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SPÖ Steiermark pocht auf Ausweitung der Gesamtschule

15.06.2010 | 14:31 |   (DiePresse.com)

Die steirische SPÖ will einen Entschließungsantrag einbringen, um bundesweit Druck für die Ausweitung der Gesamtschule auszuüben und sammelt Unterschriften.

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Die steirische SPÖ pocht auf die Übernahme der "Neuen Mittelschule" ins Regelschulwesen. Landesweit sei "neue Motivation bei den Lehrerinnen und Lehrern, große Lernbereitschaft bei den Schülerinnen und Schülern und ein ganz klares Bedürfnis der Eltern nach der Neuen Mittelschule feststellbar", sagte Bildungslandesrätin Elisabeth Grossmann am Dienstag. Die steirische SPÖ will einen Entschließungsantrag in den Landtag einbringen, um bundesweit weiteren Druck auszuüben.

In der Steiermark besuchen zurzeit rund 3100 Schülerinnen und Schüler in den drei Regionen Murau, Voitsberg und Graz den Modellversuch "Neue Mittelschule", 75 weitere Schulen würden ihn gerne durchsetzen. Eine Ausweitung und Übernahme ins Regelschulwesen scheitere laut Grossmann "an der ÖVP, die es einfach nicht schaffe, die Bedürfnisse unserer Kinder in den Mittelpunkt der Bildungspolitik zu stellen".

Unterschriften für "Neue Mittelschule"

Seit Wochen sammelt die "Landesbildung" der SPÖ Steiermark Unterschriften, die dann in den Nationalrat eingebracht werden sollen. Der Klubobmann und Bildungssprecher der steirischen SPÖ, Walter Kröpfl, sieht in der Änderung des Lehrerdienstrechts den "Schlüssel für die österreichische Bildungspolitik". "Junge Generation"-Vorsitzende Claudia Kürzl forderte, dass bereits im Jahr 2013 "allen 10 bis 14-Jährigen in ganz Österreich diese Schulform als Basisausbildung zugänglich ist".

(APA)

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1 Kommentare
Saturnin
15.06.2010 18:39
0 0

Witzig!

Walter Kröpfl, sieht in der Änderung des Lehrerdienstrechts den "Schlüssel für die österreichische Bildungspolitik".

Hier beißt sich die Katze in den Schwanz, denn ein einheitliches Lehrerdienstrecht scheitert ja vor allem an den Landeshauptleuten, also auch an Gesamtschulapologeten Voves und Häupl!
DENN: LANDESLEHRER MÜSSEN LANDESLEHRER BLEIBEN, sagt jeder Landeshauptmann, egal welcher Färbung.

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