:25
1 0

gemeinsame Schule mit Leistungsgruppen

Eine Trennung in Gymnasium und Hauptschule ist schon lange nicht mehr sinnvoll, da auch in ländlichen Gebieten immer mehr (schlechte) Schüler in die Gymnasien drängen und von diesen aufgrund der sinkenden Schülerzahlen gerne aufgenommen werden. Damit sinkt das Gesamtniveau der Gymnasien dramatisch, Schüler mit unterschiedlichsten Kapazitäten sitzen gemeinsam in Klassen mit bis zu 30 Kindern - eine Katastrophe.

Andererseits erachte ich auch einen gemeinsamen Unterricht für alle nicht für sinnvoll - das würde auf jeden Fall zu einer Nivellierung nach unten führen: Menschen sind nicht gleich und haben in unterschiedlichen Gebieten unterschiedliche Anlagen und Fähigkeiten.

Die einzig praktikable, faire und lehrerfreundliche Lösung wäre eine gemeinsame Schule für alle 10- bis 14-Jährigen mit 3 Leistungsgruppen in jedem Fach - jeder Schüler sollte nach jedem Schuljahr die Möglichkeit haben, in jedem Fach in eine andere Stufe eingestuft werden - somit werden auch die Entwicklungsschritte bis zum 14. Lebensjahr berücksichtigt, jeder wird entsprechend seiner Fähigkeiten unterrichtet.

Ich bin verwundert, warum diese Idee noch keine Partei vorgebracht hat - eine praktikable Mittellösung.

Antworten Gast: Lehrerin
21.05.2010 16:03
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Re: gemeinsame Schule mit Leistungsgruppen

Die KMS in Wien haben genau diese Leistungsgruppen! Leider hat dieser Schultyp- weil meist an einem ehemaligen HS Standort- zu wenig Schüler in den 1.Leistungsgruppen. Die guten Volksschüler werden meist von den AHS abgeworben, um dort die Lehrer zu beschäftigen!
Unsere Schüler, die in den 1.Leistungsgruppen waren, sind ALLE in weiterführenden höheren Schulen und viele von ihnen haben auch schon maturiert!
An den KMS arbeiten Lehrer, die mit heterogenen Schülergruppen Erfahrungen haben, pädagogisch gut ausgebildet sind und Kinder zum Lernen motivieren können!
Natürlich gibt es auch viele lernschwächere Schüler- die befinden sich aber in den 2. oder 3. Leistungsgruppen.
Viele Lehrer berichten darüber, dass die gute Durchmischung verschiedener Leistungsniveaus gerade für schwächere Schüler einen großen Anreiz bietet selbst lernaktiv zu werden.

Antworten wol
21.05.2010 15:04
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Re: gemeinsame Schule mit Leistungsgruppen

Das gabs ja eh schon mal in der HS, wurde aber wieder abgeschafft, da ja sooooooooo diskriminierend (die 2. +3. Leistungsgruppe) Tja, wies aussschaut, diskriminiert die Natur. Da muss was dagegen getan werden....

Gast: Ösi
21.05.2010 12:13
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der Durchschnittsösterreicher ist für das Gym zu dumm!!!

Sonst wären eh schon alle dort!!
Oder glaubt jemand, dass man trotz Superintelligenz des Nachwuchses, die Kinder absichtlich in die schulische und berufliche Sackgasse Hauptschule gibt?
Intelligenz wird ja schließlich nicht gelehrt, sondern die muss schon als Anlage da sein! Und wenn es an der eben ein gewisses Mass hapert, dann wirds nix mit der akademischen Laufbahn.
Gerecht aber Realität.

Antworten Gast: Hinweis
21.05.2010 14:41
1 0

Re: der Durchschnittsösterreicher ist für das Gym zu dumm!!!

Werfen sie doch einen Blick auf die aktuelle Anlage-/Umwelt-Diskussion respektive Intelligenz. Vielleicht sehen sie dieses Thema dann mit anderen Augen. Diesbezüglich ist der Meinungsaustausch unter den Experten noch lange nicht versiegt. Oder besser noch, besuchen sie eine entsprechende Vorlesung auf der Universität (Psychologie).

Mit freundlichen Grüßen

Antworten Antworten Gast: Ösi
21.05.2010 16:50
0 0

Re: der Durchschnittsösterreicher ist für das Gym zu dumm!!!

Intelligenz definiert sich unabhängig von Herkunft, Erziehung, Ausbildung, Bildung, gesellschaftlichen Status etc. und stellt eine absolut unbeeinflusste Größe dar.
Intelligenz ist einfach eine genetische Anlage und Ausformung.

Antworten Antworten Antworten Gast: Psychologe
21.05.2010 17:47
0 0

Re: Re: der Durchschnittsösterreicher ist für das Gym zu dumm!!!

Muss Ihnen widersprechen.
Kinder, die unter psychischem Stress stehen (Scheidung, Todesfall in der Familie, drohende Arbeitslosigkeit der Eltern usw.) schneiden bei Intelligenztests schlechter ab. Werden sie eine zeitlang betreut und/oder fällt die Belastung weg, steigt der IQ signifikant an!
Auch das Umfeld, in dem sie leben, beeinflußt ihre Intelligenz. Den geringsten Stellenwert haben die Gene!!!
Intelligenz ist beeinflußbar!
Liebe Grüße!

Antworten Antworten Fezzi
21.05.2010 14:51
1 0

Re: Re: der Durchschnittsösterreicher ist für das Gym zu dumm!!!

stimmt! nicht nur die gene, sondern vor allem WIE die eltern mit dem kind umgehen und WIE die eltern das kind fördern prägen dessen abschneiden bei schulischen leistungen.

Fezzi
21.05.2010 12:03
0 0

interessant

ist es nicht interessant, dass wir eines der teuersten schulsysteme haben, aber bei pisa trotzdem so schlecht abschneiden? ein weiteres interessantes detail ist, dass länder, in denen eine späte selektion stattfindet, besser bei pisa abschneiden? wie kann das sein? es geht nicht um das wohl der schüler, es ist ein reines politikum. wie immer ziehen die schüler den kürzeren.

Antworten Gast: ceterum censeo
21.05.2010 12:45
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Re: interessant

O je, der Fetznschädl labert scho wieder deppat herum! Das Hauptschulsystem mit den 3 Leistungsgruppen in den Hauptgegenständen (1.LG=AHS-Niveau) ist ohnehin schon integrativ. Außerhalb der Ballungsgebiete funktioniert es auch bestens. In den Ballungsräumen wurde es von den sozialromantischen Träumern durch ihre ständigen Forderungen nach Senkung der Leistungsanforderungen auf eine Einheitsschule im 3. Leistungsniveau
abgewürgt. Die AHS-Unterstufe, bislang relativ resistent gegen die Herunternivellierer, ist nun deren nächstes Ziel. Dabei könnte ein möglichst genau festgelegtes Anforderungsprofil für jede
Leistungsgruppe mit strikter Evaluierung und strenger Kontrolle bundesweit die Hauptschule in eine leistungsgerechte Gesamtschule um/zurückverwandeln und die AHS- Unterstufe längerfristig obsolet machen. Also , Fezzi, zuerst informieren und dann posten.

Antworten Antworten Gast: Insider
21.05.2010 17:58
0 0

Re: Re: interessant

Wissen Sie, dass die AHS selbst die größten Gegner von Aufnahmsprüfungen sind? Weil sie bei schwindenden Schülerzahlen die Lehrerposten nicht halten können!
Viele junge Menschen, die einen sicheren Job haben wollen, studieren auf Lehramt! HS-Lehrer, Sonderschullehrer und Berufsschullehrer sind dagegen Mangelware, weil dort zu unterrichten wirklich anstrengend ist!
Die AHS haben ihr Leistungsniveau selbstverschuldet gesenkt, damit sie mehr Schüler aus den Volksschulen rekrutieren können!

Antworten Antworten Gast: Ösi
21.05.2010 16:45
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Re: wirre Aussagen! Ein Anschlag auf die Leistungsgesellschaft!

Wenn es in der Hauptschule ein AHS-Niveau gibt (LG!), dann darf man das wohl nicht mit dem Durchschnittsniveau einer Unterstufen-AHS vergleichen.
In der Unterstufe gibts bekanntlich auch ein Niveau, das spätestens in der 4.Klasse mit Durchschnittsnoten 4-5 in den Hauptfächern den Wink mit der Zaunlatte bekommen, dass sie hier fehl am Platz sind.
Die Unterstufe AHS ist vielleicht in Wien schon auf Hauptschulniveau abgestürzt, Vielleicht noch in ein paar Landeshauptstädten, aber ansonsten sind da höhere Anforderungen gestellt.
Und was will dann ein Schulsystem, in dem alles in einen Topf geworfen wird? Gibt es dann 10 Leistungsgruppen mit je 1 bis 2 Schüler?
Alles blinde Wichtel! Kein Akademikerniveau, das man zumindest herzeigen kann.

 
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