Enorme Leistungsunterschiede innerhalb einer Klasse

15.05.2012 | 09:42 |   (DiePresse.com)

Bildungsforschern zufolge ist die Schule nicht auf Individualisierung eingestellt. Es gebe aber Leistungsunterschiede im Ausmaß von vier bis fünf Jahren innerhalb einer Klasse.

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In einer Klasse steht der Lehrer Schülern mit den verschiedensten Voraussetzungen gegenüber: Buben und Mädchen, Schülern mit und ohne Migrationshintergrund und unterschiedlicher sozialer Herkunft. Die Schule ist aber noch immer "ganz stark auf den 'Normschüler' ausgerichtet", sagte Bildungspsychologin Christiane Spiel (Universität Wien) am Montag anlässlich einer Tagung zur Heterogenität des Bildungswesens.

Dabei sei schon die Datenlage zur Heterogenität der Schüler nicht ganz eindeutig, so Bilal Barakat vom Wittgenstein-Zentrum für Demografie in Wien. Über Hochbegabte etwa gebe es gar keine Daten; zur Migration wiederum existierten zwar relativ viele Daten, die aber etwa Lehrern für die Arbeit kaum etwas bringen. Generell sei das Problem, dass Messungen im Bildungsbereich aufwendig und teuer seien - "und wir wissen oft nicht genau, was wir messen", da es nicht vorab eine Forschungsfrage gebe, sondern einfach pauschal Daten gemessen werden.

Für Österreich zeigt etwa die PISA-Studie der OECD, dass die Integration von Schülern mit Migrationshintergrund "nicht ganz so toll funktioniert", so Spiel. Auch bei den Geschlechtern zeigt sie Probleme auf: So haben Mädchen mehr Defizite bei Mathematik und Naturwissenschaften, während Burschen bei den Risikoschülern, die Probleme mit grundlegenden Fähigkeiten haben, überrepräsentiert sind.

Enorme Unterschiede innerhalb einer Klasse

Aus Sicht von Albert Ziegler, pädagogischer Psychologe der Uni Erlangen-Nürnberg, sind die statistisch erfassbaren Unterschiede allerdings nicht am wichtigsten. "Das Ausmaß an Heterogenität wird dramatisch unterschätzt", glaubt er. In einer normalen Schulklasse gebe es Leistungsunterschiede im Ausmaß von vier bis fünf Jahren, ebenso bei der Intelligenz und der emotionalen Reife. Die pädagogischen Konzepte seien auf diese Vielfalt noch längst nicht abgestimmt, Konzepte für den Unterricht in heterogenen Gruppen gebe es im deutschsprachigen Raum "erst in Ansätzen".

Auch die auf Migranten spezialisierte Bildungswissenschafterin Ingrid Gogolin von der Uni Hamburg ortet Nachholbedarf: "Die Schule baut auf der Schule im Nationalstaat im 19. Jahrhundert auf. Dummerweise hat sich seither viel verändert." Es sitze nicht mehr nur der Normschüler in der Klasse, der einsprachig aufgewachsen ist und die Vorkenntnisse, um überhaupt lernen zu können, schon mitbringt. Die Schule müsse deshalb "Begabungen abseits vom Normalfall" suchen, statt auf Schwächen wie Probleme mit der Muttersprache zu fokussieren. "Die Frage ist, welche Fähigkeiten hat das Kind, mit denen das aktuelle Ziel erreicht werden kann", so ihre Losung. In Kanada oder Australien werde das bei der Integration von Migranten bereits umgesetzt.

(APA/Red.)

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78 Kommentare
 
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NMS als Lösung?

In Klassen gibt es große Leistungsunterschiede.
Ob die NMS, bei der alle in einen Topf geworfen werden, dieses Problem löst?
Das Gegentei ist anzunehmen.

Gast: Blumenstängel
17.05.2012 09:49
2

unzumutbare Belastung

Enorme Unterschiede in einer Klasse gibt es nicht nur auf Grund von Intelligenzunterschieden. Die Entwicklung verläuft nicht so nach der Uhr, die Kinder leben in einer unterschiedlichen Umgebung. Die Kinder haben einen Altersunterschied bis zu einem Jahr, was in diesem Alter einen gewaltigen Unterschied macht.
Man muss sich wirklich fragen, wieso bis heute in der Schule so getan wird, als wären alle Kinder von der Stange. Am 10. September wird von allen Kinder, die den 6. Geburtstag vor dem 1. September hatten, erwartet, dass sie genau den gleichen Entwicklungsstand haben. Dass das aber nicht so ist, empfinden die Lehrer als eine unzumutbare Belastung.

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Re: unzumutbare Belastung

Nicht die Tatsache, dass es unterschiedliche Entwicklungsstände gibt, empfinden die Lehrer als unzumutbar, sondern den untauglichen Versuch, alle in ein und demselben Klassenverband unterrichten und für alle auch noch eine Extrawurst braten zu müssen. Das wird nie funktionieren, auch wenn es von irgendwelchen weltfremden Bildungsforschern herbeigebetet wird.

Antworten Antworten Gast: bergziege
17.05.2012 18:21
3

Re: Re: unzumutbare Belastung

Alle die damit nichts zu tun haben, können sich leicht wichtig machen. Wahrscheinlich ist von diesen "Experten" kaum einer für längere Zeit in einer Klasse gestanden. Im Moment scheinen alle, die nicht unmittelbar in der Schule arbeiten, drauf und dran zu sein, die gute Allgemeinbildung, die man in Österreich bis jetzt vermittelt bekam, zu torpedieren. Einer ist klüger als der andere. Keiner weiß im Grunde genommen worum es gehen sollte.

Gesamtschule ist wie die Kommunalkredit -

alle zahlen drauf.

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Re: Gesamtschule ist wie die Kommunalkredit -

Früher waren Einklassenschulen die Regel!

Re: Re: Gesamtschule ist wie die Kommunalkredit -

Früher ist eben nicht heute - den Abteilungsunterricht gab es in den 1950er Jahren.
Genauso rückständig ist die Gesamtschule.

0

Re: Re: Re: Gesamtschule ist wie die Kommunalkredit -

Mehrere Jahrgänge werden in Montessori- oder Steinerschulen gemeinsam unterrichtet.
Die Unterschiede in der psychischen Reife sind vor allem in der Grundstufe aber auch darüber hinaus innerhalb eines Jahrganges enorm - bis zu mehreren Jahren. Somit gibt es in den ersten 8 Schuljahren quasi einen Einheitsunterricht gleichzeitig für verschiedene Reife-Jahrgänge!

Gast: fesima
16.05.2012 19:22
11

heterogene klassen

Hillsmith, was verstehen Sie unter "geschickter Handhabung"? 28 Schüler vom Hochbegabten zum extrem Schwachen (AHS-Unterstufe) soll 1 Lehrer individualisiert unterrichten, sodass jeder maximal gefördert wird. Bei so großen Leistungsunterschieden kann man dem sehr guten Schüler nicht abverlangen, dem Schwachen zu helfen. Auch wenn Sie es nicht glauben, er/sie verweigert sich, möchte auf einem ganz anderen Level seinen Kapazitäten entsprechend arbeiten.

Antworten Gast: Hasenöhrl
17.05.2012 09:56
1

Re: heterogene klassen

Aber an dem Problem ändert sich nichts, wenn die Lehrer auf einen Schlag 500€ mehr bekommen.
Warum beginnt man nicht endlich, die wirklichen Probleme unserer Schulen in Angriff zu nehmen? Immer redet man nur über die armen Lehrer. Wie sehr die Kinder in der Schule leiden, aufgrund der schlechten Organisation unserer Schulsystems, darum kümmert sich niemand.
Lehrer sind die grausligsten Egoisten. Sie denken nicht daran, dass die Kinder unter den unhaltbaren Verhältnissen noch mehr leiden als die Lehrer. Aber die Kinder werden nur beschimpft und bestraft, wenn sie versuchen, sich gegen die inakzeptablen Verhältnisse zu wehren. Sie tun es meist sehr ungeschickt, aber das kann man ihnen nicht verübeln. Sie bekommen gar keine Chance, sich auf eine annehmbare Art gegen die Verhältnisse zu wehren.

Antworten Antworten Gast: bergziege
17.05.2012 18:33
1

Re: Re: heterogene klassen

Es geht nicht ums Geld. Es geht um die Möglichkeit, einen bunt zusammengewürfelten Haufen effektiv zu unterrichten. Das ist nicht immer leicht. Im Grunde genommen ist es selten möglich den Spagat zwischen Sprachproblemen, Desinteresse, Disziplinlosigkeit, Lernschwäche einerseits und Interesse, Ambition, sinnvollen Aufgaben für Hochbegabte andererseits zu bewältigen. Ungeschickt und schüchtern sich zu artikulieren, wie Sie schreiben, sind die wenigsten Schüler. Perfekt im Fordern sind meistens jene, die an zeitgerechter Mitarbeit wenig interessiert sind. Leider gibt es auch Fleißige, die bei dieser Situation zu kurz kommen.

Antworten Antworten Gast: fesima
17.05.2012 14:45
5

Re: Re: heterogene klassen

Sie irren, als Lehrer bemüht man sich ständig, auszugleichen, schwächere Schüler (sowohl von der Persönlichkeit/Selbstsicherheit als auch von der Leistungsfähigkeit her) zu unterstützen und vor den Übergriffen verhaltenskreativer Mitschüler zu schützen. Leider geht dafür inzwischen ein Gutteil der Unterrichtszeit drauf!

Re: Re: heterogene klassen

Mit anderen Worten: ihre Kinder haben offenbar in der Schule versagt. Und schuld daran sind natürlich die "grauslichen Egoisten".

Noch dazu. ..

.... wird der Hochbegabte unter dem Schutz der "fortschtittlichen" Schulbetreiber von den Kreativbegabten laufend verprügelt.

Re: Noch dazu. ..

Jaja, die 'Kreativbegabten' ... äußerst kreativ in 'wie quäle ich den Streber'. Gesamtschule, ein Sytem zum an-die-Wand-fahren. Privatschule, leider.

Gedankenspiel

Ich teile meine 20 Schüler in 3 Grüppchen auf.
1. Sehr gute Schüler
2. Mittelmaß
3. Schüler mit fehlenden Grundkenntnissen und besonderm Förderbedarf.

Ich bereite meinen Unterricht für alle Gruppen individuell auf:

1. Alle müssen ein gewisses Basiswissen erlangen
2. Die besten bekommen (schwierigere) Zusatzbeispiele
3. die schlechten Schüler müssen nur das Minimum können und werden von mir permanent "bemuttert"

Resultat:
1. Die Sehr guten Schüler jammern, dass sie mehr leisten müssen und verweigern. ("Warum muss ich das jetzt auch noch können?!")
2. Die sehr schlechten Schüler fühlen sich "dumm".
3. Die mittlere Gruppe verhält sich still und ist froh, dass sie nicht beachtet wird.
4. Ich als Lehrer zerreiße mich, weil ich nicht mehr weiß, wem ich zuerst helfen soll. (Denn auch die besten der besten brauchen Anleitung)
Und während ich einer Gruppe etw. erkläre, macht der Rest Party...
5. Unfaire Notenvergabe: Ein Sehr gut-Schüler versucht alle schwereren Beispiele zu lösen und scheitert manchal - kriegt also keinen 1er.
Der schlechte Schüler meistert das Mindestmaß und kriegt dann was? Einen 4er? Aber eigentlich hat er ja das geforderte geschafft, also warum keinen 2er? - Das wäre aber den anderen Schülern gegenüber unfair, die mehr leisten.

In der Theorie mag ja die Individualisierung ein gutes Konzept sein. Aber innerhalb eines Klassenverbandes ist das schlicht nicht umsetzbar.

Antworten Gast: bergziege
17.05.2012 18:40
4

Re: Gedankenspiel

Sehr gut analysiert. Genauso ist es. Das Sprichwort "Schuster bleib bei deinem Leisten" hat wohl etwas auf sich. Was die Schule betrifft, glauben viel zu viele mitreden zu müssen. Auch wenn sie keine Ahnung haben. Warum eine Bankerin das Unterrichtsressort leiten muss frage ich mich schon seitdem sie es bekam.

Antworten Gast: Frau
17.05.2012 11:17
6

Re: Gedankenspiel

Und genau das ist warum der von den Grünen und Roten propagierte Unsinn der Einheitsbrei- Schule nicht funktionieren wird. Vielen Dank für diese so treffende Darstellung der Realität!

Antworten Gast: Jammer
17.05.2012 10:10
0

Re: Gedankenspiel

Und warum ändert man diese verrückten Verhältnisse nicht? Es gibt keinen zweiten Beruf, der von der Presse auch nur annähernd so viel Zuwendung bekommt wie die Lehrer. Warum kommen die Lehrer niemals auf die Idee auch mal die Missstände aufzuzeigen, unter denen vor allem die Schüler leiden. Die Lehrer bejammern immer nur sich selbst, dass sie zu wenig verdienen, dass sie zu hart arbeiten, dass sie zu lange arbeiten, dass sie keinen ordentlichen Arbeitsplatz haben, dass sie so schnell ausbrennen, dass sie sich mit unerzogenen Kindern herumschlagen müssen, dass sie als Psychologen, Sozialarbeiter, Sekretärin fungieren müssen undsoweiterundsofort. Schaun Sie sich doch die Zeitungen an. Finden Sie irgend einen Beruf, über den soviel gejammert wird wie über die Lehrer und dem die Zeitung für dieses Gejammer auch noch so viel Platz zur Verfügung stellt?

Wie wäre es, wenn sich die Lehrer endlich einmal zusammensetzen würden und einen brauchbaren Vorschlag machen, wie man Schule gestalten kann, dass sie funktioniert? Unser Bildungswesen ist das unqualifizierteste System, das wir hierzulande finden. Aber wenn es nicht so wäre, hätten die Lehrer nichts mehr zu jammern. Das wird die Lehrergewerkschaft zu verhindern wissen.

Wenn man die Situation des Schulwesens aus einer anderen Richtung beleuchtet, kann man mit 99,99% rechnen, dass der Kommentar rausfliegt. Bin schon gespannt.

Re: Re: Gedankenspiel

Diese "Jammerei" ist nichts weiter als die Reaktion der Lehrer auf das von Ihnen geschilderte, permanente Bashing.
Ich denke, die Lehrer haben sehr wohl das Recht, unqualifizierte Aussagen zu relativieren, und ihre Situation realistisch darzustellen.
Wenn Sie einem Bankangestellten ausrichten lassen, er arbeite zuwenig, sei faul und überbezahlt, welche Reaktion erwarten Sie sich dann? Vermutlich wird er/ sie nicht mit Vorschlägen kontern, wie die Gewinne im laufenden Quartal zu steigern wären.
Im Übrigen: Lehrer "setzen" sich bereits "zusammen" und arbeiten an sinnvollen Reformen bzw an der Verhinderung von Verschlechterungen im Interesse der Schüler und der Gesellschaft. Als Beispiel: http://www.bildungsplattform.or.at/

Re: Re: Gedankenspiel

Nun, wenn Sie mit "Zuwendung der Medien" meinen, dass tagtäglich irgendein selbsternannter Bildungsexperte öffentlich feststellen darf, dass Lehrer zu wenig leisten, ja dann haben Sie recht.

Aber darum sollte es hier nun auch nicht gehen.

Was das Mitbestimmungsrecht der Lehrer betrifft, muss ich meiner Vorsprecherin Recht geben. Wir Lehrer haben keines. Wenn Sie die aktuelle Diskussion der Gewerkschaft verfolgen, so wurden einige Vorschläge unterbreitet, die NICHT finanzieller Natur sind. Auf keine einzige dieser Forderungen wurde eingegangen.(z.B. klare Arbeitsanweisung worin die Aufgaben von Lehrern liegen, zugesichertes Personal zur Unterstützung div. Tätigkeiten, Maßnahmenkatalog zur Handhabung verhaltensauffälliger Schüler - ohne gleich auf das Niveau der "Rohrstaberl-Debatte" herabzusinken, etc...)

Ich persönlich hoffe nun auf eine sinnvolle und überlegte Umsetzung der modularen Oberstufe. Damit dürfte auch das Problem der extremen Leistungsunterschiede pro Klasse der Vergangenheit angehören.
So lange Basismodule nicht positiv abgeschlossen werden, ist eine Teilnahme an einem weiterführenden Modul nicht möglich.
Schüler mit extremem Wissenvorsprung könnten zum Beispiel als Anreiz von der Anwesenheitspflicht in manchen Fächern befreit werden, damit sie Zeit für Vertiefungsmodule haben. Ähnlich wie in den USA, wo manche Schüler 3 Jahre für die Oberstufe benötigen, andere dafür 5.
Ganz nach dem Motto "jedem Schüler sein eigenes Lerntempo".

Antworten Antworten Gast: (betroffene)Lehrerin
17.05.2012 17:32
4

Re: Kein Jammern

Da Sie alle Probleme recht umfangreich aufgezählt haben, scheint es den LehrerInnen gelungen zu sein, diese der Öffentlichkeit zu kommunizieren(Wieso Sie das als "jammern" benennen, verstehe ich nicht.)

LehrerInnen würden gerne mitreden- aber sie dürfen nicht. Letztendlich sind sie weisungsgebunde BeamtInnen- wenn Vorgesetzte sagen, das ist jetzt so und Schluss, bleibt nur mehr internes Grollen. (Und dazu könnte ich Ihnen hunderte Beispiele- vor allem in Bezug auf die NMS- erzählen).

Glauben Sie allen Ernstes die Änderungen im Bildungswesen geschehen auf demokratischem Weg ("LehrerInnen setzen sich zusammen...") mit Einbeziehung aller betroffenen Lehrer?

Da kommen "von oben" tagtäglich Schreiben, die umgesetzt werden sollen. Die Lehrer dürfen bloß insofern mitarbeiten, dass sie den vorgegeben Wahnsinn kostenneutral in ihre Schule einbauen.

Und leider gibt es auch in diesem System einige wenige, die aufgrund einer möglichen Karriere oder weil sie sich die Ideologie wirklich verinnerlicht haben, als "Multiplikatoren" eingesetzt werden und bei ihrer Verbreitung der integrativen Lehre dann so tun, als wäre alles in bester Ordnung

Antworten Antworten Antworten Gast: bergziege
18.05.2012 11:23
2

Re: Re: Kein Jammern

Die "Multiplikatoren" in den Schulen sitzen "erste Reihe fußfrei". Wer anderer Meinung ist und sich zu weit nach vorne wagt, wird gemobbt. Das sieht dann meistens so aus, dass man nur mehr erste Klassen (BHS) bekommt. Alles zum Wohle der Schüler. Versteht sich.

Re: Gedankenspiel

Vollste Zustimmung.
Danke für diese praxisnahe, realistische, unverblendete Schilderung. Und die Situation wird gewiss nicht besser, nur weil hin und wieder, manchmal, wenns grad geht, zwei Lehrer in der Klasse stehen.

Darüber hinaus explodiert bei so einer Art von Unterricht der Vorbereitungsaufwand regelrecht. Gleichzeitig soll aber die Unterrichtsverpflichtung erhöht, also de facto die Vorbereitungszeit verkürzt werden. Würd mich interessieren, wie sich das das Ministerium vorgestellt hat.

Antworten Antworten Gast: bergziege
18.05.2012 11:24
0

Re: Re: Gedankenspiel

Gar nicht. Dort arbeitet man praxisfern für sich.

Antworten Gast: stimme der wahrheit und rekonziliation
17.05.2012 08:52
0

Re: Gedankenspiel

"4. Ich als Lehrer zerreiße mich, weil ich nicht mehr weiß, wem ich zuerst helfen soll. (Denn auch die besten der besten brauchen Anleitung)
Und während ich einer Gruppe etw. erkläre, macht der Rest Party..."

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