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Sobotka kontra neue Deutschmatura: „Volksschulniveau“

 (Die Presse)

Niederösterreichs ÖAAB-Chef warnt nach „Presse“-Bericht vor neuen Beurteilungskriterien für Zentralmatura.

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St. Pölten/Pö. „Die Zentralmatura verlangt von Maturanten Wissen auf Volksschulniveau, und auch bei der Ausbildung der Lehrer geht Schmied einen Schritt nach unten: Statt Masters sind Bachelors vorgesehen.“ Das sagt Niederösterreichs Chef des ÖVP-Arbeitnehmerbundes ÖAAB, Landeshauptmann-Vize Wolfgang Sobotka, nach einem „Presse“-Bericht über die geplanten Beurteilungskriterien für die neue Zentralmatura für Deutsch. Etwa die Frage, wie viele Fehler ein Maturant künftig noch machen darf, bleibt dabei offen. Für Sobotka ist das nicht zufriedenstellend. Er drängt SPÖ-Unterrichtsministerin Claudia Schmied, die Matura lieber „teilzentral“ zu machen: Ein Teil der Aufgaben solle weiter von den Schulen selbst kommen. Würden alle Aufgaben zentral vorgegeben, müsste man sich an den leistungsschwächsten Schülern orientieren. Schmied und das ausführende Bundesinstitut für Bildungsforschung bleiben freilich bei ihrem Plan einer „vollzentralen“ schriftlichen Matura.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.07.2012)

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41 Kommentare
 
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Schuster, bleib bei deinen Leisten!

Gelernter Musiker, großer Bläser, aufgeblasen zum Finanzgenie, bläst jetzt auch bei den Deutschmeistern. Schaut immer mehr seinem Herrl ähnlich. Wüssten die NÖAAB-Mitglieder, dass er ihr Obmann ist, gäbe es Massenaustritte.

Gast: Tut ench Amon
09.07.2012 11:32
0 0

Falsch!

Wenn sich jemand zu einem Thema inhaltlich (nicht politisch!) äußert, sollte er sich mit den Gegebenheiten auseinandersetzen - alles andere wäre nämlich tatsächlich "Volksschulniveau"!
Bisher gibt es praktisch keine Bestimmungen für Deutsch (außer den vagen Formulierungen in der Leistungsbeurteilugnsverordnung - LBVO), wie eine D-Arbeit (Klausur oder Schularbeit) zu beurteilen ist. Das weit verbreitete sog. "Melker Papier" widerspricht der derzeit gültigen LBVO in fast allen Belangen. Vielleicht ist es für Sobotka dennoch die einzig wahre Beurteilugnsgrundlage, weil es
1) den Namen einer niederösterreichischen Gemeinde trägt (was für ihn offensichtlich ausreichend ist, weil aus NÖ) und
2) ohne gestzliche Basis ist (womit er sich besonders gut auskennt...).
Die auf der BIFIE-HP veröffentlichten Kriterien entsprechen der modernen D-Didaktik (wovon Sobotka sicherlich keine Ahnung hat) und sind so engmaschig, dass kaum ein Beurteilungsspielraum bleibt.
Aber anscheinend will er nur sein apokalyptisches Gequassel vom Niveauverlust loswerden. Was soll denn sein dumpfes Credo von einer Teilzentralisierung in diesem Zusammenhang bringen?
Wenn einer z.B. nicht rechtschreiben kann, kann er es weder im "zentralen" noch im "dezentralen" Teil!

Gast: harakiri
08.07.2012 13:12
0 1

da sieht man wieder,

was so alles in diesem Land Herrn Landesrat werden kann, Respekt, Respekt.

Es ist immerhin das Kommunalkreditniveau angestrebt -

das sagt alles.

Gast: Armer NÖler
06.07.2012 23:29
1 3

Hätte Sobotka bessere Mathematik Lehrer in der Schule...

...müssten wir in NÖ nicht für mehrere 100 Millionen Schaden aufkommen.
Der Mann hat Erfahrung!

Antworten Gast: Neuqebauer
07.07.2012 16:29
0 1

Re: Hätte Sobotka bessere Mathematik Lehrer in der Schule...

Der hatte gute Lehrer. Die waren so gut, dass diese vermitteln konnten, dass es das Geld der Anderen ist und somit mit vollen Händen ausgegeben werden kann. Für die eigene Tasche reichen bei den Summen auch wenige Prozente.

Wir wirtschaften bewusst und vorsätzlich mit den Gelder der Anderen.

Gast: momo234
06.07.2012 20:44
2 5

Leherinnen

Warum höre ich immer "Lehre". Mehr als die Hälfte der Lehrpersonals ist weiblich!!!

Re: Leherinnen

tendenziell gebe ich ihnen schon recht, aber betrachten wir dieses genderthema mal rhein fon der krammatigalischen saite:

1. lehrerinnen = Pl. f.
2.a. lehrer = Sg. m.
2.b. lehrer = Pl. m.
2.c. lehrer = Pl. m. + f. (gemischte gruppe)

also: die lehrer sind demnach nicht zwingend eine gruppe männlicher lehrer, sondern auch gemischtgeschlechtlich. die lehrerinnen sind weiblich, in dieser gruppe gibt es keine männer. d.h. 2:1 für die frauen um etwas browoghadif zu sein.

so und jetzt im ernst: bitte hören wir auf, uns an diesen blödsinnigen bezeichnungen im plural zu stützen! wenn es um die rechte der frau auf dem arbeitsmarkt geht, sollten wir mal darauf achten, dass sie den gleich hohen lohn bzw. das gleich hohe gehalt, wie männer für die gleiche arbeit bekommen.

aber jetzt komme ich evtl. erst drauf: "Leherinnen"...meinten sie lehensherrinnen?

Derzeit sind 73 % der Lehrkräfte weiblich - Tenzenz steigend.


Re: Leherinnen

Und sonst hamma kane Sorgen? Dieser sinnlose Beitrag widerspiegelt genau das Problem in diesem Land...

Antworten Gast: Abdisu (kein Lehrer)
06.07.2012 21:02
3 0

Re: Leherinnen

Gell, Sie haben viel Binnen-I und „gendering" geübt? Leherin oder Lehre sind Sie auch nicht, stimmt’s?

Gast: Abdisu (kein Lehrer)
06.07.2012 16:55
17 0

Ich habe mit den Schwarzen

nicht das Geringste im Sinn. Aber da spricht doch ein alphabetisierter Mensch aus, wohin wir steuern. Ich hatte seinerzeit (in den Sechziger/Siebzigerjahren) je einen eher schwachen, einen tollen und einen sehr guten Deutschprofessor. Aber keinem von denen wäre es eingefallen, uns anderswohin führen zu wollen als zu einer korrekten Rechtschreibung, einem einigermaßen artikulationsfähigen Stil und einem Grundverständnis für Literatur. Wir hatten einen fast genialen Mathematiker in unseren Reihen, von dem hat man in den Sprachen weniger verlangt, so wie von sprachlich Hochbegabten in den Naturwissenschaften. Das Ziel war aber in jedem Fall ALLGEMEINBILDUNG. Dass man dieses Wort am liebsten aus dem Namen des Schultypus tilgen würde (”Gymnasium" ist ohnehin längst obsolet, da müsse man sich ja, Gott bewahr, darauf besinnen, dass unsere Kultur im Griechischen wurzelt), ist ein Symptom. Auch „höhere" darf nicht mehr vorkommen, da könnte ja das verwerfliche Leistungs- und Elitedenken mit transportiert werden. Wundert es da jemanden, dass die Deutschmatura Volksschulniveau erreicht? Ein Lehrer mit Profil, Ambition und Leidenschaft für Literatur kann doch nur resignieren, wenn ihm ein Politbüro eingeschrieben Fragen für Halbdeppen schickt. Das Problem sind Bildungspolitiker, die keine Liebe zur Bildung und kein Interesse an Kindern haben.

der herr landesrat hat völlig recht!

ziel der frau schmied ist es, mit der geburtsurkunde auch gleich das maturazeugnis auszustellen.

dann haben alle den gleichen bildungsabschluss, die ungerechtigkeiten sind beseitigt, alles ist wunderbar und rosarot!

Re: der herr landesrat hat völlig recht!

....und erspart dem Staat immens viel Geld für Schulerhaltung, Lehrergehälter, Lehrerausbildung, e.t.c. und kann es für den Beitrag zum ESM reservieren.
Beaufsichtigt können die kleinen "Schatzis" ja dann von den zu erwartenden zahllosen Arbeitslosen werden - oder gleich von den arbeitslosen Eltern selbs, was viel weniger kostet.

0 7

Sobotka widerspricht sich selber

Sobotkas Forderung nach einer "teilzentralen" Matura widerspiegelt das Motto: Wasch' mir den Pelz aber mach' mich nicht nass.

Wieso sollte in diesem Teilbereich plötzlich keine Nivellierung nach unten mehr stattfinden?

Sobotka widerspricht sich selber.

Gast: harakiri
06.07.2012 11:26
2 2

und wer ist schuld, dass

dieser Mensch nicht rechnen kann ? Der Herr Investmentberater, wieviel Kohle hat der schon verjuckelt ?

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Er wird sich einen Korb holen,

der Wolferl. Denn genau das sind ja die Ziele der Frau Schmied:

Maximierung der Abschlüsse, allerdings nicht durch verbesserte Ausbildung, sondern per Niveauminimierung. Mag sein, dass damit der Prozentsatz der Maturanten an der Gesamtbevölkerung tatsächlich erhöht werden kann. Nur , das Papierl wird dann ungefähr den selben Wert besitzen wie ein Abschluss aus Ulan-Bator.

Diese Leute sind drauf und dran, die Fundamente der Überlebensgrundlage künftiger Generationen zu zerstören. Wann endlich werden Politiker für den von ihnen verursachten Schaden zur Verantwortung gezogen?

Gast: Dezember
06.07.2012 09:20
1 5

Alles wird nach unten geschraubt, die Anforderungen in der Schule, die Anforderung an die Politiker, die Zinsen und und und

Warum muss man sich bei der Zentralmatura an den Schwächsten orientieren? Wo ist das in Stein gemeißelt?
Je niedriger die Anforderung an die Maturanten, umso weniger strengen sich die Lehrer an.


Re: Alles wird nach unten geschraubt, die Anforderungen in der Schule, die Anforderung an die Politiker, die Zinsen und und und

Wie soll ich das einem Schüler gegenüber argumentieren, dass ich bis zur Matura mit einem strengeren Notenschlüssel, was illegal wäre, oder höheren Anforderungen unterrichte und prüfe als notwendig? Ich bin ja nicht Pipi Langstrumpf, und daher kann ich mir die Welt nicht machen, wie sie mir gefällt.

Natürlich tun wir unseren Schülern damit nichts Gutes, das ist den meisten Lehrern bewusst, und diejenigen Schüler, für die das bloße Durchkommen das Ziel ist, wissen auch, dass sie sich mehr anstrengen müssten, wenn die Anforderungen höher wären. Das ist aber offensichtlich politisch nicht erwünscht.

Ein höheres Leistungsniveau hätte auch noch einen anderen positiven Nebeneffekt: Die Motivation der Lehrer wäre größer, wenn sie ernsthaft unterrichten könnten. Zur Zeit hat das, was in den Schulen passiert, mit der Realität nur mehr wenige Berührungspunkte, die meisten bei Exkursionen.

F60.8

=Sobotka

nach der bank

ist jetzt die schule dran.

Antworten Gast: Rosenresli
06.07.2012 09:28
2 14

Re: nach der bank

Dieses Herumhacken auf der Person ist äußerst primitiv. Die Lehrer selbst machen keinen Finger krum um die Bildungsprobleme hierzulande zu lösen, regen sich aber dauernd auf, wenn andere versuchen es in den Griff zu bekommen. Schämt euch!

Antworten Antworten Gast: Gast810
07.07.2012 02:19
1 0

Re: Re: nach der bank

In einem Land wo eine glücklose Bankmanagerin eine ganze Bank in den Sand gesetzt hat, die jetzt der Steuerzahler retten muss ist etwas herumschimpfen ja wohl noch erlaubt. Ich frage mich nur wie man mit so einer Geschichte Bildungsminister wird - normalerweise hätte sie hinter den Bankschalter verdonnert werden müssen.

Kaum zu glauben dass man mit dieser tollen Bankerfahrung Bildungsminister wird.

Ich werde morgen Pilot, dann Arzt und übermorgen Bundespräsident. Wie und wann - na bei Humbold - da war die Schmied sicher auch.

Unzumutbar sind die Rahmenbedingungen und vor allem jene inkompetenten die sie sich ausdenken.

Ich bin übrigens kein Lehrer und möchte auch keiner sein.

Re: Re: nach der bank

falsch.
es sind die lehrer, die die probleme noch im griff haben, die andere, wer, brauch ich ja nicht zu sagen, verursachen.

Antworten Gast: 1. Parteiloser
05.07.2012 22:34
5 1

Re: nach der bank

Sobotka und Schmied schenken sich betreffend dem Verwirtschaften aber schon gar nichts. Die Schmied könnte ja bei der Kommunalkredit für einen Schaden bis über 5 Mrd. Euro mitverantwortlich sein. Seit einigen Jahren ist diese Dame nun damit beschäftigt mit der Macht der Staatsgewalt einen menschenverachtenden Kommunismus im staatlichen Bildungssystem zu verwirklichen.

Der Sobotka, ein studierter Musiklehrer!, steh der Dame aber um gar nichts nach. begonnen hat der aif Landesebene gleich mal mit dem Verzocken von einer guten Milliarde. Dazu auch, als Eigentümervertreter mitverantwortlich für das Verwirtschaften beim Skylink. Heftig abgearbeitet hat er sich auch mit den Spitälern, wo NÖ laufende irre Kosten umgehangt worden sind, da geht es um 100erte Millionen an Schaden. Jedes Jahr aufs Neue, immer wieder und immer wieder. Dann beherrschen die schwarzen Kommunisten in NÖ auch die Strom- und Gasversorgung, spielen aber auch mit fremden Geldern in der Landesbank auch noch Kapitalisten. Das Alles reicht den schwarzen Kommunisten aber noch nicht, die betreiben in der Zwischenzeit auch viele Nebenbahnen und sind neuerdings als Bezreiber der Skigebiete auch noch am Verwirtschaftem.

Österreich wird an der umfassenden Planwirtschaft genauso zu Grunde gehen wie auch die UdSSR zugrunde gegangen ist. Das kommt durch ein Zweiparteiensystem von Planwirtschaftern, also Kommunisten.

Schaut man etwas tiefer, dann ist doch kaum ein Unterschied beim Versagen gegenüber Ö.

Stimmt ja alles,

aber was sagen Sie zum Thema selbst? Ich bin zwar sicher, dass Sie es auch diesmal schaffen werden, die Lehrer dafür verantwortlich zu machen, dass es diesen Niveauverlust geben soll, aber ich möchte es gerne lesen, dann ich käme nie auf solche Gedanken.

 
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Eduard 2013

Schlagzeilen Bildung